Das Werk als Zeitleiste: Wortlaut, Übersetzung, Zusammenfassung und Anmerkungen — frei kombinierbar
Das Werk der Reihe nach
Die Salzbibel in der Reihenfolge der Handschrift, Seite für Seite: Wortlaut, Übersetzung,
Zusammenfassungen und redaktionelle Anmerkungen. Jede Ansicht und jeder der dreizehn Abschnitte
lässt sich an- und abschalten; weitere Filter grenzen auf Seiten mit Abbildungen, Tabellen, Randvermerken oder
unsicheren Lesungen, auf einen Band, einen Seitenbereich oder ein Suchwort ein. Der Zustand steht in der Adresszeile.
Wortlaut und Übersetzung werden unverändert ausgegeben; Ziffern im Wortlaut verweisen auf unsichere Lesungen
am Fuß der Seite. Den Gesamtbestand durchsucht die Suche, die Gliederung erklärt
Aufbau des Werks.
des vielenn wassers willenn, so allennthalb in den Grubenn, vnnd darumb hero gestanndenn, dartzu nit kommenn mögenn, Habenn aber in gemein grundtlichenn bericht eingenommenn, das Eisennstein daselbst die Mennge vorhannden sein solle, Sonnstenn ist in diesem ampt nichts weitters zufindenn gewest, denn dieweils sumpffich vnnd niedrigk, darein kein annder Metall, wenns schonn sich ertzeigte, erbauet werdenn kann, in betrachtung, das mann kein Stollen noch Schacht, weder treibenn noch senckenn, vielweniger einige wasserkunst derenn orter wohl annstellenn kann, Wennt1[?] aber wie obenn berichtet, Holtz zu volenn, Wasser vf den Hamer vnnd Eisennstein, aber schon arm ist, in gedachtem ambt die mennge beyhandenn, vnnd Jtziger zeit der Osemundt schwer anntzubringenn, das Eisenn aber allennthalb im Lande sehr theur ist, So habe demnach ich Jegenn wohl=
gedachtenn amptmann zur Jaßnitz1[?], auch den Secretarium mich erkleret, das mein treuer Rath were, das der alte Eisennhamer, vonn neuenn erbauenn, vnnd ein Rennwerck, aber nicht ein hoherofenn, wieder anngestellet wurde, Wie denn solchs ebennmessigk, auch meinem g. f. vnd hern in meiner wiederkunfft ich enndeckt habe. Eins het ich bey nahe vergessenn, das als ich vff der Heyda hin vnnd wieder gefahrenn, allennthalbenn viel kiefernn stöck2[?], auch lagerholtz befundenn, Dieweil nun ohnne verletzung des grunenn wachsendenn holtz, mann daselbst wol bech oder Wagenntzehr, mit meines gnedigenn furstenn vnnd herrnn frommenn, brennen kan, auch die Heidenn desto besser gereumet werdenn möchtenn, als habe ich solches dem amptmann zur Jaßnitz3[?] anngezeigt, vnnd hat er sich vernehmenn lassenn, das er erstes tags ein Ofenn oder Zwenn annrichtenn wolte lassenn, Welchs also hinfurters
mehr hochgedachtenn furstenn, Ich in meiner zuruck kunfft enntdeckt, vnnd habenns sfgl. Ihnen gnediglich gefallenn lassenn, mit der anngehengten erklerung, Wo alhier Bechbrenner1 nicht anntzutreffenn, das als denn ich in meinem heimtziehenn mich nach gutenn Bechbrennern am Hartz vmbthun wolte, Den 16. Aprilis nach Torgelaw verruckt, aber vnnderwegenn viel gehöltz, sonnstenn nichts denn sanndt vnnd sumpffe befundenn, zu Torgelaw aber habenn wir noch desselbigenn abenndts vnns vf den Scharmutzell2[?] bey die Pferde kopffen begebenn, vnnd ob schonn daselbst nach kalck allennthalb mit dem Borenn vnnd sonnstenn nachgesucht wordenn, kann mann doch vmb der sumpffigkeit willenn, weil auch der kalck so sich ereuget, nicht guter kalck, sonndernn viel mehr Mergell, ist gar nicht zubauenn, Es lies sich aber in mittelst zwischenn Torgelaw vnd dem
Unsichere Lesungen
Z. 4: Bechbrenner — Anfang B oder V
Z. 12: Scharmutzell — Flurname, Lesung wahrscheinlich
ortt annsehenn, als ob alaun Ertz sich enndtblöste, Dieweil aber daselbst zuviel feldt, steine, vnnd die gelegennheit sehr sumpffigk magk auch nichts anngerichtet werdenn, Den 17. des morgenns mit dem tage nach krugsdorff vnnd Coblenntz vnnsere Reise genommenn, daselbst bey die vorm Jar gemachte grubenn gezogen, vnnd alle gelegennheit in augennschein genommenn, Inn der Grubenn hinder der Eißfortenn2[?] nichts weniger als Saltz befundenn, Darnach vber den Thamb vnns begebenn, vnnd des orts die drey auch vom M. Hannsenn außgeworffenenn grubenn, vnnd bescheut3[?] gebeu besehenn, auch die Sohlenn zur probenn geschepfft, vnnd mit nacher Wolgast im heimreisenn genommenn, Dieweil aber des orts vmb vnnd vmb nichts denn Gemöhr vnnd See in flachenn ebenenn vnd feuchtem felde seindt, vmb welches willenn zu ewigenn zeitenn, wenn schonn die aller beste Sohlen dar zufindenn, mann nicht bauenn, vielweniger
Unsichere Lesungen
Z. 5: krugs=dorff — Ortsname, Lesung wahrscheinlich
feurherde vnnd Pfannenn zum siedenn vfrichtenn kann, auch wenn manns Ja thun wolte, auf solchenn bau vber zwo Tonnenn goldes lauffenn wurdenn, vnnd dennest gleichwohl vonn wegenn der bösenn demme, das Holtz nicht hintzu, wie denn auch das Saltz nicht abfuerenn konnte, als kann vnnd will Ich nimmermehr rathenn, das ein einiger Pfennig daselbst mehr verbauet werde, Inn sonnderlicher betrachtunge, das die beste sohlenn in den dreyenn sumpffenn, nurt ein lötigk ist, Nach Mittag desselbigenn tages durch Baselick1[?] auf Schonewaldt furtgeeilt, daselbst die Sun[?]dischenn Berge allennthalbenn durchzogenn, besichtiget, vnnd hat sich kein Rotenn Bronnen Verker3[?] vnnd Dupffstein ereuget, (: wo aber Verker4[?] ist, da hat mann sich allennthalb auch Eisenns zuvermutenn :) aber im furtziehen
seindt wir ann einenn Bach in Jasenitzischenn Bergen, die Flederbach1 genennet kommenn, vnnd weil sich annsehenn lies, als ob derselbige Bach im schlich etwa Miner oder gemmas mitfurenn möchte, hab ich aus der Bach sanndt vnnd steine genommenn, aber nichts befundenn, Mann möchte aber daselbst vnd Jegenn vber liegenden gebirge weitters mit der Rutenn gehenn, vnnd sonnst nachschlagenn lassen, Ob vielleicht, weil daselbst ziegellettenn vnnd Thonngrubenn, auch Steinkolenn möchtenn gefundenn werdenn, Der Eisennstein der dieser orter im Torgelaschenn ambt sich ereuget, ist geringe, möchte aber besser, wenn ihme nachgesucht wurde, mit der Zeit werdenn, Den 18 Aprilis vonn Torgelaw wiederumb auf annckelheim2[?] verruckt, vnnd vnnderwegenn morgenns frue als der tag annbrach den neu gebautenn Hamer im vckermundischenn ampt bey der neuenn Muhlenn besichtiget.
Unsichere Lesungen
Z. 2: Flederbach — Bachname, Lesung wahrscheinlich
Daselbst hab ich befundenn, das wohl wassers ein zimbliche notturfft vorhanndenn, vnnd ein grosses auf denselbenn neuenn Hamer ann Baugeldt aufgangenn, gleichwohl derselbe noch nichtt volkommenn anngestellet, Vnnd magk wohl vf Osemundt zugerichtet sein, aber zum Rennwerckenn vnnd frischenn ist er damahls nicht diennlich gewesenn, Welches viel hochgedachtem Meinem gnedigenn fursten vnnd herrnn ich also vnndertheniglich entdeckt, vnnd volgennts gerathenn, das sfgl. auffs furderlichste nicht allein nach Rennwerckern, sonndernn auch nach Grubenn, Kölernn, vnnd Steingrebernn sich vmbzuthun, vnnd vfs furderlichste den Eisennhamer wiederumb ann die hanndt nehmenn, vnnd Inns werck richtenn sollenn, denn solchs ohnne nutzenn nicht abgehenn könntte. Als wir nun wiederumb hinderruck zu Wolgast
annkommenn, ist die mitgenommene Sohlenn von Cöbelenntz1[?] in beysein Meines gl. f. vnnd Herrnn, sfgl. Gemahlin, Canntzlars vnnd anndere Rethe den Osterdinstagk probiret, vnnd mein bedennckens durchaus gnediglich gehort wordenn, vnnd dieweil in der bestenn Sohlenn, nur ein loth ausbracht, habenn sfgl. gnediglich gefragt, was mich vonn der Griepswaldischenn Sohlenn deucht, ob nicht dieselbenn mit nutzenn gebauet werdenn möchte, Darauff sfgl. ich voriges annschlags, welchenn der herr Canntzlar vnnd ich gemacht, vnderthenniglich erJnnert, Darbenebenn aber anngezeigt, das in meinem vermügenn nicht stünde, die Sohlenn annders vnnd besser zuschaffenn, denn sie Gott gebenn, ohne das woll etwas im feurherde vnnter der Pfannenn durch fleiss ausgerichttet, auch etwas das zufallenn tag oder wiltwasser durchstollenn, wie im Hessischenn Saltzwergk beschehenn möchte abgewenndet, vnnd also die Sohlenn verbessert
werdenn möchttenn, hab ichs mit wiederachttet1, Sonnst hab ich gesagt. Ego non sum Creator sed Creatoris peccator. Weil aber sfgl. nicht ablassenn wollenn, habe denselbenn ich vnderthenniglich gerathenn, Damit sfgl. zum grundt kommenn, vnnd eintlichs wissenns habenn möchtenn, Was mann sich vf die Griepswaldische Sohlenn zuuerlassenn, das mann eine grosse Pfannenn vnnd ordenntlichenn Herdt annstellete, So würdenn sfgl. im grundt befindenn, was mann thun oder lassenn möchte. Vnnd ob viellicht in der Griepswaldischenn Sohlen nichts möchte zugewinnenn sein, So könnttenn doch sfgl. solannge mit foy2[?] benebenn derselbenn Sohlenn leutternn vnnd hiernechst siedenn lassenn, bis die Pfannenn reichlich bezahlet, vnnd sfgl. deshalb keinenn schadenn hettenn, oder möchte das Eisenn sonnst zu Eisenn thürenn, oder annders verbrauchenn, das also sfgl nicht mehr als das
macherlohnn vonn der Pfannenn zuuerlierenn hetten, Darauff alsbaldt meins g. f. vnnd herrnn harnischmacher M. anndres vonn Stettin zu sfgl. erfordert wordenn, wie desgleichenn der kupfferschlager zu Griepswaldt, vnnd ist mit Ihnenn gehanndelt, das M. anndres das blecheisenn zu Stettin einkauffen, zu Griepswaldt aber der kupfferschlager die Pfannenn machenn solte, Wie Ime denn dieselbige durch den herrnn Canntzlarn vnnd mich verdingt, vnnd zu macherlohnn —— 11 thaler zugesagt seindt wordenn. Die dritte Reise. Naher dem fürstennthumb Rügenn zum Sundt, da wir ganntz herlich tractiret wordenn, mitt mehrernentem Secretario appelmann vber Meer geschiffet, vnnd zu Bergenn anngelenndet, den 25 Aprilis desselbigenn tages auff Tißkau1[?] die Saltz=
rügenn befahrenn, aber ob schonn der nahm vom Saltz kompt, gleichwohl nichts erheblichs derenn orter anntroffenn, Montags den 27 2.1[?] morgenns aufs aller früest, Erstlich vfs Münchegut gefahrenn, vnnd vf demselbigenn benebenn den ortternn, so vnnter wegs wir durchzogenn vnnd besichtiget, volgennts das Riedthenser2[?] Heupt, Tizower Heupt, Lüttigen zirckes heupt, Grossenn zirckes vnnd Gawers heupte, Jt den Gorerbergk3[?] besehenn, aber ann keinem ort die geringste anntzeigung einigs Ertzes noch Saltzquellenn abgenommenn. Weil aber vfm Grossenn zircker vnnd Gawersheupt, die Berg zimblich hoch, Ist mirs nit zuwieder, das mit der Rutenn daselbst nachgeschlagenn werde, ob etwas anntzutreffenn, Desselbenn tags vf Jasmundt naher Sager gezogenn, daselbst benachtet, vnnter wegenn aber nichts anntroffenn, ohne das zwischenn Strawe vnd
Cerdtnitz1[?] vnns durch ein Baurenn Martin Eisennbort zu Reyt2[?] anngezeigt, auch Sandstein exhibiret wordenn, welche daselbst am Meer gefunden werdenn soltenn, Darumb wir vnns auch dahin verfuget, selbst etliche dergleichenn Ertzstein annsterant3[?], aber keinenn gewissenn ganng noch gebirge, sonndernn kalck vnnd Mergell am vfer hartt darbey benebenn einem geringenn Eisennstein befundenn, Vnnd halte ich das dieser Ertz in sich Schweffell, kobolt, Spisglas, wenig Eisenn, etwas Bley vnd Silber Quod libetice habenn solte, Wir aber solches vonn einannder zuscheidenn, vnnd ein Jedes Miner zu nutzenn gebraucht werdenn könne, Weil ich damit nit vmbganngenn, hat mein gl. f. vnnd herr ann [übergeschrieben: andern] örternn zuerfragenn Den 28 seindt wir vf Jasmundt allennthalb vmbhero gezogenn, Erstlich den Schogner4[?] Bronnen, in welchem gesagt wirdt, das Saltz vorhanden sein solte,
aber als wir darbey kommenn, vnnd der Gardtvogt hanns Erbstedt1[?] vnns dabey gefurtt, keinenn geschmack einiges saltzes abnehmenn könnenn, Sonndernn gesehenn, das zwischenn zweyenn sussenn bronnenn, ein besonndere quellenn, so die Steine, im flüßlein weis ferbet herfür kompt, hab ichs darfür gehaltenn, das solchs das vnterliegendt gebirge, entweder die kreiden, oder etwa ein ander Mineer, so mir vnbekanndt, ausschlage, Item Turneiser sagt, das die weissen wasser halten alaun, Gibsspat, albaster, auch etwa zin vnnd Bley, Ich aber weis es nicht, denn ich dergleichen2[?] keins mehr gesehenn. Sodannenn als wir nach dem Meer furttgeruckt, die Saßnitzer Bach auch anngesehenn, vnd weil daselbst der Bach hoch vom Gebirge |: wie es dann daselbst sehr hoch ist :| herab felt, halt ich dafür, das daselbst viellicht Ertz anngetroffenn werdenn möchte, Weil mann aber fingers breit durchs gebirge nit sehenn kann, mags mein g. f. vnnd
herr, ferners mit der Rutenn erforschenn. Weitters vmb das promontorium herumb im Schiff bis zu dem Roten wasser, vnnter der Stubnitz gefahrenn, daselbst benebenn dem kreiten, kalck, vnd Mergelberg diesenn hohenn abfallenndenn Bronnenn besichtiget, suess am geschmack gespüret, aber ichs habs genntzlich darfür gehaltenn, das er vom Eisennstein heraus falle, wie sich denn auch dergleichenn geringe Steinlein im kalck habenn sehenn lassenn. Volgennts den ganntzenn Buchwaldt, Stubenn kammer vnnd königstul durchzogenn, aber nichts den kreitenn vnnd kalck in den letztenn zweyenn findenn könnenn, Sonnst im fortziehenn vf Wittau gar nichts anntreffenn, Den 29. vonn Wittau auf hüttemsee1 vnnser reise genommenn, daselbst wiederumb nichts vernommen, ohne das im hinüber schiffenn nit weit vom Closter Hüttemsee mittenn im Meer sich als Sohlen
im Geruch ereuget, ich dieselbenn als baldt geschmeckt, vnnd als sie hiernechst probiret, am gehalt ein lot befundenn wordenn. Den j 2.1[?] Maij wiederumb zu Wolgast anngelangt, alsbaldt meinem gl. f. vnnd herrnn benebenn vbergebung der Sanndsteyne relation, sfgl. habenn Jnenn die Sanndtsteine gnediglich gefallenn, volgennts durch den Goltschmidt, hanns kerchenn2[?] Probiren lassenn, weil aber derselbige kein gelegennheit, die Mineer ein Jedes besonnders darvon zu seigernn weis, that er dieselbig alle vff der Cappelnn verrauchenn lassenn, aber gleichwohl nichts befundenn, Deshalb viel hochgedachter mein gl. f. vnnd herr bewegt, Georgenn vonn Verkentin, welcher vmb diese zeit im Lannde gewesenn, der Sandtstein einenn zuzustellenn, Damit er denselbenn in der Grafschafft Mansfeldt, da gute probirer vnnd Seygerer sein, gründtlich probiren, vnnd vnderschiedtlichenn Clarenn bericht sfgl zuschribenn könne.
Die Vierdte Reise. Naher dem Lanndt zu Vsethumb benebenn dem Herrnn Marschalck hannsenn vonn Erbstettenn den 4 Maij vfgewesenn, zu Pudeglaw annkommenn, vnd nach essenns die Stiegische1[?] Sohlenn, da Saltz vermutet wardt, besehenn, aber nichts fundenn, doch dis waßer zur Proba mitgenommenn, Weil aber des orts die leut, Jnnsonnderheit aber der heuptmann Jacob kußau2[?] berichtenn, das wenn der Nordtosten windt gehe, das Meer sehr Saltzecht seye, vnnd weit vfs vffer ausschlage, als mag bedacht werdenn, ob apricationes mit der zeit daselbst annzustellenn seyenn, oder nicht, Den 5 eiusdem das ganntze Lanndt Vsethumb Jnsonnderheit die Krüschwenntzer3[?] Berge, vnnd die Perau4[?] vmb vnnd durchzogenn, Weil aber daselbst der Müller vf der Newenn Mühlenn berichttet, das gedachte gebirge vielmahls mit dampff vnnd dunst sich sehenn lassenn, Solche
dampff aber wo die seindt, anntzeigung gebenn, eines holenn feuchtenn gebirges, darein viellicht, benebenn dem kalck auch Ertz, Jnnsonnderheit aber kupffer Ertz anntroffenn werdenn möchte, als stehets Meinem g. f. vnnd herrnn frey, ob sfgl. sich daselbst auch mit der Rutenn wollenn erkundigenn, vnnd erlernenn lassenn, Denn Je vonn wegenn der gelegennheit des holtzes vnnd wasser, da etwas erhabenn würde, Schmeltzhüttenn anngerichtet werdenn könnttenn. Sonnstenn ausser der kalck grubenn hat sich in diesem Lannde nichts mehr herfür gethann, denn wir das gebirge Gellenn vnnd zemmin, Jtem das dorff katzgau des Bronnenns wegenn bey Bratheringsbusch1[?] zwischenn Melbentin vnnd Neypermin durchzogenn vnnd besehenn, aber weniger denn nichts befundenn. Die fünffte Reise. Den 8. Maij naher Stolpenn benebenn zu
verordnetenn Secretario appelmann verruckt Jegen abenndt daselbst spat annkommenn, vnnd deshalb des tags nichts ausgerichttet, volgennts tags aber benebenn dem Herrnn Hauptmann kerstenn Winterfeldt allerley augennschein Jngenommen, aber nichts anntroffenn, ohne allein zum krine1[?] hinder hanns Meyers hoff möchte etwas kalck oder Mergell sein, Sonnstenn haltenn die quellenn Da vmbhero gar nichts, habenn also vnns nach klempenau gewenndet, vnnd desselbigenn tags still gelegenn. Volgennts den 9. benebenn dem herrnn Hauptman Busso vonn Rammin zu dem Golcher gebirge vnnd feldt vnns verfüget, daselbst die gesenncktenn Saltzgrubenn besichtiget, die Erdenn zu Langenn, zu Vrex=[?] tau beim alaunsieder M. Jochim armschone bestelt, auch anndere Erdenn vf samblenn lassenn, welche nach der Elmau3[?] abgefüret wordenn, Denn ich die erde darfür annsehe, das sie alaun, Schweffell, vnnd ein wenig Saltzes bey sich habe, Weil es aber
quodlibetisch, kann es nicht wohl vonn einannder gescheidenn werdenn, Den 11. naher Treptau benebenn wohlgedachttem Hauptmann furtgerückt, vnnder wegenns aufft der Bollenntinischenn1[?] dorffstette, ein schwartz glanntzende Erdenn anntroffenn, vnnd darvon etwas zur Proba mitgenommenn, dieweil ich nit weist, was darein verborgenn, ist aber nichts befundenn wordenn, Volgenndts bey Laßau in der tieffenn Vilgenn2[?], so vber der Tollenn See ligt, ist ein Bergk art vorhandenn, so Eisennschues, Bley, vnnd ein wenig Schwefell habenn magk, ist gar geringe, magk aber mit der Rutenn erlernet werdenn. Ob im nahennts anngelegenenn gebirge etwas bessers vorhanndenn, zwischenn Grabzau vnnd Treptau ereuget sich auch etwas Eisennstein, aber nichts werth, als wir nun zu Treptau annkommenn, habenn wir die bestelte Laugenn aus der Erdenn vom Golcher
Unsichere Lesungen
Z. 5: Bollenntinischenn — Ortsadjektiv, Initiale B/V unklar
felde annsiedenn1[?], auch die anngesottene laugenn durch den Wundtarzt daselbst, Curt Bodicker2[?] per alembicum distilliren lassenn, aber dieweil wir nicht zeit gehabt, lannge zuuerharrenn, vnserm g. f. vnnd Herrn nacher Wolgast die anngesottene laugenn vnnd Tartarum, wie denn auch den Spiritum vnnd verlassenenn Rest in solchem forters zu Probirenn vbersenndet, was nach beschener grundtlichenn Proba von dieser Erdenn außbracht werdenn kan, Darnach hat mein g. f. vnnd herr sich gnedigklich zurichtenn, ob sfgl. zubauenn gelegenn sein wolle, oder nichtt. Den 12. Maij als baldt der tag anngebrochenn, nach Jabzaw3[?] vnns verfüget, den abgestochenenn Deich, auch in augennschein, benebenn dem Lanndtreiter Vttenn4[?] Reitsprecher genommenn, Ockers vnnd Eisennsteins annzeigung gesehenn, sonnstenn weitters nichts befundenn, seindt also hinderrucks zu Mittag nach Treptaw ingekehret, Darnach von Mittag
vnns wiederumb aufgemacht, zum Dorff Klatzaw verfügt, vnnderwegenn nach dem Hagenn einen Bach anntroffenn, darbey Eisennstein vnnd Duffstein sich vernehmenn lassenn, aber nicht [übergeschrieben: weit1[?]] daruon, auch nahe dem Hagenn, wiederumb ein sehr frisches Bronnennwasser, welches ein Saurigkeit bey sich hat, fundenn, so aus einem gebirge nahents2[?] darbey herab fleust, in welchem sich wiederumb Sandstein, Eisennstein, Stahl, vnnd Ocker vernehmenn lesset, vnnd hat mir vf allenn vorigenn Reisenn keines besser als dieses gefallenn, habe die gentzliche vermutung, so etwas im ganntzenn Lande annzutreffenn, Es solle sich des ortts auch allerley Miner vnnd Ertze findenn lassenn, N:a: Obenn in der herbenn3[?] da dieser Bronnen enndtspringt, vnnd aus einem sehr Rotlechtigenn Ocker grundt herfurkompt, gleich darnebenn ij schuchs weit, enndtspringt ein dicker Bechzeher Schwartzferbiger Quellenn, Was derselbige mit sich furt.
kan ich nit wissenn, es sey dann, das ein Bitumenn oder Bergkwachs bedeute, Den 13. Maij, als wir vnnterwegenn allerley in besichtigung, aber vnns sonnst genommenn, seindt wir zu Ferchenn1[?] gegenn abendt annkommenn, volgennts tags auff Heinrichs Hagenn vnns führenn lassenn, ann dem ortt kalck gnugsamb anntroffenn, wie denn die Bawrenn berichtenn, das die Moltzan2[?] vor dieser zeit nahennts darbey vf Jrenn guetternn auch kalckgrubenn gehabt, vnnd Jre Heuser daraus erbauet, als wir aber furttgereiset, seindt wir durch einenn Bawrenn berichttet wordenn, das nahennts bey genanntem dorff Sinder sein soltenn, welche so Eisennreich werenn, das vnnlanngst ein Bawr daraus ein Pflugschar hette schmiedenn vnnd machenn lassenn, Darumb wir hinzu geeylet, vnnd ob schonn die Materia so der
Unsichere Lesungen
Z. 5: Ferchenn — Ortsname, Anfangsbuchstabe unklar
Bawr gezeigt, schlackenn vnnd Sinder artt ann sich, So hab ich Jhnenn doch vor Eisennreich anngesehenn (: wie auch die Rennwercker vnnd Steingreber, als sie annkommenn, gleichermassenn meinem gnedigenn fürsten vnnd herrenn berichttet :) Doch weil ann dem ort holtz vnnd wasser manngell, kan kein hüttennwerck vfgericht, noch erhaltenn werdenn. Das auch die bawrenn weitters berichtenn, das noch ann einem anndernn ortt in dem Bordellkaul1[?] ebenn messigs eisenn ertz beyhanndenn, wie denn beiderley meinem gnedigenn fürstenn vnnd herrnn ich zu vberschickenn verordenett, vnnd sfgl. enndtpfanngenn habenn. Den 15. 16. vnnd 17. Maij die ampter Lotzenn Grimmenn vnnd Tripses allenthalb
mit vleis benebenn dem herrnn Hauptmann, Hartwigk Moltzow, vnnd Renntmeister zu Tripses Marx Milowenn durchzogenn vnnd besichtiget, aber dieweils flach ebenn, vnnd ann etlichenn enndenn sanndigk lanndt da ist, wie denn auch hin vnnd wieder sumpffigk, kann ich darein keine nachrichtung findenn, das Jmmer Bergkwergk oder Saltzwergk wenn schonn holtz gnug zur stette, derenn ortter erbauet werden mügenn. Vnnd ist dis also mein vnnderthenniger bericht vnn bedennckens, vonn allem dem, was vff diesenn fünff reisenn benebenn denenn so mir zugeordnet, besichtiget, erfahrenn, vnnd nach meinem geringenn verstanndt erachttenn könnenn.
Das Archiv, das es nicht mehr gibt. Der letzte Textteil des zweiten Bandes ist etwas anderes als alles davor: kein Buch, sondern ein Findbuch. Die Überschrift ist in der ersten Person geschrieben — „Verzeichnis aller und jeder Briefe, Bücher und anderer zum Salzwerk gehöriger Sachen, die ich, Johann Rhenanus, Pfarrer und Salzgraf zu Sooden, derzeit bei mir habe“.
Auf hundertfünfzig Seiten geht er sein Amtsarchiv durch und verzeichnet, was darin liegt: Bücher, Konvolute, Einzelbriefe, Rezesse, Verträge, Rechnungen, Ratschläge, Aufzeichnungen. Mit Absendern, Empfängern, Gegenstand und Datum — oft auf den Tag genau.
Der Anfang zeigt, wie sorgfältig er dabei ist. Das erste Stück ist „ein Buch, in dem die nachfolgenden Privilegien, Verträge, Locationen und allerlei andere Verhandlungen enthalten sind, an der Zahl siebenundzwanzig Stück“ — und dann werden alle siebenundzwanzig einzeln aufgeführt: das Privileg Landgraf Heinrichs von 1300, das von 1322, das Ludwigs von 1413, die sächsische Bestätigung von 1436, Wilhelms des Mittleren von 1487, der erste Vertrag von 1538 „mit der Hand des seligen Kanzlers Feige am Rand vermerkt“, die erste Lokation von 1540, die dreißigjährige von 1554 …
Und bei den ersten fünf steht jeweils dabei, wo man sie im Werk selbst nachlesen kann: „Band 1, S. 43“, „Band 1, S. 46“, „Band 1, S. 50 ff.“ Rhenanus verweist von seinem Archivverzeichnis in seine eigene Edition. Es ist ein Querverweisapparat.
Was in diesem einen Band alles zusammengebunden war, sagt viel über den Zuschnitt des Amtes: neben den Salzurkunden auch der Vergleich der beiden Pfarrer zu Allendorf und Sooden von 1538; das Verzeichnis, „wie der Ludwigstein an Christoff Hülsing gekommen ist“; die zehnjährige Verpachtung der Eisenhütten und Waldschmieden im Amt Gieselwerder; die Gehölze zu Treffurt „und deren Beschreibung“; ein Artikel aus dem Braunschweiger Vertrag über das Kloster Lippoldsberg; der Lehnbrief über den Altenstein. Ein Salzgraf verwaltete Wald, Eisen, Grenzen und Pfarrstellen mit.
Das siebenundzwanzigste Stück ist das, worauf alles hinausläuft: ein „Auszug, was das Salzwerk vom Jahr 1538 bis auf das Jahr 1562 getragen hat“ — eine Vierundzwanzig-Jahres-Bilanz.
Es folgen die Bücher, und ihre Namen allein rekonstruieren ein Rechnungswesen: das alte Pfännerbuch; das Hauptbauregister von 1538; ein Rezessbuch über alle Einnahmen und Ausgaben 1538–1545; ein zweites über die des Zöllners 1546–1556; die Akten des Brunnenbaus 1550/51, darin „allerlei Ratschläge, Schreiben und Gegenschreiben“; die Verhandlungen zum Brunnenbau von 1562 samt Bauregister.
Und dann drei Zeilen, die man leicht überliest und die doch die Arbeitsweise des ganzen Werks erklären: „Anmerkungen zum ersten Vertrag, von mir, Johannes Rhenanus, angemerkt. Ebensolche Anmerkungen über das Pfännerbuch; über die Location gleichermaßen.“ Er hat die Grundtexte durchgearbeitet und kommentiert, ehe er sie ins Werk stellte.
Redaktionelle AnmerkungS. 885–929
Dieser Abschnitt ist quellenkundlich der wichtigste des ganzen Werks, weil er zeigt, woher Rhenanus sein Wissen hatte — und was er in Händen hielt, das heute verloren ist. Ein Register des 16. Jahrhunderts, das auf Archivalien verweist, ist ein Fund für jeden, der die Überlieferungslage der Saline rekonstruieren will.
„… derzeit bei mir habe“. Diese Formulierung ist ernst zu nehmen. Amtsakten in privater Verwahrung waren im 16. Jahrhundert normal: Ein Amt hing an einer Person, nicht an einem Büro. Genau deshalb ist so vieles verloren — beim Tod des Amtsinhabers entschied der Zufall, ob sein Nachlass ins landesherrliche Archiv kam oder in der Familie blieb. Rhenanus’ Verzeichnis ist der Versuch eines Beamten, diesen Zufall auszuschalten.
Dass er überhaupt einen solchen Nachweis anlegte, ist bemerkenswert. Er tut, was moderne Wissenschaft Belegpflicht nennt — freiwillig, zweihundert Jahre bevor das üblich wurde —, und er verweist von seinem Archivverzeichnis zurück in seine eigene Edition: „Band 1, S. 43“.
Ein Verzeichnis ist keine Inhaltsangabe. Rhenanus’ Kurztitel geben wieder, wofür er ein Stück hielt, nicht notwendig, was darin steht. Wer aus diesen Zeilen Sachverhalte ableitet — etwa im Streit um Georg Behms Rosskunst —, zitiert eine Zusammenfassung aus zweiter Hand. Als Wegweiser sind die Einträge unschätzbar, als Beleg sind sie es nicht.
Vertzeichnus aller vnnd Jeder Brieue Bücher vnnd annderer dem Saltzwergk zugehörigenn sachenn, Welchs ich Johann Rhenanus, Pfarrer vnnd Saltzgreue zum Sodenn Jtziger zeit bey mir habe
Ein Buch, darinnen nachuolgende Priuilegia vertrege, Location vnd allerley andere handelung begriffenn, ann der zahl zwantzigk siebenn stuck. 1. Copia eines priuilegij H. Heinrichs Lzu Hessenn, de dato 1300 die Walpurgis. t1. p43. 2. Copia eines priuilegij H. Heinrichs Lzu Hessen de dato 1322. am Sonnabendt Ascen: tom 1. p 46. 3. Copia eines priuilegij Herrnn Ludtwigs Lanndt. zu Hessenn de dato 1413 Dominica post Exultationis S. Crucis tom 1. p 50 seq. 4. Copia HH. Friderichs Sigmundts, Heinrici vnd Wilhelms Hertzogenn zu Sachssenn de dato Cassell 14361[?]. am Sonntage Simonis & Judæ tom 1. p 51 seqq. 5. Copia Herrnn Wilhelms des mitlers Lzu Hessenn, Grauenn zu Ziegennhain de dato Spanngenbergk Anno 1487. Freytags nach Dionisij tom 1. p 662[?] seqq. 6. Erster vertragk mit Cantzlers Feigenn seligen handt margeniret Anno 1538. Freitags nach Jubilate.
7. Erste Location de dato 1540. vf funfzehenn Jar vfgerichtet. 8. Einganng vnnd Beschlus in der Neuenn dreysigk Jerigenn Location vffgerichttet, de dato Anno 1554. 9. Receß der Gehöltz halbenn, der Gemeine auf der seittenn, da die Bodenn gelegenn. 10. Hanndelung vnnd bescheidt, so Ritter vnnd Lanndtschafft, zwischenn Herrnn Philipsenn Landtgrauenn zu Hessenn ann einem, vnnd dann den Gemeinenn Pfennernn annderstheils gepflogenn, etlicher Jerigenn sachenn wegenn, Actum Anno 1539. Sonntags nach Galli. 11. Ordenung vnnd Regirung des Saltzwergks zum Sodenn vor Allenndorff ann der Werra, in aufrichtung vnnd annfanng der Location Anno 1541 verkundiget, vnnd zu halttenn gebotten daselbstenn zum Sodenn durch den Herrnn Stadthalternn zu Cassell, am Mitwochenn nach Trini:
12. Notell der Erbhuldung vnnd Eidtspflicht der Söder aô 1541. durch den Herrnn Stadthalter zu Cassell Sigmundt vonn Boynebürgk, Montags nach Trinitatis gethann. 13. Verordenung der ampter vnnd diener aufrichtung des Saltzwercks zum Sodenn anno 1553. publicatum den [Lücke]1 Maij Anno 1554. 14. Copia der fundation H. Philips Lzu Hessen, der zweyhundert guldenn Jerlichenn Pension ausm2[?] Bodenn zu Gottes ehre. 15. Beuelch vnnd vergleichung vnnsers g. f. vnd herrnn Lzu Hessenn, mit Bürgermeisternn vnd Rath zu Allenndorff ann der Werra, wie es hinfuro der Gehöltz, Raumenn, Rodenn, Hegung vnd beforschung, auch der neuenn Weinberge anders halbenn soll daselbst gehaltenn werdenn, verabschiedet den [Lücke]3 Maij Anno 1554. 16. Forst vnnd Holtz Ordenung im Fürstenn=
thumb Hessenn auffgerichttet Anno Domini 1553 17. Ordenung vnnd vergleichung der Gehöltz Jenseit der Stadt Allenndorff ann der Werra, vnnd anndere betreffenndt. 18. vergleichung beider Pfarhernn zu Allendorff vnnd zum Sodenn anno Domini 1538. 19. verzeichnus wie der Ludtwigkstein ann Christoff Hülsing kommenn, 20. Copia Heinrichs vonn Schachtenn verschreibung vber Germeroda vor v. gl. f.1 vnnd Herrnn zu Hessenn Anno 1553. 21. zehenn Jerigk bestenndtnus der Eisenhütten vnnd waldtschmittenn im ampt Geiselwerder Anno 1553. 22. Geholtz zu Treffurdt vnnd derselbenn beschreibung. 23. annwendung des Geholtz am Wolffsberge
Unsichere Lesungen
Z. 10: v. gl. f. — Kürzel, erster Buchstabe unklar
vber Roßach1[?], contra Berlipschenn zu Fahrembach. 24. artickell aus dem Braunschweigischenn vertrag gezogenn, vmb das Closter Lippoldesberga, vnnd dessenn grenntzenn, zwischenn Hessenn vnnd Braunschweigk vfgericht. Anno 1538. 25. Copia des Pfanndtsverschreibunge, so Philipsenn Didenn vber das Schlos Beylstein zugestelt wordenn ist Anno 1551 den 10. Octobris 26. Lehennbrieff vberm altennstein bey Allenndorff. 27. außzugk was das Saltzwergk das 1538. bis vff das Jar 1562. getragenn. Alt Pfenner Buch. Heupt Baw Register de Anno 1538. des Saltzwergks zun Sodenn. Recesbuch vber alle Einnahm vnnd außgabe vom Jar 1538. bis vfs Jar 1545.
Was in den Kisten lag. Der Hauptteil des Verzeichnisses ist eine ununterbrochene Folge von Kurzbeschreibungen, und sie zeichnen zusammen ein Bild der Verwaltung, das kein zusammenhängender Text so liefern könnte.
Man findet Verzeichnisse der Häuser, „die in Sooden abgebrochen worden sind, und was die Kosten zu…“ betrugen; ein Gebot an Rotenburg und Sontra, „Salzknechte aufzubringen, die im Salzwerk arbeiten könnten“ — Anwerbung von Fachkräften per Verwaltungsbefehl; die Befragung der Sieder, „wie viel mehr Holz ihrer Meinung nach versotten“ werde; die Vermessung des ganzen Langenbergs „durch Johann Sille“.
Ein großer Teil betrifft den Absatz, und daran sieht man die Reichweite des Werks: Verhandlungen mit der Stadt Mühlhausen über den Salzkauf; Akten und Abschied „zu Mühlhausen, betreffend den dortigen Salzhandel“; was „auf dem Landtag zu Münden verhandelt worden ist, Anno 39“; Schreiben wegen des Salzhauses zu Kassel und des Zolls auf der Weser; ein Vorschlag Jost Beckers „wegen des Salzabsatzes“.
Und immer wieder der Brunnen: Ratschläge „gehalten den 12. September Anno 51“, weitere vom 21., Beratungen über den Brunnenbau von 1547 und von 1562 — „betreffend den Brunnenbau um den Stollen herum“.
Der Fall Georg Behm — im Findbuch nachlesbar. Über keinen Vorgang ist das Verzeichnis so aufschlussreich wie über den Streit um die Rosskunst; aus den Titeln allein lässt sich die Geschichte erzählen, die das fünfte Buch nur in Auszügen bringt.
Da liegt zunächst der Vertrag, „Georg Behm zugestellt“, mit dem Fürst und Pfänner ihn annahmen. Dann eine Urfehde von 1542, „die er von sich gegeben hat, als er sich ohne Wissen und Willen unseres gnädigen Fürsten und Herrn in ein anderes Fürstentum begeben und … Pfannenschmiede und Siederknechte abwendig gemacht hatte“ — der Brunnenmeister hatte abgeworben und musste Urfehde schwören. Dann seine Supplikation, in der er sich beklagt und begehrt, „die harten Klauseln aus der Urfehde zu beseitigen“, und vorbringt, „er habe an der Kunst großen Schaden gelitten“.
Und dann eine Abrechnung, die den ganzen Konflikt in Zahlen fasst. Behms eigener Anschlag über die Jahre 1541 bis 1549: Die gesamte Einnahme aus den zweieinhalb Albus je Werk belaufe sich auf 3.815 Gulden 12 Albus 4 Pfennig; zugesagt waren ihm 500 Gulden jährlich — „so würden ihm 142 Gulden 20 Albus fehlen“. Der Mann, der als Hauptschuldiger gilt, rechnet vor, dass er an seinem eigenen Werk verloren hat.
Daneben die Gegenseite: Christoph Homberg schreibt an die Salzgrafen und zeigt an, „dass die von Aschersleben wegen Georg Behms Kunst geschrieben haben“ — man erkundigt sich also auswärts nach seinem Ruf. Statthalter und Räte begehren 1549 vom Rentmeister, „Georg Behm zu beurlauben“.
Und mitten darin steht der Satz, der die Haltung der Pfänner in einer Zeile zusammenfasst. Auf die Frage nach den beiden konkurrierenden Künsten Behms und Hombergs antworten ihre Salzgrafen: „sie wissen keine zu loben und wollen bei den Eimern bleiben“. Zwischen zwei Maschinenbauern entscheiden sie sich für den Eimer.
Auch Hombergs Seite ist dokumentiert, und man sieht einen Mann kämpfen: seine Bestallung zum Bornmeister, „worin einverleibt wird, dass er diese Kunst auf seine Kosten einrichten, mit Leuten forttreiben und jederzeit genügend Sole verschaffen solle“; sein Bericht nach dem Auftrag, den Brunnen auszuschöpfen; seine Meldung, wie sich „das Stoßwerk unter dem neuen Solkumpf anlässt“; sein Drängen, man möge sich endlich erklären, ob er fortfahren solle — und dazu „sechs andere Schreiben desselben Jahres gleichen Inhalts“, in denen er anhielt, „dass sie sich nicht irremachen lassen, sondern seine Sachen fördern wollten“. Sechs Mahnungen in einem Jahr, alle im Register verzeichnet.
Und die Obrigkeit mahnt zurück: „Ein besonderer kleiner Zettel“, mit dem den Salzgrafen „ganz ernstlich eingebunden“ wird, „dass das Salzwerk nicht in Abnahme und Verderben komme und sie es nicht noch verschlimmerten“.
Dazwischen die kleinen Dinge, an denen man den Alltag sieht: Homberg klagt 1546, „dass die Sole gar gering sei“, und gibt „der trockenen Zeit die Schuld“ — dieselbe Beobachtung, die er zwanzig Jahre später als Regel formulieren wird. Heinrich Muldener legt einen Vorschlag samt Zeichnung vor und berichtet, was man „beim Senken für Bergart angetroffen“ habe. Und die Stadt Vacha bittet, man möge ihr entweder Salz anweisen „oder das fremde nicht verbieten“.
Recesbuch vber des Zölners zun Sodenn Einnahm vnd außgab vom Jahr 1546. bis vfs Jar 1556. Bronnenbaw so Anno 1550 anngefanngenn, vnnd anno 1551 geenndet, darinnen allerley Rathschlege, schreibenn vnnd wiederschreiben v. g. f. vnnd Herrnn, hochlöblicher gedechtnus, aus der Custodia des Stadthalters, der Rethe, der Pfenner vnnd annderer. Handelung vnnd verordtnung des Saltzwergks sachen vnd allerley Rathschlege, betreffenndt den letzt geschehenenn Bronnenbaw anno c15621. Baw Register, vonn demselbigenn beschehenenn Bronnenbaw bedenckenns. Obseruationes vberm Erstenn vertragk, durch mich Johannem Rhenanum obseruiret. Ebenmessige obseruationes vber das Pfennerbuch. vber die Location gleichermassenn.
Copiæ aller vnnd Jeder altenn vnnd newenn vertreg, Location, Resolution vnnd dergleichenn das Saltzwergk Sodenn belanngenndt, mir aus Fürstlichenn archiuenn zugestelt, Etliche inquisitiones so durch mich auch anndere vff beuelch vnsers gnedigenn furstenn vnnd hern in diuersis Annis außgerichttet. Conuolut Georgenn Behmenn gewesenn Bornmeisters zun Sodenn, sachenn belanngendt vnnd den Saltzbronnenn in Sodenn, darin etliche Churfl. zu Branndennburgk schreibenn, desgleichen der Pfenner Jost Berbers, Christoff Hombergks1[?], Georg Behmenn selbst inuoluirt in Anno c15512 vsq ad Annum 1557. Seindt zwölff stucke. Conuolut Schreibenn der Stadt Leiptzigk, eines zugeschicktenn Wasserkunstlers wegenn, mitt nachmenn Simonn Nitzsch3[?] Anno c78. Handelung allerley gebrechenn halbenn etc.4[?] gl.
f. vnnd Herrnn Anno c381, zwischenn s. fgl. vnnd den Pfennernn, Resolution v. G. f. vnnd Herrnn so darauff eodem Anno eruolget, Außzuge der Holtzrechnung de Anno Domini 1538. 1539. Forderungs brieff v. g. f. vnnd Herrnn, Jostenn Berbernn, ann alle Lanndts beamptenn, so forderung zum Saltzwerck thun konnenn, Anno c 1538. Ein schreibenn aus Zerbst sfgl. ann die Beamptenn zu Cassell, das mit den bewenn schleunigk fortt gefahrenn werde, Ein schreibenn betreffenndt M. Maximi kunst aus Carthaus Anno c38. Sonntags nach Kiliani2[?] Verzeichnus der Pfennermeister. Anno c38. Vorschlage M. Maximi |: sein eigen hanndt :|
seiner newenn kunst wegenn, Heuser so in den Sodenn abgebrochenn wordenn, vnnd was die kost zubezahlenn Anno c381. Anschlage den Steinenn Sohltrumpff belanngendt. Schreibenn v. g. f. vnnd Herrnn, betreffenndt M. Maximi kunst vnnd den Saltzkauff. Vertragk in Anno c38. beschehenn belanngenndt die acht vnnd dreißigk damahls erbawete Bodt, wie dieselbige in baw vnnd wesenn zuerhaltenn seyenn, Anschlagk des Holtzerin Rechenn, so zum holtzflössenn vorgenommenn wordenn, Vorschlagk Heintz vonn Lutters seliger gedechtnus, betreffenndt die bestenn adernn vfm bronnen zufassenn, Offenn patent vnsers g. f. vnnd Herrnn, darinnen den amptenn Beylstein, Reichennbach, Wilsingenn2[?], Felsbergk, Spanngennbergk, Hombergk,
Rotennbergk vnnd Sonntra gebottenn wirdt, Saltzknechte aufzubringenn, so im Saltzwerck arbeiten konntenn, anno c381. Antwort etlicher Beamptenn vnnd Stedte, so Saltzknechte Inn die Sodenn schickenn sollenn, Verzeichnus etlicher knecht so ann kommen, Tagsatzung v. g. f. vnnd Herrnn zwischenn sfgl. vnnd gemeinenn Pfennernn, das sie dann vff beidenn seittenn belanngenndt, Anno c1538. Anschlag wieuiel vf funfftzigk kodt2[?], Jerlich holtz gehenn will Vorschlagk Heinrich Muldeners, allerley sachen belanngenndt Anno c38. Copia. v. g. f. vnnd Herrnn schreibenn, ann der Pfenner Saltzgreuenn, belanngennde das zuverkauffene holtz, vnsers g. f. vnnd Herrnn Böder in der Pfenner bezirck. Reces des Bawes zun Sodenn beschehenn, die
Anno c381. vnnd 39. bezahlt wordenn seindt — 26 stucke. Conuolut Ein schreibenn vnsers g. f. vnnd Hern ann Jostenn vonn Berlipschenn, de dato Regensspurgk Anno c412. den 2. Junij, belanngenndt das gedachter, die Saltz Location versieglenn solle. Böder Supplication, vnnd darauff eruolgter fürstlicher bescheidt, belanngenndt den Saltzbronn, das er schadthafft wehre Anno c48. Copia eines schreibenns ann vnsernn g. f. vnnd Herrnn, belanngenndt allerley sachenn anno c41. den 2 augusti subscripserunt Henrich Muller, vnnd Jost Berber, Beuelch v. g. f. vnnd Herrnn betreffenndt in der OberGraffschafft vnnd zu Bremenn, darinnen beuolenn wirdt, zu Holtz Minden nach dem Zoll zufragenn, Renndtmeisters zwey schreibenn, allerley sachenn
belanngennde, anno c381. 39. Annotata allerley teglichenn hanndelungenn, so das 41. Jar im Saltzwergk vorgelauffenn. vnsers g. f. vnnd Herrnn schreibenn, ann Henrich Lersenernn2, betreffenndt den Grauenn Philipsen vonn Solms, das er nicht sieglenn wollenn, de dato Regennspurgk Anno c41. vnsers gl. f. vnnd Herrnn schreibenn, belanngenndt die volnnziehung der sieglung bey Solms vnd Berlipsenn, de dato Regennspurgk Anno c41. Item das Saltz nach Darmbstadt vnnd Bremenn geschickt werdenn solte. vnsers g. f. vnnd Herrnn schreibenn, darinnenn sfgl. bericht begerenn, wie es mit dem Saltzwergk der Zeit stehe, vnnd wie sich Hertzogk Heinrichs diener des Saltzes halbenn verhaltenn sollenn. vnsers g. f. vnnd Herrnn schreibenn, belanngendt nachmals die sieglung, die verfertigung des Saltz=
hauses zu Cassell, vnnd Jtztgedachten Zoll vff der Weser. vnsers gl. f. vnnd Herrnn schreibenn ann Philipsen Grauenn vnnd Herrnn zu Waldeck, belanngenndt die siegelung, de dato Regennspurgk Ao c411. Offenn Patent v. g. f. vnnd Herrnn, darinnen sfgl. freyenn faß begert vf der Weser, den Saltzhandell belanngenndt. Offener versiegleter Zulas brieff, der Stadt Mulhausenn, den Saltzhanndell daselbst belanngendt Anno c43. Contract zwischenn Hannsenn Belstett2 zu Mulhausenn vnnd Valtin Weyrauch, so sich des Saltzhanndels vnndernommenn Anno c43. Noch ein vertragk gleicher gestalt vnnsers g. f. vnd Herrnn beuelch, das mann den Predicanten zu SpiesCappell allequartal drithalb hundert guldenn enndtrichtenn solle Anno c42.
Verannttworttunge vf ein gethane vonn den Bödern Supplication. vnsers g. f. vnnd Herrnn zwey schreibenn, betreffenndt die vniuersitet Marpurgk Jerlichenn Jegenn das Closter Hasungenn zuenndtrichten, Allerley acten kurtzlich verzeichnet, darinnen auch M. Georgenn sachenn gedacht wirdt. zwey stuck. Churfurst zu Sachssenn Hertzogk Johann Friederich schreibet mit etlichenn Innlagenn, darinnenn S. Churf. G. v. g. f. vnnd Herrnn nachgebenn, das die anngrenntzennde dorffe bey Mulhausenn vnsers Saltzes auch gebrauchenn soltenn, darbenebenn ein Inngelegter Zettell, das S. Churf. gl. Saltzwerck Saltzungenn vnverhindert bleibenn muge, Anno c431. Copia eines schreibenns, so v. g. f. vnnd Herr, ann den Schosser zu Muhlhausenn gethann.
Abrede v. g. f. vnnd Herrnn, vnnd der Stadt Mulhausenn, des Saltzkauffs halbenn. Copia noch eines schreibenn v. g. f. vnnd Herrnn, ann den Schösser zu Muhlhausenn, Contract mit der Stadt Mulhausenn aufgerichttet, des Saltzkauffs wegenn, vf drey Jar anno c431. Ordenung der Eseltreiber Saltz vnnd Holtzkauffs, vfgerichttet anno c44. Bestallung Georgenn Behmenns vonn Nurnbergk anno c44 Supplication der Stadt Allenndorff, darinnenn sie vber das dorff Riedenn vnnd Sodenn der geholtz wegenn klagenn, anno c44. Hanns Klaur2[?] Vogt zu Friedewaldt schreibt der Holtzflos wegenn, begert geldt, Außzugk des Saltzhanndels Rechnung zu Mulhausenn, anno c44. Schreibenn der Stadt Mulhausenn betreffendt
den Saltzschlies daselbst anno c441. Vorschlagk Jostenn Berbers des Saltzschlisses wegenn, welchenn Valtenn Tholde2 amptman zu Wannfride, zu Mulhausenn vortragenn soll. Nochenmahl allerley hanndell Extract des 44 Jars zun Sodenn beschehenn seindt 41. stuck Conuolut Heinrich Muldener schreibt v. g. f. vnnd Herrnn in Anno c41. Inn welchem er anntwort vf der Böder Supplication, darinnen sie geclagt, wie der bronnenn stets abnehme, zeigt auch ann, das die wasserkunst nunmehr fertigk, vnnd der grab obenn vonn der Werra heraber vor die Sodenn gefurt, das mann ohne zuthun pferde, die kunst treibenn könne, Zu dem berichttet er auch anndere parerga. Jst dis schreibenn sein eigenn hanndt. Supplication der Pfenner Jegenn Regenspurgk
vberschickt, belanngt die newe Location, wirdt auch darinnenn gedacht des Grauenn vonn Solms vnnd Verlipschenn, begeret, das dieselbige Location volnfertigt wurde, Anno etc. 41. Acta, belanngenndt gedachte Location vnnd Georgenn Behmenn, zwischenn v. g. f. vnnd Herrn, vnnd gemeinenn Pfennernn anno etc. 41. Supplication der Saltzgrefenn ann v. g. f. vnnd Herrn, darinnenn bericht beschicht, das Graf Philips vonn Solms, vnnd Jost vonn Verlipsch nicht sieglenn wollenn, doch hab sich Jost von Verlipschenn conditionaliter Inngelassenn, Inn diesem brieffe ist, das Anlanndt vnnd Georg Gauler den: nicht sieglenn wollenn anno etc. 41. Acta vonn wegenn vnnsers g. f. vnnd Herrn beschehen, durch Stadthalter, Rethe, vnnd Beuelchhaber zun Sodenn, belanngenndt die Location, vnnd der Pfenner [gestrichen: vnrechtte2], Anno etc. 41. Copia der Caution so Hanns Riedennstein3 vnnd Hans
Unsichere Lesungen
Z. 13: Gau=ler — Name, Lesung unsicher
Z. 18: vnrechtte — gestrichenes Wort, Lesung unsicher
Iringk zu Regennspurgk bey vnnserm g. f. vnnd Herrn anbracht, die nicht sieglung belangendt. Acta M. Georgenn vnnd andere sachenn belanngenndt anno etc. 41. Sonnabenndts nach Osternn. Copia eines schreibenns ann vnnsern g. f. vnd Herrn, belanngenndt den Braunschweigischen Zoll zu Holtzmindenn, vnnd den Saltzschlis1[?] nach Bremenn. Item die Location Ein schreibenn Heinrichs Tersenners2[?] betreffenndt die nicht sieglung Herrn Philips Grauenn zu Solms. Bestellung der Pfenner Bodt, vnnd darin verordennte knechte, anno etc. 41. Schreibenn v. g. f. vnnd Herrn so sfgl. Hannsenn Riedennsteinenn vnnd Hanns Iringenn mittgebenn, belanngenndt die Location Anno etc. 41.
Acta mit den Pfennernn der Location halbenn beschehenn, anno etc. 41. bis Paschae1. Rudolff Schenck Stadthalter schreibt an Henrich Muldenernn vnnd Jostenn Berbernn Saltzgrefenn, der Zehenn alb wegenn, so vf die Pfanne Saltzes gesetzt wordenn, das die Lanndtstennde bewilligt, Anno etc. 41. Vnnser g. f. vnnd Herr befiehlt durch einenn offenenn Patenten Rudolphenn Schenckenn, Johann Feygenn, Heinrich Muldenernn vnnd Jost Berbernn die Muhle zu Allenndorff vmb sechsthalb hundert guldenn anzunehmenn Anno etc. 40. Hanns Klauer2 vogt zu Friedewaldt schreibt der Holtzflös wegenn am Seulingswaldt. Acta vnnd Consultation, betreffenndt die Erbhuldung zu ernewernn, vnnd vonn allenn knechtenn anzunehmenn, vnnd dergleichenn mehr hanndell Anno etc. 41. Inn der wochen palmarum.
Vorgetragene gebrechenn in der Rechnung anno etc. 41. Schreibenn Heinrich Tersenners1[?] betreffennde die nicht sieglung Grauenn Philipsenn vonn Solms, ann Henrich Muldenernn vnd Jost Berbernn, Schreibenn des Canntzlars Feigenn, mit einer Innlag, belanngenndt das etzlichenn2 dem außschos der Pfenner, Henrich Muldener, Jost Berber, vnnd Johann Bartholmes zur Lichtenaw bey v. g. f. vnnd Herrn erscheinenn sollenn, Notata, Was vonn M. Georgenn Behmenn seiner kunst wegenn, begeret werdenn soll, Ao etc. 40. Ordtnung der Ober: vnnd vnnter Holtzvogt zun Sodenn anno etc. 40. Hannsenn Heinemanns bericht vnnd vorschlagk der Schiffart halbenn zwischenn Allenndorff vnnd Cassell anno etc. 39. Acta zu Mundenn mit Hannsenn Sultzschernn3
Anno etc. 40 vnnd Gerstennbergernn der Schiffart halbenn vnnd anndernn desgleichenn etlicht1 anndere sachenn, durch Jostenn Berbernn daselbst aufgerichttet, Christoff Hombergk schreibt ann Jost Berbernn, benebenn annderenn Innlagenn, des aschenn kauffs wegenn, Anno etc. 60. Schwalbachs erstes Holtzvogts zun Sodenn Holtzrechnung anno etc. 40. Darbenebenn ein schreibenn Schwalbachs ann Heinrich Muldenernn anno etc. 40. Anlanndt Anlanndt amptmann zu Mundenn schreibt ann Jostenn Berbernn einer halbenn Pfannenn wegenn, so Immer2 Sodenn zuuerkeuffen, klagt vber der Pfenner Saltzgreuenn, das sie Ihnen zum angesetztenn tage nicht erfordert habenn, Anlanndt Anlanndt schreibt des Muhlennkauffs halbenn anno etc. 41.
Vnnser g. f. vnnd Herr schreibt ann Canntzler Feigenn, der Location wegenn anno etc. 40. Johann Bartholmes vnnd Schwalbach schreibenn ann Canntzlarnn Feigenn, benebenn einer Inlag, v. g. f. vnnd Herrn zulassungsbrieff, das mann sich mit den Pfennernn in gute Vertrage, anno etc. 40. Contract Georgenn Behmenn so mit im der Canntzlar Feige, Heinrich Muldener, Jost Berber, vnd Johann Riedennstein1 troffenn, Copia zweyer schreibenn, so v. g. f. vnnd Herr, ann Hertzogk Vlrichenn zu Wirttembergk, desgleichenn ann Herrn Jacobenn Sturmenn zu Straßburgk gethann, belanngenndt Schwartzweldische Holtzflößer annhero zuschickenn anno etc. 40 Abrede v. g. f. vnnd Herrn vnnd der Pfenner zu Allenndorff, geschehenn zu Cassell anno etc. 40 Montags post Esto mihi.
Contract Georgenn Behmenn zugestelt, darinnen v. g. f. vnnd Herr vnnd die Pfenner Ihnenn vor einenn Bronnenmeister annehmenn, Erclerung v. g. f. vnnd Herrn ann Heinrich Muldenernn vnnd Jostenn Berbernn der Location wegenn Anno etc. 40. Offener Patent, darin v. g. f. vnnd Herr Cauiret, das die Location ohnn alle gefahr solle vorgenommenn werdenn, Gemeiner Pfenner schreibenn, ann vnnsern g. f. vnnd Herrn, belanngenndt Jtztgedachtte Location, das dieselbige vf die mas v. g. f. vnnd Herr Cauiret gehaltenn, vnnd vorgenommenn muge werdenn, Motiuen, dadurch die Pfenner zur Location bewegt mugenn werdenn Anno etc. 40. Georgenn Behmenn vorgeschlagene articul, belangenndt seine Bronnenmeister bestallung Anno etc. 40.
Dergleichenn noch ein ernnstes schreibenn v. g. f. vnnd Herrn, darin sfgl. Heinrich Muldeners vnnd Jost Berbers fahrlessigkeit verwirfft Ao etc. 41. Heintz vonn Lutters schreibenn eines wasser kunstlers wegenn, welcher ohn zuthun Pferde, vff sein eigenn kostenn, eine kunst anstellen wolle, das sie wasser zwanntzigk oder dreissigk schue hoch hebenn solle, sendt 47. stucke1[?] Conuolut, Darinnenn allerley hanndtlungk, belanngenndt den Vertragk zwischenn v. g. f. vnd Herrn, vnnd den vonn Hundelshausenn, der Geholtz vnnd etlicher annderer zins wegenn, so im ampt Ludwigstein aufgerichtet Anno etc. 59. Desgleichenn auch ein Wechßeln vfgerichttet Anno etc. 39 Hierbenebenn ist auch ein versiegleter Erbvertragk, so zwischenn den vonn Butlar, vnnd den vonn Hundelshausenn aufgerichttet wordenn, Im selben
Conuolut, vnnd die abmessung des ganntzenn Langenbergs durch Johann Sillenn1 geschehenn, Ein Copia eines Lehennbrieffs vonn Herrn Diederichenn zu Plessa2 erlanngt in Anno etc. 1505. diese gehöltz belanngenndt. Drey zettell Jost Berbers Hanndtschrifft, betreffendt anndere gehöltz im ampt Ludwigstein. Conuolut annotata allerley sachenn, so sich im Saltzwerck vmb Laetare im Jahr 39. zugetragenn, darinnenn etliche nutzliche sachenn vorgeschlagenn werdenn, Vnnsers g. f. vnnd Herrn beuelch, belanngenndt den vorgenommenen Bronnenbaw anno etc. 62. Ordenung des vfgeschuttenn Saltzes in Anno etc. 39. Bericht vonn zehenn Pfannenn Saltzes, so vf die kirchenn zun Sodenn geschutt wordenn, vnd im abmessenn nicht mehr als acht befundenn wordenn, vnnd hat das Saltz nur vier wochen gelegt, Anno etc. 39.
Schreibenn v. g. f. vnnd Herrn, ann der Pfenner Saltzgreuenn des vertrags halbenn, darinnenn v. g. f. vnnd Herrn selb eigene hanndtschrifft ein zettell Anno etc. 39 Johann Bartholmes schreibt ann Jostenn Berbern, der Holtzflös, vnnd des newenn eisen maßes wegen, Begeret auch das kaltin Thölde1 das Holtz zun Sohlkastenn erstes tages zun Sodenn verschaffen, vnnd annderer mehr sachenn wegenn, Verzeichnis was vonn vnnsers g. f. vnnd Herrn wegenn mann vf die Lehrjungenn, so das Saltzmachenn gelernet gewenndet, Vnnser g. f. vnnd Herr schreibt der Holtzflöße, Saltzhanndell, vnnd des newenn zols zu Mundenn wegenn, vnnd befiehlet, wo zu Mundenn damit furtgefahrenn werde, mann dann dergleichen zu Gißlarwerda2 auch der zeit einenn anrichtenn solle Anno etc. 39.
Extract des Holtzvogts Rechnung Anno etc. 39. Concept Canntzlers Feigenn, darin v. g. f. vnnd Herr bewilligt, die sachenn zwischenn sfgl. dienernn, vnnd den Pfennernn vorgewistenn darzu verordnetenn Lanndtstenndenn zu verhörenn zulassenn, anno etc. 39. Rathschlagk wie das Vollernnholtz1 mit nutz zun Sodenn gebracht möge werdenn, Anno etc. 39 Otto Goltkamer2[?] Schultheis zu Grebennstein, schreibt das etlich Saltz vf den Schiffenn, so nach Bremenn abgefertiget vndergangenn anno etc. 39. Bedingte Beweder Sider Heuser3 anno etc. 39. Pfenner zun Sodenn, klagenn vber allerley beschwerung, das Ihnenn ihr Saltzschlis im Lannde gestopffet werde, Anno etc. 39 Vnnsers g. f. vnnd Herrn schreibenn ann Jostenn Berbernn, das er sich zu Hertzogk Erichenn naher
Mundenn verfugenn solle, Desgleichenn das er allerley bericht der schiffe wegenn mit sich nehmenn solle, anno etc. 39. Geding zettell, so mit Michelnn Groen1 vonn Schwebischenn hall troffenn, vonn - 400 klaffternn scheide vonn Wannfriedt heraber vf die Schwartzweldische Manier annzustellenn, Noch ein schreibenn ann Jostenn Berbernn, belangendt die Reise nach Mundenn, Anlanndt Anlanndt schreibt ann Renndtmeister Johann Bartholmes, vnnd anntwortet Ihme, das er sein schreibenn inannderer abwesenn nicht erbrechenn wollenn. Copia eines offenenn Patents, welchenn Burgermeister vnnd Rath zu Bremenn anno etc. 39 Clausen Sobelnn2 Irem Burgernn gebenn, darinnenn begert wirdt, das mann sie die Nurnbergischenn gueter vertzubringenn, mit dem zoll nicht zu hoch
[gestrichen: beschwerenn wolte.] Copia eines schreibenn so Jost berber1[?] Henrich Müldener gethann, belanngenndt den newenn vffgesetztenn zoll ann den amptmann zu Mündenn, Anntwort hieruf gedachtes amptmanns, darinnen er auch durch ein zettell klagt, das zu Eschwege auch ein Newer zoll vfgerichttet werde, Schreibenn hieruf ann den Lanndtvogt zu Eschwech, darinnenn durch ein zettell begeret wirdt, das Hanns Scheffer mit zum Lanndtage möge abgefertiget werdenn Anno 39. Schreibenn der Herzogin zu Mündenn des erstigertenn zols wegenn, vnnd darauff ervolgetter stilstanndt zwischenn Hessenn vnnd Braunschweig der zolle wegenn zu Eschwech vnnd Mündenn, Copia eins Lehenbrieffs derer vom Eschwech, so Jhnenn Anno 1493. vom Lanndtgrauen Wilhelmen dem mitlernn gebenn wordenn
Copia eines schreibenns, darinnenn Jost berber1[?] vnnd Heinrich Müldener annzeigenn, das etlich Holtzwergk geflossenn Anno 39. Jtem Vetter2[?] bericht, das der Herzogin Cantzler vnnd Rethe zu Mündenn v.g.f. vnnd herrnn zoll brieff anngenommenn, aber die Vertzigk3[?] Tonnenn Saltzes nicht fort gehenn lassenn wollen, es were dann zuuor vonn Jeder Tonnenn ein Schneberger erlegt, Copia eines schreibenns, so die Beamptenn zum Sodenn ann Stadthalter vnnd Rethe zu Mündenn gethann, belanngenndt den Saltzzoll, darinnen sie sich beschwerlich erklagenn, das ein Burger von Cassell Valtenn Reinhardt genanndt, drey Pfann Saltzes zum Sodenn gekaufft, dieselbigenn nach Cassell führenn wollenn, sie aber Jhnenn der Schiffart wegenn, nicht bey dem altenn gewönlichenn zoll nicht bleibenn lassenn, sonndernn von Jeder Pfannenn – 6. schneberger zu zoll hat geben müssen,
Annotata, Was vf dem Lanndtage zu Münden verhanndelt ist wordenn, Anno 39 Montags nach Michaelis, Supplication Henrich Müldeners vnnd Jost Berbers, betreffenndt die grosse flut Anno 39. welche etliche klaffternn Holtzes hinwegk genommenn, wie dann auch den new gebautenn Wehernn zum theil, Jtem berichttenn das Herzogk Heinrichs diener zu Holtzmündenn von Jeder Pfannenn ein guldenn zu zoll fordernn, darbenebenn ein vorschlagk, Dieweil Holtzmünden dem abt vom Coruey halb zustünde, Jtziger zeitt aber versetzt were, das ffgl.1[?] als der Erbschutzher dasselbige ann sich lösete, Vber das auch berichtt, das der zoll zu Mündenn nachmahls ersteigert were wordenn, Annotata allerley hanndtlung, so sich Anno 39 bis in Annum 40 zugetragenn, vornehmlich
aber den Saltzverkauff der Pfenner knecht, vnd dann vnsers g.f. vnnd Herrnn knechte, Jtem die Holtzflös nach der Schwartzweldischen Manir, die Schiffuhr mit dem Holtz vnnd Saltzhanndell nach Bremenn, zehenn newe bestelte Schiffmenner, vnnd den erstgebautenn Saltzkastenn, zum vorrath, dis ist in 4to geschriebenn, vnnd seindt – 38. stucke, Conuolut abschiedt den 5. vnnd 31. Maij Anno 51 den Bronnenn Baw belanngenndt, Rathschlage des mahls gehalttenn, in beysein derer, so zu dem Bronnennbaw verordnet, vf gedachte tage, Nota, Dieses vnnd annders mehr den Bronnenbaw belanngenndt, ist alles in die beschreibung des Bronnennbaws bracht wordenn, Gedachtter abschiedt noch ein mahl abgeschriebenn Anno 51.
Rathschlagk gehaltenn den 12. Septembris Anno 51. in dergleichenn hanndtlung. Rathschlag gehaltenn den 21. 22. vnnd 23 Augusti auch in gleicher hanndtlung Anno 51. Rathschlagk gehaltenn den 2 Junij Anno 51. Rathschlagk gehaltenn den 12. 13. 14. Aprilis Anno 51. Rathschlagk gehaltenn den 12. 13. 14. Martij Anno 51. Ein schreibenn vom Stadthaltern, Rethenn vnnd Marschallenn zu Cassell, ann Heintzenn Harsackenn Lanndtknechtenn gethann, das er siebenzigk Stemme Holtzes aus dem Lanngennberge Inn die Sodenn führenn solte, seindt zehenn stuke. Conuolut abschiedt den Bronnenn zun Sodenn betreffenndt Anno 48. den 22 Januarij. Saltzgreuenn vnnd Pfenner zu Allenndorff schreibenn des Saltzbronns wegenn, ann Stadthalternn
vnnd Rethe anno 48. denn 9 Decembris Lanntzlaus1[?] Scheffers Concept, belanngenndt die Lanndtstenndt zusammenn zufordernn anno 61. Copien eines Credentz so v.g.f. vnnd herr denen vonn Mülhausenn zugeschickt, belanngenndt den Saltzschlis daselbst anno 46. Christoff Hombergs schreibenn, darinnenn er bericht, das M. Hanns vonn Franckfurt, vnnd Heintz Hochappell in wehrennder Rechnung steine gebrochenn Anno 45. Copia Was Stadthalter vnnd Rethe zu Cassell ann die verordennte des Bronnennbaws geschriebenn, anno 48. den letztenn Decembris Sigmundt vonn Boyneburgk Lanndtvogt ann der Werra, schreibt ann Henrich Müldenernn des Saltzschlistes halbenn zu Mülhausenn. Beschreibung eines probewercks so anno 58. aus rother Sohlenn durch Georgen Lucan2[?] die wochen
Inuocauit ist gesottenn wordenn. Examen der Söder Wieuiel sie achtenn mehr Holtz gesottenn müste werdenn, wann sie ohnne beisse siedenn anno 58. Drey Probwergk, so gleicher massenn balde darauf, auf beuelch vnnsers g.f. vnnd herrnn gesottenn wordenn, Schreibenn der Stadt Allenndorff vnnd der Pfenner zun Sodenn, so sie benebenn vbersenndung Jrer Priuilegien gethann, Donnerstags nach Julianæ Virginis. Rathschlagk gehalttenn des Bronnenbaws wegenn anno 48. den 20. Januarij. Acta zwischenn Hanns Georgenn vonn Eschwech, vnnd den Heinernn, betreffenndt die Hude zum Hain, darbey ein Extract, was die vonn Eschwech vnnd Kolmitzsch1[?] zum Hain zu Lehenn haben, Jost Berbers hanndt. Copey eines ernnstenn schreibenn ann Burgermei=
ster vnnd Rath zu Allenndorff gethann, das sie sich der gehöltz nach ausweisung der Ordenung mit Jrem viehe enndthaltenn, darzu Hanns Georgenn vonn Eschwech nicht gestattenn, das er sich der eigenn hude zum Hain brauche, Interlocut vnnd abscheidt, darinnenn Hanns Georgenn gedachter brauch wirdt abgeschnitten, Copien etlicher schreibenn, vnnd darin verwaretenn Jnnlagenn mit A. B. C. D. verzeichnet, gedachttenn hanndell belanngenndt, Prob dreyer Karnn Saltzes so zu Allenndorff gemessenn, vnd nach Mühlhausenn gefurt wordenn, wieuiel daraus wieder gelieffert, vnnd was daraus vor gewinst oder verlust gewesenn anno 48. Copia eines schreibenns so anno 60 beschehenn, in welchem Stadthalter vnnd Rethe zu Cassell, in abwesenn v.g.f. vnnd herrenn /: damahls in Custodia :/ ann alle amptleute, Stedte vnnd ampter schreibenn, das sie kein frembdt Saltz
keuffenn, oder zuuerkeuffenn, ann Jrenn orten gestattenn sollenn, dann mann sie aus dem Saltzwergk Sodenn mit gnugsamb Saltz versehenn könntte vnnd wolte, anno 60. den 18. Octobris. Copia eines schreibenns ann Gemeine Pfenner vnnd Saltzgreuenn, belanngenndt den Bronnennbaw anno 48. darinnenn ein erinnerungs schreibenn Christoff Hombergs, belanngenndt Georgenn Behmenn den 17 Nouembris Saltzrechnung zu Mülhausenn de Anno 46. Beschwerungs articul, welche die vom Mülhausenn des newenn vfgerichttetenn Saltzschliß wegenn einwenndenn, darauf vnntter anndernn Jost Berber zusagt, das vnnser g.f. vnnd herr, bey des Churfurstenn zu Sachssenn Rethenn, so darbey gewesenn zuwegenn bracht, das der Saltzschlis in der vogtey vnnd nahenn dorffernn solte verstattete werdenn, dieser stuck seindt vier vnnd zwanntzigk.
Conuolut, Christoff Hombergk, Valtin Solde1[?], vnnd der Berntmeister2[?] zun Sodenn schreibenn ann Jostenn Berbernn des vorschlags wegenn, das mann in Bleyernn Pfannenn siedenn solle, zeigenn ann Jre vrsach, warumb solchs nit beschehen könne, schlagenn vor, das wo es Je sein solte, man darin Herrnn Johann Norderkenn3[?] rath brauchen, vnnd ein Lüneburger Saltzknecht zu wegenn bringenn anno 52. den 3. Februarij Copia des vorschlags so deshalb Jost Berber gethan, ligtt im selbenn schreibenn, Johann Merckbach schreibt ann Jost Berbernn das vnnsers g.f. vnnd herrnn Stadthalter, Cammermeister vnnd Cammerschreiber, laut Jnngelegter Copia geschriebenn, ein Ordenung zumachen, das das Saltz in gutem Schlis abgehe anno 53. den 17. Nouembris Verordenung der Gebeur ann der Lanndtstrasse
im kleb, das das geldt darzu Jnner Sodenn vfgehabenn werde, vnnd nirgennts annders dann hierzu gebraucht solle werdenn, subscribirt durch beide Saltzgreuenn, Jost Berbern, vnnd Valtenn Tholdenn, Johann Bartholmes, Christoff Hombergk, Jacob Schrödern, vnnd darnach durch vnnsernn g.f. vnnd herrnn zu Marpurgk ratificiret. Princeps ipse subscripsit Anno 53. 25 Aprilis Lanndtvogt ann der Werra Sigmundt vonn Boyneburgk schreibt ann Jost Berbern, vberschickt darbenebenn ein Supplication den vnndersassenn im ambt Beylstein, Bittet fur dieselbige mit einwenndung allerley newerung, so sich kurtzlich zugetragenn, das mann Jrer mit dem wege im kleb verschonenn wolle, oder wo solches nicht geschehenn werde, protestiren der Lanndtvogt vnnd vnndersassenn de futuro grauamine Anno 53.
Jnn dis schreibenn ist eingelegt, vnnsers g.f. vnnd herrnn ann Renndtmeister zu Eschwege vnnd Lanndtknecht zu Apteroda1[?] schreibenn, ist aber durch Jostenn Berbernn Corrigiret, vnnd der Baurenn protestation vor gut geachttet wordenn, Vnnser g.f. vnnd herr schreibt ann Jost Berbernn, des sterbenns vnnd der Holtzflös halbenn, das sie vf dem kleinenn wasser vorgenommenn werde, anno 53. den 8. Augusti. Christoff Hombergk schreibt Jost Berbernn des sterbenns vnnd annderer sachenn wegenn, zeigt ann das Niedennstein gestorbenn, vnnd Funffzigk mennschenn vff einem tage liegenn bliebenn seindt, anno 53. den 3. Augusti. Hermann vonn Hundelshausenn schreibt an Jost Berbernn der Haubtrechnung wegenn, so Johan Bartholmessenn vnnd Christoffenn Hombergen verrichttet werdenn solle,
Darauff verordentenn beide Saltzgreuenn Johann Norderck1[?] vnnd Jost Berckerr Inn Jedes hauß . acht guldenn muntz anno 52 . Vffener patent des Lanndts Oberstenn Stadthalters vnnd Rethenn zu Cassell . die Holtzflöß vom Seulingswaldt Inn die Sodenn belanngenndt , Ist durch beide Schultheißenn zu Allenndorff vnnd Wannfriedt verrichttet . den 11 Aprilis Anno 50 . Christoff Hombergk schreibt ann Jost Berckern , das vonn v. g. f. vnnd herrenn ein schreibenn annkommenn . wie sfgl.2[?] die knechte so damahls vmb Mulhausenn gelegenn , Inn die Stadt vnd dorffer vmb Allenndorff hero etliche zeit zuliegen verordenenn wollenn , sagt solches sey dem Saltzwergk hinderselligk , begert solches zuuerhuetenn , zeigt auch anndere dinge mehr ann . subscripserunt Valtenn Tholde , Johann Bartholmes , Christof Hombergk Anno 52 den 5 . Februarij . Allerley Rathschlage vnnd Bedennkenn so denn
2 . 13 . 14 . Martij , auch den 17 . Maij vorgefallenn , darinnenn gedacht wirdt , das vnnser g. f. vnnd herr Lanndtgraue Wilhelm beuohlenn , Valtenn Tholden offenntlich vor einem Saltzgreuen zuuerkundigenn . Item des Saltzschließ1[?] zu Höper2[?] , der acht abgebrochenenn bodt , vnnd des Sohlgrabenns fassung , das dasselbige Jahr — 120 Bue=[?] tenn erbauet werdenn mochtenn , wirdt vorgeschlagenn , ob nicht gemeine Pfenner , dieweil es ein heuptbau were , den halbenn theil billich erlegtenn . Der Lanndtvogt Sigmundt vonn Boynebergk schreibt ann vnnsernn g. f. vnnd herrnn , das der Saltzbronn zum Sodenn Georgenn Bohmenn kunst wegenn grostenn schadenn genommenn , schlegt vor , das wo nicht wie vor altters die Söder die Sohlen selbst wieder schepfftenn , das als dann das ganntze Saltzwergk dadurch in verderbenn geriethe , bittet das mann in der zeit darzu thun wolle anno 47 . den 5 . Februarij
Copia desselbigenn schreibenn ligtt darbenebenn . Der Pfenner anntwort dem Stadthalter vnd Rethenn , vf siebenn vorgeschlagene articull des Saltzwergks vnnd Bronnenn halbenn , seindt mit der Roßkunst vfm Bronnenn gar nicht zufriedenn , sagenn sey wieder Jrenn willenn auffgericht , Rathenn das manns mit mennschenn wieder schöpffen lassenn , wollenn nicht gleubenn , das das alte Bronnenn gebeu schadenn genommenn , Wollen auch , wann ein neuer bau anngefanngenn wurde , nichts darzu gebenn , Acta vnnd annotata Anno 45 Montags post Misericordias Domini in sachenn betrefenndt Georgenn Bestallung . Item die Holtz , Saltz vnnd Eseltreiber . Contra . die Söder . Notell darinnenn Stadthalter vnd Rethe vorgeschlagenn , das vf beuelch vnnsers g. f. vnnd herrn , Georgenn Bohmenn Roßkunst abgeschaffett .
Die späten Jahre — und wie Rhenanus Salzgraf wurde. Je weiter das Verzeichnis fortschreitet, desto deutlicher wird es zum Spiegel seiner eigenen Amtszeit. Ab hier tragen die Stücke sein Datum und oft seinen Namen.
Ein Eintrag erklärt seine ganze Laufbahn in zwei Zeilen: Landgraf Philipp schreibe Rhenanus, „dass er ihn künftig des Predigtamtes entlasten und ihn an Jost Beckers Stelle als Salzgrafen gebrauchen und bestellen lassen wolle“. Aus dem Pfarrer wird der Salzgraf — und die Urkunde dazu liegt in seiner eigenen Kiste.
Auch das Menschliche steht darin, wenn es Aktenform angenommen hat: dass Heinrich Muldener gestorben sei und Johann Nordeck als Nachfolger vorgeschlagen werde; die Klage über einen Pfarrer, „der die Bürger widerspenstig gemacht habe“; die Urfehde, die ein Kilian Witting hat geben müssen; der Verdingzettel des Meisters Melchior Straube, „Blech zu Sooden zu schlagen“, und die Nachricht, dass Straube „mit dem bisher mit ihm geschlossenen Kauf nicht zufrieden“ sei; und die Weigerung von Bürgermeister und Rat, „Holz zum Brunnenbau zu geben“, weshalb man einen fürstlichen Befehl auszubringen bittet.
Der thematische Schwerpunkt verschiebt sich sichtbar. Es geht jetzt um Steinkohle und um das, was aus ihr wird: das Steinkohlen-Bothe, der Steinkohlenhandel, die Schmelzversuche mit Kohle auf Befehl Landgraf Wilhelms von 1576, Otto Wermers Briefe „des Steinkohlenbergwerks“, ein Bericht, „wie es mit obgedachtem Schmelzen vorangegangen“ sei — und ein Brief Johann Streckers „wegen der Steinkohlenasche, daraus Glas zu machen“. Aus dem Abfall der neuen Feuerung wird ein neuer Rohstoff.
Dazu die Konflikte, die daraus folgen: die Glaser, die Salpeter- und Alaunsieder, der Aschenkauf — und Rhenanus’ eigene Aufzeichnung über „allerlei Sachen“, die er 1576 wegen des Steinkohlen-Bothes, des Salzabsatzes, der Glaser und des Salztauschs zu verrichten hatte, „in vierzehn Punkten enthalten“. Eine Aufgabenliste des Salzgrafen, aufbewahrt wie eine Urkunde.
Rhenanus’ Aktionsradius wird darin greifbar: Er schreibt aus Torgau über Aufträge im Land zu Meißen; er korrespondiert mit dem Fürsten von Henneberg wegen eines Glasers; er verhandelt mit dem Bürgermeister zu Bremen, Daniel von Büren, über den Salz- und „Feuerhandel“ an der Weser; er berichtet über die drei Sülzmeister zu Lüneburg und stellt zusammen, was die Solen zu Frankenhausen, Artern, Halle, Aschersleben, Staßfurt, Groß Salza, Sülldorf und Lüneburg halten und „wie viel Werk in jedem wöchentlich gesotten werden können“ — die Auswertung seiner Reise, als eigenes Archivstück.
Und ein Eintrag verrät, wie weit sein Interesse ging: Er berichtet dem Landgrafen, „dass er aus Steinkohlen Asphalt gezogen“ habe. Ein anderer nennt einen Bestandsbrief „der Eisenhütten im Amt Gieselwerder auf zehn Jahre“; ein dritter Jeremias Renners Kunst, über die Rhenanus zusammen mit Georg Gerthes und Hans Wagener 1579 an den Landgrafen schreibt.
Auch Urkunden ganz anderen Alters liegen in diesen Kisten. Ein Eintrag nennt nur Jahreszahlen — 1281, 1339, 1342, 1346, 1347, 1362, 1395, 1419, 1449 — und daneben „Ein eingebundener Gedächtniszettel, betreffend den Mühlenkauf mit Georg Gauler und seine Schäferei“. Es sind die ältesten Stücke des Bestandes, und die Reihe reicht damit fast zwanzig Jahre weiter zurück als die älteste Urkunde, die im ersten Buch abgedruckt ist.
Redaktionelle AnmerkungS. 930–1032
Wo heute zu suchen wäre. Die Überlieferung der hessischen Zentralverwaltung liegt im Hessischen Staatsarchiv Marburg; dort sind Rechnungen und Amtsakten der Saline zu erwarten, dazu Bestände in Kassel und im Stadtarchiv Bad Sooden-Allendorf. Ein Abgleich Stück für Stück zwischen diesem Verzeichnis und den heutigen Findmitteln ist bisher nicht gemacht worden. Er wäre eine überschaubare und sehr lohnende Arbeit: Am Ende stünde für jedes von Rhenanus genannte Stück ein Vermerk — erhalten, verlagert oder verloren.
Der wertvollste Einzelbefund ist der Eintrag mit den bloßen Jahreszahlen 1281, 1339, 1342, 1346, 1347, 1362, 1395, 1419 und 1449. Die älteste im ersten Buch abgedruckte Urkunde stammt von 1300. Rhenanus hatte also ältere Stücke in der Hand, die er nicht abdruckte. Sollte sich eine Urkunde von 1281 wiederfinden, verschöbe sich die urkundliche Geschichte der Saline um zwei Jahrzehnte nach hinten.
Ein Nebenbefund zur Person. Der Eintrag, Landgraf Philipp wolle ihn „des Predigtamtes entlasten“ und an Jost Beckers Stelle als Salzgrafen bestellen, ist der klarste Beleg für den Übergang vom Pfarrer zum Salzgrafen. Die Jahresangaben dafür schwanken in der Literatur zwischen 1559 und 1563; das Verzeichnis nennt kein Jahr, bestätigt aber den Vorgang.
Und ein Detail, an dem man die Reichweite des Mannes sieht: Zwischen Holzregistern und Salzverträgen steht die Meldung an den Landgrafen, „dass er aus Steinkohlen Asphalt gezogen“ habe, daneben Johann Streckers Brief über Glas aus Steinkohlenasche. Aus dem Abfall der neuen Feuerung wird ein Forschungsgegenstand. Wer Rhenanus nur als Salinenbeamten liest, unterschätzt ihn.
vnnd Christoff Hombergenn ein neue kunst , so mit mennschenn getriebenn werdenn könntte , zubauenn verstattet werdenn solte , anno 49 . den 27 Julij Vhrphede Georgenn Bohmenn , so er vonn sich geben , als er ohnn wissenn vnnd willenn v. g. f. vnnd hern , sich in annder Furstennthumb begebenn , vnnd v. g. f. vnnd herrnn seine Pfannenschmidt vnd Söderknecht abwenndigk gemacht . anno 42 . Supplication Georgenn Bohmenn , darinnenn er sich vber allerley beschwerung beclagtt , begerett die harte Clausulenn aus der Vhrphede zuuerschaffen , vnnd wenndet vor , er habe der kunst großenn schadenn gelittenn , Stadthalter vnnd Rethe zu Cassell , auch Heinrich Muldener Saltzgreue , begerenn vonn dem Rendtmeister Johann Bartholmes Georgenn Bohmenn zubeuhrlaubenn , anno 49 . Annschlagk Georgenn Bohmenn vf gehabtenn
Christoff Hombergks Bronnenmeisters ampts bestellung , darinnenn verleibet wirdt , das er dieselbige Kunst vf seinenn kostenn annstellenn , mit leutenn fort treibenn , vnnd Jederzeit gnugsamb Sohle verschaffenn solle . Christoff Hombergk bericht , als er beuelch emndt=1[?] pfanngenn den Bronnenn auszulösenn , vnnd nach dem zugefugtenn schadenn zusehenn , zeigt allerley vnnrath ann , berichttet das die woche — 41 Pfannenn saltzes nach Höper2[?] abganngenn seyenn anno 46 . Sonntagk post And: Stadthalter vnnd Rethe zu Cassell schreibenn vnntbenn Inngelegter Supplication der Stadt Vacha , das mann Ihnenn enndtweder Saltz zu ordenenn , oder das frembt nicht verbietenn wolle , anno 49 . Christoff Hombergk berichttet Heinrich Muldenernn vnnd Jost Berckern , wie das Stoßwergk , vnnter dem neuenn Sohlkumpff sich annlasse . anno 48 . den 8 . Junij .
Unsichere Lesungen
Z. 6: emndt= — wohl emp(fanngenn), Schreibung unklar
Christoff Hombergk schreibt ann Jtzgedachte , begeret , das sie sich enndtlich erklerenn wollenn , ob er mit seinenn vornehmenn fortfahrenn solle , vermeldet , ob es schonn vf sein vnncostenn geschehe , sey er doch desto minder zufriedenn , so es vor gut anngesehenn wurde , die Söder mit eymern zuschöpffenn lassenn , anno 49 . dinstags post Natiuitatis Mariæ . Desgleichenn schreibt er auch vnnd reget ann Freytagk post Cyriaci Dergleichenn auch sechs anndere schreibenn eodem Anno gleichs Innhalts , hat ann obgedachte Christof Hombergk geschriebenn , darinnenn vleißigk anngehaltenn , das sie sich nit Irre machenn lassenn , sonndernn seine sachenn befordernn woltenn , Ein sonnderlicher kleiner zettell , darinnenn von v.g.f. vnnd herrnn wegenn beuohlenn , vnnd gantz ernnstlich den Saltzgreuenn eingebundenn wirdt , das sie zum vleißigstenn zusehenn soltenn , das das
Saltzwergk nicht in abnehmenn , vnnd verderben keme , vnnd sie vbell erger machtenn , Supplication Georgenn Bohmenn ann v.g.f. vnnd herrn , darauf beuohlenn wordenn , das Heinrich Muldener hierauf anntwort gebenn solte , anno 44 . den 15 . Junij . Vorschlagk vnnd abreissenn Henrich Muldeners , darinnen er berichttet , das in Anno 41 ein Loch gegrabenn sey wordenn . in welchem mann das wilde wasser abösenn möchte , enntdecket darbenebenn , was mann vor bergk art im sinckenn anntroffenn . Christoff Hombergk schreibt Heinrich Muldenern vnnd Jost Berckern beidenn Saltzgreuenn , klagtt , das die Sohl gar gering , gibt der trockenenn zeitt schuldt . Begert das sie sich nach Allenndorff verfugenn , vnnd darvonn Consultiren wollenn , Anno 46 . Donnerstagk Martini Georg Bohm begert vonn Stadthaltern vnd Rethenn vier stemme Holtzes anno 47 .
Annotata betreffenndt den Bronnennbau , vnnd anndere sachenn anno 49 . den 14 augusti . Außzugk , was vom Sonntag Judica ann anni 49 . bis den letztenn tagk Decembris nach Jorgenn Bohmenn abziehenn , ann Sompen geldt gefallenn , seindt — stuck1 . Conuolut Annotata Rathschlags darinnenn Stadthalter zu Cassell , Lanndtvogt , Heintz vonn Lutternn Nordeck , vnnd die Beuelchhaber zum Sodenn verordenenn , das der Bronn zu grunde ausgeröset wurde , zuerfahren , ob Georgenn Bohmenn kunst schadenn thete , den Bronnenn vnnd das Erdtreich erschütterte . Darauff seindt Hanns vonn Franckfurt Steinmetz . vnnd Annthonius Thaur2[?] Baumeister Inngefahren , vnnd befundenn , das der Bronnenn bau ganntz verletzt sey . anno 47 . 12 Septembris . Heintz vonn Lutternn zeigt ann , das die Lothringer Saltzwergke in Gemauer liegenn , wie dieselbenn Ch.3[?] Baltzar Mertz vnd M. Heintz der zimmerman gesehenn .
M. Guldenntopff vonn Creutzburgk sagt , es sey vonn nötenn , das der Bronn vonn neuenn gebeue gefasset werde , zeigt darbenebenn ann allerley bedennckenns , will es aber dafur nicht achten , das georgenn Bohmenn kunst schadenn gethann Görg Bohme sagt , er könne keine anndere leichtere kunst zu wegenn bringenn , darumb ernnstlich gebottenn wordenn , die kunst abzuschaffenn , Christoff Hombergk schreibt vonn wegenn M. Hanses vonn Franckfurt , des neuenn Sohlkumpfs wegenn anno 48 . Die Södermeister beclagenn sich allerley beschwerung Georgenn Bohmenn wegenn , anno 45 . Christoff Hombergk schreibt , er wisse nit zuuerantworttenn , das nur — 4703 werck gesottenn wordenn , Christoff Hombergk schreibt ann beide Saltzgreuen , vnd berichtet allerley gebrechen des Bronnenns
wegenn anno 46 . Dinstags post Cathrin . Christoff Hombergk schreibt gleichermassenn , wie vor anno 46 . Dinstags post Elizabeth . Was mann Georgenn Bohmenn in seinem abzugk hat nachgelassenn . Grundtlegung des Neuenn kumpffs vnnd Resolution v.g.f. vnnd herrnn , das derselbige mit quadrat steinenn vnnd nicht mit Taffelnn gebauet werdenn solle , ist M. Hannsenn vonn Franckfurt vmb annderthalb Hundert guldenn , vnnd ein Centner Pfeffers1[?] verdingt wordenn anno 45 . den j Januarij . Vortragenns Heinrich Muldeners , vnnd darbenebenn v.g.f. vnnd herrnn in margine annotirte placet , darin H. Muldener v.g.f. vnnd herrnn vortregt , der vnnterschentzer wegenn , das der Pfachter zum Sodenn Jegennwart sein solle , das Vachische Hans . vier Neue Hause vor die Söder zubauenn , das neue Starcket , den Saltzkastenn , den Sohlgrabenn zufutternn , den Sohlkastenn mit Bley zuuberziehenn .
die Muhlenn zubesserenn , die kunst vor das gewelbe zusetzenn , das Saltz in Weißennhoff vffzuschüttenn , vnnd annders mehr , wirdt die Jahr zahl nicht gesatzt , Ich achte es aber sie sey 38 . oder 39 . Der Pfenner bedennckenn vnd Rathschlagk , wie der Saltzbronn zuerneuernn sey , anno 48 ann Heinrich Muldenernn vnnd Jost Berckernn , welchs sie als baldt Stadthalternn vnnd Rethen vbergebenn . vnnd Ordenung gethann , vonn den solcher Rathschlagk weitters bedacht werdenn solte , Christoff Hombergk begert gedachtes schreibenn anno 48 . donnerstagk post Trium Regum Christoff Hombergk berichttet , das den Neugebautenn Sohlenn kumpff er geeichet , vnnd befundenn , das darin — 135 . fuder Mentzer Eiche gehenn , anno 48 . Sonnabenndt post Luciæ . Ein zettell darinnenn verzeichnet , wieuiel Bleyes
Zu dem neuwenn Höltzernn Sohlkumpff vfgangen, Nemblich — 104½ Centner, Jedenn vor — 2 fl. 8 alb. bezahlt, thut — 241 fl. 15 alb 8 hlr. Ein Zettell darin verbottenn wirdt, nicht grob Scharwergk vnnd Buße zuberechnenn, vnnd einem neuwenn Pfannmeister zuuerordenenn. Heinrich Wuldener vnnd Jost Berber1[?] schreibenn an v.g.f. vnnd herrenn, Inn die Custodiam weitleufftig, zeigenn allerhanndt beschwerung vnnd besichtigung ann, Bittenn gnedige Resolution, vnnd sonnderlich was mann sich des Bronnenbaues verhaltenn solle anno 47. Darauff eruolgter Zettell, vnnd seindt dis die formalia verba, Ich laß mir gefallenn, das am Saltzwergk vnnd Bronn zu Allenndorff gebauwet werde, doch das damit weislich vmbgangenn werde, vnnd das es nicht zum verderbenn des Bronns diene, sondernn das es gewiß sey, vnnd mann gewis wisse, was mann bauwe, anno 47. den 14. Decembris.
Stadthalter vnnd Rethe schreibenn ann Jost Berbern, begerenn sein bedenncken vf des Raths zu Gotha Suppliciren, der Schiffart wegenn, vnnd wie man die Werra mit nutzenn schliffenn1[?] mögt, Darauf gibt Jost Berber einenn wohlbedachtenn bericht, das solches wohl nutzlich, aber vmb vieler Vhrsach nit zurathenn were, anno 56. Jost Berber schreibt vf beuelch v.g.f. vnnd herrenn, ann Herrenn Anthonium Bastlen2[?] Sachßsischenn Secretarium, schickt im zu, der Priuilegien vnnd Ordenung Copiam. Die Furstenn vonn Sachssenn begerenn ann vgf. vnd herrenn, in einem gemeinenn schreibenn, vnnd bittenn vmb Itzt gedachte Copiam sich derselben in verleyhung Ires Saltzwergks zugebrauchenn, Georg vonn Harstall schreibt seiner Fischer wegen, Stadthaltter vnnd Rethe fordern Renntmeistern vnd Saltzwarttenn zu Sodenn naher Cassell, das sie benebenn der Pfenner Ausschos daselbst erscheinen
wollenn, zurathschlagenn wie dem Bronnenbaw zuhelffenn, anno 47. Rathschlagk gehaltenn, betreffenndt allerley sachen, hat Jost Berber obenn darauff annotiret, das Anno 1490. die Pfenner am Saltzbronn verbauwet — — 1011 fl. 22 alb. 5 hlr. Actum Anno 56. den 15. 16. vnnd 17. Januarij, seindt — 23 stucke1[?] Conuolut Bestallung Lorentz2[?] Straubenn zu Schweyna, das er Blech ein Jarlanng schmiddenn solle. anno 56. Desgleichenn vorgehennde gedingzettell vffs Jar 51. 52. 53. 54. 55. vnnd 56. Vnnd ist darauf prænotiret, Ein vorschlagk vnnd Saltzschlis annzustellenn. Noch ein gedingzettell vfs Jar 58. 59. vnd 60. in gleichem hanndell. Renndtmeister zu Schmalkaldenn schreibt an beide
Saltzgreuenn Johann Nordeckenn vnnd Jost Berbern, etlicher Lattenn nägell, dielenn nagell, Sonnagell, Hüffnagell, Wagenbalckenn, vnnd dergleichenn, was diese alle Innsonnderheit kostenn, Neuw gedingzettell vfs Jar 66. ein Jarlanng Pfannenn Eisenn zu Straubenn. Valtin Dolde vnnd Jost Berber schreibenn Jacobs schlotzs1[?] verpflichtetenn schuldenn wegenn, ann Renndtmeister zu Schmalkaldenn, begerenn ihn zur bezahlung annzuhaltenn, anno 62. 14. 9bris. Anno 50. ist mit dem Hamerschmidt zu Helnbronn2[?] Hanns Keysernn gehanndtlet, aber nichts erhalten wordenn, Vorschlagk des Renndtmeisters zu Schmalkaldenn, eines neuwenn Blechschmidts wegenn zu Herrenn Breitingenn, anno 58. Heinrich Wuldener schreibt Georgenn Behmen wegenn, ann den Renndtmeistern zum Soden, anno 49 dinstags post Judica.
Lippoldesbergische Inuentaria in Anno 54. vnd 63. darbenebenn andere hanndlung, so v.g.f. vnnd herr, Jostenn Berbernn zuuerrichtenn beuohlenn, seindt Conuoluiret Inn sechs stucke. Anno 50. Ist mit Georgenn Storckenn1[?] vnnd Mertenn Müllernn vonn wegenn v.g.f. vnnd herrenn, Pfanneysenns halbenn gehanndelt wordenn. Jost Berber schreibt ann Reinhardt Abelnn Pfennigmeisternn, vnnd berichtet wie es mit dem Saltzbronn ergehe, vnnd das derer zeit in dreyzehenn stundenn ein werck hab abgesottenn konne werdenn, Begert solches v.g.f. vnnd herrenn zuuermeldenn, anno 50. 14 Julij. Jost Berber schreibt v.g.f. vnnd herrenn, erinnert sfgl. des befelchs so sfgl. zu Speyr des Bronnenbaues im vfferlegt berichttet darbenebenn alle gelegennheit, das im auch Stadthalter vnnd Rethe beuohlenn, ann sfgl. solches zuschreibenn, zeigt
weitters ann, das Heinrich Wuldener gestorben, vnnd schlegt Ehrnn Johann Nordeckenn für zum Neuwenn Saltzgreuenn anno 50. den letztenn Februarij. Jost Berber vnnd Johann Nordeck berichttenn Stadthalternn vnnd Räthe allerley, Innsonnderheit das die zeit des bauwenns nie kein wergk verseumet wordenn, anno 50. 5 Augusti. Christoff Hombergk1[?] zeigt Jost Berbern ann, das M. Hanns mit dem Zimmermann am Bronnenbaw fertigk, begeret die Bauwherrenn zubeschreiben, anno 51. 24. Maij. Johann Bartholmes berichttet Heinrich Wuldenernn vnnd Jost berbernn, das Burgermeister Klidennstein gesagt, der Bronn habe kein manngell, sondernn es liege allein am Tam. darumb wer gut, das mann denselbenn verbesserte, vnnd den Bronnenn zu bauwenn vnnderliesse anno 50. den 3. Januarij.
Enndtliche vnndgenntzliche vergleichung vgf. vnnd herrenn Rethenn Saltzgreuenn Renndtmeister vnd anndere diener, sampt der Pfenner darzu verordtnetenn außschos, das mann den Bronnenbaw erneuwernn wolle, anno 50. den 6. Februarij. Noch ein Exemplar derselbenn abhanndtlungenn, darinnenn sich die darzu geordennte beiderseitts vnnderschriebenn. Nota Seindt alle abgestorbenn, bis vff einenn, acta anno 50. den 22. Martij. Johann Nordeck schreibt, das sie mit dem sincken, nach dem eusserstenn fas noch Immer vort gefahrenn, vnnd das die Wilde ader noch Immer zu berge auffsteigt, zeigt auch ann, das Niedenstein nunmehr begert, das das alte Runde fass vffgehobenn, vnnd ein sechseckigts ann die stadt gebauwet, auch eine neuwe zusammennkunfft zufordernn, begehrtt anno 50. den 17 Junij, an Jost Berbern.
Reinhardt Abell schreibt aus Vdanar1[?], das vnser g.f. vnnd herr vber Heinrich Wuldeners todt sehr betrubt, vnnd denselbenn vmb — 8000 fl. wo muglich gerne lösenn wolte, meldet das sfgl. wollenn, das mann weislich mit dem Bronnenbaw vortfahre, vnnd Nordeckenn ann Wuldeners stadt zum Saltzgreuenn verordenenn, Darbenebenn ein Zettell, welchenn Simonn Bing Jost Berbernn am Osterabenndt gleiches Innhalts zugestellet. Bericht vnnd Rechnung Christoff Hombergs von den Kupfferin Rörenn, so er durch Mertenn Bethenn zu Cassell hat giessenn lassenn, Anno 48. vnnd 49. Reinhardt Abell schreibt aus Mechelnn, das vnser g.f. vnnd herr, hoch erfreuwet wordenn, das es mit dem Bronnenbaw glucklich vortgehe, begert, darauff verdacht zusein, das wochennttlich das dritte werck auch gesottenn werde anno
50. den 10. Julij. Der Pfenner Saltzgreuenn zeigenn ann in einem schreibenn ann Jost Berbern, das sie vonn Irentwegenn Jo: Niedennstein, Jo: Schaffnit, vnnd Christenn Chereyenn1[?] verordent habenn vfm Bronn acht zuhabenn, Rathschlagk gehalttenn, des Bronnenbaues wegenn, in welchenn sich die Bauwherrenn samptlich vnnderschriebenn, anno 50 den 12 Aprilis Jost Berber schreibt ann Reinhardt Abelnn des Bronnenbaues wegenn, vnnd berichttet vnnter anndernn, das sie eine alte Bergkfaßung funffzehen schue weit geringk vmb den Saltzbronn funden, dauonn kein mennsch gewust, zeigt ann das kleisige siedenn, dergleichenn nicht mehr beschehen, anno 50. den 1. Julij. Rathschlagk gehaltenn durch den Lanndtvogtenn, Marschaln, Canntzlarnn, Rethe, Saltzgreuenn, vnnd Beamptenn zum Sodenn, mit dem Außschos
gemeiner Pfenner, vnnd etlichenn werck vnnd Bergkleutenn, anno 50. 5 Februarij. Valtin dolde vnnd Johann Niedennstein berichten, das sie im Bronnenbaw, benebenn dem Renndtmeisternn, Christoff Hombergenn vnnd Hanns Wetzeln, vor gut anngesehenn, das mann dem wildenn wasser weiche, vnnd den Baw vier schue kurtzer, vnnd zweenn schue ennger dann zuuor, geschriebenn an Jost Berbernn, anno 50. den 29. Julij. Stadthaltter vnnd Rethe erfordernn zum Rathschlag des Bronnenbaues, zu Cassell einzukommenn, der Pfenner Saltzgreuenn vnnd außschos. Jost Berber schreibt ann Heinrich Ebelnn, das die Grundtkew des Saltzbronnenn gar verfertiget, vnd gar kein gefahr mehr vorhanndenn seye anno 50. den 25 Augusti Acta allerley sachenn belanngenndt, anno 50 den 2. Januarij.
Johann Nordeck schreibt des Stadthalters zukunfft, vnnd des Thons zu Almeroda wegenn, anno 50. Montags post Vocem Jucunditatis Der Renndtmeister schreibt auch des Thons halbenn anno 50.. 16. Aprilis. Acta den Bronnenbaw belanngenndt Inner1[?] Soden anno 50.. 6. Septembris. Stadthalter vnnd Räthe schreibenn ann Hermann vonn Hundelshausenn, vnnd anndere mutatis mutandis, das sie sich den 3. Februarij nach Allenndorff verfugenn sollenn, anno 50. 12. Januarij. Dergleichenn noch ein schreibenn ann Heintzenn vonn Lutternn zum Ziegenhain, Conuolut Gedingzettell mit Churtenn Rummeln Hamerschmidt zu Schweigna troffenn, anno 61. 1 Januarij Jacob Schlot begert vonn Jost berbernn Ihn wieder
zu einem Pfannennschmidt aufzunehmenn anno 50. Bernnt Liebdell1[?] Renntmeister zu Schmalkaldenn berichtet, das er vleissigk annhaltenn wolle, das er bezahlenn solle, anno 51. Donnerstags post Cantate. Ein annder schreibenn datirt eodem Anno, Mittwochenn post Crucis. Jost Berber schreibt ann den Renndtmeisternn zu Schmalkaldenn, vmb feuwerhackenn, vnnd Pfannen blech, anno 51. den 2. Julij. Vonn vgf. vnnd herrnn wegenn, habenn sfgl. Saltzgreuen vnnd Beamptenn zum Sodenn bericht gegeben, vnnd nach verrichtetenn Beuwenn anno 38. den vnnderthanenn im ampt Bilstein einenn offenen schadtlos brieff zugestellet, das Ihnenn Ire zu den heuptbeuwenn geleistete diennste, ann Iren hergebrachtenn gebreuchenn, nicht sollenn zur neuerung vnnd beschwerung gereichenn.
Miscellanea. Amsbergk[?] f.1 vnnd Herrnn schreibenn ann Josten Berckernn, das schlos Beilstein, Herman Grumpelnn, vnnd Georgenn Harstall belanngendt, anno 59 den 28 Decembris Jost Berker schreibt der Innlosung des Hauses Beilsteins, vom Philips Diedenn, vnnd annderer mehr sachenn halbenn. Saltzgrevenn vnnd Beuelch haber zun Sodenn schreibenn ann Burgermeisternn vnnd Rath zu Mündenn, der gehemptenn — 50 Pfannenn Saltzes wegenn, so der Stadt Höxer2 zugehörigk, beruffenn sich vf Kaiserliche Mandat, mit anntzeigung, das ihnenn dergleichenn zu Allenndorff, Gisselwerder vnnd Höxer geschehenn solle. Burgermeister vnnd Rath zu Allenndorff erbietenn sich, das sie in ihrer feldtmarck, wege vnnd stege bessernn lassenn wollenn, wann mann ihrenn Burgernn solches anntzurichtenn, vf den Sontagk nach der Predigt verstattenn könnte. Klagenn vber
Unsichere Lesungen
Z. 2: Amsbergk[?] f. — Anfangswort mit Zierinitiale unklar
Miscellanea Ihrenn Pfarhernn, der die Burger wiederspenstigk gemacht, anno 45 den 8. Julij Zweyte anntwort Stadthalter vnnd Räthe schreybenn, ann Saltzgrevenn vnnd Gemeine Pfenner zu Allenndorff, Ihrer hinlessigkeit wegenn, das sie sich vf den vorgeschlagenenn Bronnenbaw nicht erkleret, gebenn Ihnenn nachmahls ein Monat zeit, sich wohl zubedennckenn, anno 48. den 9. Decembris Bescheidt betreffendt die halbe Pfann, zur Pfar in Sodenn gehörig, Grabenn vnnd gartenn zinß, vnnd der Wehrbaw zur Forck mühlenn1, aufgerichttet zu Allenndorff, anno 48. 22 Januarij. Christoff Hombergk schreibet, das sich die Pfenner zusammenn beschriebenn, Montagk nach Andreæ anno 48. Sonntags post Martini Schreibenn Henrich Muldeners2 vnnd Jost Berkers, vnnd wiederschreibenn Georgenn Behmenn, vmb
Miscellanea. des willenn, das er sich ausser Lanndts absentiret Anno 48. 14 et 28 Octobris seindt inuoluiret in Christoff Hombergks schreibenn. Christoff Hombergk klagt vber Georgenn Behmen Kunst, anno 48. Montags post omnium Sanctorum. Acta vnnd Rathschlege gehaltenn durch die vornembstenn vgf.1 vnnd Herrnn Rethe, Saltzgrevenn vnnd Beamptenn zun Sodenn, auch durch die vornembstenn vonn der Pfenner ausschos, allerley beuve2 wegenn, anno 47. 1 Septembris. Ein schreibenn ann Heintzenn vonn Luttern3 des Bronnennbaues wegenn, ist inuoluiret Heinrich Muldeners, Jost Berkers vnnd des Bawmeisters schreibenn. Verwilligung der Pfenner Georgenn Behmenn Kunst belanngendt, vnnd das sie ihm der Ihre Personn nicht erleubenn wollenn. Anno 49. 16. Februarij.
Miscellanea M.1 Melchior Straubenn gedingkzettell, vffs Jahr 53, Blech zun Sodenn zuschlagenn. V.g.f. vnnd Herrnn beuelch, das mann verstenndige Biederleut bey den Bronnenn nehmenn, vnd bös nit erger machenn sölle, de dato Neustadt im Kaiserlichenn Lager, anno 47. 29. Junij. Gedingkzettell, welchenn der Pfenner Saltzgrevenn, mit Melchior Straubenn troffenn, anno 39 Montags post Conuersionis Pauli Renndtmeister zu Schmalkaldenn schreibt ann Heinrich Muldenernn vnnd Jost Berkernn etlicher Dielenn wegenn, anno 48. Vnnser g.f. vnnd Herr schreibt Burckhardt Hunden2 zum Altennstein, Melchiars Straubenns Waldtschmidts zu Schweina, ersteigerung wegenn, begert denselbenn anntzuhaltenn, es bey dem alten wendenn zulassenn, Renndtmeister schreibt Henrich Muldenernn vnnd
Miscellanea. Jost Berkernn, das Melchior Straub mit dem kauf. so bishero mit im troffenn, nicht wolle zufrieden sein. Anno 43. Montags post Cantate. Stadthalter vnnd Rethe schreibenn in dieser sachenn an Christoff Hundenn1 anno 50. 25. Maij. Renndtmeister Bartholmes schreibt benebenn Jungelegtenn Lotz Straubenns2 ann Heinrich Muldenern vnnd Jost Berkernn, auch dieser sachenn wegenn, anno 50. Montags post Reminiscere. Anno 49 hat er auch zuuor dergleichenn geschrieben, Seindt — 28. stucke. Conuolut Betreffenndt die vonn Bergenn, Nassenn Erffurt vnnd Ruinbrodt[?]3, wie vnnser g.f. vnnd Herr mit Hanns vonn Bergenn ein wechssell treffen wollenn. seindt zwölff stücke. Conuolut, Betreffenndt den Ludwigstein, zwischenn Vgf. vnnd Herrnn, vnnd Christoff Hulsingenn4. Seindt zwanntzigk ein stück.
Miscellanea Conuolut acta anno 57. den 23. Augusti acta den 17 Martij vnd 3. Aprilis eodem Anno Ordenung des Saltzschlißs1 in der Stadt Allenndorff, darinnenn maß vnnd ziel gebenn wirdt, wie es die Pfenner mit den Herrnn gemsenn2, vnnd die burger mit dem eintzelenn Saltz verkauff haltenn sollenn anno 56. Hanns dorfherlige3 schreibt ann Christoff Hombergenn der Holtzflös wegenn, anno 47. Ingleichenn schreibt auch der vogt zu Wannfriden Hennsell Glner4 anno 47. Renndtmeister zun Sodenn schreibt Jost Berkernn eins Probwergks wegenn, benebenn Vg.f. vnnd Herrnn schreibenn anno 58. Christoff Hombergk schreibt Jost Berkernn der gesottenenn wergk halbenn anno 57. den letztenn Decembris, Ordenung Hochzeit, Krentze5 vnnd Kindtaufft,