Forschung · Personen
Johann Feige von Lichtenau
Kanzler Landgraf Philipps · belegt 1538–1540; 1552 als verstorben erwähnt (Bd. 1) · belegt 1538–1540 (Bd. 2)
Der Eintrag
Johann Feige von Lichtenau
Varianten: Johann Feig, Johann Feyge, Kanzler Feige, des seligen Kanzlers FeigeGruppe: Hofbeamte und Räte · Funktion: Kanzler Landgraf Philipps · Zeit: belegt 1538–1540; 1552 als verstorben erwähnt (Bd. 1) · belegt 1538–1540 (Bd. 2) · Ort: Kassel · Zuordnung: belegt · Quelle: Band 1 und 2Kanzler des Landgrafen und dessen wichtigster Verhandler. Er unterzeichnet 1539 das fürstliche Schreiben an die Pfänner, erscheint am 4. Mai 1540 mit Rudolf Schenck in Allendorf, um die letzten Beschwerden entgegenzunehmen, und führt am 1. August 1540 die Verhandlung mit Meister Georg Behm über das Brunnenmeisteramt; das Protokoll trägt seine Unterschrift. Bei den Räten des Vertrags von 1538 ist er als „Johann Feige, Kanzler“ aufgeführt. Die Regierungsordnung von 1552 spricht bereits von „der selige Kanzler Feige“.
- Bd. 1, S. 473 Lesetext — Unterschrift unter Philipps Schreiben, Oktober 1539
- Bd. 1, S. 589 Lesetext — Mit Schenck in Allendorf, 4. Mai 1540
- Bd. 1, S. 607 Lesetext — Unterschrift unter der Notel mit Behm, 1. August 1540
- Bd. 1, S. 777 Lesetext — „der selige Kanzler Feige“
- Bd. 2, S. 887 Lesetext — Randvermerk am ersten Vertrag
- Bd. 2, S. 908 Lesetext — Vertrag mit Georg Behm
- Bd. 2, S. 913 Lesetext — Konzept 1539
Zuordnung „belegt“: Name und Funktion stehen so in der Quelle. 7 Belege — jeder führt auf das Faksimile bei ORKA und in den Lesetext.
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