Salzbibel · Lesetext · 3. Appendix
Der dritte Appendix · S. 682
Hombergs Anfang · S. 682 · Bl. 339v · Band 2
Wortlaut der Handschrift Übersetzung — Ziffern am Rand sind die Segmentnummern (Sprungziel #s<Seite>-<Nummer>); hochgestellte Ziffern verweisen auf unsichere Lesungen am Fuß der Seite.
Hombergs Anfang
S. 675–699 · Bl. 336r–348v · Bd. 2 · Zeitleiste: 3. Appendix
S. 682
Bl. 339vBd. 23. Appendix · Hombergs AnfangFaksimile (ORKA)Der dritt Appendix
Der dritt Appendix. Anno 1550. Gesottenn — 5638 pfan. Im Bronnenn baw, als die altenn geternne1 vnnd fastung des Bronnens ausgenommenn, der Platz gereumet, die gutenn adernn zusammen brachtt, vnd das wilde wasser besonnders Inns gewelbe gehalten wardt, abzufliessenn, Hat vf Visitationis Mariæ den 2 Julij ein quart gehaltenn —— 6. lot, Nota. Vnnd ist diß die zeit darin die Bödermeister die Sohle am bestenn gewesenn zusein lobenn, aber damahls war noch nicht geordnet, das das Saltz durch Böste2 muste gemessenn werdenn,
Der Dritte Appendix. Anno 1550: gesotten — 5638 Pfannen.
Beim Brunnenbau, als die alten Gerinne und die Fassung des Brunnens herausgenommen, der Platz geräumt, die guten Adern zusammengebracht und das wilde Wasser gesondert ins Gewölbe zum Abfließen gehalten wurde, hat auf Visitationis Mariae, den 2. Juli, ein Quart gehalten —— 6 Lot.
Anmerkung: Und dies ist die Zeit, von der die Bodemeister rühmen, die Sole sei damals am besten gewesen; damals aber war noch nicht angeordnet, dass das Salz durch Roste gemessen werden musste.
Unsichere Lesungen
- geternne — Lesung unsicher (Z. 3)
- Böste — Lesung unsicher (Z. 14)