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salzbibel.deForschungsprojekt
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Forschung

Personen

Wer in der Salzbibel vorkommt

Wie diese Datenbank entstanden ist

Die Handschrift schreibt Namen nach Gehör. Derselbe Salzgraf heißt Jost Becker, Berker, Berber, Verkernn und Justus Pistoris; der Baumeister von 1489 Curt Mardorff und Kurt Mardtorff. Diese Datenbank fasst zusammen, was sicher oder mit hoher Wahrscheinlichkeit dieselbe Person meint, und nennt die Schreibvarianten mit. Grundlage ist die Übersetzung; Seitenzahlen sind die des Digitalisats, nicht die Blattzahlen der Handschrift. Jeder Beleg führt auf das Faksimile bei ORKA.

Die Einträge wurden getrennt für Band 1 (80 Personen) und Band 2 (206 Personen) erarbeitet und hier zusammengeführt. 23 Personen kamen in beiden Bänden vor — darunter Christoph Homberg, Dietrich, Edelherr zu Plesse, Ernst von Bischoffshausen, Georg Behm von Nürnberg, Georg von Kolmitzsch, Hans Kremer, Hans Wagener, Heinrich Lersner und andere — und sind zu je einem Eintrag verschmolzen: Der ausführlichere Text blieb, Varianten und Belege beider Bände wurden vereinigt, abweichende Zeitangaben stehen nebeneinander. Fünf Zusammenlegungen beruhen auf einer Zuordnung des Bearbeiters und sind im Eintrag vermerkt. Übrig bleiben 263 Personen.

Was aus der Quelle nicht hervorgeht, steht nicht hier. Die Zählung der hessischen Landgrafen (Heinrich I., Wilhelm II.) ist eine Zuordnung des Bearbeiters; die Handschrift selbst zählt nicht. Der Vermerk „Zuordnung“ sagt, wie sicher die Identifizierung ist: belegt heißt, Name und Funktion stehen so in der Quelle; wahrscheinlich und vermutet heißen, dass Varianten oder Ämter erschlossen wurden; unsicher heißt, dass auch die Person selbst nicht sicher zu greifen ist.

Die Datenbank

Die Liste lässt sich nach Gruppe, Zeitraum, Sicherheit der Zuordnung, Abschnitt der Belege und Ort eingrenzen; das Suchfeld durchsucht Namen, Schreibvarianten, Funktion und Text. Jeder Eintrag hat eine eigene Adresse, unter der man ihn verlinken kann.

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263 Personen

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  • Johann Katzenberg

    Gruppe: Bürger · Funktion: Waldbesitzer · Zeit: belegt 1565 · Zuordnung: belegt · Quelle: Band 2

    Bittet Rhenanus 1565, sein Gehölz „der Steinbach genannt“ zu besichtigen, ob der Landgraf es kaufen wolle.

  • Berthold Kempf

    Gruppe: Verwaltung des Salzwerks · Funktion: Beamter des Salzwerks zu Sooden · Zeit: belegt 1552–1576 · Ort: Sooden · Zuordnung: belegt · Quelle: Band 2

    Unterschreibt 1552 mit Becker, Rhenanus, Bartholomäus und Homberg die Verordnung, dass man trotz des Visitators nach der Sonntagspredigt arbeiten dürfe; 1562 schlägt er mit Rhenanus eine Erhöhung des Holzhandels vor und schreibt wegen Hans Wetzels und der kupfernen Platten. 1576 vertritt er den Landvogt beim Probewerk. Sein Amt wird nicht genannt.

  • Hans Kerchen

    Gruppe: Auswärtige · Funktion: Goldschmied zu Wolgast · Zeit: belegt 1584 · Ort: Wolgast · Zuordnung: belegt · Quelle: Band 2

    Probt die Rügener Sandsteine, lässt sie „auf der Kapelle verrauchen“ und findet nichts.

  • Sigmund Kirchmeier

    Gruppe: Verwaltung des Salzwerks · Funktion: Beamter zu Sooden · Zeit: belegt 1562 · Ort: Sooden · Zuordnung: belegt · Quelle: Band 2

    Unterzeichnet 1562 mit Rhenanus, Gercke, Kempf und Homberg den Vorschlag zur Erhöhung des Holzhandels.

  • Kitzing, Sekretär zu Halle

    Varianten: Sekretär KitzingGruppe: Auswärtige · Funktion: Sekretär der erzbischöflichen Räte zu Halle · Zeit: belegt 1568 · Ort: Halle · Zuordnung: belegt · Quelle: Band 2

    Meldet Rhenanus bei den Räten in Halle an.

  • Hans Klauer

    Varianten: Hans Klaur, der Vogt zu FriedewaldGruppe: Hofbeamte und Räte · Funktion: Vogt zu Friedewald · Zeit: belegt um 1544–1550 · Ort: Friedewald · Zuordnung: belegt · Quelle: Band 2

    Zuständig für die Holzflöße vom Seulingswald; er schreibt deswegen und „begehrt Geld“. 1550 soll der Vogt zu Friedewald zwei Wagen Hafer zur Baustelle schicken.

  • Ludwig Koch

    Varianten: Ludwig Hoch, Ludewig Hoch, Ludwig Koch zu KasselGruppe: Bürger · Funktion: Bürgermeister zu Kassel, Kommissar der Landstände · Zeit: belegt 1539–1540 · Ort: Kassel · Zuordnung: belegt · Quelle: Band 1

    Als Bürgermeister von Kassel Mitglied der Kommission der Landstände und mit Georg Nußpicker Kommissar für die Verhandlung. Zwei Briefe von ihm sind aufgenommen: Auf die Bitte der Pfänner um Fristverlängerung antwortet er am 7. März 1540, er habe das Schreiben „in Abwesenheit des gemeldeten Herrn“ geöffnet und werde es Nußpicker zuschicken; die zweite Antwort ergeht in beider Namen. Die Schreibung „Hoch“ in den Kommissionslisten meint dieselbe Person.

  • Georg von Kolmatsch

    Varianten: Jörgen von Kolmetsch, Georg von Colmitsch, Georg vom Kolmitsch, Georg von Colmetsch, Georgs von KolmitzschGruppe: Hofbeamte und Räte · Funktion: Statthalter zu Marburg (an der Lahn) · Zeit: belegt 1538–1540 (Bd. 1) · belegt 1539–1540 (Bd. 2) · Ort: Marburg · Zuordnung: belegt · Quelle: Band 1 und 2

    Als „Statthalter zu Marburg“ beziehungsweise „Statthalter an der Lahn“ vertritt er die Ritterschaft des Oberfürstentums. Er unterzeichnet mit Hermann von der Malsburg und Bürgermeister und Rat zu Marburg den Vorschlag der Landstände vom Herbst 1539, empfängt im Dezember 1539 das Notariatsinstrument der Pfänner und behält es „etliche Tage“ bei sich, was die Pfänner protokollieren lassen. Bei den Räten des Vertrags von 1538 steht er an zweiter Stelle.

    Die Einträge „Georg von Kolmatsch“ (Bd. 1) und „Georg von Kolmitzsch“ (Bd. 2) sind hier als Schreibvarianten desselben Rats zusammengeführt; die Gleichsetzung ist eine Annahme.

    Die Einträge „Georg von Kolmatsch“ (Bd. 1) und „Georg von Kolmitzsch“ (Bd. 2) sind hier als Schreibvarianten desselben Rats zusammengeführt; die Gleichsetzung ist eine Annahme.

  • Hans Kremer

    Varianten: Kremer HansGruppe: Handwerker und Werkmeister · Verwaltung des Salzwerks · Funktion: Unterbrunnenmeister (Solemeister), geschworener Schätzer · Zeit: belegt 1550–1552 (Bd. 1) · belegt 1550 (Bd. 2) · Ort: Sooden · Zuordnung: belegt · Quelle: Band 1 und 2

    1550 als „Kremer Hans“ einer der acht geschworenen Schätzer mit acht zugeordneten Siedehäusern, 1551 unter den dreizehn Schätzern. Die Ordnung von 1552 nennt ihn als Unterbrunnenmeister oder Solemeister: Er hat die Vorratskumpen, Kufen und Tröge „friedlich mit Sole“ zu füllen und darf keinen Sieder bevorzugen.

  • Meister Kurt, Wallmeister von Kassel

    Gruppe: Handwerker und Werkmeister · Funktion: Wallmeister · Zeit: belegt 1550 · Ort: Kassel · Zuordnung: belegt · Quelle: Band 2

    Soll sich 1550 „mit zehn guten Knechten“ und Spaten bereithalten, für einen Taler die Woche.

  • Jacob Kußau

    Gruppe: Auswärtige · Funktion: Hauptmann zu Pudagla · Zeit: belegt 1584 · Ort: Pudagla (Usedom) · Zuordnung: belegt · Quelle: Band 2

    Berichtet, bei Nordostwind sei das Meer sehr salzig und schlage weit aufs Ufer, worauf Rhenanus Sonnensalinen erwägt.

  • Johann Leinebach

    Varianten: Johann LeunebachGruppe: Geistliche · Funktion: Pfarrer in Sooden · Zeit: belegt 1540–1541 · Ort: Sooden · Zuordnung: belegt · Quelle: Band 1

    Im Mai 1540 beklagen die Pfänner, „Herr Johann Leunebach[?], Pfarrer in Sooden“, habe die halbe Pfanne, an der er und seine Vorgänger „nichts als den Nießbrauch“ hatten, dem Rentmeister des Fürsten übergeben. In der Ordnung von 1541 soll „der Pfarrer, Herr Johann Leinebach“, dem Salzwart als Gegenschreiber alle Werke aufschreiben — der Anfang der Doppelrolle des Soodener Pfarrers, die Rhenanus später selbst innehat.

  • Meister Leonhard, Zimmermann zu Ziegenhain

    Varianten: Meister Lenhart, der Zimmermann von ZiegenhainGruppe: Handwerker und Werkmeister · Funktion: Zimmermann zu Ziegenhain · Zeit: belegt 1547–1550 · Ort: Ziegenhain · Zuordnung: belegt · Quelle: Band 2

    Von ihm soll Jörg Behm in Kassel das Muster zur neuen Aufhängung seiner Kunst gelernt haben; 1550 wird er mit dem Schultheißen zur Baustelle gebeten.

  • Heinrich Lersner

    Varianten: Kanzler Lersner, Heinrich LersnersGruppe: Hofbeamte und Räte · Funktion: Kanzler Landgraf Philipps · Zeit: belegt 1554 (Bd. 1) · belegt 1541–1555 (Bd. 2) · Ort: Kassel · Zuordnung: belegt · Quelle: Band 1 und 2

    Unterschreibt am 1. Mai 1554 in Allendorf die Verschreibung über die städtischen Gehölze „eigenhändig“ neben dem Landgrafen und wird im selben Jahr mit dem Salzgrafen Jost Becker nach Allendorf verordnet, um die Beschwerden der Siedemeister anzuhören. Damit ist er der Nachfolger Feiges im Kanzleramt, soweit die Quelle reicht.

  • Johann Feige von Lichtenau

    Varianten: Johann Feig, Johann Feyge, Kanzler Feige, des seligen Kanzlers FeigeGruppe: Hofbeamte und Räte · Funktion: Kanzler Landgraf Philipps · Zeit: belegt 1538–1540; 1552 als verstorben erwähnt (Bd. 1) · belegt 1538–1540 (Bd. 2) · Ort: Kassel · Zuordnung: belegt · Quelle: Band 1 und 2

    Kanzler des Landgrafen und dessen wichtigster Verhandler. Er unterzeichnet 1539 das fürstliche Schreiben an die Pfänner, erscheint am 4. Mai 1540 mit Rudolf Schenck in Allendorf, um die letzten Beschwerden entgegenzunehmen, und führt am 1. August 1540 die Verhandlung mit Meister Georg Behm über das Brunnenmeisteramt; das Protokoll trägt seine Unterschrift. Bei den Räten des Vertrags von 1538 ist er als „Johann Feige, Kanzler“ aufgeführt. Die Regierungsordnung von 1552 spricht bereits von „der selige Kanzler Feige“.

  • Bernd Liebdell

    Varianten: der Rentmeister zu SchmalkaldenGruppe: Hofbeamte und Räte · Funktion: Rentmeister zu Schmalkalden · Zeit: belegt 1548–1558 · Ort: Schmalkalden · Zuordnung: belegt · Quelle: Band 2

    Liefert Nägel, Dielen, Feuerhaken und Pfannenblech nach Sooden und treibt die Schulden der Blechschmiede ein; 1558 schlägt der Rentmeister einen neuen Blechschmied zu Herrenbreitungen vor.

  • Johann Lonebach

    Gruppe: Geistliche · Funktion: Pfarrherr zu Sooden, gestorben 1547 · Zeit: belegt 1541–1547 · Ort: Sooden · Zuordnung: belegt · Quelle: Band 2

    Der Pfarrer, der als Gegenschreiber das vierte Wartregister führte und Ende 1547 „plötzlich verstorben“ ist; die Salzgrafen bitten um einen Nachfolger, der die Sieder vom Saufen abhalte. 1548 wird er als der „Johann Lonebach seligen Angedenkens“ genannt.

  • Petrus Lotichius der Erste und der Zweite

    Varianten: Petrus Lotichius, Abt zu Schlüchtern, Doktor Petrus LotichiusGruppe: Gelehrte · Funktion: Abt zu Schlüchtern; Doktor — Verwandte des Rhenanus · Zeit: Besuch 1559 · Ort: Schlüchtern · Zuordnung: belegt · Quelle: Band 1

    Rhenanus gedenkt „meiner beiden seligen Vettern“, des Abts Petrus Lotichius des Ersten und des „gottseligen Doktors Petrus Lotichius des Zweiten“, die ihm 1559 in Schlüchtern die Grenzen der Chatten gezeigt und sich selbst Chatten genannt hätten. Der einzige Hinweis auf Rhenanus’ Familie im ganzen Band.

  • Heinrich Lower

    Gruppe: Handwerker und Werkmeister · Funktion: Anfertiger des Modells des Schöpfrads von 1489 · Zeit: belegt um 1491 · Ort: Allendorf · Zuordnung: belegt · Quelle: Band 2

    „Die Form und das Modell (Exemplar) dieses Rades hat Heinrich Lower zum Gedächtnis angefertigt, und man findet dieselbe auf dem Brückentor.“

  • Georg Lucan

    Gruppe: Handwerker und Werkmeister · Funktion: Siedet 1558 ein Probewerk · Zeit: belegt 1558 · Ort: Sooden · Zuordnung: belegt · Quelle: Band 2

    Siedet in der Woche Invocavit 1558 ein Probewerk aus roher Sole, dessen Beschreibung im Archiv liegt.

  • Ernst Ludwig, Herzog zu Pommern

    Varianten: Herzog Ernst Ludwig, Herzog zu Stettin, Pommern, der Kassuben und WendenGruppe: Landesherren und ihre Familien · Funktion: Herzog, Auftraggeber der Pommernreise 1584 · Zeit: belegt 1584 · Ort: Wolgast · Zuordnung: belegt · Quelle: Band 2

    Schwiegersohn Landgraf Wilhelms. Weil in seinen Landen „an Eisen als auch an Salz großer Mangel herrscht“, lässt er nach Salzquellen graben und eine Eisenhütte bei der Neuen Mühle bauen. Nach Hinweis Georg von Verbentins erbittet er Rhenanus aus Hessen, nimmt an den Soleproben in Wolgast teil und reist selbst mit nach Greifswald. Auf sein Begehren hinterlässt Rhenanus den schriftlichen Bericht über die fünf Reisen.

  • Heinz von Lutter

    Varianten: Heinz von Lüder, Heintz von Luttern, Heinz von Lütter, Heinz vom Lüttern, Heinz LutherGruppe: Hofbeamte und Räte · Funktion: Hauptmann zu Ziegenhain, Bau- und Bergverständiger · Zeit: belegt 1547–1554 · Ort: Ziegenhain · Zuordnung: belegt · Quelle: Band 2

    Der bauverständige Rat, zu dem der Landgraf „als dem, der diese Dinge mehr als andere versteht“, besonderes Vertrauen hat. 1547 berichtet er, in Lothringen lägen viele Salzwerke im Moorgrund, und rät, dort Leute zu holen; 1550 wird er samt Schultheiß und Zimmermann von Ziegenhain zur Baustelle gebeten. Er beschäftigt sich mit Wasserkünstlern und Eisenschmieden; ein Vorschlag von ihm, die besten Adern des Brunnens zu fassen, liegt im Archiv. 1554 schreibt er wegen der Eisenschmiede zu Nauses.

  • Hermann von der Malsburg

    Gruppe: Hofbeamte und Räte · Funktion: Vertreter der Ritterschaft des Niederfürstentums · Zeit: belegt 1538–1540 (Bd. 1) · belegt 1539–1540 (Bd. 2) · Zuordnung: belegt · Quelle: Band 1 und 2

    Unterzeichnet 1539 mit Georg von Kolmatsch „von wegen derer von der Ritterschaft“ den Vorschlag der Landstände und gehört zu den Räten des Vertrags von 1538 sowie zu den Bürgen des Pachtvertrags von 1540. Ein Amt wird bei ihm nicht genannt.

  • Curt Mardtorff

    Varianten: Curt Mardorff, Kurt Mardtorff, Kurt Wardtorff, Curt Martorff, Meister CurtGruppe: Handwerker und Werkmeister · Funktion: Meister und Baumeister des Brunnenbaus 1489–1491 · Zeit: belegt 1489–1491 · Ort: Sooden · Zuordnung: belegt · Quelle: Band 2

    Auf Empfehlung Hans von Dörnbergs holen die Salzgrafen ihn an Lichtmess 1489. Er leitet die Werra in einen Graben vor das Gewölbe, baut dort ein Schaufelrad und „ein vierkantiges Rad vor das Gewölbe, desgleichen nie zuvor gesehen oder gehört worden ist“, und legt das Gewölbe trocken. Nach dem Kerbzettel vom Dezember 1489 erhält er 230 Gulden, zwei Gulden Trinkgeld, zwei Malter Korn und ein Schwein; er schwört den Pfännern Treue. 1490 baut er Eimerkette, Schneidemühle und Pumpen, setzt das achteckige Werk aus Schwellen, Säulen und Reifen und rät zum Überlauf des Brunnens. Die Baumeister richten ihm und seiner Hausfrau am Laurentiustag eine Kollation aus. Sein Hebezeug mit Scheiben missfällt den Siedern; die Schwengel werden wieder aufgerichtet. Sein Lohn wird mit 234 Gulden abgerechnet.

  • Meister Maximus

    Gruppe: Handwerker und Werkmeister · Funktion: Kunstmeister mit einer neuen Kunst, 1538 · Zeit: belegt 1538 · Ort: Kartaus · Zuordnung: belegt · Quelle: Band 2

    Ein Schreiben aus Kartaus von 1538 betrifft seine Kunst; ein eigenhändiger Vorschlag „wegen seiner neuen Kunst“ und ein Schreiben des Landgrafen dazu liegen im Archiv.

Namenslisten für die Familienforschung

An etlichen Stellen zählt die Salzbibel Dutzende von Namen auf einmal auf — Bürgen, Unterzeichner, Kommissionen, die vereidigten Schätzer mit ihren Siedern. Solche Listen sind für die Familienforschung oft wertvoller als jeder Einzeleintrag, weil sie einen ganzen Ort zu einem Datum zeigen. Sie sind hier nicht Person für Person aufgelöst, sondern als Fundstellen verzeichnet: mit Titel, Seiten und einer Beschreibung, welche Familien vorkommen. Wer einen Namen sucht, sollte diese Seiten im Faksimile aufschlagen und dabei mit Schreibvarianten rechnen — Hilwig und Hilm, Corey und Chorey, Nidernstein und Niedenstein meinen dieselben Leute.

Korrekturen und Ergänzungen zu dieser Seite nimmt das Feedbackformular entgegen; Näheres zur Arbeitsweise steht auf der Seite Editionsgrundsätze.

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