Salzbibel · Lesetext · 4. Appendix
Der vierte Appendix · S. 856
Die Reise nach Pommern 1584 · S. 856 · Bl. 426v · Band 2
Wortlaut der Handschrift Übersetzung — Ziffern am Rand sind die Segmentnummern (Sprungziel #s<Seite>-<Nummer>); hochgestellte Ziffern verweisen auf unsichere Lesungen am Fuß der Seite.
Die Reise nach Pommern 1584
S. 847–884 · Bl. 422r–440v · Bd. 2 · Zeitleiste: 4. Appendix
S. 856
Bl. 426vBd. 24. Appendix · Die Reise nach Pommern 1584Faksimile (ORKA)Der Vierdt Appendix
ner Saltzes, dieses orts wohl ein guldenn gelten kann, vnnd das Holtz wohl annbracht werdenn magk, auch vf den notfall zur vermehrung Soij1[?] anngebracht, vnnd mit nutzenn gebraucht werdenn kann, Jegenn vnnser Saltzwergk per regulas conuersam2 vnnd proportionum, mit dem Herrnn Cantzlar einenn annschlagk gemacht, vnnd fundenn, das vber die bezahlung Holtzes, Mein g. f. vnnd herr bey zwenn guldenn ann zwölff Centner erobernn kennenn, vnnd es weitters sfgl. zubedennkenn heimgestelt, was Ihnenn zuthun, oder zulassenn wollte wohlgefallenn, Dieselbenn habenn vor gutt anngesehenn, das der Bronnenn wie er Jtzt vffgereumet, vnnd enndtblöst, mit bretternn wohl zu gedeckt, vnnd mit erdenn darauff beschutt, damit nichts bis vff weitter berathschlagung darein geworffen wurde, Solchs hat M. Hans Fritz
ner Salz an diesem Ort wohl einen Gulden gelten kann und dass das Holz gut angebracht werden mag, auch im Notfall zur Vermehrung der Sole angebracht und mit Nutzen gebraucht werden kann, im Vergleich zu unserem Salzwerk nach den Regeln der Umrechnung und der Verhältnisse mit dem Herrn Kanzler einen Anschlag gemacht und gefunden, dass über die Bezahlung des Holzes hinaus mein gnädiger Fürst und Herr gegen zwei Gulden an zwölf Zentnern erübrigen könnte. Und ich habe es Seinen Fürstlichen Gnaden weiter anheimgestellt zu bedenken, was ihnen zu tun oder zu lassen wohlgefallen wolle.
Sie haben es für gut befunden, dass der Brunnen, wie er jetzt aufgeräumt und entblößt ist, mit Brettern gut zugedeckt und mit Erde darauf beschüttet werde, damit bis zur weiteren Beratschlagung nichts hineingeworfen würde. Das hat Meister Hans Fritz,
Unsichere Lesungen
- Soij — Wort am Zeilenende unklar (Z. 3)
- conuersam — lateinisch, Endung unsicher (Z. 6)