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Salzbibel

Die Salzbibel

Das Werk als Zeitleiste: Wortlaut, Übersetzung, Zusammenfassung und Anmerkungen — frei kombinierbar

Das Werk der Reihe nach

Die Salzbibel in der Reihenfolge der Handschrift, Seite für Seite: Wortlaut, Übersetzung, Zusammenfassungen und redaktionelle Anmerkungen. Jede Ansicht und jeder der dreizehn Abschnitte lässt sich an- und abschalten; weitere Filter grenzen auf Seiten mit Abbildungen, Tabellen, Randvermerken oder unsicheren Lesungen, auf einen Band, einen Seitenbereich oder ein Suchwort ein. Der Zustand steht in der Adresszeile.

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Bd. 3 · Band 3 · Band 3 · Fortsetzung

Das fürstliche Schreiben und die Beilagen

Der dritte Band · 41 Seiten · Aufbau des Werks

HandschriftS. 31 Bl. 12a

Wortlaut der HandschriftSeite 31

1

Wilhelm[?] Von[?] Gottes[?] Gnaden[?] [unlesbar] [unlesbar] Catzenelnbogen[?] Lieber getreuer[?], [unlesbar] [unlesbar] dato Cassell[?] d 24[?] Februarij[?] [unlesbar] [unlesbar] geschrieben[?], [unlesbar] Unser[?] Herr Vatter[?] und Wir Vor gut[?] [unlesbar] angesehen[?], daß man den Ursprung[?] [unlesbar] [unlesbar] allen darin erfolgten[?] Ver[unlesbar] Ordnungen[?], Locationen[?] und pertinen[unlesbar] [unlesbar] [unlesbar] [unlesbar] [unlesbar] [unlesbar] [unlesbar] [unlesbar]

Unsichere Lesungen

  1. gesamte Seite — Tinte fast vollständig verblasst (blasse blaugrüne Schrift); nur einzelne Wörter mit Mühe lesbar, der größte Teil der etwa 17 Zeilen ist unlesbar
  2. dato Cassell d 24 Februarij — Rückverweis auf das Schreiben vom 24. Februar 1567 vermutet, Lesung von Ort und Tageszahl unsicher
  3. Ursprung / erfolgten / Locationen / pertinen... — Wortlaut parallel zum Schreiben auf PDF-Seite 27 vermutet, im Einzelnen unsicher

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HandschriftS. 32

Unsichere Lesungen

  1. gesamte Seite — Tinte fast vollständig verblasst; keine zusammenhängende Lesung möglich. Der Text dieser Versoseite ist als Durchschlag auf der (leeren) PDF-Seite 31 sichtbar, dort ebenfalls unleserlich.

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HandschriftS. 33 Bl. 13r

Wortlaut der HandschriftSeite 33

1

Wilhelm Von Gottes Gnaden Landtgraff zu Heßen, Graff zu Catzenelnbogen: Zc. Lieber getreuer, Nachdem Wir dir unterm dato Caßell d.

2

24.t Februarij jüngst verschienen geschrieben, Welcher maßen Unser Herr Vatter, und Wir vor gut angesehen, daß man den Ursprung des Saltzwercks und allen darin erfolgten Vertragen, Ordnungen, Locationen und pertinentien Wie dieselb bis dahero erhalten, und im gebrauch gewesen, auch hinfürter in guter beständiger Ordnung F:

3

G:[?] derselben nachkommen, und der gantzen landschaft Zum besten möcht erhalten werden, so ein Ordentlich Erbbuch Zu Künftigem2[?] gedächtnüß bringen und richten solle, und derwegen an Dich gnediglichen begehrt, daß du dem Pfarrherr M.

4

Johanni Renano5 alß dem solches Buch Zu stellen und Zu Verfertigen uferlegt und befohlen, hier[?] Jhme[?]3 woltest Zum besten inräthig4[?] und behülflich seyn.

Unsichere Lesungen

  1. F: G:[?] — Abbreviatur nach „Ordnung“ nicht sicher aufzulösen (vielleicht „F[ürstlichen] G[naden]“); Übersetzung umgeht die Abbreviatur.
  2. Künftigem — Wortende verschliffen; Vorlage eher „Künftiget“ verschrieben, gemeint „zu künftigem Gedächtnis“.
  3. hier[?] Jhme[?] — Zeilenübergang „befohlen, hier / Jhme woltest“ unsicher; möglich auch „hierJnn woltest“.
  4. inräthig — Lesung unsicher; wohl für „(bey)räthig“ — mit Rat förderlich; vgl. Formel „räthig und behülflich seyn“.
  5. Renano — Latinisierte Namensform „M. Johanni Renano“ = Magister Johannes Rhenanus.

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HandschriftS. 34

Wortlaut der HandschriftSeite 34

1

Ob Wir Uns nun wohl versehen, du solltest an dem was Unserm Herrn Vattern, und der gantzen postoritet1 Zum besten möchte gereichen, an dir je nichts haben erwinden laßen;

2

So seindt Wir doch seithero von ermeltem Pfarrher / berichtet worden / daß du dich solchem Werck widersetzen und das buch Verfertigen Zu helfen n[?]2 Beschwerung3[?] Vorwenden solltest, Welches Uns dann von dir thut Verwundern4.

3

Ist derwegen Unser befehl an dich in Gnaden, daß / du Uns berichtest was dich hierzu bewegt, und Warum du dem Pfarrherr Zu diesem Werck nicht wilt gerathen seyn, Dann Wir es je dafür achten, daß du alß Unsers Herrn Vatters Diener gleichwohl schuldig wehrest, in allewege des Saltzwercks Wohlfarth und gedeylichen Nutzen Zu befördern. Wolten Wir dir unangezeigt5[?] nicht

Unsichere Lesungen

  1. postoritet — so in der Vorlage (Verschreibung des Kopisten) für „Posterität“ — Nachkommenschaft.
  2. n[?] — einzelner Buchstabe/Häkchen am Zeilenende nach „Zu helfen“, wohl Füll- oder Trennzeichen.
  3. Beschwerung — Lesung unsicher; auch „Beschuldigung“ oder „Entschuldigung“ möglich — gemeint: Ausflüchte/Einwände vorwenden.
  4. thut Verwundern — „thut“ verschliffen; Formel „Welches Uns dann von dir thut verwundern“.
  5. unangezeigt — Wort stark verschliffen; Formel „nicht unangezeigt lassen“ legt diese Lesung nahe.

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HandschriftS. 35 Bl. 14r

Wortlaut der HandschriftSeite 35

1

laßen, und sind hierauf deines Berichts gewärtig, Datum Caßell d. 18.t Martij Anno 1567. Wilhelm L Z Hessen Unserm Saltzwarther1[?] Zum Soden und Lieben getreuen, Christoffell Homberck2 Copia Schreibens, wovon das Original ebenfalß bey hiesiger Soden= Expeditur befindlich.

2

Wilhelm von Gottes gnaden, Landgraff Zu Hessen, Graff Zu Catzenelnbogen . p. Würdiger, Lieber Getreuer;

3

Wir haben Euer Schreiben neben dem überschickten Buch, damit Ihr Uns verehren thut, empfangen, und sagen Euch darvor gnädigen Danck;

4

Was[?] dan Euers Schreibens Unterhaltung3[?] betrifft, da wollen Wir Zuvor daran4[?] seyn, daß das vorgennommene Buch sonderlich rein ausgeschrieben5[?] werde, wollen Wir Uns alsdan dargegen mit gnädiger Verehrung erzeigen, daß man Uns darvor soll dancken;

5

Wolten Wir Euch hinwiedern6[?] gnädiglich nicht verhalten, und seynd Euch mit Gnaden geneigt.

6

Datum Cässell den 5.t7 Februrij8, Anno 709. Wilhelm L. Z. Hessen Dem Würdigen, Unserm Pfarherrn Zu Allendorff an der Werra und Lieben Getreuen Johanni Rhenano.

Unsichere Lesungen

  1. Saltzwarther — Amtsbezeichnung nicht sicher (Salzwärter/Salzwart zum Soden?); auch „Saltzwartter“ möglich.
  2. Christoffell Homberck — Namensschreibung am Wortende verschliffen; auch „Hombergk“ möglich.
  3. Unterhaltung — Lesung unsicher; Sinnzusammenhang (Belohnung nach Reinschrift) spricht für „Unterhaltung“ = Unterhalt/Vergütung.
  4. daran — „Zuvor daran seyn“ — Wort verschliffen, auch „davon“ lesbar.
  5. ausgeschrieben — verschliffen; auch „abgeschrieben“ möglich — gemeint: Reinschrift.
  6. hinwiedern — verschliffen; wohl für „hinwiederum“.
  7. 5.t — Tageszahl: vor der 5 ein waagrechter Strich (Füllstrich?); Lesung „15.“ nicht ganz auszuschließen.
  8. Februrij — so in der Vorlage (Zeilenbruch „Febru=rij“); gemeint „Februarij“.
  9. Anno 70 — verkürzte Jahresangabe = 1570.

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HandschriftS. 44

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