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genannte Mangel auf zuträgliche Weise behoben werden könnte. Sie haben demnach sowohl im Land als auch außer Landes sich nach verständigen Leuten umgehört, auch an Kurfürsten und andere geschrieben, aber niemanden zuwege bringen können, auf den man sich hätte verlassen können — bis der edle und ehrenfeste Georg von Verbentin, Oberaufseher der Grafschaft Mansfeld, Seiner Fürstlichen Gnaden untertänig berichtete, dass im Land zu Hessen Leute anzutreffen wären, deren Rat und Bedenken Seine Fürstlichen Gnaden in diesem Fall erforschen und je nach Lage befolgen könnten.
Darauf hat der genannte Herzog zu Pommern an den Herrn Landgrafen zu Hessen wie auch an Seiner Fürstlichen Gnaden Gemahlin und Schwiegervater etliche Male geschrieben und schließlich zuwege gebracht, dass der genannte Fürst, der Landgraf zu Hessen, Magister Johannes Rhe-
nanus, Seiner Fürstlichen Gnaden Pfarrer und Salzgrafen zu Sooden bei Allendorf, heraus ins Land zu Pommern hat ziehen lassen.
Wann nun derselbe angekommen ist, was er ausgerichtet hat, wo er umhergezogen ist, auch was er an jedem Ort im einzelnen an Erzen, Mineralien und Mineralvorkommen befunden hat, was sein Rat, sein Bedenken und sein Vorschlag gewesen ist — davon hat er den folgenden schriftlichen Bericht zum ewigen Gedächtnis der Sache auf das gnädige Begehren des genannten Fürsten, des Herzogs zu Pommern, mit seiner eigenen Hand unterzeichnet hinterlassen.
Auf freundliches Ansuchen und Begehren des genannten durchlauchtigen, hochgeborenen Fürsten und Herrn, Herrn Ernst Ludwig, Herzogs zu Stettin, Pommern, der Kassuben und Wenden, Fürsten zu Rügen und Grafen zu Gützkow, bei dem ebenfalls durchlauchtigen, hochgeborenen Fürsten und Herrn,
Herrn Wilhelm, Landgrafen zu Hessen, Grafen zu Katzenelnbogen, Diez, Ziegenhain und Nidda — beider meiner gnädigen Fürsten und Herren —, habe ich mich am 10. März zu Allendorf auf die Reise gemacht. Unterwegs habe ich den genannten Georg von Verbentin in der Grafschaft Mansfeld zu Leimbach — wohin mich der Lakai Hans Sadebosch führte — angesprochen und mich bei ihm über allerlei Verhältnisse im Land zu Pommern erkundigt. Sodann bin ich unter Anrufung Gottes mit Freuden weitergezogen und durch Verleihung göttlicher Hilfe am 31. März zu Wolgast gesund und frisch angekommen; am folgenden Tag bin ich in der Herberge geblieben.
Am 2. und 3. April aber habe ich die Sole, die ich aus dem Land zu Hessen, aus dem Salzwerk Sooden meines gnädigen Fürsten und Herrn, als Grundlage mitgebracht hatte, wie auch die dreierlei, die ich zu Treptow und Klempenow in Beisein des gestrengen, edlen und ehrenfesten
Busso von Rammin, Hauptmanns daselbst, selbst geschöpft, ihn hatte versiegeln lassen und mitgenommen hatte, in Gegenwart meines gnädigen Fürsten und Herrn, des Herzogs zu Pommern, Seiner Fürstlichen Gnaden Gemahlin, des Kanzlers, etlicher Räte und der vornehmsten Diener geprobt. In der hessischen Sole habe ich 6½ Lot und in den anderen nichts befunden.
Als mir aber zu Klempenow vom dortigen Hauptmann berichtet worden war, dass zu Greifswald Sole vorhanden sei und dort vor dieser Zeit Salz gesotten, dies aber aus Mangel an Holz eingestellt worden sei, habe ich dessen neben den Proben und sonst bei Tafel gedacht.
Die erste Reise. Darauf hat mir mein gnädiger Fürst und Herr den Herrn Kanzler Henning von Rammin gnädig zugeordnet. Wir beide sind am 4. April dorthin gezogen, haben die Sole mit einem eingelassenen und mit Steinen beschwerten Krug aus der Tiefe geschöpft, auch die obenauf gesondert gefasst und zugleich mit nach Wolgast zurückgenommen. Diese haben wir sodann am 5. geprobt und die aus der Tiefe nicht ganz 3-lötig, die obenauf aber 1-lötig befunden.
Als nun Seine Fürstlichen Gnaden das gesehen hatten, haben sie mich gnädig gefragt, was mein Bedenken in diesem Fall sei. Ich habe es für gut befunden, dass man einen oder zwei verfallene Brunnen — deren dort von alters her sechs gewesen sind — eröffnen und ausfegen sollte und alsdann an den Quellen selbst
die Sole schöpfen und proben. Das haben sich Seine Fürstlichen Gnaden gnädig gefallen lassen und sich selbst entschlossen, dass Seine Fürstlichen Gnaden selbst mit nach Greifswald ziehen und dort so lange verharren wollten, bis dies vollzogen sei; wie es denn auch geschehen ist. Denn Seine Fürstlichen Gnaden sind neben ihrer Gemahlin, dem Kanzler und den vornehmsten Dienern sodann am 6. April nach Greifswald aufgebrochen und haben das Ausfegen des Brunnens mit Fleiß bestellen lassen, bis am 9. und 10. April die Sole gewonnen und sogleich geprobt und reichlich 3-lötig befunden worden ist.
Darauf haben Seine Fürstlichen Gnaden weiter gnädig zu wissen begehrt, was mich gut dünke, und dass ich einen Anschlag machen solle, ob etwa an diesem Ort Nutzen zu schaffen wäre. Obwohl nun die Sole sehr gering und nur halb so gut wie die unsrige ist, habe ich doch in Betracht, dass ein Zent-
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Z. 1: Scaturigines — lateinisch, Lesung wahrscheinlich
ner Salz an diesem Ort wohl einen Gulden gelten kann und dass das Holz gut angebracht werden mag, auch im Notfall zur Vermehrung der Sole angebracht und mit Nutzen gebraucht werden kann, im Vergleich zu unserem Salzwerk nach den Regeln der Umrechnung und der Verhältnisse mit dem Herrn Kanzler einen Anschlag gemacht und gefunden, dass über die Bezahlung des Holzes hinaus mein gnädiger Fürst und Herr gegen zwei Gulden an zwölf Zentnern erübrigen könnte. Und ich habe es Seinen Fürstlichen Gnaden weiter anheimgestellt zu bedenken, was ihnen zu tun oder zu lassen wohlgefallen wolle.
Sie haben es für gut befunden, dass der Brunnen, wie er jetzt aufgeräumt und entblößt ist, mit Brettern gut zugedeckt und mit Erde darauf beschüttet werde, damit bis zur weiteren Beratschlagung nichts hineingeworfen würde. Das hat Meister Hans Fritz,
der Brunnenleiter, so ausgeführt.
Die andere Reise. Sonntag, den 12. April, nach gehaltener Predigt hat mich mein hochgenannter gnädiger Fürst und Herr neben dem Hauptmann zu Jasenitz, Moritz von Rammin, und dem Sekretär Appelmann nach Anklam abgefertigt. Ich habe dort das Feld und die Umstände besichtigt, aber keine Gelegenheit noch Anzeichen irgendwelcher Mineralien befunden — außer dass das Kraut Kali, das sonst nur an salzigen Orten zu wachsen pflegt, sich dort in großer Menge zeigte. Wir sind weiter nach Ueckermünde vorgerückt und haben nichts vernommen.
Montag, den 13., haben wir unsere Reise über die Ueckermünder Heide nach Jasenitz genommen, unterwegs die Heide durchfahren, die alte ver-
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Z. 5: Jaßnitz — Ortsname, Schreibung unsicher
Z. 6: Rammin — Familienname, Lesung wahrscheinlich
fallene Hammerhütte besehen und dabei einen sehr guten Eisenstein befunden — nur dass er nicht viel, aber gutes Eisen gibt. So dass es mich wundernahm, warum eine so herrliche gute Gelegenheit in den Wind geschlagen und man eine wohl erbaute Hütte hat verfallen lassen, wo doch Holz, Wasser und Eisenstein genug zur Hand sind.
Dienstag, den 14., von Jasenitz nach Stettin aufgebrochen und durch die Lesischen Gehölze gezogen; auf dem Hin- und Rückweg aber nichts befunden, außer dass dort ein guter Vorrat an Holz ist. An diesem Tag, als wir wieder nach Jasenitz kamen, haben wir das Verbentiner Bruch unter dem Hammer neben dem Fuchsberg besehen, worin sich guter Eisenstein zeigt; und die Liebenhagener Eisengewerken berichten, dass dieser dort in großer Menge sein soll.
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Z. 9: Jaßnitz — Ortsname, Schreibung unsicher
Z. 10: Lesische — Ortsadjektiv, Anfangsbuchstabe unsicher
Der Vierte Appendix. Gleichermaßen ist auch die Buchhorst in Augenschein genommen worden; und es sind dort hier und da viele Stein- und Erzgruben vorhanden, die alle guten Eisenstein geben und vor dieser Zeit für den nunmehr verfallenen Hammer gebraucht worden sind, wie denn auch dort noch Schlacken oder Sinter liegen. Von diesen sagt man, dass auch die Jasenitzer Mönche dort Schmelzwerk und Eisenhütten gehalten haben sollen.
Den 15. April morgens früh nach der Buderhorst gezogen und allenthalben guten Eisenstein befunden, der doch nicht viel Eisen gibt; ebenso ist in der Birkenhorst sehr weicher Eisenstein zur Hand.
Wir haben auch auf der Weiterreise das Seel- und Alte-Hagensche Bruch wie auch das Weißenbreitiger Bruch befahren wollen, sind aber nur den Zug der Länge nach durchgezogen und haben uns
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Z. 8: Jaßnitzischenn — Ortsadjektiv, Schreibung unsicher
wegen des vielen Wassers, das allenthalben in den Gruben und darum herum stand, nicht hinzu begeben können. Wir haben aber im allgemeinen gründlichen Bericht eingenommen, dass Eisenstein dort in Menge vorhanden sein soll.
Sonst ist in diesem Amt nichts weiter zu finden gewesen; denn weil es sumpfig und niedrig liegt, kann darin kein anderes Metall gewonnen werden, selbst wenn es sich zeigte — in Anbetracht dessen, dass man weder einen Stollen treiben noch einen Schacht senken, viel weniger irgendeine Wasserkunst an diesen Orten gut einrichten kann.
Weil aber, wie oben berichtet, Holz zu Kohlen, Wasser für den Hammer und Eisenstein — wenn auch armer — in dem genannten Amt in Menge zur Hand ist, und weil zur jetzigen Zeit der Osemund schwer zu beschaffen und das Eisen allenthalben im Land sehr teuer ist, so habe ich demnach gegenüber dem wohl-
genannten Amtmann zu Jasenitz und auch dem Sekretär erklärt, dass mein treuer Rat wäre, den alten Eisenhammer von neuem zu erbauen und ein Rennwerk, aber nicht einen Hochofen, wieder einzurichten; wie ich das denn ebenso auch meinem gnädigen Fürsten und Herrn bei meiner Rückkehr eröffnet habe.
Eines hätte ich beinahe vergessen: Als ich auf der Heide hin und her fuhr, habe ich allenthalben viele Kiefernstöcke und auch Lagerholz gefunden. Weil man nun dort ohne Verletzung des grün wachsenden Holzes wohl Pech oder Wagenschmiere zum Nutzen meines gnädigen Fürsten und Herrn brennen kann und auch die Heiden desto besser geräumt werden könnten, habe ich dies dem Amtmann zu Jasenitz angezeigt; und er hat sich vernehmen lassen, dass er in den nächsten Tagen einen Ofen oder zwei anrichten lassen wolle. Was ich sodann
dem genannten Fürsten bei meiner Rückkehr eröffnet habe; und Seine Fürstlichen Gnaden haben es sich gnädig gefallen lassen, mit der angehängten Erklärung: wo hier keine Pechbrenner anzutreffen wären, dass ich mich alsdann auf meiner Heimreise am Harz nach guten Pechbrennern umtun wolle.
Den 16. April nach Torgelow aufgebrochen, aber unterwegs viel Gehölz, sonst nichts als Sand und Sümpfe befunden. Zu Torgelow aber haben wir uns noch desselben Abends auf den Scharmützel bei den Pferdeköpfen begeben. Und obwohl dort allenthalben mit dem Bohrer und sonst nach Kalk gesucht worden ist, kann man doch wegen der Sumpfigkeit — auch weil der Kalk, der sich zeigt, kein guter Kalk, sondern vielmehr Mergel ist — gar nicht bauen.
Es ließ sich aber inzwischen zwischen Torgelow und diesem
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Z. 4: Bechbrenner — Anfang B oder V
Z. 12: Scharmutzell — Flurname, Lesung wahrscheinlich
Der Vierte Appendix. Ort ansehen, als ob sich Alaunerz entblöße. Weil aber dort zu viel Feld und Steine sind und die Lage sehr sumpfig ist, kann auch nichts eingerichtet werden.
Den 17., morgens mit Tagesanbruch, haben wir unsere Reise nach Krugsdorf und Koblentz genommen, sind dort zu den im vorigen Jahr gemachten Gruben gezogen und haben alle Umstände in Augenschein genommen. In der Grube hinter der Eispforte haben wir nichts weniger als Salz befunden. Danach haben wir uns über den Damm begeben und dort die drei ebenfalls von Meister Hans ausgeworfenen Gruben und die aufgeschütteten Bauten besehen, auch die Sole zur Probe geschöpft und auf der Heimreise mit nach Wolgast genommen.
Weil aber an diesem Ort ringsherum nichts als Moor und Seen in flacher Ebene und feuchtem Feld sind, weshalb man in Ewigkeit — selbst wenn dort die allerbeste Sole zu finden wäre — nicht bauen, viel weniger
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Z. 5: krugs=dorff — Ortsname, Lesung wahrscheinlich
Feuerherde und Pfannen zum Sieden errichten kann; und selbst wenn man es doch tun wollte, würde ein solcher Bau über zwei Tonnen Goldes kosten, und man könnte dennoch wegen der schlechten Dämme das Holz nicht heran- und das Salz nicht abführen: so kann und will ich nimmermehr raten, dass dort noch ein einziger Pfennig verbaut werde — besonders in Anbetracht dessen, dass die beste Sole in den drei Sümpfen nur einlötig ist.
Nach Mittag desselben Tages sind wir durch Baselick nach Schönwalde weitergeeilt, haben dort die Sundischen Berge allenthalben durchzogen und besichtigt; und es hat sich kein roter Brunnen, kein Ocker und Tuffstein gezeigt — wo aber Ocker ist, da hat man allenthalben auch Eisen zu vermuten. Aber auf der Weiterreise
sind wir an einen Bach in den Jasenitzer Bergen gekommen, die Flederbach genannt. Und weil es sich ansehen ließ, als ob dieser Bach im Schlick etwa Mineralien oder Gemmen mitführen möchte, habe ich aus dem Bach Sand und Steine genommen, aber nichts befunden. Man möchte aber dort und in dem gegenüberliegenden Gebirge weiter mit der Rute gehen und sonst nachschlagen lassen, ob vielleicht — weil dort Ziegelletten und Tongruben sind — auch Steinkohlen gefunden werden könnten.
Der Eisenstein, der an diesen Orten im Torgelower Amt zutage tritt, ist gering, könnte aber mit der Zeit besser werden, wenn man ihm nachsuchte.
Den 18. April von Torgelow wiederum nach Anklam aufgebrochen und unterwegs morgens früh, als der Tag anbrach, den neu gebauten Hammer im Ueckermünder Amt bei der Neuen Mühle besichtigt.
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Z. 2: Flederbach — Bachname, Lesung wahrscheinlich
Dort habe ich befunden, dass wohl eine hinreichende Notdurft an Wasser vorhanden ist und dass ein Großes auf diesen neuen Hammer an Baugeld aufgegangen ist; gleichwohl ist er noch nicht vollständig eingerichtet. Und er mag wohl auf Osemund hergerichtet sein, aber zum Rennwerk und Frischen ist er damals nicht dienlich gewesen.
Das habe ich meinem oft genannten gnädigen Fürsten und Herrn so untertänig eröffnet und sodann geraten, dass Seine Fürstlichen Gnaden sich aufs förderlichste nicht allein nach Rennwerkern, sondern auch nach Grubenleuten, Köhlern und Steingräbern umtun und aufs förderlichste den Eisenhammer wieder in die Hand nehmen und ins Werk richten sollten; denn das könne nicht ohne Nutzen abgehen.
Als wir nun wiederum zurück nach Wolgast
gekommen waren, ist die mitgebrachte Sole von Koblentz in Beisein meines gnädigen Fürsten und Herrn, Seiner Fürstlichen Gnaden Gemahlin, des Kanzlers und anderer Räte am Osterdienstag geprobt und mein Bedenken durchweg gnädig angehört worden. Und weil in der besten Sole nur ein Lot ausgebracht wurde, haben Seine Fürstlichen Gnaden gnädig gefragt, was mich von der Greifswalder Sole dünke, ob diese nicht mit Nutzen ausgebaut werden könnte.
Darauf habe ich Seine Fürstlichen Gnaden untertänig an den vorigen Anschlag erinnert, den der Herr Kanzler und ich gemacht haben, daneben aber angezeigt, dass es nicht in meinem Vermögen stehe, die Sole anders und besser zu schaffen, als sie Gott gibt — außer dass wohl etwas im Feuerherd unter der Pfanne durch Fleiß ausgerichtet, auch etwas vom zulaufenden Tag- oder Wildwasser durch Stollen, wie es im hessischen Salzwerk geschehen ist, abgewendet und so die Sole verbessert
werden könnte — habe ich es mit erwogen. Sonst habe ich gesagt: Ich bin nicht der Schöpfer, sondern ein Sünder des Schöpfers.
Weil aber Seine Fürstlichen Gnaden nicht ablassen wollten, habe ich ihnen untertänig geraten — damit Seine Fürstlichen Gnaden zum Grund kämen und endgültige Kenntnis davon hätten, worauf man sich bei der Greifswalder Sole verlassen könne —, dass man eine große Pfanne und einen ordentlichen Herd einrichte; so würden Seine Fürstlichen Gnaden im Grunde befinden, was man tun oder lassen möge.
Und wenn vielleicht mit der Greifswalder Sole nichts zu gewinnen wäre, so könnten doch Seine Fürstlichen Gnaden so lange mit Sole daneben läutern und hernach sieden lassen, bis die Pfanne reichlich bezahlt wäre und Seine Fürstlichen Gnaden deshalb keinen Schaden hätten; oder man könnte das Eisen sonst zu Eisentüren oder anderem verbrauchen, so dass Seine Fürstlichen Gnaden nicht mehr als den
Macherlohn von der Pfanne zu verlieren hätten.
Darauf ist sogleich meines gnädigen Fürsten und Herrn Harnischmacher, Meister Andres von Stettin, zu Seinen Fürstlichen Gnaden gefordert worden, desgleichen der Kupferschläger zu Greifswald. Und es ist mit ihnen verhandelt worden, dass Meister Andres das Blecheisen zu Stettin einkaufen, zu Greifswald aber der Kupferschläger die Pfanne machen solle; wie ihm denn diese durch den Herrn Kanzler und mich verdungen und ihm als Macherlohn 11 Taler zugesagt worden sind.
Die dritte Reise. Nach dem Fürstentum Rügen zum Sund, wo wir ganz herrlich bewirtet worden sind, mit dem genannten Sekretär Appelmann übers Meer geschifft und zu Bergen gelandet; am 25. April desselben Tages nach Tetzitz die Salz-
rügen befahren, aber obwohl der Name vom Salz kommt, gleichwohl an diesen Orten nichts Erhebliches angetroffen.
Montag, den 27., morgens aufs allerfrüheste zuerst aufs Mönchgut gefahren und auf diesem, neben den Orten, die wir unterwegs durchzogen und besichtigt haben, sodann das Reddevitzer Höft, das Thiessower Höft, das Kleine Zickersche Höft, das Große Zickersche und das Gaversche Höft, ebenso den Gorerberg besehen, aber an keinem Ort das geringste Anzeichen irgendeines Erzes noch einer Salzquelle abgenommen.
Weil aber auf dem Großen Zickerschen und dem Gaverschen Höft die Berge ziemlich hoch sind, ist es mir nicht zuwider, dass dort mit der Rute nachgeschlagen werde, ob etwas anzutreffen ist.
Desselben Tages nach Jasmund nach Sagard gezogen und dort übernachtet; unterwegs aber nichts angetroffen, außer dass zwischen Strawe und
Cerdtnitz uns durch einen Bauern, Martin Eisenbort zu Reyt, angezeigt und auch Sandsteine vorgelegt worden sind, die dort am Meer gefunden werden sollten. Darum haben wir uns auch dorthin verfügt und selbst etliche dergleichen Erzsteine angetroffen; aber keinen sicheren Gang noch ein Gebirge, sondern Kalk und Mergel am Ufer hart dabei, neben einem geringen Eisenstein, befunden.
Und ich halte dafür, dass dieses Erz in sich Schwefel, Kobalt, Spießglanz, wenig Eisen, etwas Blei und Silber in beliebigem Verhältnis haben sollte. Wie wir das aber voneinander scheiden und ein jedes Mineral zum Nutzen gebrauchen könnten — weil ich damit nicht umgegangen bin, hat mein gnädiger Fürst und Herr an anderen Orten nachzufragen.
Den 28. sind wir auf Jasmund allenthalben umhergezogen, zuerst zum Schoritzer Brunnen, in dem gesagt wird, dass Salz vorhanden sein solle.
Aber als wir dazu kamen und der Gartvogt Hans Erbstedt uns dahin führte, konnten wir keinen Geschmack irgendeines Salzes abnehmen, sondern sahen, dass zwischen zwei süßen Brunnen eine besondere Quelle hervorkommt, die die Steine im Bächlein weiß färbt. Ich habe dafür gehalten, dass das darunterliegende Gebirge — entweder die Kreide oder etwa ein anderes Mineral, das mir unbekannt ist — ausschlägt. Thurneisser sagt, dass die weißen Wasser Alaun, Gipsspat, Alabaster, auch etwa Zinn und Blei halten; ich aber weiß es nicht, denn ich habe dergleichen nie mehr gesehen.
Sodann, als wir zum Meer weitergerückt waren, haben wir auch den Sassnitzer Bach angesehen. Und weil dort der Bach hoch vom Gebirge — wie es denn dort sehr hoch ist — herabfällt, halte ich dafür, dass dort vielleicht Erz angetroffen werden könnte. Weil man aber nicht fingerbreit durch das Gebirge sehen kann, mag es mein gnädiger Fürst und
Herr weiter mit der Rute erforschen.
Weiter sind wir um das Vorgebirge herum im Schiff bis zu dem Roten Wasser unter der Stubbnitz gefahren und haben dort neben dem Kreide-, Kalk- und Mergelberg diesen hoch herabfallenden Brunnen besichtigt; wir haben ihn süß am Geschmack gespürt, ich habe aber gänzlich dafür gehalten, dass er vom Eisenstein herausfällt, wie sich denn auch dergleichen kleine Steinchen im Kalk gezeigt haben.
Sodann den ganzen Buchwald, die Stubbenkammer und den Königsstuhl durchzogen, aber in den letzten beiden nichts als Kreide und Kalk finden können. Sonst auf der Weiterreise nach Wittow gar nichts angetroffen.
Den 29. haben wir unsere Reise von Wittow nach Hiddensee genommen, dort wiederum nichts vernommen, außer dass sich beim Hinüberschiffen nicht weit vom Kloster Hiddensee mitten im Meer etwas wie Sole
im Geruch zeigte; ich habe sie sogleich geschmeckt, und als sie hernach geprobt wurde, ist sie am Gehalt einlötig befunden worden.
Den 2. Mai wieder zu Wolgast angelangt und sogleich meinem gnädigen Fürsten und Herrn neben der Übergabe der Sandsteine Bericht erstattet. Seiner Fürstlichen Gnaden haben die Sandsteine gnädig gefallen; sodann haben sie sie durch den Goldschmied Hans Kerchen proben lassen. Weil dieser aber keine Möglichkeit weiß, die Mineralien jedes für sich davon zu seigern, ließ er sie alle auf der Kapelle verrauchen, hat aber gleichwohl nichts befunden.
Deshalb ist mein oft genannter gnädiger Fürst und Herr bewogen worden, Georg von Verbentin, der um diese Zeit im Land war, einen der Sandsteine zuzustellen, damit er ihn in der Grafschaft Mansfeld, wo gute Probierer und Seigerer sind, gründlich proben und Seinen Fürstlichen Gnaden im einzelnen klaren Bericht schreiben könne.
Die vierte Reise. Nach dem Land zu Usedom bin ich neben dem Herrn Marschall Hans von Erbstetten am 4. Mai aufgebrochen, zu Pudagla angekommen und habe nach dem Essen die Stiegische Sole, wo Salz vermutet wurde, besehen, aber nichts gefunden; doch habe ich dieses Wasser zur Probe mitgenommen.
Weil aber die Leute an diesem Ort, insbesondere der Hauptmann Jacob Kußau, berichten, dass, wenn der Nordostwind geht, das Meer sehr salzig sei und weit aufs Ufer ausschlage, so mag bedacht werden, ob dort mit der Zeit Sonnensalinen anzulegen wären oder nicht.
Den 5. desselben Monats das ganze Land Usedom, insbesondere die Krüschwentzer Berge und die Perau, um- und durchzogen. Weil aber dort der Müller auf der Neuen Mühle berichtete, dass das genannte Gebirge sich vielfach mit Dampf und Dunst zeige — solche
Dämpfe aber, wo sie sind, ein Anzeichen eines hohlen, feuchten Gebirges geben, in dem vielleicht neben dem Kalk auch Erz, insbesondere aber Kupfererz angetroffen werden könnte —, so steht es meinem gnädigen Fürsten und Herrn frei, ob Seine Fürstlichen Gnaden sich dort auch mit der Rute erkundigen und unterrichten lassen wollen. Denn wegen der günstigen Lage von Holz und Wasser könnten dort, wenn etwas gehoben würde, Schmelzhütten eingerichtet werden.
Sonst hat sich außer den Kalkgruben in diesem Land nichts weiter gezeigt; wir haben zwar das Gebirge Gellen und Zemmin, ebenso das Dorf Katzgau des Brunnens wegen bei Bratheringsbusch zwischen Mellenthin und Neppermin durchzogen und besehen, aber weniger als nichts befunden.
Die fünfte Reise. Den 8. Mai nach Stolpe neben dem dazu
verordneten Sekretär Appelmann aufgebrochen, gegen Abend dort spät angekommen und deshalb an diesem Tag nichts ausgerichtet. Am folgenden Tag aber haben wir neben dem Herrn Hauptmann Kersten Winterfeld allerlei in Augenschein genommen, aber nichts angetroffen; nur zum Krin hinter Hans Meyers Hof könnte etwas Kalk oder Mergel sein. Sonst halten die Quellen dort ringsherum gar nichts. Wir haben uns also nach Klempenow gewandt und desselben Tages stillgelegen.
Sodann haben wir uns am 9. neben dem Herrn Hauptmann Busso von Rammin zum Golchener Gebirge und Feld verfügt, dort die gesenkten Salzgruben besichtigt, die Erde zu laugen bestellt, zu Ürextau beim Alaunsieder Meister Jochim Armschone, auch andere Erde aufsammeln lassen, die nach der Elmau abgeführt worden ist. Denn ich sehe die Erde dafür an, dass sie Alaun, Schwefel und ein wenig Salz bei sich habe. Weil es aber
in beliebigem Verhältnis vermengt ist, kann es nicht gut voneinander geschieden werden.
Den 11. nach Treptow neben dem genannten Hauptmann weitergerückt; unterwegs auf der Bollentiner Dorfstätte eine schwarz glänzende Erde angetroffen und etwas davon zur Probe mitgenommen, weil ich nicht wusste, was darin verborgen sei; es ist aber nichts befunden worden.
Sodann bei Lassau in der tiefen Vilgen, die über dem Tollensesee liegt, ist eine Bergart vorhanden, die Eisenschuss, Blei und ein wenig Schwefel haben mag; sie ist gar gering, mag aber mit der Rute erkundet werden, ob im nahe gelegenen Gebirge etwas Besseres vorhanden ist.
Zwischen Grabzau und Treptow zeigt sich auch etwas Eisenstein, aber nichts wert. Als wir nun zu Treptow ankamen, haben wir die bestellte Lauge aus der Erde vom Golchener
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Z. 5: Bollenntinischenn — Ortsadjektiv, Initiale B/V unklar
Feld ansieden und die angesottene Lauge auch durch den Wundarzt dort, Curt Bödicker, per Alembik destillieren lassen. Weil wir aber keine Zeit hatten, lange zu verweilen, haben wir unserem gnädigen Fürsten und Herrn nach Wolgast die angesottene Lauge und den Weinstein wie auch den Spiritus und den zurückgelassenen Rest übersandt, um darin weiter zu proben, was nach vollzogener gründlicher Probe aus dieser Erde ausgebracht werden kann. Danach hat sich mein gnädiger Fürst und Herr gnädig zu richten, ob Seinen Fürstlichen Gnaden zu bauen gelegen sein wolle oder nicht.
Den 12. Mai, sobald der Tag angebrochen war, haben wir uns nach Jabzow verfügt, den abgestochenen Deich ebenfalls neben dem Landreiter Utten Reitsprecher in Augenschein genommen, Anzeichen von Ocker und Eisenstein gesehen, sonst weiter nichts befunden; und so sind wir zurück zu Mittag nach Treptow eingekehrt. Danach haben wir uns nach Mittag
wiederum aufgemacht und zum Dorf Klatzow verfügt. Unterwegs nach dem Hagen haben wir einen Bach angetroffen, bei dem sich Eisenstein und Tuffstein zeigten; aber nicht weit davon, auch nahe dem Hagen, wiederum ein sehr frisches Brunnenwasser gefunden, das eine Säuerlichkeit bei sich hat und aus einem nahe dabei liegenden Gebirge herabfließt, in dem sich wiederum Sandstein, Eisenstein, Stahl und Ocker zeigen. Und mir hat auf allen vorigen Reisen keines besser gefallen als dieses; ich habe die gänzliche Vermutung: wenn im ganzen Land etwas anzutreffen ist, so sollen sich an diesem Ort auch allerlei Mineralien und Erze finden lassen.
Anmerkung: Oben am Hang, wo dieser Brunnen entspringt und aus einem sehr rötlichen Ockergrund hervorkommt, entspringt gleich daneben, zwei Schuh weit, eine dicke, pechzähe, schwarzfarbene Quelle. Was diese mit sich führt,
kann ich nicht wissen, es sei denn, dass sie ein Bitumen oder Bergwachs anzeigt.
Den 13. Mai, als wir unterwegs allerlei in Besichtigung nahmen, sind wir gegen Abend zu Ferchen angekommen; am folgenden Tag haben wir uns nach Heinrichshagen führen lassen und an diesem Ort Kalk genug angetroffen, wie denn auch die Bauern berichten, dass die Moltzan vor dieser Zeit nahe dabei auf ihren Gütern ebenfalls Kalkgruben gehabt und ihre Häuser daraus erbaut haben.
Als wir aber weitergereist waren, sind wir durch einen Bauern berichtet worden, dass nahe bei dem genannten Dorf Sinter sein sollten, die so eisenreich wären, dass unlängst ein Bauer daraus eine Pflugschar hätte schmieden und machen lassen. Darum sind wir hinzugeeilt; und obwohl das Material, das der
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Z. 5: Ferchenn — Ortsname, Anfangsbuchstabe unklar
Bauer zeigte, Schlacken- und Sinterart an sich hat, so habe ich es doch für eisenreich angesehen — wie auch die Rennwerker und Steingräber, als sie hinzukamen, gleichermaßen meinem gnädigen Fürsten und Herrn berichtet haben. Doch weil an diesem Ort Holz und Wasser fehlen, kann dort kein Hüttenwerk errichtet noch unterhalten werden.
Auch berichten die Bauern weiter, dass noch an einem anderen Ort, in der Bordellkaule, ebensolches Eisenerz zur Hand sei; wie ich denn beiderlei meinem gnädigen Fürsten und Herrn zu übersenden angeordnet habe und Seine Fürstlichen Gnaden es empfangen haben.
Den 15., 16. und 17. Mai die Ämter Loitz, Grimmen und Tribsees allenthalben
mit Fleiß neben dem Herrn Hauptmann Hartwig Moltzow und dem Rentmeister zu Tribsees, Marx Milow, durchzogen und besichtigt. Weil es dort aber flaches ebenes und an etlichen Enden sandiges Land ist, wie denn auch hier und da sumpfig, kann ich darin keinen Anhalt finden, dass an diesen Orten jemals ein Bergwerk oder Salzwerk erbaut werden könnte, selbst wenn Holz genug zur Stelle wäre.
Und dies ist also mein untertäniger Bericht und mein Bedenken über alles, was ich auf diesen fünf Reisen neben denen, die mir zugeordnet waren, besichtigt, erfahren und nach meinem geringen Verstand habe erwägen können.
Verzeichnis aller und jeder Briefe, Bücher und anderer zum Salzwerk gehöriger Sachen, die ich, Johann Rhenanus, Pfarrer und Salzgraf zu Sooden, derzeit bei mir habe.
Ein Buch, in dem die nachfolgenden Privilegien, Verträge, Locationen und allerlei andere Verhandlungen enthalten sind, an der Zahl siebenundzwanzig Stück.
1. Abschrift eines Privilegs Heinrichs, Landgrafen zu Hessen, vom Jahr 1300, am Walpurgistag. Band 1, S. 43.
2. Abschrift eines Privilegs Heinrichs, Landgrafen zu Hessen, vom Jahr 1322, am Samstag Ascensionis. Band 1, S. 46.
3. Abschrift eines Privilegs Herrn Ludwigs, Landgrafen zu Hessen, vom Jahr 1413, am Sonntag nach Kreuzerhöhung. Band 1, S. 50 ff.
4. Abschrift der Herren Friedrich, Sigmund, Heinrich und Wilhelm, Herzöge zu Sachsen, gegeben zu Kassel 1436, am Sonntag Simonis und Judae. Band 1, S. 51 ff.
5. Abschrift Herrn Wilhelms des Mittleren, Landgrafen zu Hessen, Grafen zu Ziegenhain, gegeben zu Spangenberg Anno 1487, Freitag nach Dionysii. Band 1, S. 66 ff.
6. Erster Vertrag, mit der Hand des seligen Kanzlers Feige am Rand vermerkt, Anno 1538, Freitag nach Jubilate.
7. Erste Location vom Jahr 1540, auf fünfzehn Jahre aufgerichtet.
8. Eingang und Beschluss der neuen dreißigjährigen Location, aufgerichtet im Jahr 1554.
9. Rezess wegen der Gehölze, der Gemeinde auf der Seite, wo die Bothe liegen.
10. Verhandlung und Bescheid, den Ritterschaft und Landschaft zwischen Herrn Philipp, Landgrafen zu Hessen, einerseits und den gemeinen Pfännern andererseits wegen etlicher jahrelanger Sachen gepflogen haben. Geschehen Anno 1539, Sonntag nach Galli.
11. Ordnung und Regierung des Salzwerks zu Sooden vor Allendorf an der Werra, bei Aufrichtung und Anfang der Location Anno 1541 verkündigt und zu halten geboten ebendort zu Sooden durch den Herrn Statthalter zu Kassel, am Mittwoch nach Trinitatis.
12. Formular der Erbhuldigung und Eidespflicht der Sieder, Anno 1541 durch den Herrn Statthalter zu Kassel, Sigmund von Boyneburg, am Montag nach Trinitatis vollzogen.
13. Verordnung der Ämter und Diener bei Aufrichtung des Salzwerks Anno 1553, veröffentlicht den [Lücke] Mai Anno 1554.
14. Abschrift der Stiftung Herrn Philipps, Landgrafen zu Hessen, über die zweihundert Gulden jährlicher Pension aus Sooden zu Gottes Ehre.
15. Befehl und Vergleich unseres gnädigen Fürsten und Herrn, Landgrafen zu Hessen, mit Bürgermeister und Rat zu Allendorf an der Werra, wie es künftig wegen der Gehölze, des Räumens, Rodens, Hegens und Beforstens, auch wegen der neuen Weinberge dort gehalten werden soll. Verabschiedet den [Lücke] Mai Anno 1554.
16. Forst- und Holzordnung im Fürsten-
tum Hessen, aufgerichtet Anno Domini 1553.
17. Ordnung und Vergleich, die Gehölze jenseits der Stadt Allendorf an der Werra und anderes betreffend.
18. Vergleich der beiden Pfarrer zu Allendorf und zu Sooden, Anno Domini 1538.
19. Verzeichnis, wie der Ludwigstein an Christoff Hülsing gekommen ist.
20. Abschrift der Verschreibung Heinrichs von Schachten über Germerode für unseren gnädigen Fürsten und Herrn zu Hessen, Anno 1553.
21. Zehnjährige Bestandsvergabe der Eisenhütten und Waldschmieden im Amt Gieselwerder, Anno 1553.
22. Gehölze zu Treffurt und deren Beschreibung.
23. Verwendung des Gehölzes am Wolfsberg
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Z. 10: v. gl. f. — Kürzel, erster Buchstabe unklar
über Roßbach, gegen die Berlepsch zu Fahrenbach.
24. Artikel, aus dem Braunschweiger Vertrag gezogen, um das Kloster Lippoldsberg und dessen Grenzen, zwischen Hessen und Braunschweig aufgerichtet, Anno 1538.
25. Abschrift der Pfandverschreibung, die Philipp Died über das Schloss Beilstein zugestellt worden ist, Anno 1551 den 10. Oktober.
26. Lehnbrief über den Altenstein bei Allendorf.
27. Auszug, was das Salzwerk vom Jahr 1538 bis auf das Jahr 1562 getragen hat.
Altes Pfännerbuch.
Hauptbauregister vom Jahr 1538 des Salzwerks zu Sooden.
Rezessbuch über alle Einnahmen und Ausgaben vom Jahr 1538 bis auf das Jahr 1545.
Rezessbuch über die Einnahmen und Ausgaben des Zöllners zu Sooden vom Jahr 1546 bis auf das Jahr 1556.
Brunnenbau, der Anno 1550 angefangen und Anno 1551 beendet worden ist; darin allerlei Ratschläge, Schreiben und Gegenschreiben unseres gnädigen Fürsten und Herrn hochlöblichen Angedenkens, aus der Verwahrung des Statthalters, der Räte, der Pfänner und anderer.
Verhandlung und Verordnung der Salzwerkssachen und allerlei Ratschläge, den zuletzt geschehenen Brunnenbau Anno 1562 betreffend.
Bauregister von diesem Brunnenbau samt Bedenken.
Anmerkungen zum ersten Vertrag, von mir, Johannes Rhenanus, angemerkt.
Ebensolche Anmerkungen über das Pfännerbuch; über die Location gleichermaßen.
Abschriften aller und jeder alten und neuen Verträge, Locationen, Resolutionen und dergleichen, das Salzwerk Sooden betreffend, mir aus dem fürstlichen Archiv zugestellt.
Etliche Untersuchungen, die durch mich und andere auf Befehl unseres gnädigen Fürsten und Herrn in verschiedenen Jahren ausgerichtet worden sind.
Konvolut, die Sachen Georg Behms, gewesenen Bornmeisters zu Sooden, und den Salzbrunnen in Sooden betreffend; darin etliche Schreiben des Kurfürsten zu Brandenburg, desgleichen der Pfänner Jost Becker, Christoff Homberg und Georg Behm selbst eingebunden, aus den Jahren 1551 bis zum Jahr 1557; sind zwölf Stück.
Konvolut Schreiben der Stadt Leipzig wegen eines zugeschickten Wasserkünstlers namens Simon Nitzsch, Anno 78.
Verhandlung wegen allerlei Gebrechen usw. unseres gnädigen
Fürsten und Herrn Anno 38, zwischen Seinen Fürstlichen Gnaden und den Pfännern; Resolution unseres gnädigen Fürsten und Herrn, die darauf im selben Jahr erfolgt ist.
Auszüge der Holzrechnung von Anno Domini 1538 und 1539.
Förderungsbrief unseres gnädigen Fürsten und Herrn für Jost Becker an alle Landesbeamten, die dem Salzwerk Förderung tun können, Anno 1538.
Ein Schreiben aus Zerbst Seiner Fürstlichen Gnaden an die Beamten zu Kassel, dass mit den Bauten schleunig fortgefahren werde.
Ein Schreiben, betreffend Meister Maximus' Kunst, aus Kartaus, Anno 38, Sonntag nach Kiliani.
Verzeichnis der Pfännermeister, Anno 38.
Vorschlag Meister Maximus' — von seiner eigenen Hand —
wegen seiner neuen Kunst.
Häuser, die in Sooden abgebrochen worden sind, und was die Kosten zu bezahlen sind, Anno 38.
Anschlag, den steinernen Soltrumpf betreffend.
Schreiben unseres gnädigen Fürsten und Herrn, betreffend Meister Maximus' Kunst und den Salzkauf.
Vertrag, im Jahr 38 geschehen, betreffend die achtunddreißig damals erbauten Bothe, wie diese in Bau und Wesen zu erhalten seien.
Anschlag des hölzernen Rechens, der zum Holzflößen vorgenommen worden ist.
Vorschlag Heintz von Lutters seligen Angedenkens, betreffend die besten Adern auf dem Brunnen zu fassen.
Offenes Patent unseres gnädigen Fürsten und Herrn, worin den Ämtern Beilstein, Reichenbach, Wilsingen, Felsberg, Spangenberg, Homberg,
Rotenburg und Sontra geboten wird, Salzknechte aufzubringen, die im Salzwerk arbeiten könnten, Anno 38.
Antwort etlicher Beamten und Städte, die Salzknechte nach Sooden schicken sollen.
Verzeichnis etlicher Knechte, die angekommen sind.
Tagsatzung unseres gnädigen Fürsten und Herrn zwischen Seinen Fürstlichen Gnaden und den gemeinen Pfännern, was sie beiderseits betrifft, Anno 1538.
Anschlag, wie viel Holz jährlich auf fünfzig Kothen aufgehen wird.
Vorschlag Heinrich Muldeners, allerlei Sachen betreffend, Anno 38.
Abschrift des Schreibens unseres gnädigen Fürsten und Herrn an den Salzgrafen der Pfänner, betreffend das zu verkaufende Holz und die Bothe unseres gnädigen Fürsten und Herrn im Bezirk der Pfänner.
Rezess des Baus, der zu Sooden geschehen ist, die
Anno 38 und 39 bezahlt worden sind — 26 Stück.
Konvolut. Ein Schreiben unseres gnädigen Fürsten und Herrn an Jost von Berlepsch, gegeben zu Regensburg Anno 41 den 2. Juni, betreffend, dass der Genannte die Salzlocation siegeln solle.
Supplikation der Boder und der darauf erfolgte fürstliche Bescheid, betreffend den Salzbrunnen, dass er schadhaft wäre, Anno 48.
Abschrift eines Schreibens an unseren gnädigen Fürsten und Herrn, allerlei Sachen betreffend, Anno 41 den 2. August, unterschrieben von Heinrich Müller und Jost Becker.
Befehl unseres gnädigen Fürsten und Herrn, betreffend die Obergrafschaft und Bremen, worin befohlen wird, zu Holzminden nach dem Zoll zu fragen.
Zwei Schreiben des Rentmeisters, allerlei Sachen
betreffend, Anno 38 und 39.
Aufzeichnungen allerlei täglicher Verhandlungen, die im Jahr 41 im Salzwerk vorgefallen sind.
Schreiben unseres gnädigen Fürsten und Herrn an Heinrich Lersner, betreffend den Grafen Philipp von Solms, dass er nicht siegeln wollte, gegeben zu Regensburg Anno 41.
Schreiben unseres gnädigen Fürsten und Herrn, betreffend die Vollziehung der Siegelung bei Solms und Berlepsch, gegeben zu Regensburg Anno 41; ebenso, dass das Salz nach Darmstadt und Bremen geschickt werden solle.
Schreiben unseres gnädigen Fürsten und Herrn, worin Seine Fürstlichen Gnaden Bericht begehren, wie es mit dem Salzwerk zur Zeit stehe und wie sich Herzog Heinrichs Diener wegen des Salzes verhalten sollen.
Schreiben unseres gnädigen Fürsten und Herrn, betreffend sodann die Siegelung, die Fertigstellung des Salz-
hauses zu Kassel und den genannten Zoll auf der Weser.
Schreiben unseres gnädigen Fürsten und Herrn an Philipp, Grafen und Herrn zu Waldeck, betreffend die Siegelung, gegeben zu Regensburg Anno 41.
Offenes Patent unseres gnädigen Fürsten und Herrn, worin Seine Fürstlichen Gnaden freie Fahrt auf der Weser begehren, den Salzhandel betreffend.
Offener versiegelter Zulassungsbrief der Stadt Mühlhausen, den dortigen Salzhandel betreffend, Anno 43.
Vertrag zwischen Hans Belstett zu Mühlhausen und Valtin Weihrauch, die sich des Salzhandels unternommen haben, Anno 43.
Noch ein Vertrag gleicher Art.
Befehl unseres gnädigen Fürsten und Herrn, dass man den Predigern zu Spieskappel jedes Quartal zweihundertfünfzig Gulden entrichten solle, Anno 42.
Verantwortung auf eine von den Bodern eingereichte Supplikation.
Zwei Schreiben unseres gnädigen Fürsten und Herrn, betreffend die Universität Marburg, jährlich gegen das Kloster Hasungen zu entrichten.
Allerlei Akten kurz verzeichnet, worin auch Meister Georgs Sachen gedacht wird; zwei Stück.
Der Kurfürst zu Sachsen, Herzog Johann Friedrich, schreibt mit etlichen Einlagen, worin Seine Kurfürstlichen Gnaden unserem gnädigen Fürsten und Herrn zugestehen, dass die angrenzenden Dörfer bei Mühlhausen unser Salz auch gebrauchen sollten; daneben ein eingelegter Zettel, dass Seiner Kurfürstlichen Gnaden Salzwerk Salzungen unbehindert bleiben möge, Anno 43.
Abschrift eines Schreibens, das unser gnädiger Fürst und Herr an den Schosser zu Mühlhausen getan hat.
Abrede unseres gnädigen Fürsten und Herrn und der Stadt Mühlhausen wegen des Salzkaufs.
Abschrift noch eines Schreibens unseres gnädigen Fürsten und Herrn an den Schosser zu Mühlhausen.
Vertrag mit der Stadt Mühlhausen, wegen des Salzkaufs auf drei Jahre aufgerichtet, Anno 43.
Ordnung des Salz- und Holzkaufs der Eseltreiber, aufgerichtet Anno 44.
Bestallung Georg Behms von Nürnberg, Anno 44.
Supplikation der Stadt Allendorf, worin sie über das Dorf Rieden und Sooden wegen der Gehölze klagen, Anno 44.
Hans Klaur, Vogt zu Friedewald, schreibt wegen der Holzflöße und begehrt Geld.
Auszug der Salzhandelsrechnung zu Mühlhausen, Anno 44.
Schreiben der Stadt Mühlhausen, betreffend
den dortigen Salzabsatz, Anno 44.
Vorschlag Jost Beckers wegen des Salzabsatzes, den Valtin Thold, Amtmann zu Wanfried, zu Mühlhausen vortragen soll.
Sodann allerlei Verhandlungen. Auszug des Jahres 44, zu Sooden geschehen; sind 41 Stück.
Konvolut. Heinrich Muldener schreibt unserem gnädigen Fürsten und Herrn im Jahr 41, worin er auf die Supplikation der Boder antwortet, in der sie geklagt haben, dass der Brunnen stets abnehme. Er zeigt auch an, dass die Wasserkunst nunmehr fertig und der Graben oben von der Werra herab vor Sooden geführt sei, so dass man die Kunst ohne Zutun von Pferden treiben könne. Dazu berichtet er auch anderes Beiwerk. Dieses Schreiben ist von seiner eigenen Hand.
Supplikation der Pfänner, nach Regensburg
übersandt, betrifft die neue Location; darin wird auch des Grafen von Solms und der Berlepsch gedacht und begehrt, dass diese Location vollendet würde, Anno 41.
Akten, betreffend die genannte Location und Georg Behm, zwischen unserem gnädigen Fürsten und Herrn und den gemeinen Pfännern, Anno 41.
Supplikation der Salzgrafen an unseren gnädigen Fürsten und Herrn, worin berichtet wird, dass Graf Philipp von Solms und Jost von Berlepsch nicht siegeln wollen; doch habe sich Jost von Berlepsch unter Bedingungen eingelassen. In diesem Brief steht, dass Anland und Georg Gauler ebenfalls nicht siegeln wollen, Anno 41.
Akten, von wegen unseres gnädigen Fürsten und Herrn durch Statthalter, Räte und Befehlshaber zu Sooden geschehen, betreffend die Location und der Pfänner Sache, Anno 41.
Abschrift der Kaution, die Hans Riedenstein und Hans
Unsichere Lesungen
Z. 13: Gau=ler — Name, Lesung unsicher
Z. 18: vnrechtte — gestrichenes Wort, Lesung unsicher
Iring zu Regensburg bei unserem gnädigen Fürsten und Herrn eingebracht haben, die Nichtsiegelung betreffend.
Akten, Meister Georg und andere Sachen betreffend, Anno 41, Samstag nach Ostern.
Abschrift eines Schreibens an unseren gnädigen Fürsten und Herrn, betreffend den braunschweigischen Zoll zu Holzminden und den Salzabsatz nach Bremen; ebenso die Location.
Ein Schreiben Heinrich Lersners, betreffend die Nichtsiegelung Herrn Philipps, Grafen zu Solms.
Bestellung der Bothe der Pfänner und der darin verordneten Knechte, Anno 41.
Schreiben unseres gnädigen Fürsten und Herrn, das Seine Fürstlichen Gnaden Hans Riedenstein und Hans Iring mitgegeben haben, betreffend die Location, Anno 41.
Akten, die mit den Pfännern wegen der Location geschehen sind, Anno 41 bis Ostern.
Rudolf Schenck, Statthalter, schreibt an Heinrich Muldener und Jost Becker, Salzgrafen, wegen der zehn Albus, die auf die Pfanne Salz gesetzt worden sind, dass die Landstände es bewilligt hätten, Anno 41.
Unser gnädiger Fürst und Herr befiehlt durch ein offenes Patent Rudolf Schenck, Johann Feige, Heinrich Muldener und Jost Becker, die Mühle zu Allendorf um fünfhundertfünfzig Gulden anzunehmen, Anno 40.
Hans Klauer, Vogt zu Friedewald, schreibt wegen der Holzflöße am Seulingswald.
Akten und Beratung, betreffend die Erbhuldigung zu erneuern und von allen Knechten abzunehmen, und dergleichen Verhandlungen mehr, Anno 41, in der Woche Palmarum.
Vorgetragene Gebrechen in der Rechnung, Anno 41.
Schreiben Heinrich Lersners, betreffend die Nichtsiegelung des Grafen Philipp von Solms, an Heinrich Muldener und Jost Becker.
Schreiben des Kanzlers Feige mit einer Einlage, betreffend, dass etliche aus dem Ausschuss der Pfänner — Heinrich Muldener, Jost Becker und Johann Bartholomäus — zur Lichtenau bei unserem gnädigen Fürsten und Herrn erscheinen sollen.
Aufzeichnungen, was von Meister Georg Behm wegen seiner Kunst begehrt werden soll, Anno 40.
Ordnung der Ober- und Unterholzvögte zu Sooden, Anno 40.
Hans Heinemanns Bericht und Vorschlag wegen der Schifffahrt zwischen Allendorf und Kassel, Anno 39.
Akten zu Münden mit Hans Sultzscher
Anno 40 und mit Gerstenberger wegen der Schifffahrt und anderem, desgleichen etliche andere Sachen, durch Jost Becker dort aufgerichtet.
Christoff Homberg schreibt an Jost Becker neben anderen Einlagen wegen des Aschenkaufs, Anno 60.
Schwalbachs, des ersten Holzvogts zu Sooden, Holzrechnung, Anno 40; daneben ein Schreiben Schwalbachs an Heinrich Muldener, Anno 40.
Anland Anland, Amtmann zu Münden, schreibt an Jost Becker wegen einer halben Pfanne, die in Sooden zu verkaufen ist; er klagt über die Salzgrafen der Pfänner, dass sie ihn zum angesetzten Tag nicht aufgefordert hätten.
Anland Anland schreibt wegen des Mühlenkaufs, Anno 41.
Unser gnädiger Fürst und Herr schreibt an Kanzler Feige wegen der Location, Anno 40.
Johann Bartholomäus und Schwalbach schreiben an Kanzler Feige neben einer Einlage, dem Zulassungsbrief unseres gnädigen Fürsten und Herrn, dass man sich mit den Pfännern in Güte vertrage, Anno 40.
Vertrag Georg Behms, den mit ihm der Kanzler Feige, Heinrich Muldener, Jost Becker und Johann Riedenstein geschlossen haben.
Abschrift zweier Schreiben, die unser gnädiger Fürst und Herr an Herzog Ulrich zu Württemberg und desgleichen an Herrn Jakob Sturm zu Straßburg getan hat, betreffend, Schwarzwälder Holzflößer hierher zu schicken, Anno 40.
Abrede unseres gnädigen Fürsten und Herrn und der Pfänner zu Allendorf, geschehen zu Kassel Anno 40, Montag nach Esto mihi.
Vertrag, Georg Behm zugestellt, worin unser gnädiger Fürst und Herr und die Pfänner ihn als Bornmeister annehmen.
Erklärung unseres gnädigen Fürsten und Herrn an Heinrich Muldener und Jost Becker wegen der Location, Anno 40.
Offenes Patent, worin unser gnädiger Fürst und Herr zusichert, dass die Location ohne alle Gefahr vorgenommen werden soll.
Schreiben der gemeinen Pfänner an unseren gnädigen Fürsten und Herrn, betreffend die genannte Location, dass sie auf das Maß, das unser gnädiger Fürst und Herr zugesichert hat, gehalten und vorgenommen werden möge.
Beweggründe, durch die die Pfänner zur Location bewegt werden mögen, Anno 40.
Von Georg Behm vorgeschlagene Artikel, betreffend seine Bestallung als Bornmeister, Anno 40.
Desgleichen noch ein ernstes Schreiben unseres gnädigen Fürsten und Herrn, worin Seine Fürstlichen Gnaden Heinrich Muldeners und Jost Beckers Nachlässigkeit tadeln, Anno 41.
Heintz von Lutters Schreiben wegen eines Wasserkünstlers, der ohne Zutun von Pferden auf seine eigenen Kosten eine Kunst einrichten wolle, die das Wasser zwanzig oder dreißig Schuh hoch heben solle; sind 47 Stück.
Konvolut, worin allerlei Verhandlungen enthalten sind, betreffend den Vertrag zwischen unserem gnädigen Fürsten und Herrn und denen von Hundelshausen wegen der Gehölze und etlicher anderer Zinsen, der im Amt Ludwigstein aufgerichtet worden ist, Anno 59; desgleichen auch ein Tausch, aufgerichtet Anno 39.
Hierneben ist auch ein versiegelter Erbvertrag, der zwischen denen von Buttlar und denen von Hundelshausen aufgerichtet worden ist, im selben
Konvolut, und die Vermessung des ganzen Langenbergs, durch Johann Sille vorgenommen.
Eine Abschrift eines Lehnbriefs, von Herrn Dietrich zu Plesse erlangt im Jahr 1505, diese Gehölze betreffend.
Drei Zettel von Jost Beckers Handschrift, betreffend andere Gehölze im Amt Ludwigstein.
Konvolut: Aufzeichnungen allerlei Sachen, die sich im Salzwerk um Lätare im Jahr 39 zugetragen haben; darin werden etliche nützliche Sachen vorgeschlagen.
Befehl unseres gnädigen Fürsten und Herrn, betreffend den vorgenommenen Brunnenbau, Anno 62.
Ordnung des aufgeschütteten Salzes im Jahr 39.
Bericht von zehn Pfannen Salz, die auf die Kirche zu Sooden geschüttet worden sind und beim Abmessen nicht mehr als acht befunden wurden; und das Salz hat nur vier Wochen gelegen, Anno 39.
Schreiben unseres gnädigen Fürsten und Herrn an die Salzgrafen der Pfänner wegen des Vertrags, darin ein Zettel von der eigenen Handschrift unseres gnädigen Fürsten und Herrn, Anno 39.
Johann Bartholomäus schreibt an Jost Becker wegen der Holzflöße und des neuen Eisenmaßes; er begehrt auch, dass Valtin Thold das Holz zu den Solkasten in den nächsten Tagen nach Sooden schaffen solle, und wegen anderer Sachen mehr.
Verzeichnis dessen, was von wegen unseres gnädigen Fürsten und Herrn auf die Lehrjungen aufgewendet worden ist, die das Salzmachen gelernt haben.
Unser gnädiger Fürst und Herr schreibt wegen der Holzflöße, des Salzhandels und des neuen Zolls zu Münden und befiehlt, dass, wo zu Münden damit fortgefahren werde, man dann dergleichen zur Zeit auch zu Gieselwerder einrichten solle, Anno 39.
Auszug der Rechnung des Holzvogts, Anno 39.
Konzept des Kanzlers Feige, worin unser gnädiger Fürst und Herr bewilligt, die Sachen zwischen Seiner Fürstlichen Gnaden Dienern und den Pfännern von den dazu verordneten Landständen verhören zu lassen, Anno 39.
Ratschlag, wie das Vollernholz mit Nutzen nach Sooden gebracht werden möge, Anno 39.
Otto Goldkammer, Schultheiß zu Grebenstein, schreibt, dass etliches Salz auf den Schiffen, die nach Bremen abgefertigt worden sind, untergegangen sei, Anno 39.
Verzeichnis der bedingten Bewedersieder-Häuser, Anno 39.
Die Pfänner zu Sooden klagen über allerlei Beschwerung, dass ihnen ihr Salzabsatz im Land gestopft werde, Anno 39.
Schreiben unseres gnädigen Fürsten und Herrn an Jost Becker, dass er sich zu Herzog Erich nach
Münden verfügen solle; desgleichen, dass er allerlei Bericht wegen der Schiffe mitnehmen solle, Anno 39.
Verdingzettel, der mit Michel Groen von Schwäbisch Hall geschlossen worden ist, 400 Klafter Scheite von Wanfried herab nach Schwarzwälder Art anzustellen.
Noch ein Schreiben an Jost Becker, betreffend die Reise nach Münden.
Anland Anland schreibt an Rentmeister Johann Bartholomäus und antwortet ihm, dass er sein Schreiben in Abwesenheit des anderen nicht habe erbrechen wollen.
Abschrift eines offenen Patents, das Bürgermeister und Rat zu Bremen Anno 39 Claus Sobel, ihrem Bürger, gegeben haben, worin begehrt wird, dass man sie beim Vertrieb der Nürnberger Güter mit dem Zoll nicht zu hoch
beschweren wolle.
Abschrift eines Schreibens, das Jost Becker an Heinrich Muldener getan hat, betreffend den neu aufgesetzten Zoll, an den Amtmann zu Münden.
Antwort des genannten Amtmanns hierauf, worin er auch durch einen Zettel klagt, dass zu Eschwege ebenfalls ein neuer Zoll errichtet werde.
Schreiben hierauf an den Landvogt zu Eschwege, worin durch einen Zettel begehrt wird, dass Hans Schäfer mit zum Landtag abgefertigt werden möge, Anno 39.
Schreiben der Herzogin zu Münden wegen des erhöhten Zolls und der darauf erfolgte Stillstand zwischen Hessen und Braunschweig wegen der Zölle zu Eschwege und Münden.
Abschrift eines Lehnbriefs derer von Eschwege, der ihnen Anno 1493 von Landgraf Wilhelm dem Mittleren gegeben worden ist.
Abschrift eines Schreibens, worin Jost Becker und Heinrich Muldener anzeigen, dass etliches Holzwerk geflößt worden ist, Anno 39. Ebenso Bericht des Vetters, dass der Kanzler und die Räte der Herzogin zu Münden den Zollbrief unseres gnädigen Fürsten und Herrn angenommen, die vierzig Tonnen Salz aber nicht hätten fortgehen lassen wollen, es wäre denn zuvor von jeder Tonne ein Schneeberger erlegt.
Abschrift eines Schreibens, das die Beamten zu Sooden an Statthalter und Räte zu Münden getan haben, betreffend den Salzzoll; worin sie sich schwer beklagen, dass ein Bürger von Kassel, Valtin Reinhardt genannt, drei Pfannen Salz zu Sooden gekauft und nach Kassel habe führen wollen, sie ihn aber wegen der Schifffahrt nicht bei dem alten gewöhnlichen Zoll haben bleiben lassen, sondern er von jeder Pfanne 6 Schneeberger Zoll hat geben müssen.
Aufzeichnungen, was auf dem Landtag zu Münden verhandelt worden ist, Anno 39, Montag nach Michaelis.
Supplikation Heinrich Muldeners und Jost Beckers, betreffend die große Flut Anno 39, die etliche Klafter Holz hinweggenommen hat, wie denn auch die neu gebauten Wehre zum Teil. Ebenso berichten sie, dass Herzog Heinrichs Diener zu Holzminden von jeder Pfanne einen Gulden Zoll fordern; daneben ein Vorschlag: weil Holzminden dem Abt von Corvey zur Hälfte zustehe, zur Zeit aber versetzt sei, dass Seine Fürstlichen Gnaden als Erbschutzherr es an sich lösen möge. Darüber hinaus wird auch berichtet, dass der Zoll zu Münden sodann erhöht worden sei.
Aufzeichnungen allerlei Verhandlungen, die sich Anno 39 bis in das Jahr 40 zugetragen haben, vornehmlich
aber den Salzverkauf der Knechte der Pfänner und dann der Knechte unseres gnädigen Fürsten und Herrn betreffend; ebenso die Holzflöße nach Schwarzwälder Art, die Schifffahrt mit dem Holz und den Salzhandel nach Bremen, zehn neu bestellte Schiffsleute und den zuerst gebauten Salzkasten für den Vorrat. Dies ist in Quart geschrieben, und es sind 38 Stück.
Konvolut: Abschied vom 5. und 31. Mai Anno 51, den Brunnenbau betreffend.
Ratschläge, die damals in Beisein derer, die zum Brunnenbau verordnet waren, an den genannten Tagen gehalten worden sind.
Anmerkung: Dieses und anderes mehr, den Brunnenbau betreffend, ist alles in die Beschreibung des Brunnenbaus gebracht worden.
Der genannte Abschied noch einmal abgeschrieben, Anno 51.
Ratschlag, gehalten den 12. September Anno 51 in derselben Sache.
Ratschlag, gehalten den 21., 22. und 23. August, auch in gleicher Sache, Anno 51.
Ratschlag, gehalten den 2. Juni Anno 51.
Ratschlag, gehalten den 12., 13. und 14. April Anno 51.
Ratschlag, gehalten den 12., 13. und 14. März Anno 51.
Ein Schreiben von Statthalter, Räten und Marschall zu Kassel an Heintz Harsack, Landknecht, dass er siebzig Stämme Holz aus dem Langenberg nach Sooden führen solle; sind zehn Stück.
Konvolut: Abschied, den Brunnen zu Sooden betreffend, Anno 48 den 22. Januar.
Salzgrafen und Pfänner zu Allendorf schreiben wegen des Salzbrunnens an Statthalter
und Räte, Anno 48 den 9. Dezember.
Lanzlaus Schäfers Konzept, betreffend die Landstände zusammenzufordern, Anno 61.
Abschriften eines Beglaubigungsschreibens, das unser gnädiger Fürst und Herr denen von Mühlhausen zugeschickt hat, betreffend den dortigen Salzabsatz, Anno 46.
Christoff Hombergs Schreiben, worin er berichtet, dass Meister Hans von Frankfurt und Heintz Horchappel während der Rechnungslegung Steine gebrochen haben, Anno 45.
Abschrift dessen, was Statthalter und Räte zu Kassel an die Verordneten des Brunnenbaus geschrieben haben, Anno 48 den letzten Dezember.
Sigmund von Boyneburg, Landvogt an der Werra, schreibt an Heinrich Muldener wegen des Salzabsatzes zu Mühlhausen.
Beschreibung eines Probewerks, das Anno 58 aus roher Sole durch Georg Lucan in der Woche
Invocavit gesotten worden ist.
Befragung der Sieder, wie viel mehr Holz ihrer Meinung nach versotten werden müsste, wenn sie ohne Beiße sieden, Anno 58.
Drei Probewerke, die gleichermaßen bald darauf auf Befehl unseres gnädigen Fürsten und Herrn gesotten worden sind.
Schreiben der Stadt Allendorf und der Pfänner zu Sooden, das sie neben der Übersendung ihrer Privilegien getan haben, Donnerstag nach Julianae Virginis.
Ratschlag, wegen des Brunnenbaus gehalten, Anno 48 den 20. Januar.
Akten zwischen Hans Georg von Eschwege und den Hainern, betreffend die Hutung zum Hain; dabei ein Auszug, was die von Eschwege und Kolmitzsch zum Hain zu Lehen haben, von Jost Beckers Hand.
Abschrift eines ernsten Schreibens an Bürgermei-
ster und Rat zu Allendorf, dass sie sich der Gehölze nach dem Wortlaut der Ordnung mit ihrem Vieh enthalten und dazu Hans Georg von Eschwege nicht gestatten, dass er sich der eigenen Hutung zum Hain bediene.
Zwischenbescheid und Abschied, worin Hans Georg dieser Gebrauch abgeschnitten wird.
Abschriften etlicher Schreiben und der darin verwahrten Einlagen, mit A, B, C, D bezeichnet, die genannte Verhandlung betreffend.
Probe dreier Karren Salz, die zu Allendorf gemessen und nach Mühlhausen geführt worden sind: wie viel daraus wieder geliefert wurde und was daraus für Gewinn oder Verlust entstanden ist, Anno 48.
Abschrift eines Schreibens, das Anno 60 ergangen ist, in dem Statthalter und Räte zu Kassel in Abwesenheit unseres gnädigen Fürsten und Herrn — damals in Gefangenschaft — an alle Amtleute, Städte und Ämter schreiben, dass sie kein fremdes Salz
zu kaufen oder zu verkaufen an ihren Orten gestatten sollen, denn man könne und wolle sie aus dem Salzwerk Sooden mit genügend Salz versehen; Anno 60 den 18. Oktober.
Abschrift eines Schreibens an die gemeinen Pfänner und Salzgrafen, betreffend den Brunnenbau, Anno 48; darin ein Erinnerungsschreiben Christoff Hombergs, betreffend Georg Behm, den 17. November.
Salzrechnung zu Mühlhausen von Anno 46.
Beschwerdeartikel, die die von Mühlhausen wegen des neu errichteten Salzabsatzes einwenden; worauf unter anderem Jost Becker zusagt, dass unser gnädiger Fürst und Herr bei den Räten des Kurfürsten zu Sachsen, die dabei gewesen sind, zuwege gebracht habe, dass der Salzabsatz in der Vogtei und den nahen Dörfern gestattet werden solle. Dieser Stücke sind vierundzwanzig.
Konvolut: Christoff Homberg, Valtin Thold und der Bornmeister zu Sooden schreiben an Jost Becker wegen des Vorschlags, dass man in bleiernen Pfannen sieden solle; sie zeigen ihre Gründe an, warum das nicht geschehen könne, und schlagen vor, dass man, wenn es denn sein solle, darin Herrn Johann Nordecks Rat gebrauche und einen Lüneburger Salzknecht zuwege bringe; Anno 52 den 3. Februar.
Abschrift des Vorschlags, den Jost Becker deshalb getan hat; liegt im selben Schreiben.
Johann Merkbach schreibt an Jost Becker, dass unseres gnädigen Fürsten und Herrn Statthalter, Kammermeister und Kammerschreiber laut eingelegter Abschrift geschrieben haben, eine Ordnung zu machen, damit das Salz in gutem Absatz abgehe; Anno 53 den 17. November.
Verordnung der Bauarbeiten an der Landstraße
im Kleb, dass das Geld dazu in Sooden erhoben und nirgends anders als hierzu gebraucht werden solle; unterschrieben von beiden Salzgrafen, Jost Becker und Valtin Thold, Johann Bartholomäus, Christoff Homberg, Jakob Schröder, und danach durch unseren gnädigen Fürsten und Herrn zu Marburg bestätigt. Der Fürst selbst hat unterschrieben, Anno 53 den 25. April.
Der Landvogt an der Werra, Sigmund von Boyneburg, schreibt an Jost Becker und übersendet daneben eine Supplikation der Untersassen im Amt Beilstein. Er bittet für diese unter Einwendung allerlei Neuerungen, die sich kürzlich zugetragen haben, dass man sie mit dem Weg im Kleb verschonen wolle; wo das aber nicht geschehe, protestieren der Landvogt und die Untersassen gegen künftige Beschwerung, Anno 53.
In dieses Schreiben ist eingelegt das Schreiben unseres gnädigen Fürsten und Herrn an den Rentmeister zu Eschwege und den Landknecht zu Abterode; es ist aber durch Jost Becker korrigiert und die Protestation der Bauern für gut befunden worden.
Unser gnädiger Fürst und Herr schreibt an Jost Becker wegen des Sterbens und der Holzflöße, dass diese auf dem kleinen Wasser vorgenommen werde; Anno 53 den 8. August.
Christoff Homberg schreibt Jost Becker wegen des Sterbens und anderer Sachen; er zeigt an, dass Niedenstein gestorben und fünfzig Menschen an einem Tag liegengeblieben seien; Anno 53 den 3. August.
Hermann von Hundelshausen schreibt an Jost Becker wegen der Hauptrechnung, die von Johann Bartholomäus und Christoff Homberg verrichtet werden soll.
Darauf haben beide Salzgrafen, Johann Nordeck und Jost Becker, in jedes Haus acht Gulden Münze verordnet, Anno 52.
Offenes Patent des Landesobersten, Statthalters und der Räte zu Kassel, betreffend die Holzflöße vom Seulingswald nach Sooden; ist durch beide Schultheißen zu Allendorf und Wanfried ausgerichtet worden, den 11. April Anno 50.
Christoff Homberg schreibt an Jost Becker, dass von unserem gnädigen Fürsten und Herrn ein Schreiben eingekommen sei, wie Seine Fürstlichen Gnaden die Knechte, die damals um Mühlhausen lagen, in der Stadt und den Dörfern um Allendorf herum für einige Zeit einzuquartieren gedächten; er sagt, das sei dem Salzwerk hinderlich, und begehrt, dies zu verhüten; er zeigt auch andere Dinge mehr an. Unterschrieben von Valtin Thold, Johann Bartholomäus und Christoff Homberg, Anno 52 den 5. Februar.
Allerlei Ratschläge und Bedenken, die den
2., 13. und 14. März, auch den 17. Mai vorgefallen sind; darin wird angeführt, dass unser gnädiger Fürst und Herr Landgraf Wilhelm befohlen habe, Valtin Thold öffentlich als Salzgrafen zu verkünden. Ebenso wegen des Salzabsatzes zu Höper, der acht abgebrochenen Bothe und der Fassung des Solgrabens, dass in demselben Jahr 120 Buten erbaut werden möchten; es wird vorgeschlagen, ob nicht die gemeinen Pfänner, weil es ein Hauptbau wäre, billig die Hälfte erlegen sollten.
Der Landvogt Sigmund von Boyneburg schreibt an unseren gnädigen Fürsten und Herrn, dass der Salzbrunnen zu Sooden wegen Georg Behms Kunst großen Schaden genommen habe; er schlägt vor, dass, wenn nicht wie vor alters die Sieder die Sole selbst wieder schöpften, das ganze Salzwerk dadurch ins Verderben geriete, und bittet, dass man beizeiten etwas dagegen tun wolle, Anno 47 den 5. Februar.
Die Abschrift dieses Schreibens liegt daneben.
Antwort der Pfänner an den Statthalter und die Räte auf sieben vorgeschlagene Artikel wegen des Salzwerks und des Brunnens: sie sind mit der Rosskunst auf dem Brunnen gar nicht zufrieden, sagen, sie sei gegen ihren Willen errichtet worden, raten, dass man sie wieder mit Menschen schöpfen lasse, wollen nicht glauben, dass der alte Brunnenbau Schaden genommen habe, und wollen auch, wenn ein neuer Bau angefangen würde, nichts dazu geben.
Akten und Aufzeichnungen Anno 45, Montag nach Misericordias Domini, in Sachen betreffend Georgs Bestallung; ebenso die Holz-, Salz- und Eseltreiber gegen die Sieder.
Formular, worin Statthalter und Räte vorgeschlagen haben, dass auf Befehl unseres gnädigen Fürsten und Herrn Georg Behms Rosskunst abgeschafft
und Christoff Homberg gestattet werden solle, eine neue Kunst zu bauen, die mit Menschen getrieben werden könnte, Anno 49 den 27. Juli.
Urfehde Georg Behms, die er von sich gegeben hat, als er sich ohne Wissen und Willen unseres gnädigen Fürsten und Herrn in ein anderes Fürstentum begeben und unseres gnädigen Fürsten und Herrn Pfannenschmiede und Siederknechte abwendig gemacht hatte, Anno 42.
Supplikation Georg Behms, worin er sich über allerlei Beschwerung beklagt und begehrt, die harten Klauseln aus der Urfehde zu beseitigen; und er wendet vor, er habe an der Kunst großen Schaden gelitten.
Statthalter und Räte zu Kassel, auch Heinrich Muldener, Salzgraf, begehren vom Rentmeister Johann Bartholomäus, Georg Behm zu beurlauben, Anno 49.
Anschlag Georg Behms über den gehabten
Nutzen von den Jahren 41, 42, 43, 44, 45, 46, 47, 48 und 49: es läuft die ganze Einnahme auf 3815 Gulden 12 Albus 4 Pfennig, von jedem Werk 2½ Albus. Nun hat man ihm jährlich 500 Gulden zu je 25 Albus zu erlegen zugesagt; so würden ihm 142 Gulden 20 Albus fehlen.
Christoff Homberg schreibt an Heinrich Muldener und Jost Becker wegen Georg Behm; er zeigt an, dass die von Aschersleben wegen Georg Behms Kunst geschrieben haben, Anno 49 den 18. Februar.
Die Salzgrafen der gemeinen Pfänner samt dem Ausschuss schreiben und antworten auf den ihnen durch Heinrich Muldener und Jost Becker vorgetragenen Befehl unseres gnädigen Fürsten und Herrn wegen Georg Behms und Christoff Hombergs Künsten: sie wissen keine zu loben und wollen bei den Eimern bleiben.
Christoff Hombergs Bestallung zum Amt des Bornmeisters, worin einverleibt wird, dass er diese Kunst auf seine Kosten einrichten, mit Leuten forttreiben und jederzeit genügend Sole verschaffen solle.
Christoff Hombergs Bericht, als er Befehl empfangen hatte, den Brunnen auszuschöpfen und nach dem zugefügten Schaden zu sehen; er zeigt allerlei Unrat an und berichtet, dass in der Woche 41 Pfannen Salz nach Höper abgegangen seien, Anno 46, Sonntag nach Andreae.
Statthalter und Räte zu Kassel schreiben unter Beilage einer Supplikation der Stadt Vacha, dass man ihnen entweder Salz anweisen oder das fremde nicht verbieten wolle, Anno 49.
Christoff Homberg berichtet Heinrich Muldener und Jost Becker, wie sich das Stoßwerk unter dem neuen Solkumpf anlässt, Anno 48 den 8. Juni.
Unsichere Lesungen
Z. 6: emndt= — wohl emp(fanngenn), Schreibung unklar
Christoff Homberg schreibt an die eben Genannten und begehrt, dass sie sich endgültig erklären wollen, ob er mit seinem Vorhaben fortfahren solle; er meldet, dass es ihm, obwohl es auf seine Kosten geschehe, doch nicht recht sei, wenn es für gut befunden würde, die Sieder mit Eimern schöpfen zu lassen, Anno 49, Dienstag nach Nativitatis Mariae.
Desgleichen schreibt und mahnt er auch am Freitag nach Cyriaci.
Dergleichen auch sechs andere Schreiben desselben Jahres gleichen Inhalts, die Christoff Homberg an die Obengenannten geschrieben hat, worin er fleißig angehalten hat, dass sie sich nicht irremachen lassen, sondern seine Sachen fördern wollten.
Ein besonderer kleiner Zettel, worin von wegen unseres gnädigen Fürsten und Herrn befohlen und den Salzgrafen ganz ernstlich eingebunden wird, dass sie aufs fleißigste zusehen sollten, dass das
Salzwerk nicht in Abnahme und Verderben komme und sie es nicht noch verschlimmerten.
Supplikation Georg Behms an unseren gnädigen Fürsten und Herrn, worauf befohlen worden ist, dass Heinrich Muldener hierauf Antwort geben solle, Anno 44 den 15. Juni.
Vorschlag und Zeichnung Heinrich Muldeners, worin er berichtet, dass im Jahr 41 ein Loch gegraben worden sei, in dem man das wilde Wasser abschöpfen könnte; er entdeckt daneben, was man beim Senken für Bergart angetroffen hat.
Christoff Homberg schreibt Heinrich Muldener und Jost Becker, beiden Salzgrafen, und klagt, dass die Sole gar gering sei; er gibt der trockenen Zeit die Schuld und begehrt, dass sie sich nach Allendorf verfügen und darüber beraten wollen, Anno 46, Donnerstag Martini.
Georg Behm begehrt von Statthalter und Räten vier Stämme Holz, Anno 47.
Aufzeichnungen, betreffend den Brunnenbau und andere Sachen, Anno 49 den 14. August.
Auszug, was vom Sonntag Judica des Jahres 49 bis zum letzten Tag Dezember nach Georg Behms Abzug an Pumpengeld angefallen ist; sind ——— Stück.
Konvolut: Aufzeichnungen eines Ratschlags, worin der Statthalter zu Kassel, der Landvogt, Heintz von Luttern, Nordeck und die Befehlshaber zu Sooden anordnen, dass der Brunnen bis auf den Grund ausgeschöpft würde, um zu erfahren, ob Georg Behms Kunst Schaden tue und den Brunnen und das Erdreich erschüttere. Darauf sind Hans von Frankfurt, Steinmetz, und Anton Thaur, Baumeister, eingefahren und haben befunden, dass der Brunnenbau ganz verletzt sei, Anno 47 den 12. September.
Heintz von Luttern zeigt an, dass die lothringischen Salzwerke in Gemäuer liegen, wie das Balthasar Mertz und Meister Heintz, der Zimmermann, gesehen haben.
Meister Guldentopf von Kreuzburg sagt, es sei nötig, dass der Brunnen mit neuen Bauten gefasst werde; er zeigt daneben allerlei Bedenken an, will es aber nicht dafür halten, dass Georg Behms Kunst Schaden getan habe.
Georg Behm sagt, er könne keine andere, leichtere Kunst zuwege bringen; darum ist ernstlich geboten worden, die Kunst abzuschaffen.
Christoff Homberg schreibt von wegen Meister Hans' von Frankfurt wegen des neuen Solkumpfs, Anno 48.
Die Sodemeister beklagen sich über allerlei Beschwerung wegen Georg Behm, Anno 45.
Christoff Homberg schreibt, er wisse nicht zu verantworten, dass nur 4703 Werke gesotten worden sind.
Christoff Homberg schreibt an beide Salzgrafen und berichtet allerlei Gebrechen des Brunnens
wegen, Anno 46, Dienstag nach Katharinen.
Christoff Homberg schreibt gleichermaßen wie zuvor, Anno 46, Dienstag nach Elisabeth.
Was man Georg Behm bei seinem Abzug nachgelassen hat.
Grundlegung des neuen Kumpfs und Resolution unseres gnädigen Fürsten und Herrn, dass dieser mit Quadersteinen und nicht mit Tafeln gebaut werden solle; ist Meister Hans von Frankfurt um hundertfünfzig Gulden und einen Zentner Pfeffer verdungen worden, Anno 45 den 1. Januar.
Vortrag Heinrich Muldeners und daneben das von unserem gnädigen Fürsten und Herrn am Rand vermerkte Placet, worin Heinrich Muldener unserem gnädigen Fürsten und Herrn vorträgt wegen der Unterschenker, dass der Pächter zu Sooden gegenwärtig sein solle; ferner wegen des Vachaer Hauses, vier neue Häuser für die Sieder zu bauen, das neue Gradierwerk, den Salzkasten, den Solgraben auszufüttern, den Solkasten mit Blei zu überziehen,
die Mühle auszubessern, die Kunst vor das Gewölbe zu setzen, das Salz im Weißen Hof aufzuschütten und anderes mehr. Die Jahreszahl ist nicht gesetzt; ich meine aber, sie sei 38 oder 39.
Bedenken und Ratschlag der Pfänner, wie der Salzbrunnen zu erneuern sei, Anno 48, an Heinrich Muldener und Jost Becker, was sie sogleich Statthalter und Räten übergeben haben; und es ist angeordnet worden, von wem dieser Ratschlag weiter bedacht werden solle.
Christoff Homberg begehrt das genannte Schreiben, Anno 48, Donnerstag nach Trium Regum.
Christoff Homberg berichtet, dass er den neu gebauten Solkumpf geeicht und befunden habe, dass 135 Fuder Mainzer Eich hineingehen, Anno 48, Samstag nach Luciae.
Ein Zettel, darin verzeichnet ist, wie viel Blei
auf den neuen hölzernen Solkumpf aufgegangen ist, nämlich 104½ Zentner, jeder für 2 Gulden 8 Albus bezahlt, macht 241 Gulden 15 Albus 8 Heller.
Ein Zettel, worin verboten wird, grobes Scharwerk und Buße zu berechnen, und angeordnet wird, einen neuen Pfannenmeister zu bestellen.
Heinrich Muldener und Jost Becker schreiben an unseren gnädigen Fürsten und Herrn in die Gefangenschaft weitläufig, zeigen allerhand Beschwerung und Besichtigung an und bitten um gnädige Resolution, insbesondere, wie man sich wegen des Brunnenbaus verhalten solle, Anno 47.
Der darauf erfolgte Zettel; und dies sind die wörtlichen Worte: „Ich lasse mir gefallen, dass am Salzwerk und Brunnen zu Allendorf gebaut werde, doch dass damit weislich umgegangen werde und dass es nicht zum Verderben des Brunnens diene, sondern dass es sicher sei und man gewiss wisse, was man baut.“ Anno 47 den 14. Dezember.
Statthalter und Räte schreiben an Jost Becker und begehren sein Bedenken auf die Supplikation des Rates zu Gotha wegen der Schifffahrt und wie man die Werra mit Nutzen schiffbar machen könnte. Darauf gibt Jost Becker einen wohlbedachten Bericht, dass dies wohl nützlich, aber aus vielen Gründen nicht zu raten wäre, Anno 56.
Jost Becker schreibt auf Befehl unseres gnädigen Fürsten und Herrn an Herrn Anton Bastlen, sächsischen Sekretär, und schickt ihm die Abschrift der Privilegien und der Ordnung zu.
Die Fürsten von Sachsen begehren von unserem gnädigen Fürsten und Herrn in einem gemeinsamen Schreiben und bitten um diese Abschrift, um sie bei der Verleihung ihres Salzwerks zu gebrauchen.
Georg von Harstall schreibt wegen seiner Fischer.
Statthalter und Räte fordern Rentmeister und Salzwart zu Sooden nach Kassel, dass sie neben dem Ausschuss der Pfänner dort erscheinen
wollen, um zu beraten, wie dem Brunnenbau zu helfen sei, Anno 47.
Ratschlag, gehalten betreffend allerlei Sachen; Jost Becker hat oben darauf vermerkt, dass Anno 1490 die Pfänner am Salzbrunnen verbaut hätten 1011 Gulden 22 Albus 5 Heller. Geschehen Anno 56 den 15., 16. und 17. Januar; sind 23 Stück.
Konvolut: Bestallung Lorenz Straubes zu Schweina, dass er ein Jahr lang Blech schmieden solle, Anno 56.
Desgleichen die vorangegangenen Verdingzettel auf die Jahre 51, 52, 53, 54, 55 und 56. Und darauf ist vorangestellt: ein Vorschlag, auch einen Salzabsatz einzurichten.
Noch ein Verdingzettel auf die Jahre 58, 59 und 60 in gleicher Sache.
Der Rentmeister zu Schmalkalden schreibt an beide
Salzgrafen Johann Nordeck und Jost Becker wegen etlicher Lattennägel, Dielennägel, Sohlnägel, Hufnägel, Wagenbalken und dergleichen, was diese alle im einzelnen kosten.
Neuer Verdingzettel auf das Jahr 66, ein Jahr lang Pfanneneisen bei Straube.
Valtin Thold und Jost Becker schreiben wegen Jakob Schlots verpflichteter Schulden an den Rentmeister zu Schmalkalden und begehren, ihn zur Bezahlung anzuhalten, Anno 62 den 14. November.
Anno 50 ist mit dem Hammerschmied zu Heilbronn, Hans Kaiser, verhandelt, aber nichts erlangt worden.
Vorschlag des Rentmeisters zu Schmalkalden wegen eines neuen Blechschmieds zu Herrenbreitungen, Anno 58.
Heinrich Muldener schreibt wegen Georg Behm an den Rentmeister zu Sooden, Anno 49, Dienstag nach Judica.
Lippoldsberger Inventare von Anno 54 und 63; daneben andere Verhandlungen, die unser gnädiger Fürst und Herr Jost Becker zu verrichten befohlen hat; sind zu sechs Stücken zusammengebunden.
Anno 50 ist mit Georg Storck und Merten Müller von wegen unseres gnädigen Fürsten und Herrn wegen des Pfanneneisens verhandelt worden.
Jost Becker schreibt an Reinhard Abel, Pfennigmeister, und berichtet, wie es mit dem Salzbrunnen ergehe und dass zu dieser Zeit in dreizehn Stunden ein Werk habe abgesotten werden können; er begehrt, dies unserem gnädigen Fürsten und Herrn zu vermelden, Anno 50 den 14. Juli.
Jost Becker schreibt unserem gnädigen Fürsten und Herrn und erinnert Seine Fürstlichen Gnaden an den Befehl, den Seine Fürstlichen Gnaden ihm zu Speyer wegen des Brunnenbaus auferlegt haben; er berichtet daneben über alle Umstände, dass ihm auch Statthalter und Räte befohlen hätten, dies an Seine Fürstlichen Gnaden zu schreiben. Er zeigt
weiter an, dass Heinrich Muldener gestorben sei, und schlägt Herrn Johann Nordeck als neuen Salzgrafen vor, Anno 50 den letzten Februar.
Jost Becker und Johann Nordeck berichten Statthalter und Räten allerlei, insbesondere, dass in der Zeit des Bauens nie ein Werk versäumt worden sei, Anno 50 den 5. August.
Christoff Homberg zeigt Jost Becker an, dass Meister Hans mit dem Zimmermann am Brunnenbau fertig sei, und begehrt, die Bauherren zu bescheiden, Anno 51 den 24. Mai.
Johann Bartholomäus berichtet Heinrich Muldener und Jost Becker, dass Bürgermeister Niedenstein gesagt habe, der Brunnen habe keinen Mangel, sondern es liege allein am Damm; darum wäre es gut, dass man diesen ausbesserte und den Brunnen zu bauen unterließe, Anno 50 den 3. Januar.
Endgültiger und gänzlicher Vergleich der Räte, Salzgrafen, des Rentmeisters und anderer Diener unseres gnädigen Fürsten und Herrn samt dem dazu verordneten Ausschuss der Pfänner, dass man den Brunnenbau erneuern wolle, Anno 50 den 6. Februar.
Noch ein Exemplar derselben Verhandlung, worin sich die dazu Verordneten beiderseits unterschrieben haben. Anmerkung: Sind alle gestorben bis auf einen. Geschehen Anno 50 den 22. März.
Johann Nordeck schreibt, dass sie mit dem Senken nach dem äußersten Fass hin noch immer fortgefahren seien und dass die wilde Ader noch immer zu Berge aufsteige. Er zeigt auch an, dass Niedenstein nunmehr begehre, dass das alte runde Fass aufgehoben und ein sechseckiges an seine Stelle gebaut werde; auch begehrt er, eine neue Zusammenkunft zu fordern. Anno 50 den 17. Juni, an Jost Becker.
Reinhard Abel schreibt aus Udenar, dass unser gnädiger Fürst und Herr über Heinrich Muldeners Tod sehr betrübt sei und ihn, wenn möglich, gern um 8000 Gulden losgekauft hätte. Er meldet, dass Seine Fürstlichen Gnaden wollen, dass man weislich mit dem Brunnenbau fortfahre und Nordeck an Muldeners Stelle zum Salzgrafen bestelle. Daneben ein Zettel, den Simon Bing Jost Becker am Osterabend gleichen Inhalts zugestellt hat.
Bericht und Rechnung Christoff Hombergs über die kupfernen Röhren, die er durch Merten Bethe zu Kassel hat gießen lassen, Anno 48 und 49.
Reinhard Abel schreibt aus Mecheln, dass unser gnädiger Fürst und Herr hoch erfreut worden sei, dass es mit dem Brunnenbau glücklich vorangehe; er begehrt, darauf bedacht zu sein, dass wöchentlich auch das dritte Werk gesotten werde, Anno
50 den 10. Juli.
Die Salzgrafen der Pfänner zeigen in einem Schreiben an Jost Becker an, dass sie von ihrer Seite Johann Niedenstein, Johann Schaffnit und Christian Chereye verordnet haben, auf den Brunnen achtzugeben.
Ratschlag, wegen des Brunnenbaus gehalten, worin sich die Bauherren sämtlich unterschrieben haben, Anno 50 den 12. April.
Jost Becker schreibt an Reinhard Abel wegen des Brunnenbaus und berichtet unter anderem, dass sie eine alte Bergfassung fünfzehn Schuh weit ringsum den Salzbrunnen gefunden hätten, von der kein Mensch gewusst habe; er zeigt an, dass es ein so kräftiges Sieden wie dieses zuvor nicht gegeben habe, Anno 50 den 1. Juli.
Ratschlag, gehalten durch den Landvogt, den Marschall, den Kanzler, die Räte, Salzgrafen und Beamten zu Sooden mit dem Ausschuss
der gemeinen Pfänner und etlichen Werk- und Bergleuten, Anno 50 den 5. Februar.
Valtin Thold und Johann Niedenstein berichten, dass sie beim Brunnenbau neben dem Rentmeister, Christoff Homberg und Hans Wetzel für gut befunden hätten, dass man dem wilden Wasser ausweiche und den Bau vier Schuh kürzer und zwei Schuh enger als zuvor mache; geschrieben an Jost Becker, Anno 50 den 29. Juli.
Statthalter und Räte fordern die Salzgrafen und den Ausschuss der Pfänner, zum Ratschlag über den Brunnenbau nach Kassel zu kommen.
Jost Becker schreibt an Heinrich Abel, dass der Grundbau des Salzbrunnens ganz fertiggestellt und gar keine Gefahr mehr vorhanden sei, Anno 50 den 25. August.
Akten, allerlei Sachen betreffend, Anno 50 den 2. Januar.
Johann Nordeck schreibt wegen der Ankunft des Statthalters und wegen des Tons zu Almerode, Anno 50, Montag nach Vocem Jucunditatis.
Der Rentmeister schreibt ebenfalls wegen des Tons, Anno 50 den 16. April.
Akten, den Brunnenbau betreffend, in Sooden, Anno 50 den 6. September.
Statthalter und Räte schreiben an Hermann von Hundelshausen und andere entsprechend, dass sie sich am 3. Februar nach Allendorf verfügen sollen, Anno 50 den 12. Januar.
Dergleichen noch ein Schreiben an Heintz von Luttern zu Ziegenhain.
Konvolut: Verdingzettel, mit Curt Rummel, Hammerschmied zu Schweina, geschlossen, Anno 61 den 1. Januar.
Jakob Schlot begehrt von Jost Becker, ihn wieder
als Pfannenschmied aufzunehmen, Anno 50.
Bernd Liebdell, Rentmeister zu Schmalkalden, berichtet, dass er fleißig anhalten wolle, dass er bezahlen solle, Anno 51, Donnerstag nach Cantate.
Ein anderes Schreiben, datiert im selben Jahr, Mittwoch nach Crucis.
Jost Becker schreibt an den Rentmeister zu Schmalkalden um Feuerhaken und Pfannenblech, Anno 51 den 2. Juli.
Von wegen unseres gnädigen Fürsten und Herrn haben Seiner Fürstlichen Gnaden Salzgrafen und Beamte zu Sooden Bericht gegeben und nach vollendeten Bauten Anno 38 den Untertanen im Amt Beilstein einen offenen Schadlosbrief zugestellt, dass ihnen die zu den Hauptbauten geleisteten Dienste an ihren hergebrachten Gebräuchen nicht zur Neuerung und Beschwerung gereichen sollen.
Miszellen. Schreiben des Fürsten und Herrn an Jost Becker, betreffend das Schloss Beilstein, Hermann Grumpel und Georg Harstall, Anno 59 den 28. Dezember.
Jost Becker schreibt wegen der Einlösung des Hauses Beilstein von Philipp Died und wegen anderer Sachen mehr.
Salzgrafen und Befehlshaber zu Sooden schreiben an Bürgermeister und Rat zu Münden wegen der beschlagnahmten 50 Pfannen Salz, die der Stadt Höxter gehören; sie berufen sich auf kaiserliche Mandate mit der Anzeige, dass ihnen dergleichen zu Allendorf, Gieselwerder und Höxter geschehen solle.
Bürgermeister und Rat zu Allendorf erbieten sich, dass sie in ihrer Feldmark Wege und Stege bessern lassen wollen, wenn man ihren Bürgern gestatten könnte, dies am Sonntag nach der Predigt einzurichten. Sie klagen über
Unsichere Lesungen
Z. 2: Amsbergk[?] f. — Anfangswort mit Zierinitiale unklar