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Salzbibel

Die Salzbibel

Das Werk als Zeitleiste: Wortlaut, Übersetzung, Zusammenfassung und Anmerkungen — frei kombinierbar

Das Werk der Reihe nach

Die Salzbibel in der Reihenfolge der Handschrift, Seite für Seite: Wortlaut, Übersetzung, Zusammenfassungen und redaktionelle Anmerkungen. Jede Ansicht und jeder der dreizehn Abschnitte lässt sich an- und abschalten; weitere Filter grenzen auf Seiten mit Abbildungen, Tabellen, Randvermerken oder unsicheren Lesungen, auf einen Band, einen Seitenbereich oder ein Suchwort ein. Der Zustand steht in der Adresszeile.

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Misc. · Miszellen · Band 2 · Fortsetzung

Die Quellenauszüge und das Register

Die Miszellen · 148 Seiten · Aufbau des Werks

HandschriftS. 1011 Bl. 504r Miscellanea

Wortlaut der HandschriftSeite 1011

1

Miscellanea. Förster die leute vbel geschlagenn, begert seinen Rath, wie mann sie straffenn solle, anno 62. den 10 Junij. Ernnst vonn Bischoffshausenn schreibt Rhenano, vnnd bitt v.g.f. vnnd Herrnn etliche geholtz am dünnerbeüffenn1[?], Anno 63. Montags post Philippi Jacobi. Supplication Berndt vonn Bischoffshausenn ann v.g.f vnnd Herrnn, des Karchelsbergs2[?] wegenn Anno 67. den 16 Junij. Berndt vonn Bischoffshausenn Bittet, das der Herr Lanndtvogt, vnnd Rhenanus wollenn bey ihm vf den anngesatztenn tage zwischenn ihm vnd den vonn Hannstein erscheinenn, vnnd das beste thun, anno 66. Dorothea vonn Bischoffshausenn, Ernnsts nachgelassene wittibe, schreibet Vg.f. vnnd Herrnn, des Holtzkauffs wegenn, so Rhenanus vnnd der Oberfürster mit Irem Junckernn troffenn, Anno 65.

Unsichere Lesungen

  1. Z. 7: dünnerbeüffenn — Flurname unsicher
  2. Z. 10: Karchelsbergs — Bergname unsicher

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HandschriftS. 1012 Bl. 504v Miscellanea

Wortlaut der HandschriftSeite 1012

1

Miscellanea Berndt vonn Bischoffshausenn, schreibt ann Rhenanum, widder des Kachelsbergs wegenn anno 67. den 17. Junij. Berndt vonn Bischoffshausenn schreibt ann Vgf. vnnd Herrnn des Kachelsbergs halbenn, anno 67. den 16. Junij Georg vom Erff schreibt Rhenano des Holtzkauffs wegenn, ann der Grawburgk1[?], anno 69. Concept was darauf mit denen vom Erff ist gehanndtlet wordenn. Anndres v. Hagenn schreibt ann Lanndtvogt zu Eschwech, vnnd Rhenanum, sie woltenn vfs fürderlichste Ire Commission zwischenn Anntfeldenn2[?] vnd Ihme außrichttenn, anno 68. 6. Januarij. Georg vom Erff schreibt noch einmahl seines verkaufftenn Holtz wegenn Anno 69. Die vom Erff semptlich noch einmahl deßen halben, Jost Berber3[?] schreibt durch ein Zettell, vnnd annt=

Unsichere Lesungen

  1. Z. 9: Grawburgk — Ortsname unsicher
  2. Z. 14: Anntfeldenn — Name unsicher
  3. Z. 19: Berber — Familienname unsicher

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HandschriftS. 1013 Bl. 505r Miscellanea

Wortlaut der HandschriftSeite 1013

1

Miscellanea. worttet Rhenano vf sein schreibenn, belanngendt das frembt Saltz, so zu Battenberge vnnd Franckenberge Inns Lanndt ginge. Anno 61. den 4. Januarij. Engelhardt Breul schreibt Rhenano der gehawenenn scheide wegenn, das die fuhr vbell vonn stattenn gehe, anno 63. den 13 Augusti. Itztgemelter schreibt Rhenano, das der windt Im Scheidtgehaw grossenn schadenn gethann, das mann zum Holtzmessenn nicht kommenn könnt, Anno 61. den 13. Julij. Obgenanntter schreibt der Förster wegenn, so ettliche weiber vffm walde geschlagenn. Anno 62. den 4. Junij. Georg vom Harstall schreibt Rhenano seiner Kunst wegenn, Anno 68. den 17 Julij Engelhardt Breul schreibt ann die Beampten zum Sodenn, das sie zu Apteroda all gehöltz zubesichtigen,

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HandschriftS. 1014 Bl. 505v Miscellanea

Wortlaut der HandschriftSeite 1014

1

Miscellanea. bey im erscheinenn wollenn, Anno 68. den 24. Februarij. Johann Meisenbugk Lanndtvogt schreibt Rhenano der sachenn wegenn zwischenn anndreasen v. Hagenn vnnd anntfeldten Anno 68. 6. Martij. Johann v. Rehnsdorff1[?] schreibt als Kelnner zu Darmbstadt, Ihme fünff Pfannenn Saltzes naher Franckfurt zuuerschaffenn. Vertrage zwischenn anndreasenn v. Hagenn vnnd anntfeldenn vfgerichttet durch den Hernn Lanndtvogt vnnd Rhenanum Commissarios Anno 68 den 12 Maij. Christoff vom Harstall schreibt Rhenano, Begeret, das er zuwegenn bringt, im auff sein Holtzkauff etliche Tausenndt guldenn vorzustreckenn, anno 65 Freytags post Pascha. Rhenanus anntworttet Georgenn v. Harstall, vf sein schreibenn seiner Kunst wegenn,

Unsichere Lesungen

  1. Z. 7: Rehnsdorff — Familienname unsicher

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HandschriftS. 1015 Bl. 506r Miscellanea

Wortlaut der HandschriftSeite 1015

1

Miscellanea Enngelhardt Breul schreibt des Gehöltz zu Almeroda wegenn Anno 68. Christoff vom Harstall schreibt wieder gelts wegen Anno 63. Montags post pascha Concept der Quitanntz1[?], welche Claus Appell der Hulsingenn vber die — 70 thlr gebenn, vber das Haus so Rheinshase3[?] wieder eingenommenn. Annotata vieler Lehenngueter, so vmb allenndorf hero vonn v.g.f. vnnd Herrnn zu Lehenn außgethan, vor vnnd nach dem Jahre 1374 Jost Berber foddert Peternn vonn Beyneburgk zur Holtzrechnung naher Cassell Anno 59. Die Vndersassenn bittenn das fuhrlohnn der scheide zuersteigernn, anno 72. Verzeichnus Witzennheusischer Grenntz, wie sie dieselb vff Fürstliche Canntzley vberschickt. Hanns Wilhelm vonn Bischoffshausenn, schreibt

Unsichere Lesungen

  1. Z. 6: Quitanntz — Wort undeutlich
  2. Z. 6: Hul=singenn — Name unsicher
  3. Z. 8: Rheinshase — Name unsicher

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HandschriftS. 1016 Bl. 506v Miscellanea

Wortlaut der HandschriftSeite 1016

1

Miscellanea. Rhenano des Kachelsbergs wegenn anno 78. den 23. Octobris. Georg vonn Scholley begert vonn Rhenano ein rectificiret maß, das Saltz damit zu Cassell im Weissenhoff zuuerkauffen Anno 75. den 22. Septembris. Abreissung des Bronnenns mitt den Schöpffkümern1[?], nach alter Manir, Johann Bartholmes schreibt ann Heinrich Müldenern vnnd Jost Berbernn des Saltzhauses, Jahrsaltzes vnnd Zolles wegenn Anno 40. Concept eines schreibenns Rhenani ann vnnsernn g.f. vnnd Herrnn, etlicher Saltzkunstler halbenn, Acta inquisitionis, den Holtzleger in Bodenn betreffenndt. Hanns Diegell schreibt Rhenano seines Bergkwergks, vnnd etlicher beschwerung wegenn, zeigt ann etliche gebrechenn, begert Rath, Anno 63.

Unsichere Lesungen

  1. Z. 8: Schöpffkümern — Wortende unsicher

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HandschriftS. 1017 Bl. 507r Miscellanea

Wortlaut der HandschriftSeite 1017

1

Miscellanea. Offener Patent vnnsers g.f. vnnd Herrnn, ann alle die vffm Weserstrom wohnenn nach Bremenn zu, des Saltzes wegenn, so Inner1[?] Bodenn gesotten wirdt, begert das für gut zuachtenn vnnd zu keuffenn. Anno 41. Sonntags Exaudi. Rhenanus schreibt v.g.f. vnnd Herrnn des Bergkwergks halbenn, zeigt etliche beschwerung ann, begert die abzuschaffenn, Anno 78. 26 Junij. Rechnung Christoff Hombergks, mit M. Martin Bethenn Anno 49. Concept Jost Berbers, darin geanntwort wirdt vff Breidthenpts2[?] vnnd annderer Vorschlage, des Waserstroms fassenns halbenn, Anno 61. 11. Septemb. Oberfürster schreibt ann Jost Berbernn der Beichtei=3[?] nischenn gewerkenn wegenn, Georg Berb4[?] schreibt Rhenano, der gebeuchtenn5[?] Meißner wegenn, begert seiner zukunfft, Anno 76.

Unsichere Lesungen

  1. Z. 4: Inner — Wort undeutlich
  2. Z. 13: Breidthenpts — Familienname unsicher
  3. Z. 15: Beichtei= — Name unsicher
  4. Z. 17: Berb — Familienname unsicher
  5. Z. 17: gebeuchtenn — Wort unsicher

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HandschriftS. 1018 Bl. 507v Miscellanea

Wortlaut der HandschriftSeite 1018

1

Miscellanea Conuolut, Supplicatio Georgenn Behmenn, an den Churfürstenn zu Branndennburgk, darinnenn er allerley beschwerung, so im im Saltzwergk Bodenn wiederfahrenn, geclagt, vnd sich ann den Lanndtgrauenn zu Hessenn, zuuerschreibenn, vnderthenniglich gebettenn hat, Anno 51. Vorschrifft des Churfürstenn zu Branndennburgk, vor Georgenn Behem, ann Ltgn1[?] zu Hessenn Anno 51. Der Beuelchhaber zum Bodenn Jegenn bericht, vff Georgenn Behmenn vermeinte Supplication, Der Pfenner2 zum Bodenn Jegenn bericht, Verzeichnus vnnd außzugk wieuiel werck zuner[?] Bodenn gesottenn seindt ab Anno 41. ad 49. darinnenn außführlich bewiesenn wirdt, das mann Georgenn Behmenn — 142 fl. 20 alb 10 hlr3[?] schuldigk bliebenn. Heimbgelassene Rethe des Churfürstenn zu Bran=

Unsichere Lesungen

  1. Z. 9: Ltgn — Abkürzung Landgraf, unsicher
  2. Z. 14: ner — Trennung zu=ner unklar
  3. Z. 17: hlr — Münzkürzel unsicher

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HandschriftS. 1019 Bl. 508r Miscellanea

Wortlaut der HandschriftSeite 1019

1

Miscellanea. dennburgk, schreibenn ann Stadthalternn vnd Räthe zu Cassell, Georgenn Behmenn wegenn, Anno 52. Johann Bartholmes vnnd Christoff Hombergk schreibenn ann Jost Berbernn, Georgenn Behmen halbenn, Anntwort vff Georgenn Behmenn geschwister Supplication anno 57. den 29. Octobris. Churfürst zu Branndennburgk schreibt ann Herrn Philipsenn Lanndtgrauen zu Hessenn, vf eingelegte Supplication Hannsenn Behmenn, anno 57. Conuolut. V. g.f. vnnd Herr schreibt ann die Beamptenn zum Bodenn vnnd Beylstein, das sie den Körnbergk nicht alle, sonndernn ann gewissen orttern außhauenn soltenn, anno 59. Vnnser g.f. vnnd Herr schreibt benebenn Innliegender Supplication der vonn Wannfriedenn wegen, belanngenndt den Mölnbergk, wollen denselbigen

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HandschriftS. 1020 Bl. 508v Miscellanea

Wortlaut der HandschriftSeite 1020

1

Miscellanea. nicht annehmenn, sagenn alle Geholtz vmb Wannfriedt her sey Ihr, dann sie dieselbenn bis vf die zeit, mit auffsetzung leibs, lebenns, guts vnnd bluts erhalttenn, anno 59. Vnnser g.f. vnnd Herr schreibt ann Jost Berbernn, M. Hanns Wetzels1[?], vnnd Henckell Ihenern2[?] halbenn, begert sfgl.3[?] zuberichttenn, anno 60. Zwey schreibenn Vg.f. vnnd Herrnn, belanngendt die — 1300 Klaffter Knüttell zu Heringen, befihlet, das dieselbenn verkaufft werden sollen, Anno 60. Noch ein schreibenn gedachter Knüttell halbenn, vnnd das Jost Berber mit Georgenn von Harstall, vmb Holtz vfs wohlfeilest hanndelenn solle. Conuolut, Abscheidt zwischenn Braunschweigk vnd Hessenn, belanngenndt den Weserstromb, vffgericht, anno 1509. Die Stadt Höxer schreibt ann Jost Berbernn der Saltz=

Unsichere Lesungen

  1. Z. 7: Wetzels — Familienname unsicher
  2. Z. 7: Henckell Ihenern — Name unsicher
  3. Z. 8: sfgl. — Abkürzung unklar

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HandschriftS. 1021 Bl. 509r Miscellanea

Wortlaut der HandschriftSeite 1021

1

Miscellanea. bezahlung wegenn anno 54. den 26 Julij. Diebs[?] Schreindteisenn[?] schreibt vor Hartmann Bölernn, Ihnenn zum Zölner in Bodenn vfzunehmenn anno 65. Supplication Clausenn vonn Fahrennbach, wieder Hülsingenn, eines Meyer guts wegenn zu Wengershausenn, Weding2[?] Zettell des newenn Kunstbaus halbenn, subscripserunt Jost Berber, Johann Rhenanus, vnnd Christoff Hombergk. Copia eines schreibenns, darin begert wirdt, das Magister Moth3[?] Christoff Hülsings Lehennbrieffs abschrifft, vberschickenn wolle. Anno 67. Diederich Rambskopff Schultheis zu Creutzburgk, schreibt Rhenano vnnd Georgenn Berbernn, begert das sie vmb gebürliche bezahlung Jederzeit gnugsamb saltz naher Creutzburgk verordenen wollenn. Anno 76. 21 Junij.

Unsichere Lesungen

  1. Z. 3: Diebs Schreindteisenn — Personenname unsicher
  2. Z. 9: Weding — Wort unsicher
  3. Z. 13: Moth — Familienname unsicher

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HandschriftS. 1022 Bl. 509v Miscellanea

Wortlaut der HandschriftSeite 1022

1

Miscellanea. Lanndtvogt schreibt ann Rhenanum, des Hauses Hannstein wegenn, begert bericht, das mann Lippoldt vonn Hannstein vf einenn gewissenn ort bescheidenn solle, Anno 71. den 11[?] Julij. Alle Beamptenn zum Bodenn schreibenn ann v.g.f. vnd Herrnn, belanngenndt den vorgeschlagenen Wasserbaw, den Werrstromb also zu zwingenn, das Jederzeit die Schiff vff vnnd abgehenn, haltenns für vnmuglich, Anno 59. Verordenung V.g.f. vnnd Herrnn L. Philipsen zu Hessen, belanngenndt den letztenn Bronnennbaw, das man ein zeitlanng die Sohl auß dem Bronnenn hebenn solle, das Christoff Hombergk eine newe Kunst erdenckenn möge, wie mann die Sohl Jederzeitt außenn Bronnenn hebenn könne, vnnd das sechs Pompenn vffer wasserkunst gehaltenn werdenn, das die Söder zwischenn Osternn vnnd Pfingstenn vleissigk sollenn siedenn, das Saltz vfgeschütt

Unsichere Lesungen

  1. Z. 5: 1 — Tageszahl undeutlich

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HandschriftS. 1023 Bl. 510r Miscellanea

Wortlaut der HandschriftSeite 1023

1

werde, vnnd das Rhenanus mit seiner Kunst vortfahrenn solle. Anno 1559. Verzeichnus aller Geholtz im ampt Ludtwigstein, Wanfriedt vnnd Eschwegk, vf beuelch vnsers g.f. vnnd Herrnn L. Philipsenn annotiret. Copia eines offenenn Patenten, welcher maßen die Furstenn zu Sachssenn, mit v.g.f. vnnd Herrnn zu Hessenn der Holtzflös wegenn, sie frey passiren zu lassenn, verwilligt. Subscripserunt Johann Friderich der mitler manu propria. D. Christianus Brugk1[?] Cantzlar. Collationatum per Christianum Harsach2[?], auscultirt Johannes Weÿser Notarius, de nouo recognouit Johann Schelhase Notarius publicus Anno 62. Acta Sodenn anno 61. den 28. ——3 29. vnnd 30. Januarij. Hermann vonn Vffelnn begert zwo Pfann Saltz vom Rhenano, anno 79.

Unsichere Lesungen

  1. Z. 11: Brugk — Name, Zierstrich durch gk
  2. Z. 12: Harsach — Name unsicher
  3. Z. 15: —— — Federstrich zwischen 28. und 29.

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HandschriftS. 1024 Bl. 510v Miscellanea

Wortlaut der HandschriftSeite 1024

1

Ludtwigk Graue zu Nassaw, schreibt ann Stadthalter vnnd Rethe zu Cassell, begert etlich Saltz, anno 73. den 8. Septembris. Hanns Wilhelm vonn Bischoffshausenn vorschlagk betreffendt den wechssell zwischenn v.g.f. vnnd Herrnn vnnd ihm, des morgennfeldts vnnd zweÿer Meÿer höffe halbenn. Zweÿ Probirwergk mit Poÿß1[?]. Kayser Karl der funffte Committirt vnnd befihlt offenntlich Bischoff Hermann zu Cölnn, Jochim Marggrauenn zu Branndenburgk, vnnd Francisco Bischoff zu Münster, das sie Exequiren sollenn, was L. Philips zu Hessenn beÿ R.2[?] Kaÿ: Maÿt: außbracht vnnd erhaltenn, das die Zöll vffm Weserstromb, nicht ersteigert werden sollen, Annotata, Was der Gebackenn Stein halbenn, so zu Milsungenn gebrenndt werdenn solttenn, gehanndelt werdenn, anno 59.

Unsichere Lesungen

  1. Z. 8: Poÿß — P/F und o/e unklar
  2. Z. 13: R. — Kürzel unklar

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HandschriftS. 1025 Bl. 511r Miscellanea

Wortlaut der HandschriftSeite 1025

1

Annotata, Was der Blechschmidte zu Heÿna wegenn, ist gehanndelt wordenn. Rhenanus schreibt Menners Kunst wegenn, ann v.g.f. vnnd Herrnn. Annschlagk vffs Bergk saltz vnnd Poÿß1[?]. Die vom Hedemündenn schreibenn ann Rhenanum, begerenndt, das mann Ihre Leute mit den Schiffenn passirenn lasse, Inn ansehenn, das sie v.g.f. vnnd Herrnn zinsbar, vnnd das best heupt Jederzeit lösenn mussenn. Otto Wermer schreibt des Steinkolnnbergkwergks ann Rhenanum anno 65. Johann Katzembergk2 schreibt ann Rhenanum, begerenndt ganntz freundtlich, das er sich vf sein gehöltz, der Steinbach genanndt, erhebenn, vnnd dasselb besichtigenn wolle, ob zwischenn v.g.f. vnnd Herrn vnnd Ihme ein Kauff zutreffenn wehre, Anno 65. Lanndtvogt zu Eschwech, schreibt Rhenano, begerenndt, das er darann sein wolle, das Paulen3[?] Kremernn

Unsichere Lesungen

  1. Z. 5: Poÿß — P/F und o/e unklar
  2. Z. 13: Katzembergk — Name unsicher
  3. Z. 19: Paulen — P oder f

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HandschriftS. 1026 Bl. 511v Miscellanea

Wortlaut der HandschriftSeite 1026

1

die Zehrung der Commission sachenn wegenn aufganngenn, bezahlt werdenn müge. Vnnser g.f. vnnd Herr L. Wilhelm schreibt dem Bergkheuptmann Hermann Schützenn, Johanni Rhenano, Georgenn Gerkenn1[?], Georgen Berkenn2[?], Adam Arntfeldenn3[?], Salm vnnd Jacobenn Richtern. Ihnenn sampt vnnd sonnderlich beuehlenndt, das Schmeltzenn mit den Steinkolenn zuuersuchenn, Anno 76. den ij.4[?] Maij. Conuolut, Copia eines schreibenns, so Rhenanus ann Burgermeister vnnd Rath zu Bremenn gethan, anntworttet Ihnenn, das sie Steinkolenn gnugsamb bekommenn könnenn. Bericht wie es mit obgedachtem schmeltzenn vorttgegangenn. Bericht der dreÿenn Sultzennmeister zu Lünebürgk, Georgenn Tobingk, Hartwigk Semmelbeck, vnnd Benedicti Töppenn5[?], das Ihre Sohle ab vnd zunehme.

Unsichere Lesungen

  1. Z. 5: Gerkenn — Name unsicher
  2. Z. 5: Berkenn — Name unsicher
  3. Z. 6: Arntfeldenn — Name unsicher
  4. Z. 9: ij. — Tageszahl unklar
  5. Z. 18: Töppenn — Anfangsbuchstabe unklar

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HandschriftS. 1027 Bl. 512r Miscellanea

Wortlaut der HandschriftSeite 1027

1

Anzugk vnnd bericht, was die Sohl zu Frannckenhausenn, Sulebenn1[?], Artternn, Hall in Sachssen, Aschersleben, Staßfurt, Grossenn Saltza, Sulndorff, Lünebürgk, Saltzdieppenn2[?], vnnd Saltz zur Helle halttenn, Item Wieuiel werk in Jedem wochenntlich gesottenn könnenn werdenn, Annotiret durch Johann Rhenanum. Copia eines schreibenn Rhenani, erfordert Hansen Ziegelnn zu ihm den Solsbronn abzuwiegenn, ob derselbige als ein stets lebenndiger Bronn in Sodenn gebraucht werdenn könne. Die glasener schreibenn ann Rhenanum, begerendt, das ihnenn der aschenn kauff freÿgelassenn würde, Anno 68. Annotata. Anno 59. den 27. Aprilis. Copia zweÿer schreibenn, so Rhenanus, der Oberfürster vnnd Christoff Hombergk am3[?] Hülsungen, vnnd Ernnst vonn Bischoffshausenn Schreibenn gethann, betreffenndt Holtzausthun, vnd Holtzkauf

Unsichere Lesungen

  1. Z. 2: Sulebenn — Ortsname unsicher
  2. Z. 4: Saltzdieppenn — Ortsname unsicher
  3. Z. 17: am — Wort unklar, Hombergk mit Hochstellung

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HandschriftS. 1028 Bl. 512v Miscellanea

Wortlaut der HandschriftSeite 1028

1

Anno 64. den 16. Martij. Vorschlagk etlicher Bergkleut, Contra die Glasener, das mann Ihnenn das holtz so die glasener brauch1[?], zukommenn lasse. Abreissung der Pompenn Kunst, so anno 39. angestelt, Copia das niemanndt vmb Allenndorff zu Rodenn gestattet werdenn solle, anno 54. Delineatio, Erstlich der Wasserkunst wegenn, so vfm Bronnenn vom erstenn Pfenner gestandenn, derenn eilff gewesenn, darnach extraordinarie siebenn anndere Künste, so nicht Inns werk gesetzt wordenn, Item vierzehenderleÿ verenderung der Herde, so im Saltzwergk vorgenommen wordenn. Georg Berk schreibt Rhenano, das er in der eÿle 72. maß Kolnn Inn die Bodenn verschaffenn wolle. Supplication der Söder Contra die Glasener, des aschenn kauffs halbenn, darauff vnnser g.f. vnnd Herr sich resoluiret, das die Söder nicht mehr

Unsichere Lesungen

  1. Z. 3: brauch — Kürzungszeichen am Wortende

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HandschriftS. 1029 Bl. 513r Miscellanea

Wortlaut der HandschriftSeite 1029

1

als — 4 Malter vor einenn thaler gebenn sollen. Acta Sodenn Anno 59 den 21 Februarij. Acta Wannfriedenn per Rhenanum belanngenndt die gehöltz daselbst. Anno 64. den 23 Martij. Ernnst Graue zu Solms schreibt ann Bertholdt vonnVffernn1[?], begert zwo Pfann Saltz anno 71. Alexannder Pflüger amptmann zu Güttennbergk erfordert Rhenanum vnnd Georgenn Werkenn2[?] in Commission sachenn, beÿ im zu Witzennhausen zuerscheinenn, anno 78. 10. Martij. Rhenanus schreibt den Beambtenn zu Sonntra vnnd Rotennbergk, alle Ihre vnndersasenn vf gewisse tage in die Stedte zufordernn, dann er v.g.f. vnnd Hern wegenn, ein inquisition sachenn mit Ihnenn zuschaffen, Concept eines schreibenns, welches Rhenanus ann v.g.f. vnnd Herrnn, eher er zu Hertzogk Georg Hansenn abgezogenn gethann, anno 75. Copia der vergleichung vnnsers g.f. vnnd Herrn.

Unsichere Lesungen

  1. Z. 6: Vffernn — Name unsicher, Vffelnn?
  2. Z. 8: Werkenn — W oder B

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HandschriftS. 1030 Bl. 513v Miscellanea

Wortlaut der HandschriftSeite 1030

1

mit den Pfennernn, der Pfarr zun Sodenn halben. Inuentarium vnnd abschrifft der Lenndereÿ, so v.g.f. vnnd Herr zur Aue hat, welche zuuor zum berge Cÿriaci gehörigk gewesenn. Copia des Newenn Holtzlegers Wermer Faßheuer1[?] anno 59. bestallung. Alle Meisterknechte zun Sodenn berichttenn v.g.f. vnnd Herrnn, das sich eÿserne Pfannennbeume2[?] vnnter die Pfannenn nicht schickenn wollenn, anno 59. Copia eines schreibenns so v.g.f. vnnd Herr L. Philips ann Saltzgreuenn vnnd Pfenner gethann, darin sfgl. sie Sonnabenndts post Trium Regum nach Cassell erfordert, Rathschlege zuhaltenn, wie die Saltzmenngell im Lannde abgeschaffet werdenn mögen, Anno 38. Lanndtvogt zu Eschwege schreibt Rhenano, das er an seine stadt Bertholdt Kempffenn zum Probwergk verordnet hat, anno 76. den 13. Augusti.

Unsichere Lesungen

  1. Z. 5: Faßheuer — Name, P oder F
  2. Z. 8: Pfannennbeume — Wortende unklar

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HandschriftS. 1031 Bl. 514r Miscellanea

Wortlaut der HandschriftSeite 1031

1

Conuolut, Burgermeister zu Bremenn, Daniel vonn Berenn1[?], schreibt des Saltz vnnd Poÿß2[?] halbenn anno 69. den 12 Martij. Abschiedt so zu Höxer der Schiffart vnnd annderer sachenn wegenn, zwischenn Braunschweigk vnd Hessenn gehaltenn, anno 1509, Dinstags post Corporis Christi. Instruction, Was sich Wolff Deuchell3[?] des Rhenani diener zu Bremenn, vnnd vf der Reise, vff vnnd ab des Saltz Poÿß4[?] hanndels wegenn verhaltenn solle. Waß vnnser g.f. vnnd Herr hat zubawenn beuohlen, anno 59. den 3. Julij. Prob des Bergk saltzs. Georg Gercke5[?] schreibt Rhenano als er zu Cassell im Weissennhoffe das Saltz probirte, vnnd sendet im aller Söder merk, vf papir gerissenn vnnd in Bleÿ geschlagenn, benebenn anndernn sachenn

Unsichere Lesungen

  1. Z. 2: Berenn — Name, Bürenn?
  2. Z. 2: Poÿß — P/F und o/e unklar
  3. Z. 8: Deuchell — Name unsicher
  4. Z. 10: Poÿß — P/F und o/e unklar
  5. Z. 15: Gercke — Name unsicher

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HandschriftS. 1032 Bl. 514v Miscellanea

Wortlaut der HandschriftSeite 1032

1

Anno 77. den 16. Martij. Copia der Bestallung eines Bronnennmeisters zun Sodenn. Rhenanus schreibt ann v.g.f. vnnd Herrnn L. Wilhelm, berichtenndt, das er aus Steinkolenn Asphaltitem gezogenn, Anno 72. Rhenanus vnnd der Renndtmeister berichttenn eines Probwergks wegenn, so mit Poÿß1[?] gesottenn, Copia des schreibenns vnnsers g.f. vnnd Herrnn, so sfgl. ann Rhenanum, die Poÿß2[?] Prob belanngendt gethann, darnebenn auch Copia eines schreibenns des Burgermeisters zu Bremenn, Item der annschlagk, Was Rhenanus vnnd der Holtzvogt, vf emdt3[?]pfanngenenn weitternn beuelch verhanndlett. Fünff anndere schreibenn, diesenn Hanndell betreffenndt. Instruction Was sich Rhenanus in besichtigung etlicher Saltzwergk verhaltenn solle, Anno 68.

Unsichere Lesungen

  1. Z. 8: Poÿß — P/F und o/e unklar
  2. Z. 10: Poÿß — P/F und o/e unklar
  3. Z. 13: emdt — Silbe vor pfanngenenn unklar

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Tafeln · Kunstrisse · Band 2

Die neun technischen Zeichnungen

Die Kunstrisse · 25 Seiten · Aufbau des Werks

HandschriftS. 1035 Bl. 516r

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HandschriftS. 1036 Bl. 516v

Wortlaut der HandschriftSeite 1036

1

Das alt Corpus des Brunnens. Mitt seinem1[?] Stoßwergk.

Aufnahme der Handschriftenseite Bd. 2, S. 1036 (Bl. 516v)
Kunstriss, Tafel A — das alte Corpus des Brunnens mit seinem Stoßwerk: links der Grundriss des vielkantigen Brunnenkranzes mit rotem Kreisbogen, rechts die hölzerne Verkleidung des Brunnens abgewickelt gezeichnet (Doppelseite) Universitätsbibliothek Kassel · 2° Ms. Hass. 186, Bd. 2, S. 1036 · gemeinfrei — vollständiger Bildnachweis

Unsichere Lesungen

  1. Z. 2: seinem — Endung m/n unklar

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HandschriftS. 1037 Bl. 517r Kunstrisse

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HandschriftS. 1038 Bl. 517v

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HandschriftS. 1039 Bl. 518r

Wortlaut der HandschriftSeite 1039

1

Mittagk Niddergangk Aufgangk Mitternacht Die eusserste fassung Die streben damit dz eusserste Faß[?] Jn der mitt zusammen[?] gehalten[?] / dz es den Bergk[?] nit[?] weg[?] mag[?] Diese / starcke Ader so / alwegen2[?] Jm vmb= / gange entsprangk / hatt sich gar ver= / lohren. Das frische3[?] / Leuchtloch Soltzquel4[?] Das Gewelbe / oder Stollen dz wilde wasser hinder / dem Boden des eussersten / Fasses5[?]. Der Tam zwischen dem Brun vnd der / eussersten wandt, vnd zwölff6[?] schu / dick Die neuen7[?] / Sohlquellen der / grosse / Stein der Alte Brun Ein starck quell wilt / wasser Sueswasser8[?]. Wiltwasser. wilt wasser Die dz[?] schissen[?] Bogen[?] darin[?] ... [?] wilden wasser vnd der Sohle Sohlquel[?] dise Ader hatt sich alles10[?] verlohren Wiltwasserquel / hatt sich verlohrn. wiltwasser wiltwasser ist[?] zugefült[?]

Aufnahme der Handschriftenseite Bd. 2, S. 1039 (Bl. 518r)
Kunstriss, Tafel B — die erste Aufräumung des Brunnens: Grundriss mit zwölfeckigem Balkenkranz, dem alten Brunnen als rotem Kreis in der Mitte und den einzeln beschrifteten Wasseradern Universitätsbibliothek Kassel · 2° Ms. Hass. 186, Bd. 2, S. 1039 · gemeinfrei — vollständiger Bildnachweis

Unsichere Lesungen

  1. Z. 6: Faß / Bergk nit weg mag — Strebentext teils unleserlich
  2. Z. 7: alwegen — Wort unklar
  3. Z. 8: frische — Lesung unsicher
  4. Z. 9: Soltzquel — o/a unklar
  5. Z. 11: Fasses — F/H unklar
  6. Z. 12: zwölff — Zahlwort unsicher
  7. Z. 13: neuen — Wort unklar
  8. Z. 17: Sueswasser — Wort unklar
  9. Z. 20: Die dz schissen Bogen — Text am Gerinne grossteils unleserlich
  10. Z. 21: alles — Wort unklar
  11. Z. 24: ist zugefült — kleine Beschriftung unten unklar

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HandschriftS. 1040 Bl. 518v Kunstrisse

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HandschriftS. 1041 Bl. 519r

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HandschriftS. 1042 Bl. 519v

Wortlaut der HandschriftSeite 1042

1

1 2 3 wasser wasser wasser wasser wasser wasser Sohle Sohle der / grosse / stein1[?] Leuchtloch vff diesem / ort stehen die / Pompen. der Stolle. der Vmbgangk ist 4 schu weidt

Aufnahme der Handschriftenseite Bd. 2, S. 1042 (Bl. 519v)
Kunstriss, Tafel C — die zweite Aufräumung mit der Grundlegung: Grundriss des Brunnens mit äußerem Balkenkranz, drei nummerierten Leuchtlöchern, rotem Umgang und der schraffierten Brunnensohle mit den Quellen Universitätsbibliothek Kassel · 2° Ms. Hass. 186, Bd. 2, S. 1042 · gemeinfrei — vollständiger Bildnachweis

Unsichere Lesungen

  1. Z. 12: stein — im Falz, teils verdeckt

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HandschriftS. 1043 Bl. 520r

Wortlaut der HandschriftSeite 1043

1

1 2 3 wasser wasser wasser wasser wasser wasser Sohle Sohle der / grosse / stein1[?] Leuchtloch vff diesem / ort stehen die / Pompen. der Vmbgangk ist 4 schu weidt

Unsichere Lesungen

  1. Z. 12: stein — im Falz, teils verdeckt

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HandschriftS. 1044 Bl. 520v Kunstrisse

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HandschriftS. 1045 Bl. 521r

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HandschriftS. 1046 Bl. 521v

Wortlaut der HandschriftSeite 1046

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Aufnahme der Handschriftenseite Bd. 2, S. 1046 (Bl. 521v)
Kunstriss, Tafel D — das Stoßwerk des alten Brunnens: der Pfahlrost mit dem auf die Spitze gestellten, verzahnten Balkenrahmen in Schrägansicht; die rechte Seite der Doppelseite ist leer Universitätsbibliothek Kassel · 2° Ms. Hass. 186, Bd. 2, S. 1046 · gemeinfrei — vollständiger Bildnachweis

Unsichere Lesungen

  1. hiltzer[?] gebeu[?] — Beschriftung in der Tafel, unsicher

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HandschriftS. 1047 Bl. 522r Kunstrisse

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HandschriftS. 1048 Bl. 522v

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HandschriftS. 1049 Bl. 523r

Wortlaut der HandschriftSeite 1049

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Aufnahme der Handschriftenseite Bd. 2, S. 1049 (Bl. 523r)
Kunstriss, Tafel E — die neue Auslängung des Brunnens nach dem Berge zu: der runde alte Brunnenschacht mit Beschriftung im Rund, daneben die Zimmerung der Verkleidung in Schrägansicht, um neunzig Grad gedreht (Doppelseite) Universitätsbibliothek Kassel · 2° Ms. Hass. 186, Bd. 2, S. 1049 · gemeinfrei — vollständiger Bildnachweis

Unsichere Lesungen

  1. Alett[?] — Beschriftung im Kreis, Wortform unsicher

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HandschriftS. 1050 Bl. 523v Kunstrisse

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HandschriftS. 1051 Bl. 524r

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HandschriftS. 1052 Bl. 524v

Wortlaut der HandschriftSeite 1052

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Aufnahme der Handschriftenseite Bd. 2, S. 1052 (Bl. 524v)
Kunstriss, Tafel F — das viereckige Corpus des jetzigen Brunnenbaus: der Brunnenkasten in Schrägansicht mit Rost, Ständerwerk und rot eingezeichneten Streben Universitätsbibliothek Kassel · 2° Ms. Hass. 186, Bd. 2, S. 1052 · gemeinfrei — vollständiger Bildnachweis

Unsichere Lesungen

  1. 5[?] — Ziffer am Massstab sehr blass

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HandschriftS. 1053 Bl. 525r Kunstrisse

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HandschriftS. 1054 Bl. 525v

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HandschriftS. 1055 Bl. 526r

Wortlaut der HandschriftSeite 1055

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Aufnahme der Handschriftenseite Bd. 2, S. 1055 (Bl. 526r)
Kunstriss, Tafel H — zwei Zeichnungen: links der Stuhl (das Gerüst) des Georg Behme, rechts Christoph Hombergs erste Kunst, das Hebewerk mit Kurbelwelle, Speichenrad und Seiltrommel (Doppelseite) Universitätsbibliothek Kassel · 2° Ms. Hass. 186, Bd. 2, S. 1055 · gemeinfrei — vollständiger Bildnachweis

Unsichere Lesungen

  1. aufft[?] — auff mit Zierstrich oder aufft

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HandschriftS. 1056 Bl. 526v Kunstrisse

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HandschriftS. 1057 Bl. 527r

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HandschriftS. 1058 Bl. 527v

Wortlaut der HandschriftSeite 1058

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Aufnahme der Handschriftenseite Bd. 2, S. 1058 (Bl. 527v)
Kunstriss, Tafel AA — der alte Brunnen mit allen seinen Gebäuden: Grundriss mit dem runden Schacht in der Mitte, zwei quadratischen Gevieren, Flechtzaun und der vielkantigen äußeren Fassung Universitätsbibliothek Kassel · 2° Ms. Hass. 186, Bd. 2, S. 1058 · gemeinfrei — vollständiger Bildnachweis

Unsichere Lesungen

  1. Gebewen[?] — Titelwort am oberen Rand
  2. Hast[?] — Wort im inneren Gevier
  3. Wiltw[?] — abgekuerzt, Quellzeichen links
  4. hind[?] / fasses[?] — Anmerkung rechts, Endungen unsicher
  5. erdschlagk[?] — Beschriftung rechts unten
  6. S.S.[?] — Zeichen am Baumstamm unlesbar

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HandschriftS. 1059 Bl. 528r Kunstrisse

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Bd. 3 · Band 3 · Band 3

Das fürstliche Schreiben und die Beilagen

Der dritte Band · 41 Seiten · Aufbau des Werks

HandschriftS. 5

Wortlaut der HandschriftSeite 5

1

Nach denen Einlagen ist dieses Saltzbuch, oder Saltzbibel durch den Pfarrer und Saltz Gräff Joh: Rhenanus bereits im Jahr 1568 angefangen gewesen1, im Jahr 1574. fertig – in denen folgenden Jahren aber erst abgeschrieben und in zwey Bänden vollendet worden.

Unsichere Lesungen

  1. Z. 6: gewesen — evtl. worden
  2. Z. 1: Zettel — eingelegter Zettel, spätere Hand

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HandschriftS. 7

Unsichere Lesungen

  1. leerer Zettel über Vorsatz

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HandschriftS. 9

Wortlaut der HandschriftSeite 9

1

Anno domini 1 5 6 8. Gebrechen inder Saltzwergks Rechnung. Stroe. Hinfurtter sich fürfleißigten das daß Stro vns ein nehers[?]1 erzeugt werde, dann es Jetzundt ist vns ein füd:[?]2 [gestrichen: wers] —— 1 1/4 flor: zugestehen. Büchssen Schützen. Auß sonderem versehen soll Jnen daß Furtteil od gnaden geldt / darbej sie sich vff dz Sontag vben mit schießen [gestrichen: Zeiger] auch vff Weitten werdenn Pleiben[?]3. Haw vff die Kunstpferde. Soll zu [gestrichen: kunfftig] weiterhin[?] vnnd ohe bej[?] richeten[?] fude / dann mit solchem bestattenn wie diß Jaers beschenn Zukaufft / vnnd zu diesem Behueff sich vmbgesorget Worden / ob es nit Profeitlich wehre[?]5, daß man an sich erlangte die Weise / so vor dem Bodenn ligt, vnnd dieserzeit durch denn Bantzes[?]6 verpfendet ist. Nō. vas Rechten[?] 12 fud[?] heurs[?] 20 C[?] 68

Unsichere Lesungen

  1. Z. 5: nehers[?] — Zeilenende, flüchtig
  2. Z. 6: füd:[?] — Kürzung am Zeilenende
  3. Z. 11: Pleiben[?] — Anfangsbuchstabe unklar
  4. Z. 13: weiterhin[?] ohe bej[?] richeten[?] — Zeile stark korrigiert
  5. Z. 16: wehre[?] — Zeilenende
  6. Z. 19: Bantzes[?] — Name/Wort unklar
  7. Z. 20: Rechten[?] fud[?] heurs[?] C[?] — Notiz, kleine Schrift

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HandschriftS. 10

Wortlaut der HandschriftSeite 10

1

Die Edelleut vnd Saltz hendler Betreffendt. Es soll ein gemein Außschreyben an dj vom Adell auch Saltzhendlern Jm Nidder Fürstenthumb vnd Zugehöriger graueschafft geschehen, daß sie Jr Saltz was sie dessen zu Jrer Haußhaltung vnd Partirung bedurffenn / allewege Zwischenn Osternn vnd Michaelis holen lassenn / dann da solchs nit beschicht / vnd sie dessen zur vnzeitt Jm Winter da man schlachtet vnd dj Heuser mit Saltzladurch befordernn [gestrichen: Zuseht[?]1] / Welche Heuser dan gegenn denn Saltz Bodenn / Widderumb Holtz Jn dj Bödenn lieffern) gesinnen / So möchten dj fuhr vorbladenn Jhren Wider zu Hauße Kommen vnd geweisen werden Wege. Sollenn dj Beampten Zum Saltzwerck nach aller vermüglichkeit Jn besserung haltenn / vnd Nit verfallenn lassenn. Saltzhandel nach Cassell. Alle Jahr sollenn dj beampten Jn Bodenn Zulraß[?]2

Unsichere Lesungen

  1. Z. 12: Zuseht[?] — gestrichen, mit Einfügungszeichen
  2. Z. 22: Zulraß[?] — Zeilenende, letzte Zeile
  3. Randnotiz rechts — kleine Schrift, kaum lesbar

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HandschriftS. 11

Wortlaut der HandschriftSeite 11

1

gein Cassel [gestrichen: ferttigen] 130. oder 140. Pfannen Saltzes vnnd dasselbige Zu rechter Zeit allewege Jm Sommer als etwan dj helfft vor osternn / So paldt dj Wasser [gestrichen: offenn] sein / vnnd dj ander helfft den aller nechstenn nach osternn. Jtem Was vom Saltzwasser gein Hoff gelieffert dj sollenn nit verpracht / Sondern nach Jrer erledigung / den saltzhern[?]1 wer Widder gelieffert werdenn / [gestrichen: gegenn ge=] [gestrichen: buchlicher zeiten] ( dj Zu verrechnen / Ob vnd Waß er darvon dem Haüßhern[?] ken2 lieffert od wie er dj seinen außgibt. Nachdem auch von einer Pfannen Saltzes biß anheue / von Cassell biß gein Darmstadt od Grenaw[?]3 / fünff R. Müntz fuhrlohens gegeben werden / So soll sich allewege von ersteigerung derselbigen gehutet[?]4 werdenn / vnnd vber alles saltz so Jnn dj Hoffhaltung gelieffert wirdt soll nebenn einem Kuchenmeister od Kuchenschreiber auch ein Burggraue den Saltz=

Unsichere Lesungen

  1. Z. 9: saltzhern[?] — Lesung unsicher
  2. Z. 12: Haüßhern[?] ken — Lesung unsicher
  3. Z. 16: Grenaw[?] — Ortsname unsicher
  4. Z. 19: gehutet[?] — Lesung unsicher
  5. gegen gepurlch gulag — Randnotiz unsicher

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HandschriftS. 12

Wortlaut der HandschriftSeite 12

1

schreiber dj Recognition vnderschreiben. Zehrung der Beampten Jn Böden. Wie soll Zufurter Jn Zeit[?]1 werden so vermog der Ordnung Zu Wilden[?]2 od nit gleich so wohl von Saltzgreuen als von Rennere[?]3 vor Zimlich erachtet vnd bezahlen seij. Holtzwartten Register. Soll von denn Beamptenn vnderschrieben werd[?]4 gleich wie des Rechmeisters[?]5 register vnd der Rechnung ein gegen Register haltenn / sowol betreifft dj Jnnam vnd außgabe der [gestrichen: closter] Holtzes. Sagen zum Schroten der Beum. Dieweijl es am Holtz sehr Zutreglich, so sollenn dj Jnn allewege gebraucht / auch derowegen gein Friedewaldt Wildeck vnd Heringen geschriebenn werdenn.

Unsichere Lesungen

  1. Z. 4: Jn Zeit[?] — Lesung unsicher
  2. Z. 5: Wilden[?] — Lesung unsicher
  3. Z. 6: Rennere[?] — Lesung unsicher
  4. Z. 9: werd[?] — Kürzung, Rand
  5. Z. 10: Rechmeisters[?] — Lesung unsicher

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HandschriftS. 13

Wortlaut der HandschriftSeite 13

1

Flossen. Soll beschehenn Jedes Jars zu rechter Zeit Zwisch Walpurgis vnd Pfingstenn vnd nach [übergeschrieben: Zw] Laurentij / vermuge [gestrichen: Eij] senachischer1 Vergleichung. vnd dieweijl Anno etc. 67. an vhngewachsenem Floßholtz gemangelt biß Jnn —— 1227. clafftern / So soll Hinfurtter besser Zugesehenn / auch Vnnsern flossern beij Jedes Fürsts[?] siche[?] darauff Zuuerverordnet werdenn / Die tag vnd nacht einer vnd dem andern Zusehenn / Daß das Jngewachsene Holtz nit verruntreut werde / Saltz Jm Weissen hoff Zu Cassell. Zubesichtigen wie es liege vnd sich haltte. Töfuell[?]3. Sollenn Jnn der Rechnung nit versetzet werden sondern ein Jar nach der andern volgenn. Brennregister. Dieweijl Joist Meicher[?]4 hertzu geordnet /

Unsichere Lesungen

  1. Z. 3: [gestrichen: Eij] senachischer — Eijsenachischer, Streichung unklar
  2. Z. 9: Fürsts[?] siche[?] Zuuer= — Zeile unsicher
  3. Z. 17: Töfuell[?] — Überschrift unsicher
  4. Z. 21: Meicher[?] — Nachname unsicher

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HandschriftS. 14

Wortlaut der HandschriftSeite 14

1

so soll doch Jtzt Wentzel / dem deßhalben auch Jartz Jho 20 fl. gegebenn, nichts desto weniger dieselbenn Zuwegen[?]1 fl. biß vff weitternn bescheydt geweret werdenn. Wilhelm Pfeilsticker gewesener Saltz factor zu Vornstad[?]2 Pleybt schuldig. Anderthalb Pfann Saltzes „ [übergeschrieben: vnd] Sechzehenn baß halb fudertich[?]3 / Vnnserem Landtgrauenn Herrenn Zuschreybenn daß [gestrichen: er] es „ nachlang[?]4 beschee Geldt Gewelb. Jnn der Stadt Allendorff Zuerrichtenn Zu vnsers gl. F. vnd Herrn Schätzung[?]5 darinnenn Jhr F. G. Zulschiuß[?]6 wahret. Gegenschreyber. Den Meyernn gegenschreyb am einen ande[?]7 orth / vnd ann sein stedt Zuordnenn Jorgen Bockenn gewesenen Hüttenschreyber zu Blackenberch[?]8.

Unsichere Lesungen

  1. Z. 3: Zuwegen[?] — Wort vor fl. unklar
  2. Z. 7: Vornstad[?] — Ortsname
  3. Z. 10: fudertich[?] — Wort unklar
  4. Z. 12: nachlang[?] — flüchtig geschrieben
  5. Z. 15: Schätzung[?] — Zeilenende
  6. Z. 16: Zulschiuß[?] — Wort unklar
  7. Z. 18: ande[?] — Zeilenende gekürzt
  8. Z. 21: Blackenberch[?] — Ortsname

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HandschriftS. 15

Wortlaut der HandschriftSeite 15

1

Holtzhawen vffs New. Der Saltzgreue neben[?]1 [Einfügungszeichen +] den vogt zu Friedwaldt vnd anderen soll vnnsere reitten vnnd besichtigenn wo dz holtz diß Jar sey zu hauen dan Man desßen biß Jnn Zehentausent Klafftern / vom Newen wid der habenn mueste / darnach vnserm gnedigen F. vnd Herrn einen vorschlag thun / wo solch holtz zu hauen sey: vnd J. F. G. resolution darüber gewartten. Heyden Streuch. Die Heyden streuch soll man an den orten d gehewe außhauen lassenn / So baldt man dj gehewe d gehöltze thut / ob dj heyde also eingethan / außgereutet werden möchte / durch[?]2 sonsten darauff Zugedenckenn / wie man solcher streuch mecht loß vnd quiet werdenn / Heinrich Jsing. Die dreyßig gulden holtzkauff[?]3 so sollenn der Saltzgreue vnd Schultheiß[?]4 an stadt feuer

Unsichere Lesungen

  1. Z. 2: neben[?] — Wort vor Einfügung unklar
  2. Z. 16: durch[?] — evtl. auch
  3. Z. 20: holtzkauff[?] — Wortende unklar
  4. Z. 21: Schultheiß[?] — Amtsbezeichnung unklar

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HandschriftS. 16 Bl. 5v

Wortlaut der HandschriftSeite 16

1

zeigts erlegenn / ehe sie außer Rendtcammer weichenn / Vnnd mögenn darnach vonn zeigern wieder einfordernn. Holtz Ordnung. darwider[?] soltenn vnsere Ambtleute[?] sich haltn alle wochenn die höltze wiediger[?]2 darnach hawen die verbrecher straffenn / einen Jedenn darnach er verbrüchlich ist vmb Einen. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10. 20. 30. 40. 50. 100. 200. mehr od weniger guldenn. Die Bußen vnnachleßig einziehenn / gantz vnd gahr Niemants deßfals verschonenn / auch allen Monat vnnserm gnedigenn F. vnd Herrn ein verzeichnuß zuschickenn / wer Aufgesetzt[?]3 wordenn vnd warumb / Auch wie hoch [gestrichen: erdiesen[?]4 Bußen] halbenn [gestrichen: gestra] ist soll ein sonderer Tytull Inn den Jahr rechnung gesetzt werdenn. Buchhaltten. Soll vleißig beschehenn vnd alle wochenn einmal derwegenn[?]5 Innß Buch pracht werdenn

Unsichere Lesungen

  1. Z. 5: darwider[?] Ambtleute[?] — unsicher
  2. Z. 6: wiediger[?] — unklar
  3. Z. 15: Aufgesetzt[?] — Wort unterstrichen/gestrichen?
  4. Z. 17: erdiesen[?] — gestrichene Zeile, unklar
  5. Z. 22: derwegenn[?] — unsicher

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HandschriftS. 17 Bl. 6r

Wortlaut der HandschriftSeite 17

1

waß hierin zubringen vonn Furstlichen Resolutionen / [gestrichen: Beuelchen] vnnd anderen. Pfannenmeyster. Einen1 anderen an deß Itzigen Stedt zuordenen. Dieweil der Itzige vndüchtig ist sein soll Vermerung des geholtzes zum Söden. Die [gestrichen: Beampten] sollenn sich mit vleiß erkun[?]2 vnd darnach einen [gestrichen: Bestendigen] bericht vnserm gl. F. G. vnd Herrn schickenn / ob vnd mit waß [gestrichen: Bequemlichkeit] die gehöltz so zum Closter Zell gehorenn / vnd Hirßfeldisch [gestrichen: Lehenn sein] / auch die so vns [gestrichen: Bußla3] eigen vnd Erblich sein / zum Saltzwerck erlangt werdenn mögenn / Wallis das Dorff. Wegen vonn den Beiden Deren Renanus anzeig thut vnserm gnedigenn F. vnd Herrn zugeschickt[?]4 darauff zuberadtschlagen / ob vnd wie daß dorff vonn Henstein[?]5 wieder an Hessenn zupringen sey.

Unsichere Lesungen

  1. Z. 4: Einen — Strich vor/durch Wort
  2. Z. 9: erkun[?] — rechter Rand angeschnitten
  3. Z. 14: Bußla — gestrichen, unsicher
  4. Z. 19: zugeschickt[?] — rechter Rand angeschnitten
  5. Z. 21: Henstein[?] — Ortsname unsicher

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HandschriftS. 18 Bl. 6v

Wortlaut der HandschriftSeite 18

1

Christoffer Hombergs seligenn Wittwe. Von Ir alles daß Ienige so zur Sültze gehoret zuertpfaren / vnd vermüg des Inuentarij dem Newen [gestrichen: Beamptenn] zulieffernn. Da aber waß außer halb Inuentarij befundenn / So soll nachgesucht werdenn warumb daß selbige erzeuget. vnd do es vonn vnsern gl. F. vnd Herrn dartzegenn[?]1 beschehenn / so Pleibts auch Pillich stehe[?]2 Daß Inuentarium hirüber soll alle Jar der [gestrichen: Beamten] rechnung angehefftet / doch alle wege vor der + rechnung durch die [gestrichen: Beamptenn] besichtiget F werden General Newe Saltzbuch. Soll mit zuthat des Saltzgrewen Rentmeisters[?]3 / Holtzvogts / auch Newen gegenschreibers Wohl vnd gründlichenn Inn allen Punctenn † examiniret / alls vffgerichtt

Unsichere Lesungen

  1. Z. 11: dartzegenn[?] — unklar
  2. Z. 12: stehe[?] — Wortende unklar
  3. Z. 18: Rentmeisters[?] — stark gekürzt
  4. Z. 21: vnd ehelich[?] — Marginalie unsicher

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HandschriftS. 19 Bl. 7r

Wortlaut der HandschriftSeite 19

1

ordnung vnd verbesserung derselbenn / wohl ermeßhen / [gestrichen: ordentlich] ‡ zusammen gezogenn / vnd also eh[?]1 Buch so furderlich alls müglich eynmal zum ende befurdert werdenn. Pfannen Bueße. Die [gestrichen: Beamptenn] soltenn bedenckenn vnd mit dem Sodermeisternn[?]2 handlen ob sie ein Bestendigs alls vier od. 5. fl. vor die Pfannen Bueße / alledieweil ein Pfannen stehet nehmen woltenn. Gemeyner Beuelch. Sie sollenn sich Möglichem einand selbst aufs zuhöppenn[?]3 / Da aber einer vonn dem anderen waß vermerckt / daß vnserm gnedigenn F. vnd Herrn zu nachteyl gereichet / solchs sollenn sie ordentlicher gepürlicher Weise J.F.G. eroffnen / vnd deßfals nichts verschweigen. Signatum Caßell am 23 Januarij Anno ꝯ 6[?]4.

Unsichere Lesungen

  1. Z. 3: eh[?] — unklar
  2. Z. 8: Sodermeisternn[?] — Wortanfang unsicher
  3. Z. 14: zuhöppenn[?] — unklar
  4. Z. 20: 6[?] — letzte Jahresziffer Tintenfleck

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HandschriftS. 20 Bl. 7v

Wortlaut der HandschriftSeite 20

1

Saltzwerck Resolutio Principis vff etlich In der rechnung furgefallenne Punct halb 23 Januarij Anno dni 1568

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HandschriftS. 21

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HandschriftS. 22

Wortlaut der HandschriftSeite 22

1

vnnd Hern beuohlen1 / nichts deßfals Zuuerfahren / biß sein f. gl. selbst dahin kommen / Solln sie mans darbeij beruhenn / Bußenn 33½ fl. Bußen seindt etliche Hämer[?]2 noch Zuerlegen schuldig / von des vorg3 das sie solche besondtnis[?]4 des [gestrichen: verkaufftenn] Saltzes halbenn einsprach habenn / Dieweil sie aber solche buesß / eins theils Jtzo nit erlegen könnenn / Eins theils auch nit geheimisch gewest etc.5 So soll der Rendtmeister solche Bußen in [gestrichen: künfftiger rechnung ein bringen /]6 Saltzbuch Ist fertig / Allein das es vmb geschrieben werden muß / kenau bericht vn7 Saltzschreiber zu Cassell Quittung. Hatt derselbenn vber außgabe bestallung [gestrichen: keine Jngelegtt] / Soll aber hin furtt [gestrichen: kein] saltz außgeben / er seij dan Quittiret vnd solche Quittung

Unsichere Lesungen

  1. Z. 1: vnnd Hern beuohlen — Zeilenanfang angeschnitten
  2. Z. 6: Hämer[?] — Wort unsicher
  3. Z. 7: von des vorg — Zeilenende unsicher
  4. Z. 8: besondtnis[?] — Wort unsicher
  5. Z. 13: geheimisch gewest etc. — Lesung unsicher
  6. Z. 15: [gestrichen: künfftiger rechnung ein bringen /] — Umfang der Streichung unsicher
  7. Z. 18: kenau bericht vn — Zeilenende angeschnitten, unsicher

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HandschriftS. 23

Wortlaut der HandschriftSeite 23

1

[?] [?] [?]1 mit Zuschicken / Saltzfactoreij Zu darmstadt. Nach dem dem Saltzmeister zu darmstadt / Jerlich zu besoldung vnnd vor saltz — 18 fl. 12 alb.2 gegebenn Wordenn / vnnd aber nuhnmehr der Saltzschlaghein[?] Vorrath gelegtt4 / Also das Zu darmstadt derhalben nichts mehr Zuuerrichten ist / So soll dem Saltzmeister daselbst die besoldung alsbaldt abgekündt5 vnnd fürtter nit mehr gegeben werden.

Unsichere Lesungen

  1. Z. 1: [?] [?] [?] — oberste Zeile angeschnitten, unlesbar
  2. Z. 7: 18 fl. 12 alb. — alb. durchstrichen?
  3. Z. 9: Saltzschla= — Trennung unsicher
  4. Z. 10: ghein[?] Vorrath gelegtt — Wortanfang unsicher
  5. Z. 14: abgekündt — Wort unsicher

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HandschriftS. 27 Bl. 11

Wortlaut der HandschriftSeite 27

1

Copia Wilhelm Von Gottes Gnaden Landgraff zu Heßen, Graff zu Catzenelnbogen Lieber getreuer, Du weist welcher maßen der Allmächtig dieß Fürstenthum mit dem Saltzwerck zu Allendorff gnädiglich begabet, und was daßelbige die Zeithero Unsern Herrn Vattern und der gantzen Land=schafft Vor einen trefflichen Nutzen geschaffet.

2

Dieweil dann daselbig mit sonderer großer mühe, fleiß und Arbeit bis dahero in schwang und brauch erhalten worden, und dann die Vornehmbsten so den Ursprung und alle gelegenheiten des gantzen Saltz handels gewüst nunmehr fast aller mit todt abgegangen / daß deren kaum noch zwene s:1[?] unter welchen du einer bist / Vorhanden;

3

Alß hat Unser Herr Vatter und auch Wir Vor gut angesehen, daß man den Ursprung deßelben sambt / allen darin erfolgten Verträgen2[?], Ordnungen, Locationen / und pertinentien, wie derselb bis daher erhalten und im gebrauch gewesen, auch hinfürter in guter beständiger ordnung d:

4

Gb:[?] derselben nachkommen und der gantzen Landtschafft zum besten, möcht erhalten werden, in ein ordentlich Erbbuch propter ppetuam rei memoriam bringen und richten solle, wie dann solches alles der Pfarrher in Soden

Unsichere Lesungen

  1. zwene s: — Abkürzungszeichen nach 'zwene' unklar, evtl. 'seind'
  2. Verträgen — Lesung des Wortanfangs unsicher (Ver­trägen/Verlegungen)
  3. d: Gb: — Abkürzung unklar, wohl 'der Gebühr'

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HandschriftS. 28

Wortlaut der HandschriftSeite 28

1

M: Johannes Renanus in sonderliche Capita und Articul alhier ufgerichtet und Vollends zu Allendorff ins Werck zubringen Vorhabens ist, .

2

wie du Von ihm ferner zuVernehmen. hast. Dieweil nun du hierVon allen gründlichen bericht des gantzen handels am besten weist;

3

Alß ist Unser Gnädiges begehren, du wollest zu beforderung dieses hochnötigen Wercks gedachtem PfarrHerrn hierzu iertig1[?] seyn, und solch buch zum besten neben ihm stellen helffen, und hierin an deinem fleiß nichts laßen erwinden, so zu einem beständigen bericht der posterität und guter ordnung und erhaltung dero Gottes gab mag gedeyen, da sich nun hierin zwiefaltige meinung derer ihr beyder euch unter einander nicht entscheiden könnet zutrügen, alß wollet unß solche auch beyderseits rationes von beyden theilen schriftlich zu erkennen geben, wollen Wir Unß darauff jegen euch hinwider gnädiglichen resolviren.

4

Woltest also hierin Unserer gnädigen zuVersicht keinen fleiß sparen, seind Wir hinwider jegen dir in Gnaden zuerkennen.

5

geneigt Datum Cassell d 24t Februarij Anno Domini– 1567./ Wilhelm LZ Heßen Unserm Saltzgrefen in Soden und Lieben getreuen Christoffel Homberg.

6

Hier Von befindet sich das Original in der Söden=AmtsRepositur.

Unsichere Lesungen

  1. iertig — Wort vor 'seyn' unklar; dem Sinn nach 'bereitwillig/erbötig', Lesung unsicher
  2. Söden=Amts=Repositur — Vermerk jüngerer Hand, Endung von 'Repositur' nicht ganz sicher

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HandschriftS. 29 Bl. 12

Wortlaut der HandschriftSeite 29

1

Wilhelm Von Gottes Gnaden Landgraff zu Heßen, Graffen zu Catzenelnbogen. Liebe Getreuen, Wir Vernehmen, daß Von euch über Unsere Ufgerichten Ordnungen, und [übergeschrieben:

2

Zug1[?]] fortsetzung Unsers Saltzwercks nicht dermaßen, wie sich Wohl gebührt und die nothdurfft erfordert gehalten würdet / wie dann kürtz[übergeschrieben:

3

x] Verschiener Zeit mangel der sool halben Sechzig2[?] Werck Salt3 gelegen seyn sollen, Welches Uns nicht wenig sondern hochlich befrembdet.

4

Befehlen euch derhalben hiermit ernstlich das ihr hinführo4 mit allem getreuen fleiß darauff sehet, und daran seyd, daß in dem Saltzsieden stetig fort gefahren, und euert halben nichts Versaumpt werde / das 8000 Werck gesotten werden mögen dann Wir jetzo Wohl viel geldes bedürffen Auch über Unsern Ordnungen ernstlich haltet und alle dinge zu beßerung Unsers Saltzwercks in gute richtigkeit bringet, Da ihr auch etwas befindet, so zu beförderung Unsers Saltzwercks dienlich und

Unsichere Lesungen

  1. Zug — Übergeschriebenes Wort über unterstrichenem und nicht sicher lesbar
  2. Sechzig — Zahlwort nicht ganz sicher, evtl. fünfzig
  3. Salt — wohl Saltz, Schluss-z nicht ausgeschrieben
  4. hinführo — Wort überschrieben bzw. mit Strich, Lesung hinführo/Einführo unsicher

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HandschriftS. 30

Wortlaut der HandschriftSeite 30

1

fürtreglich wäre / solches jederzeit für euch selbst ins Werck richtet, und daßelbige nicht allwege / sonderlich aber dieser Zeit, do wir so gar Viel zuschaffen ZuVor an Uns gelangen laßet und Unser resolution darüber erwartet, sondern / Wir Wollen euch sämbtlich in denen / Unsern nutzen Vorzusetzen / Gnädiglich Vertrauen.

2

Das thun3 Wir Uns also zu euch mit Gnaden gewißlich Versehen, Dat: Milsungen am – 16n Julij anno – 1567 / Wilhelm LZ Hessen Unserm Pfarrherrn Saltzgrefen Renthmeister1[?] Schultheißen und anderen Unsern befehls habern in Söden und lieben getreuen Joann Rhenano Georg Ereck2[?] N:

3

N: und N: N: Hier Von ist das Original bey der Söden Amts=Repositur befindlich.

Unsichere Lesungen

  1. Renthmeister — Amtsbezeichnung in der Adresse nicht sicher lesbar, dem Formular nach Rentmeister
  2. Ereck — Familienname nach Georg unsicher (Ereck/Erck)
  3. Das thun — auch Lesung 'Des thun' möglich

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HandschriftS. 31 Bl. 12a

Wortlaut der HandschriftSeite 31

1

Wilhelm[?] Von[?] Gottes[?] Gnaden[?] [unlesbar] [unlesbar] Catzenelnbogen[?] Lieber getreuer[?], [unlesbar] [unlesbar] dato Cassell[?] d 24[?] Februarij[?] [unlesbar] [unlesbar] geschrieben[?], [unlesbar] Unser[?] Herr Vatter[?] und Wir Vor gut[?] [unlesbar] angesehen[?], daß man den Ursprung[?] [unlesbar] [unlesbar] allen darin erfolgten[?] Ver[unlesbar] Ordnungen[?], Locationen[?] und pertinen[unlesbar] [unlesbar] [unlesbar] [unlesbar] [unlesbar] [unlesbar] [unlesbar] [unlesbar]

Unsichere Lesungen

  1. gesamte Seite — Tinte fast vollständig verblasst (blasse blaugrüne Schrift); nur einzelne Wörter mit Mühe lesbar, der größte Teil der etwa 17 Zeilen ist unlesbar
  2. dato Cassell d 24 Februarij — Rückverweis auf das Schreiben vom 24. Februar 1567 vermutet, Lesung von Ort und Tageszahl unsicher
  3. Ursprung / erfolgten / Locationen / pertinen... — Wortlaut parallel zum Schreiben auf PDF-Seite 27 vermutet, im Einzelnen unsicher

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HandschriftS. 32

Unsichere Lesungen

  1. gesamte Seite — Tinte fast vollständig verblasst; keine zusammenhängende Lesung möglich. Der Text dieser Versoseite ist als Durchschlag auf der (leeren) PDF-Seite 31 sichtbar, dort ebenfalls unleserlich.

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HandschriftS. 33 Bl. 13r

Wortlaut der HandschriftSeite 33

1

Wilhelm Von Gottes Gnaden Landtgraff zu Heßen, Graff zu Catzenelnbogen: Zc. Lieber getreuer, Nachdem Wir dir unterm dato Caßell d.

2

24.t Februarij jüngst verschienen geschrieben, Welcher maßen Unser Herr Vatter, und Wir vor gut angesehen, daß man den Ursprung des Saltzwercks und allen darin erfolgten Vertragen, Ordnungen, Locationen und pertinentien Wie dieselb bis dahero erhalten, und im gebrauch gewesen, auch hinfürter in guter beständiger Ordnung F:

3

G:[?] derselben nachkommen, und der gantzen landschaft Zum besten möcht erhalten werden, so ein Ordentlich Erbbuch Zu Künftigem2[?] gedächtnüß bringen und richten solle, und derwegen an Dich gnediglichen begehrt, daß du dem Pfarrherr M.

4

Johanni Renano5 alß dem solches Buch Zu stellen und Zu Verfertigen uferlegt und befohlen, hier[?] Jhme[?]3 woltest Zum besten inräthig4[?] und behülflich seyn.

Unsichere Lesungen

  1. F: G:[?] — Abbreviatur nach „Ordnung“ nicht sicher aufzulösen (vielleicht „F[ürstlichen] G[naden]“); Übersetzung umgeht die Abbreviatur.
  2. Künftigem — Wortende verschliffen; Vorlage eher „Künftiget“ verschrieben, gemeint „zu künftigem Gedächtnis“.
  3. hier[?] Jhme[?] — Zeilenübergang „befohlen, hier / Jhme woltest“ unsicher; möglich auch „hierJnn woltest“.
  4. inräthig — Lesung unsicher; wohl für „(bey)räthig“ — mit Rat förderlich; vgl. Formel „räthig und behülflich seyn“.
  5. Renano — Latinisierte Namensform „M. Johanni Renano“ = Magister Johannes Rhenanus.

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HandschriftS. 34

Wortlaut der HandschriftSeite 34

1

Ob Wir Uns nun wohl versehen, du solltest an dem was Unserm Herrn Vattern, und der gantzen postoritet1 Zum besten möchte gereichen, an dir je nichts haben erwinden laßen;

2

So seindt Wir doch seithero von ermeltem Pfarrher / berichtet worden / daß du dich solchem Werck widersetzen und das buch Verfertigen Zu helfen n[?]2 Beschwerung3[?] Vorwenden solltest, Welches Uns dann von dir thut Verwundern4.

3

Ist derwegen Unser befehl an dich in Gnaden, daß / du Uns berichtest was dich hierzu bewegt, und Warum du dem Pfarrherr Zu diesem Werck nicht wilt gerathen seyn, Dann Wir es je dafür achten, daß du alß Unsers Herrn Vatters Diener gleichwohl schuldig wehrest, in allewege des Saltzwercks Wohlfarth und gedeylichen Nutzen Zu befördern. Wolten Wir dir unangezeigt5[?] nicht

Unsichere Lesungen

  1. postoritet — so in der Vorlage (Verschreibung des Kopisten) für „Posterität“ — Nachkommenschaft.
  2. n[?] — einzelner Buchstabe/Häkchen am Zeilenende nach „Zu helfen“, wohl Füll- oder Trennzeichen.
  3. Beschwerung — Lesung unsicher; auch „Beschuldigung“ oder „Entschuldigung“ möglich — gemeint: Ausflüchte/Einwände vorwenden.
  4. thut Verwundern — „thut“ verschliffen; Formel „Welches Uns dann von dir thut verwundern“.
  5. unangezeigt — Wort stark verschliffen; Formel „nicht unangezeigt lassen“ legt diese Lesung nahe.

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HandschriftS. 35 Bl. 14r

Wortlaut der HandschriftSeite 35

1

laßen, und sind hierauf deines Berichts gewärtig, Datum Caßell d. 18.t Martij Anno 1567. Wilhelm L Z Hessen Unserm Saltzwarther1[?] Zum Soden und Lieben getreuen, Christoffell Homberck2 Copia Schreibens, wovon das Original ebenfalß bey hiesiger Soden= Expeditur befindlich.

2

Wilhelm von Gottes gnaden, Landgraff Zu Hessen, Graff Zu Catzenelnbogen . p. Würdiger, Lieber Getreuer;

3

Wir haben Euer Schreiben neben dem überschickten Buch, damit Ihr Uns verehren thut, empfangen, und sagen Euch darvor gnädigen Danck;

4

Was[?] dan Euers Schreibens Unterhaltung3[?] betrifft, da wollen Wir Zuvor daran4[?] seyn, daß das vorgennommene Buch sonderlich rein ausgeschrieben5[?] werde, wollen Wir Uns alsdan dargegen mit gnädiger Verehrung erzeigen, daß man Uns darvor soll dancken;

5

Wolten Wir Euch hinwiedern6[?] gnädiglich nicht verhalten, und seynd Euch mit Gnaden geneigt.

6

Datum Cässell den 5.t7 Februrij8, Anno 709. Wilhelm L. Z. Hessen Dem Würdigen, Unserm Pfarherrn Zu Allendorff an der Werra und Lieben Getreuen Johanni Rhenano.

Unsichere Lesungen

  1. Saltzwarther — Amtsbezeichnung nicht sicher (Salzwärter/Salzwart zum Soden?); auch „Saltzwartter“ möglich.
  2. Christoffell Homberck — Namensschreibung am Wortende verschliffen; auch „Hombergk“ möglich.
  3. Unterhaltung — Lesung unsicher; Sinnzusammenhang (Belohnung nach Reinschrift) spricht für „Unterhaltung“ = Unterhalt/Vergütung.
  4. daran — „Zuvor daran seyn“ — Wort verschliffen, auch „davon“ lesbar.
  5. ausgeschrieben — verschliffen; auch „abgeschrieben“ möglich — gemeint: Reinschrift.
  6. hinwiedern — verschliffen; wohl für „hinwiederum“.
  7. 5.t — Tageszahl: vor der 5 ein waagrechter Strich (Füllstrich?); Lesung „15.“ nicht ganz auszuschließen.
  8. Februrij — so in der Vorlage (Zeilenbruch „Febru=rij“); gemeint „Februarij“.
  9. Anno 70 — verkürzte Jahresangabe = 1570.

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HandschriftS. 44

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