Salzbibel · Lesetext · 5. Buch
Das fünfte Buch · S. 154
Berkers Baubericht von 1550 · S. 154 · Bl. 75v · Band 2
Wortlaut der Handschrift Übersetzung — Ziffern am Rand sind die Segmentnummern (Sprungziel #s<Seite>-<Nummer>); hochgestellte Ziffern verweisen auf unsichere Lesungen am Fuß der Seite.
Berkers Baubericht von 1550
S. 103–277 · Bl. 50r–137v · Bd. 2 · Zeitleiste: 5. Buch
S. 154
Bl. 75vBd. 25. Buch · Berkers Baubericht von 1550Faksimile (ORKA)Das fünffte Buch
Fortsetzung von der vorigen Seiteetliche mehr gebeue, sonnderlich die wasser kunst fur dem Gewelbe, mehr zu seinem vortheil, dann zu furderung des Saltzwercks vfgerichtet, alles mitt grossem vnnd ganntz vergeblichem vnnkostenn, vnnsers gnedigenn furstenn vnnd herrnn vnnd gemeiner Pfenner,
etliche weitere Gebäude, sonderlich die Wasserkunst vor dem Gewölbe, mehr zu seinem Vorteil als zur Förderung des Salzwerks errichtet hat, alles mit großen und ganz vergeblichen Unkosten unseres gnädigen Fürsten und Herrn und der gemeinen Pfenner,
So wolle Jme in diesem falle, souiel den Saltzbronn belanngt, keins wegs zu volgen sein,
so wolle ihm in diesem Fall, soviel den Salzbrunnen betrifft, keineswegs zu folgen sein.
Sonndernn es wolle auch euch vnd gemeinen Pfennernn gebürenn, das ihr anngeregtenn manngell des, Saltzbronns vnnd klagenn der knechte mit vleis nachdenncketenn1,
Vielmehr wolle es auch euch und den gemeinen Pfennern gebühren, dass ihr dem angeführten Mangel des Salzbrunnens und den Klagen der Knechte mit Fleiß nachdenkt,
Vnnd wie der knechtte klagenn vorkommenn, vnnd der Saltzbronn wiederumb in gute besserung bracht, vnnd behaltenn werdenn mochte, zuberathschlagenn,
und beratschlagt, wie den Klagen der Knechte vorgebeugt und der Salzbrunnen wiederum in gute Besserung gebracht und darin erhalten werden möchte,
vnnd hieruff vom gemeltenn vnnserm Saltzgreuenn, Wie das beschehen möchte, Jr bedennckenn annzuhörenn begert,
und hierauf von unserem genannten Salzgrafen sein Bedenken anzuhören begehrt, wie das geschehen könnte,
Damit Jr solches vnnserm gnedigenn furstenn vnnd herrnn, dem furderlichstenn hinzuschreibenn hettet2,
damit ihr solches unserem gnädigen Fürsten und Herrn aufs Förderlichste schreiben könnt.
dann es wolle sich keins wegs gebürenn noch geziemen, das ihr anngeregte menngell vnnd gebrechenn desLäuft auf der nächsten Seite weiter
Denn es wolle sich keineswegs gebühren noch geziemen, dass ihr die angeführten Mängel und Gebrechen des
Unsichere Lesungen
- nachdenncketenn — Wortende undeutlich, evtl. 'nachdennckenn'
- hettet — Wort mit langem Querstrich (Zierstrich, keine Tilgung angenommen)