Salzbibel · Lesetext · 5. Buch
Das fünfte Buch · S. 197
Berkers Baubericht von 1550 · S. 197 · Bl. 97r · Band 2
Wortlaut der Handschrift Übersetzung — Ziffern am Rand sind die Segmentnummern (Sprungziel #s<Seite>-<Nummer>); hochgestellte Ziffern verweisen auf unsichere Lesungen am Fuß der Seite.
Berkers Baubericht von 1550
S. 103–277 · Bl. 50r–137v · Bd. 2 · Zeitleiste: 5. Buch
S. 197
Bl. 97rBd. 25. Buch · Berkers Baubericht von 1550Faksimile (ORKA)gericht, das solchs zu erbawung des Bronns, vnnd auch schöpffung der Sohl Jederzeit, sonnder nachteil zugebrauchenn, doch das solchs nit vf den Saltzbronn gesetzt, oder gebraucht werde, Es sey dann durch vnnsers gnedigenn Herrenn, oder vnns die Rethe vnnd gemeine Pfenner sempttlichenn, vor nutzlicher, bequemer vnnd besser Sohle damit zuschöpffenn, dann mit Jtziger Jorgen Kunst, im augennschein selbst besehenn, erkenndt vnnd anngenommenn, Solches woltenn wir euch vf euer bitlichs begerenn, günstiger, freundtlicher, vnnd guter meinung nit vorhalten vnnd euch zu günstigemm freundtlichem willenn seindt wir geneigt Datum Cassell den letztenn tage Nouembris Anno 48.
gerichtet werde, dass es zur Erbauung des Borns und auch zur Schöpfung der Sole jederzeit ohne Nachteil zu gebrauchen ist, doch dass solches nicht auf den Salzborn gesetzt oder gebraucht werde, es sei denn durch unseren gnädigen Herrn oder uns, die Räte, und die gemeinen Pfänner sämtlich im Augenschein selbst besehen und als nützlicher, bequemer und besser, Sole damit zu schöpfen als mit der jetzigen Kunst Jorges, erkannt und angenommen. Solches wollten wir euch auf euer bittliches Begehren in günstiger, freundlicher und guter Meinung nicht vorenthalten, und euch zu günstigem, freundlichem Willen sind wir geneigt. Datum Kassel, den letzten Tag des November Anno 48.
Stadthaltter vnnd verordente Rethe zu Cassell Denn Erbarnn vnnd achtparnn vnsernn günstigenn gutenn Gönnernn vnnd freundenn Johann Riddenstein,
Statthalter und verordnete Räte zu Kassel. Den ehrbaren und achtbaren, unseren günstigen guten Gönnern und Freunden Johann Riddenstein,