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Salzbibel

Die Salzbibel

Das Werk als Zeitleiste: Wortlaut, Übersetzung, Zusammenfassung und Anmerkungen — frei kombinierbar

Das Werk der Reihe nach

Die Salzbibel in der Reihenfolge der Handschrift, Seite für Seite: Wortlaut, Übersetzung, Zusammenfassungen und redaktionelle Anmerkungen. Jede Ansicht und jeder der dreizehn Abschnitte lässt sich an- und abschalten; weitere Filter grenzen auf Seiten mit Abbildungen, Tabellen, Randvermerken oder unsicheren Lesungen, auf einen Band, einen Seitenbereich oder ein Suchwort ein. Der Zustand steht in der Adresszeile.

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App. I · 1. Appendix · Band 2 · Fortsetzung

Das Glossar des Holzvogts

Der erste Appendix · 150 Seiten · Aufbau des Werks

HandschriftS. 543 Bl. 270r Der Erst Appendix

Wortlaut der HandschriftSeite 543

1

Rürenn Heisset, wenn mann die kohlenn vnnder der Pfann mit der kohlgertenn zum glüenn anregt, Nota. Ein Eyser Rost, darauff mit Steinkolenn gesotten, wirdt, ist Lanng ——— 7 } schue { 8 } zoll Breidt ——— 5 } { 7 } Vber solchen Rost stehenn die Pfann — 2 1/2 schuch hoch, Rasenn Eyer. Gefallenn Jars in der Stadt allenndorff vonn Jedem acker, so schoshafftig ist ————— 2 Tregt vngeuerlich ————— 4300 Eyer Darzu gefallenn auch vonn Jedem acker 2 hlr. vnd wenn ein schock, ist vonn Jedem acker — j keß, Berechnet der Schultheis Rockennbergk. Sampt den gehöltzenn darzu gehörig, hat vnnser gnediger

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HandschriftS. 544 Bl. 270v Der Erst Appendix

Wortlaut der HandschriftSeite 544

1

furst vnnd herr Anno ꝛc 38. vns Burckhardt, Heinrichenn, Johann Walternn, vnnd Casparn vonn Hundelshausenn, zu Armet1[?] Sachssenn ꝛc gegenn das dorff Wolffstein2, im Ampt Reichenbach vnnd annders ann sich ertauscht, laut des darüber vfgerichtenn tausch vnnd wechssell brieffs, Rüge saltz. Muß Jeder Söder vnnserm gnedigenn fürsten vnnd herrnn ꝛc des Jars vber, eine Pfann saltzes — 24 alb neher zur hofhaltung zukommenn lassenn, als es sonnstenn gilttet, Ist daher enndtstanndenn, dieweil vonn alters her vnnser gnediger furst vnnd herr solches herbracht, vnnd darvonn nicht ablassenn wollenn, S. Seder. Muß mann in Jedenn Steinkolenn kodt einen haben, dadurch die Söder die Steinkolenn Sedenn, darmit sie die grobenn vonn den kleinenn sönndern, Werdenn aus eysenn, oder missingen tradt gemacht,

Unsichere Lesungen

  1. Z. 3: Armet — Ortsname unsicher
  2. Z. 4: Wolffstein — Ortsname, Lesung wahrscheinlich

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HandschriftS. 545 Bl. 271r Der Erst Appendix

Wortlaut der HandschriftSeite 545

1

Der Erst Appendix. S. Saltz Ein Pfann hatt1 ——— 8 achtell Ein achttell ——— 2 Maß. Vnnd gehenn Inn ein maß vngeuerlich — 12 gense2, Thut vf ein achtell ——— 24. vnnd vff ein pfann ——— 192 ℔3. auch — 150. 140. Helt allenndorffer quart —— 144. Hat Homberger metzenn —— 16. Allendorffer ——— 17. Saltzmaß. Sein im Saltzwergk — 21.. habenn die Schetzer4, darinnenn wirdt alles saltz gemessenn, Kostet eins zumachenn. Ohnne das Holtz ——— 8 alb. Heltet eins ——— 12 virtell. Wormbsser Eich, oder vermöge des vertrags ——— Ein Marpurger Muth, Werdenn alle durch das zinnenn maß, so 2. virtel

Unsichere Lesungen

  1. Z. 4: Ein Pfann hatt — Linie durch Wörter, evtl. Tilgung
  2. Z. 6: gense — Minims unklar, evtl. gemse
  3. Z. 8: ℔ — Pfundzeichen
  4. Z. 13: Schetzer — Lesung unsicher

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HandschriftS. 546 Bl. 271v Der Erst Appendix

Wortlaut der HandschriftSeite 546

1

Der Erst Appendix. helt, geeichenn Inn beysein des Rendtmeisters, Holtzvogts vnnd Böttner1, vnnd muß ein maß der zinnen maß —— 6. haltenn, Saltzfactores Sein zwenn, einer zu Cassell, der annder zu Darmbstadt, habenn zu besoldung der zu Cassell 20 fl. vnnd vonn Ieder Pfann so er verkaufft — 2½ alb der zu Darmbstadt. Saltzkauff in Gemein in Sodenn giltet Izo ein achttell ———— 30 }2 Ein Pfann —— 9 fl. ——— 6 } alb. vffzutragenn ———— 2 } Zoll, wege vnd schatzgeldt ———— 2 } Summa. ——— 9 fl. 10 alb.

Unsichere Lesungen

  1. Z. 3: Böttner — Umlautzeichen unsicher
  2. Z. 13: } — Klammer fasst Zeilen 13-16, 'alb.'

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HandschriftS. 547 Bl. 272r Der Erst Appendix

Wortlaut der HandschriftSeite 547

1

Der Erst Appendix. Zu Cassell.1 Zu Darmbstadt Gilttet Izo ein Pfann ——— 27 fl. 18 alb Sein — 10 Mentzische Malter Ein Malter ———— 2 fl. 10 alb. Ein Summer ———— 18 alb Ein Kumpff ———— 4½ alb Ein gescheidt. ———— j alb j d. Dauonn bekompt vnnser gnediger furst vnd herr Lanndtgraf Wilhelm etc.3 Immer2 ——— 22 fl. das vbrige theilenn sfgl. mit Irem Bruder Lanndtgraff Georgenn, also auch was aus den fassen gelöst.

Unsichere Lesungen

  1. Z. 2: Zu Cassell. — danach Freiraum, kein Eintrag
  2. Z. 11: Immer — Lesung unsicher
  3. Z. 11: etc. — Kürzelschleife

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HandschriftS. 548 Bl. 272v Der Erst Appendix

Wortlaut der HandschriftSeite 548

1

Der Erst Appendix. Saltzhanndell Saltzschlis1 vnnd was darann nutzenn Zu Cassell. Ein Pfann saltz Kostet vnnserm gnedigenn furstenn vnnd herrnn etc.2 Im ankauff Inn Sodenn Itzo ——— 9 fl. 6 alb zuzuschlagenn vnd zusiegelnn ——— 3 alb Fuhrlohnn anns wasser bey das neue haus ———— j alb 9 hlr. Laderlohnn ———— 6 hlr Schifflohnn gein Cassell ———— 18 alb Vberlohnn vf kleinem wasser. —— 3 alb. Zoll zu Mundenn ———— j alb 4 hlr die beide fasse ———— j fl. 13 alb. Schifflohnn daruonn ———— 2 alb. Vom wasser Inns Saltzhaus zufuhrenn — ½ alb. Zoll, schatz, vnnd wege geldt ——— 2 alb. Schlachtgeldt zu Mundenn ——— 8 hlr. Summarium alles kostenns so Itzo Anno 85. vf ein Pfann saltz bis gein Cassell ist ganngk3. ———— 11 fl. 25 alb 9 hlr.

Unsichere Lesungen

  1. Z. 2: Saltzschlis — Lesung unsicher
  2. Z. 6: etc. — Kürzelschleife
  3. Z. 21: ganngk — Wortende unklar

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HandschriftS. 549 Bl. 273r Der Erst Appendix

Wortlaut der HandschriftSeite 549

1

Der Erst Appendix Dieweil nun ein Pfann saltzes zu Cassell gilttet Mit dem Holtz ———— 14 fl. 4 alb. Ist das achtell —— 46 alb. So ist gewiß ann Ieder Pfann ———— 2 fl. 4 alb 7 hlr. Ohnne Holtz ———— 12 fl. 16 alb. ist das achttell ——— 41 alb. So ist gewinst ann der Pfann ———— 16 alb 3 hlr. Zu dem hat vnnser gnediger furst vnnd herr, die beide fasse, die ann —— j fl. 13 alb. anngeschlagenn zu Saltzkastenn. Ist im Saltzwergk einer, darinnenn wirdt das saltz zur zeit wenns nicht abgehet, vfgemessenn, Der hat in alles |: ohnne das Holtz :| Kostet. ———— 984 fl. 20 alb. 6½ hlr. Ist in Anno etc.1 erbawet.

Unsichere Lesungen

  1. Z. 17: Anno etc. — Jahreszahl fehlt, Lücke gelassen

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HandschriftS. 550 Bl. 273v Der Erst Appendix

Wortlaut der HandschriftSeite 550

1

Der Erst Appendix. Saltzwarttenn Sein drey in Sodenn —— j. der Holtzvogt — 2. der Zoller —— 3 der Caplann, mussenn alle werck, was dero wochenntlich vnnd Jars vber gesottenn werdenn, vfgeschriebenn, vnnd Register daruber haltenn, also das die mit des Rendtmeisters Register gleichstimmenn, Saltz Sumestenn1 Dauonn gibt der Sodermeister —— 9 hlr. Ist. Das manns in der Pfannenn wann die Sohle gar gesottenn, vnnd zum Sorhenn2 stehet, in achtung mit feur vnnd anndernn helt, das zwischenn dem zulassenn vnnd zulegenn nicht verkalttet. Saltzstuck. Heißet das saltz, so mann am letztenn in der Pfann zu gennsenn nicht fanngenn kann, Wirdet derwegenn zusammenn gebruckt vnd ann ein stuck

Unsichere Lesungen

  1. Z. 9: Sumestenn — Stichwort unsicher
  2. Z. 13: Sorhenn — Lesung unsicher

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HandschriftS. 551 Bl. 274r Der Erst Appendix

Wortlaut der HandschriftSeite 551

1

Der Erst Appendix. vf den hinder offenn geschlagenn vnnd gederret. Saltzfesleinn, Wirdet im siedenn gebraucht, das mann die Sohle darin besichtet, ob sie gar oder nicht, Kostet eins ———— 9 hlr. Saltzkruckenn. Muß mann — 2 habenn kostet eine —— 9 hlr Werdenn in der Pfann, das saltz zusammenn zubringk1 vnnd zufahung der gense2 gebraucht, Saltzstein oder Saltzgruessenn3 Ist das saltz so sich ann die böse pfann im auslauffen annhenngt, vnnd hart brennet, Sanndt. Ist die vnreinigkeit so aus der sohle in die fegfesser4 im siedenn sich samblet, kann Iedes werck. bey 40. Pfundt gefallenn. Wirdet auch Jarwergk genennet, Vide supra Jarwergk.

Unsichere Lesungen

  1. Z. 9: zubringk — Wortende unklar
  2. Z. 10: gense — Minims unklar, evtl. gemse
  3. Z. 11: Saltzgruessenn — evtl. Saltzgriessenn
  4. Z. 15: fegfesser — dritter Buchstabe unklar, evtl. fesfesser

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HandschriftS. 552 Bl. 274v Der Erst Appendix

Wortlaut der HandschriftSeite 552

1

Der Erst Appendix Sanndtrogk. Gehoret in Iedes Bodt einer, wirdet darumb also geheissenn, weil mann die fegfesser1 darin spult, vnnd den sanndt abwescht, auch die schebenn2 darin wirfft, vnnd das saltz heraus beist Schatzkeller. Gibt vonn Ieder Pfannenn Saltzs, der Söder ———— 2 hlr der Lademann ———— 8 hllr. Aber Furstenn, Grauenn, Prelaten vnnd Bischoff sein desselbenn gefreyet, Schetzer Sein Izo im Saltzwergk —— 21. Hat Ieder 4 bodenn, ohnne — 2. die habenn ein Ieder — 5 Bodenn, Mussenn bey allem Saltzmessenn sein, hat einer vonn Iedem Bodt zu belohnung — Einenn thaler, thut vonn —— 86 Bothenn, ———— 102 fl. 14 alb.

Unsichere Lesungen

  1. Z. 4: fegfesser — dritter Buchstabe unklar
  2. Z. 5: schebenn — Lesung unsicher

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HandschriftS. 553 Bl. 275r Der Erst Appendix

Wortlaut der HandschriftSeite 553

1

Der Erst Appendix. Schebenn. Ist die Materia so sich im siedenn ann die Pfann hengt, vnnd hart annbrennet, derohalb alwegenn im 5. oder 6 werck die Pfannenn gefegt, vnnd solche schebenn abgelöst werdenn mussenn, dieser massenn, mann macht die Pfann allerdings reine, wirfft 6. oder 7 wellenn vnnder die Pfann, vnnd verbrennet sie, vonn der hitze springenn ein theil schebenn abe, die anndernn aber, wenn die Pfann kaldt wordenn, schlecht mann mit ein Hamer los, Schauffelnn. Darauf werdenn die Gense1 gefanngenn, gehören Inn Iedes Bodt ———— 12, Kost eine — 8 hlr. thut ———— 8 alb. Schuffenn2 Gehöret Inns Bodt eine kostet —— 3½ alb. Darmit füllet mann die heiße zundesohl3 aus der Pfannen Wenn mann die fegenn will

Unsichere Lesungen

  1. Z. 13: Gense — Minims unklar, evtl. Gemse
  2. Z. 17: Schuffenn — Vokal unklar
  3. Z. 19: zundesohl — Lesung unsicher

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HandschriftS. 554 Bl. 275v Der Erst Appendix

Wortlaut der HandschriftSeite 554

1

Der Erst Appendix Schipffenn. Gehörenn Inns Bodt —— 3. muß der Schmidt liefernn Werdenn gebraucht. die {1 1 zum Schloter vnnd gesöde 2 zun Schebenn in der Pfann. 3 zur heissenn aschenn Schloter Wirdet annfenglich aus den kolenn vnnd aschenn gemacht, vnnd durch die zerschmeltzte Briste2 erhaltenn, daraus macht mann die wennde am gesöde. Schutzenn in Sodenn Wirdet Jars zur verehrung durch den Rendtmeister gegebenn, ———— 3 fl. Störgabell. Muß mann im Bode eine habenn, die wellenn so mann vnnter die Pfannenn wirfft vort zuschörgen3, Schifflohnn allerley Stehet beim F. vnnterm Titul führlohnn.

Unsichere Lesungen

  1. Z. 5: die { — Klammer fasst Zeilen 5-7
  2. Z. 10: Briste — Lesung unsicher
  3. Z. 18: zuschörgen — Umlaut unsicher

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HandschriftS. 555 Bl. 276r Der Erst Appendix

Wortlaut der HandschriftSeite 555

1

Der Erst Appendix Setzsteckenn Braucht mann in der flös vor den Porkenn1, Kostet, zu hawenn ———— 2 alb. zu führenn ———— 15½ alb. Sprossenn. Werdenn zun flößleitternn gebraucht, kostet ein gebundt, Zu hawenn ———— 4 hlr Führlohnn vom Finkennbergk —— j alb 3 hlr Sockenn. Heist mann, wenn die sohle gar gesottenn, vnnd in ruhe stehet, biß sie sich zu saltz gesetzet, Sohle Ist das wasser daraus saltz gesottenn wirdt, langt mann —— 28 schue hoch, durch — 2 Pompen in die gerinne, muß mann zu Ieder Pfann — 9. oder — 10. fuder, auch Izo mehr nach gelegenheit der zeit, habenn,

Unsichere Lesungen

  1. Z. 3: Porkenn — Lesung unsicher, evtl. Portenn

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HandschriftS. 556 Bl. 276v Der Erst Appendix

Wortlaut der HandschriftSeite 556

1

Der Erst Appendix. Hat dreyerley nahmenn. Die {1 1 Rohe 2 Wahre } sohle 3 Brundt Ist die sohle anno etc.2 74. Nota. Den 2. Februarij hab ich die Sohle vnnd wildt wasser gewiegenn, befundenn, das ein quart sohle gehalten —— 96. lot, ist — 3 ℔. die gabenn saltz. 7 lot, Ein quart das wilt wasser ———— 91 lot, Sohlmeister. Dessenn ampt ist die sohle vf die gerenn3, nach den bodenn, wochenntlich —— 2 mahl zuweisenn, Hat zu besoldung 50 fl. vom Sohlmeisterampt j Hoffkleidt j achttell Saltzes, 2 fl. vonn der fütterung der kunstpferde,

Unsichere Lesungen

  1. Z. 3: Die { — Klammern fassen Zeilen 3-5, 'sohle'
  2. Z. 6: etc. — Kürzelschleife
  3. Z. 13: gerenn — Lesung unsicher

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HandschriftS. 557 Bl. 277r Der Erst Appendix

Wortlaut der HandschriftSeite 557

1

Sohlgrabe. Den Reÿne zuhaltenn gibt mann Jars1[?], dem so darauf bestellet. ———— 12 fl. Sohltröge. Dero gehörenn Inn Jedes Bodt zweene, Einer zur beisse2[?], der annder zum sannde. Costet einer Zumachenn ———— j thaler Vom Tanngennbergk Inn die Bodenn zufuhrenn, ———— j fl. Sieb. Gehöret eins Ins Bodt, dardurch die Asche geredenn wirdt. Costet ———— 2 alb. So muß mann auch eins habenn, da mann die Eschen Inn redet, welche mann zum blut gebrauchtt, Wenn mann die Pfann bestreicht, Ist klein, Costet eins, ———— j alb.

Unsichere Lesungen

  1. Z. 2: Jars — Jars oder darb, undeutlich
  2. Z. 7: beisse — Lesung unsicher

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HandschriftS. 558 Bl. 277v Der Erst Appendix

Wortlaut der HandschriftSeite 558

1

Stickgerttenn. Kostet ein Schock gebundt Zuhauenn ———— 15 alb. Zufuhrenn, ———— 24 alb. Dero mussenn zum newenn Bodt — 40 gebundt thut ———— fl.1 Stro. In gemeinenn Jarenn gilttet Ein schock — j thlr. Auch wohl —— 1 1/2 thaler, Item — 1 1/4 thaler. Vnnd Ins Stro Bodt zutragenn —— 1/2 alb. Dessenn muß mann vf ein new Bodt habenn ———— 7 schock, Thun ———— 7 thaler 3 1/2 alb. Stro zun Kunstpferdenn. Muß mann Jars habenn zuuerstrauenn ———— 5 } schock zum Gebiß2[?] ———— 7 } Summa — 12. schock.

Unsichere Lesungen

  1. Z. 6: fl. — Zahl fehlt, nur Gulden-Zeichen
  2. Z. 19: Gebiß — Lesung unsicher

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HandschriftS. 559 Bl. 278r Der Erst Appendix

Wortlaut der HandschriftSeite 559

1

Superintendentenn Gibt vnnser gl. f. vnnd herr, alle Jar gegenn Dsieb1[?] Cappell ———— 1000 fl. Stebe. Sein Eisernn lannge Stebe, darauf legt mann vnter die auslauffennde Pfannenn die Vsegerenn2[?], die Sohle vfzufanngenn, Costet einer vngeuerlich ———— j thaler. Mehr hat mann auch stebe zu den Röstenn in Steinkolenn Bothenn, wiegt einer — j Cenntner, Derenn muß mann — 23. zu einem Rost habenn, Siegelnn Alles saltz so vnnser gl. f. vnnd herr, wirdt in faße gepackt, vnnd gein Cassell geschickt, muß der Bottener zuuor ann beidenn Bodenn der faße, mit einem durchgehenndenn Bleÿ am heuptreiff siegelnn, vf einer seittenn vnnsers gnedigenn furstenn vnnd herrnn Namenn, vf der annder

Unsichere Lesungen

  1. Z. 2: Dsieb — nach Zoom unklar
  2. Z. 7: Vsegerenn — Lesung unsicher

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HandschriftS. 560 Bl. 278v Der Erst Appendix

Wortlaut der HandschriftSeite 560

1

seittenn des schetzers merck, so beim vfmessenn des Saltzes gewesenn, vfs bleÿ schlagenn, hieuonn gibt mann dem Bödtner vonn Jeder Pfann ———— j alb. Stricke Braucht mann zur noturfft, Basternn vnnd harin, Basternn braucht mann ann die Pfannbeume, Zu einer Pfann — 3. Kostet Jeder —— 2 d1[?] Harin braucht mann ann dem Pfanntuch — 6. Vnnd sonnst ann den Saltzmassenn, Kost Jeder ———— 6 hlr. Stucke Brets Muß mann in allenn Bodenn habenn, die mann vorsetzet, Wenn mann das letzte saltz aus der Pfannenn zeuhet, darmit es nicht vff die Erde falle, Inn Steinkolenn Bodenn aber muß mann derer beÿ ———— 8 habenn, Sagenn Hat mann beÿ ——— 90. im Vorrath, werdenn

Unsichere Lesungen

  1. Z. 8: d — Münzzeichen unklar, d oder ß

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HandschriftS. 561 Bl. 279r Der Erst Appendix

Wortlaut der HandschriftSeite 561

1

zum holtzschrotenn am Seulingswalde, vnnd am Tanngennberge gebraucht, Darmit wirdt alle wege die funffte Claffter ersparet, Kan ein mit allem Kostenn ———— j fl. Schörlöcher. Schallerlöcher. Ist vnnd sein die beide löcher vnnter der Pfannenn, in Steinkolenn Bodenn, darin mann die Kolenn vf den Rost zum Brennenn schutt. Stollenn. Ist das gebeu vmb den Saltzbronnenn, darin das wilde wasser vonn der sohle gescheidenn vnnd abgestollet. Nota. Wenn mann zum Stollenn, darin das wilde wasser abfleust, hinein gehet, kommt an ort, da die grosse ader aus dem Bronn in den Stollenn gelegt, Ist der Bodenn im Bornn, da die quellenn enndtspringenn — 10 zoll dieffer, denn der Bodenn des wildenn wassers.

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HandschriftS. 562 Bl. 279v Der Erst Appendix

Wortlaut der HandschriftSeite 562

1

Desgleichenn auch da dannenn Jegenn der Kirchenn, furters aber senncket sich der Bodenn des wildenn wassers algemach bis Inn die Wasser Kompenn, daselbst stehet der Kupffernn Bodenn in gedachtter wasser Kompenn, vnnd der Bodenn der Brunnenquellenn, gleich vnnd in einer tieffe, Ist abgewiegenn Anno 67. den 7. Maÿ in beÿsein Hansenn Wenzels1[?]. Söder Sein die so das saltz siedenn vnnd machenn, die Meister so Bodt habenn, heist mann Meister Knecht, die anndernn so kein Bodt habenn, vnnd vmb lohn arbeitenn, heist mann affter knecht. Steinkohlenn. Werdenn vom Meßner Inns Saltzwergk gefurt, Kostet ein maß, welchs — 22 metzenn sein, vffm Berge ———— 2 1/2 alb. So muß der Söder zum fuhrlohnn gebenn — 2 1/2 alb. Derenn muß der Söder zu Jedem werck habenn

Unsichere Lesungen

  1. Z. 8: Wenzels — Wenzels oder Wetzels

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HandschriftS. 563 Bl. 280r Der Erst Appendix

Wortlaut der HandschriftSeite 563

1

— 18 maß, auch wohl —— 19, oder — 20. maß, darnach die sohle am gehalt gut oder böß ist, Diese Kolenn werdenn vf zweÿerleÿ weise Inns Saltzwergk gefurt, Ein theil Jegenn ladung zu Allein vmbs lohnn, welchs die Heÿner1[?] Jegenn die Saltzladung zu furenn, da wirdt Ihnenn Jevf — 8 mas ein Pfann saltzes geladenn, vnnd vonn Jedem mas — 2 alb gebenn, Was aber ohnne die saltzladung gebracht wirdett, gibt mann vonn Jedem mas —— 5 1/2 alb. Steinkohlenn Koth. Dero ist Itzo —— 20. Kann in Jedem die wochenn — 3. auch wohl bisweilenn — 4. mahl gesottenn werdenn, Streidewergk. Heisset wenn mann die Pfann gefegt vnnd rein gemacht hat, Welchs denn zu — 4. oder — 5.

Unsichere Lesungen

  1. Z. 6: Heÿner — Lesung unsicher

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HandschriftS. 564 Bl. 280v Der Erst Appendix

Wortlaut der HandschriftSeite 564

1

werkenn ein mahl geschehenn muß, das erste werk so als dann gesottenn wirdt, heißet ein Stredewerk. Pfann bestrellenn1[?]. Oder bestreichenn, Ist wenn mann die new Pfann vf setzt, bestreichet mann sie erst mit blut vnnd Bren eschenn, T. Taglohnn. Den taglöhnern in Bodenn gibt mann vonn aller hanndtarbeit, Im Sommer ———— 3 alb. Im Winter ———— 2 1/2 alb. Thonnenn Dem Bödtner zu Lackenn2[?] gibt mann vor — 100. Tonnenn —— 10 fl. Vnnd dauonn zu Schifflohnn gein Allenndorff ——— j fl.

Unsichere Lesungen

  1. Z. 4: bestrellenn — Lesung unsicher
  2. Z. 15: Lackenn — Lackenn oder backenn

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HandschriftS. 565 Bl. 281r Der Erst Appendix

Wortlaut der HandschriftSeite 565

1

Todtschlagk. Ist die alte ordenung, wer in Bodenn einenn enndtleibet, vnnd der theter enndtkömpt, muß der die Bodenn — 100 Jar vnnd einenn tagk meidenn, Kömpt er Inner dessenn muß er vf sein ebentheur gehenn, Tranckgeldt Dem dienstvolck in amptenn Beÿlstein vnnd Lüdtwigstein, gibt mann im ausbringenn des flößholtzes, vonn Jeder Klaffter ——— 5 hlr.1 Darzu wirdet in auch das forstgeldt halb nachgelassenn, Tranckgeldt aber vom Saltz vber den geordenntenn kauff zu nehmenn, ist beide denn Beamptenn vnd Södernn, ernnstlich verbottenn, vnnd Inngebundenn, Treger. Sindt Eisernn, werdenn vff der huttenn zum Lippoldes berg gegossenn, weiget einer beÿ — 3. oder 2 1/2 Cenntner, derenn muß mann — 5

Unsichere Lesungen

  1. Z. 10: hlr. — Münzzeichen, hlr oder alb

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HandschriftS. 566 Bl. 281v Der Erst Appendix

Wortlaut der HandschriftSeite 566

1

zum Rost habenn, konnenn — 2. oder 3 Jahr stehenn, V. Vniuersitet. Gibt vnnser gl. f. vnnd herr, Jars aus dem Saltzwergk, Jegenn Hasungenn. ———— 400 fl. Zwischenn vnnserm gl. f. vnnd herrnn Hochlöblicher Gottseliger gedechtnus, vnnd denn Pfennernn, ist anno 38. Freitags nach Jubilate des Saltzwergks halber ein vertragk vfgerichtt, vnnd derselb Anno 40. Freitags nach Francisci wieder ernewert wordenn, Vorderer Offenn Ist das fordertheil am gesöde. W. Wagenn Fuhrlohn allerleÿ. Findet mann im F. Vndernn Titul fuhrlohn.

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HandschriftS. 567 Bl. 282r Der Erst Appendix

Wortlaut der HandschriftSeite 567

1

Winnung. Gibt Jeder Söder vonn Jeder Pfann ———— 3 fl. 10 alb Ist vonn einem achtell —— Item — 2 alb von der sohlen, vnnd — 2 1/2 alb vom Wildt wasser abzuhösenn, ———— 10 alb 4 1/2 alb Wehrmeister Gibt mann des tags wenn er arbeit ———— 4 alb. Wegegeldt. Gibt der furmann vonn einer Pfann Saltzes in Bodenn, ———— 4 hlr. Dessenn ist niemanndts gefreÿet, Ohnne furstenn, Grauenn, Prelaten vnnd Hospital. Wildt wasser Ist das sueßwasser, so nebenn vnnd vmb den Saltzbronn, fellet vnnd quellet, wirdet durch sonndere Kompenn, so — 8 zoll weit sein — 3 schue

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HandschriftS. 568 Bl. 282v Der Erst Appendix

Wortlaut der HandschriftSeite 568

1

hoch ausgehöset, vnnd in den Sohlgrabenn durch die abzucht gelassenn, dauonn gibt der Söder benebenn der Winnung vonn Jeder pfann, ———— 2 alb. Weigt ein quart ——— 2 } ℔1 { 22 } lot. die sohle aber ——— 2 } { 23 } Werck. Ist ein Pfann saltzes, nemblich —— 8. achtell. Wercklohn Gibt mann vonn einer Pfann saltzes zu arbeitenn in alles ———— 14 alb. Wochennbuch. Darin wirdet alles geldt, was dessenn der Renndtmeister ausgibt, vom Jegennschreiber Inngeschriebenn, alle Monat den Saltzgreuenn vorgelegt durch dieselbigenn besichtiget, gelegt, rectificirt, Wochenn vnnd Monat geschlossenn, vnnd vnderschriebenn,

Unsichere Lesungen

  1. Z. 5: ℔ — Pfundzeichen, Klammern über zwei Zeilen

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HandschriftS. 569 Bl. 283r Der Erst Appendix

Wortlaut der HandschriftSeite 569

1

Der Erst Appendix. Windtlöcher Der hat mann in steinernenn1 bodenn ―― 2. dadurch der windt vnter den Rost zum brennenn des feuers kömpt. Warttenn Register. Haltenn die drey Saltzwarttenn, Jeder eins besondernn, darin werdenn alle werck, was dero wochentlich vnnd Jars vber gesottenn, geschriben, Wandt Heist mann die stettenn am gesöde, derselbenn sein ―――― 2 Weidenn. Kostet ein schock2 ―――― ½ thaler. Wellenn geltenn. Itzo ―― j fl. Wagennwellenn Itzo ― j schock ― 11 alb. Eselwellenn in der grubenn gelieffert.

Unsichere Lesungen

  1. Z. 3: steinernenn — Wortmitte undeutlich
  2. Z. 14: schock — Lesung des Anlauts unsicher

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HandschriftS. 570 Bl. 283v Der Erst Appendix

Wortlaut der HandschriftSeite 570

1

Der Erst Appendix. Dauonn zuhaltenn vnnd machenn gibt der Söder oder fuhrmann ―――――― 3½ alb.

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HandschriftS. 571 Bl. 284r Der Erst Appendix

Wortlaut der HandschriftSeite 571

1

Der Erst Appendix. Wechter Sein in Bodenn ―― 4. dero besoldet vnnser gnediger furst vnnd herr Zwene, vnnd die gemein ―― 2. mussenn Ihe zwenn eine halbe nacht wachenn, dauonn gibt mann Jedenn Jars ――――――――― 10 fl. Wachtgeldt. Muß Jeder Innwohnner in Bodenn Jars ― 1½ alb gebenn, erhebenn die Schoffer vnnd berechnens. Wellennschreiber. Ist einer im Saltzwerck, der muß alle wellenn vnnd Steinkolenn, was derer Inns Saltzwerck vf die Steige gefurt werdenn, vfgeschriebenn, vnnd den furleuthenn, der zeichenn, so hiebeuor gebraucht werdenn, zettell gebenn ― 3 hlr.1 solch geldt muß er berechnenn, denn alle Monat die zettell abgezehlt, vnnd Ingeschriebenn werdenn, vom solchen hellernn im zu belohnung gegebenn ― 75 fl.

Unsichere Lesungen

  1. Z. 16: 3 hlr. — Kürzel; Heller

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HandschriftS. 572 Bl. 284v Der Erst Appendix

Wortlaut der HandschriftSeite 572

1

Der Erst Appendix. vnnd ― 2 fl. 10 alb. zu Papier, das vbrige wirdet ann wegen vnnd strassenn verbawet, Item es muß auch der Wellennschreiber das fuhrlohn vonn den Steinkolenn Bodermeister vonn Jedem maß ― 2½ alb. erhebenn, vnnd ein theil den furleutenn so saltz ladenn, vnnd das anndere dem holtzvogt lieffernn, vnnd daruber sondere Wochennrechnung halttenn, Wellennberge. Was dero Jennseit der Werra nach dem Eichsfeldt zu liegenn vmb die Stadt hero, darin habenn die Söder kein theil, wirdet vnnder die Burger getheilt, Ein handtwercks mann ― j loß. vnnd ein fuhrmann vnnd Eseltreiber Jeder 2 loß. Wirdet Jedes los mit ― 4 alb. erlanngt, mit solchem gelde wirdet denen gelohnet, so die loß austheilenn Wannaber ein Burger seine wellenn einstheils

Unsichere Lesungen

  1. Z. 8: Woch= — Anfangsbuchstabe undeutlich

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HandschriftS. 573 Bl. 285r Der Erst Appendix

Wortlaut der HandschriftSeite 573

1

Der Erst Appendix. oder sie alle verkauffenn wolte, soll er dem fuhrmann ―― 6 schock Wagenn wellenn, oder ― 7 schock Eselwellenn im walde vor ― j thaler gebenn, bey Poen ――― 2 thaler. Weyl auch der Burger die Wellenn nicht selbst machenn, soll er das Loß Inner ― 14 dem Burgermeister vfsagenn, vnnd dauonn keinenn gewinst Vff dieser seittenn der Werra gehenn die Söder mit den Burgernn in einstheils berge, als die hohe forst, vnnd was derselbigenn annhenngt, in die gleiche loß, Bekompt einer souiel als der annder, gebenn vf ein Loß ―― 3 alb. dieselbenn wellenn mussenn alle in die Bodenn, vnnd keine Inn die Stadt gefurt werdenn, Was aber ann gehöltzenn vnnd bergenn vnnsers gnedigenn furstenn vnnd herrnn gehörigk, wenn die Gresig1[?] sein, theilenn die Söder gleich vf die Bode, vnd gebenn vom einem schock ―― ½ alb. forstgeldt. Etzliche Berge aber nechst vmb die Bodenn gelegenn

Unsichere Lesungen

  1. Z. 18: Gresig — Anlaut unklar, vgl. gresigk 285v

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HandschriftS. 574 Bl. 285v Der Erst Appendix

Wortlaut der HandschriftSeite 574

1

Der Erst Appendix. vnnd den Pfennernn gehörigk, hawenn die Söder Itziger zeit, auch vf die Bode, vnnd gebenn dauonn ein genanndt forstgeldt, wie aus volgender verzeichnus zusehenn, Verzeichnus, Was die holtzberge, so nechst vmb die Sodenn gelegenn, Wann sie gresigk sein vnndgehawenn werdenn, Zu Stambgeldt gebenn, Das Mattennroth, die Sommerleidenn vnd der Lotbach1[?], die Wintterleidenn gebenn ―― 8 marck ― 6 schilling, ist ― j Marck ― j fl. 8 hlr. ist ― 4 hlr. Thut ――― 8 fl. 7 alb. 4 hlr. Der Lotbach2[?] die Sommerleidenn, bis ann den Hegebergk, gibt ―― 5 marck, der gehörenn ―― 2. Marck Inn die kirche zum Sodenn, thun, ――――――― 5 fl. 3 alb. 4 hlr. Der klein hain, bis ann die halbe Marck, vnnd die

Unsichere Lesungen

  1. Z. 11: Lotbach — L oder T
  2. Z. 15: Lotbach — L oder T

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HandschriftS. 575 Bl. 286r Der Erst Appendix

Wortlaut der HandschriftSeite 575

1

Der Erst Appendix volckmersbanck1[?], Item der mittellbergk bis ann die wintterleidenn, ann den grossenn hain, gibt ― 11½ marck ½ gr.2[?] 6 schilling thun, ――――――― 12 fl. 6 alb. 8 hlr. Nota Ein Grosch ist ―― 4 heller. Die halbe Marck gibt ―― 4 Marck Thun ―― 4 fl. 2 alb. 8 hlr. Der Grosse hain die Wintterleidenn, gibt ――――――― 8 marck, Thun ―――― 8 fl. 5 alb. 4 hlr. Der Grosse hain die Sommerleidenn gibt, ――――――― 5 marck, Thun ―――――― 5 fl. 3 alb. 4 hlr. Der arnsbergk die Wintterleidenn, vnnd das Nonnennroth zusammenn gebenn ―― 8 marck, Thun ―――― 8 fl. 5 alb. 4 hlr. Nota. Die klein vnnd grosse horst sein der Söder vnnd Inn=

Unsichere Lesungen

  1. Z. 2: volckmersbanck — Ortsname, Endung unklar
  2. Z. 4: gr. — Kürzel unklar

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HandschriftS. 576 Bl. 286v Der Erst Appendix

Wortlaut der HandschriftSeite 576

1

Der Erst Appendix wohnner zun Bodenn gemeine, vnnd wirdt vnter sie sonnder Stambgeldt ausgetheilt, kleine horst ―――――― 500 Grosse horst ―――――― 200 } schock. Z. Zimmermann arbeit Dem Meister gibt mann ―― 14 guldenn vonn einem newenn Bodt zuzimmernn, Vonn gemeiner arbeit, dem Meister des tags ――――― 4½ alb Seinen Jungen einem ――――― j alb 3 hlr. Zoll. Inn Bodenn gefelt kein annder zoll, denn vom saltz vnnd aschenn, gibt mann vonn Jeder Pfann saltz ― 8 hlr. vom einem Malter aschenn ― j hlr. Des Saltzzols sein gefreyet, furstenn, herrnn, Grauenn, Prelatenn, hospital, die vonn der Ritterschafft, auch die Pfenner, vnnd vnsers gnedigen f. vnd hern diener,

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HandschriftS. 577 Bl. 287r Der Erst Appendix

Wortlaut der HandschriftSeite 577

1

Der Erst Appendix. Zu Mündenn gibt mann vonn einer Pfann saltz ―― 1½ Margenn groschenn, Ist ― j alb 4 hlr. Zoller. Ist auch Jegennschreiber vnnd mit Saltzwarck1, sein besoldung vnnd dienst wirdet daforne vnterm G. beim Jegennschreiber vermeldet, Zober. Wirdet in Jedem Bodt einer, bisweilenn zwen Inn die Erdenn gegrabenn, kostet einer zumachenn ― 5 alb. darin wirdet die sohle aus den trogenn gelassenn, vnd volgenndts Inn die Pfann geschepfft, Zulassenn, Heisset wenn mann gesottenn hatt, vnnd die Sohle gar ist, also das mann kein feuer mehr vnnder schöret, vnnd das Pfanntuch vber die Pfann zeuhett, Zulegenn. Heisset, Wenn die sohle gesocht, vnnd sich zu Saltz gesetzt, also das manns annfehet aus der Pfannenn ann den gennsenn zufangenn,

Unsichere Lesungen

  1. Z. 5: Saltzwarck — wohl Saltzwarck (Warte)

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HandschriftS. 578 Bl. 287v Der Erst Appendix

Wortlaut der HandschriftSeite 578

1

Der Erst Appendix Zundt Sohl. Wirdet bey dem vbrigenn feur, welcher meister das hat, wenn die Pfann saltzs1 aller ausbracht ist wordenn, gemacht, als mann geust etzliche aschen Roher sohlenn in die Pfann, vnnd macht die bey den vbrigenn kohlenn gar, Wirdet denn Zunde sohl genennet, darumb das sich durch diese besserung die anndere Sohl desto ehr zu saltz annzundenn, auch das vberige feur nit vergebenns ausgehe, Zeichenn Der wirdet im Saltzwerck gebraucht, 1. Flöß zeichenn, 2. Flöß Klaffter zeichenn 4. Jegenn zeichenn, 5. fuhrzeichenn 6. Esellhauffenn zeichenn 7 Waldtleger zeichenn, Zollhauß in Sodenn. Ist Anno 63. vnnd 64. gebawet, hatt in

Unsichere Lesungen

  1. Z. 4: saltzs — Endung undeutlich

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HandschriftS. 579 Bl. 288r Der Erst Appendix

Wortlaut der HandschriftSeite 579

1

Der Erst Appendix. alles zuerbawenn kostet, ――――― 283 fl. 24 alb. 2½ hlr. Das holtz hat vnnser gl. f. vnnd herr zum bestenn gehabt, Zin maß. Das hilttet ― 2 virtell sein ― 12 quart, damit werdenn alle Saltzmas geeichet, vnnd muß Jedes dismahls ― 6 haltenn, Ist ein achtell ― 22. virtell. Zwingenn. Werdenn vf der huttenn zum Lippoldesberg gegossenn, sein dreyerley, vnnd werdenn in Steinkolen Boden gebraucht, Heupt zwingenn braucht mann zu dem Schornnstein, Schaller zwingenn braucht man vornn vor dem Rost, darinnenn gehenn die ― 2. schallernn oder blech, welche mann vf vnnd zu thun kann, wenn mann die kolenn zum brennen in Saltzsiedenn vnnderwirfft, Kurtze zwingenn braucht mann auchobenn im Schornnstein, Item vber den Windtlöchern vnnd Schorlöchernn,

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HandschriftS. 580 Bl. 288v Der Erst Appendix

Wortlaut der HandschriftSeite 580

1

Der Erst Appendix. Verzeichnus, Wasgenntzlich in ein holtzbodt gehöret, vnnd ein Bodt mitt aller zugehorigenn Rustung zum Saltzsiedenn kostet. Das gebew des Bodts zumachenn in alles ―――――― 77 fl. 8½ alb. Die Pfann mit Irer zugehörung ―― 34 fl. 18 alb 3 hlr. Die Gesöde darauff die Pfann gesetzt wirdt, ―――――― 2 fl. 24 alb. das Pfanntuch ―――――― 2 fl. 3 alb 10½ hlr. zwey kubenn ――――― 16 fl. 18 alb zwenn zober ――――― 10 alb. zwenn Sohltröge ――――― 4 fl. 10 alb vier Pfannenbeume1[?] ――――― 10 alb. die strick darzu ――――― 3 d.2[?] die drey gerenn ――――― 17 alb. Diß alles muß vnnser gnediger furst vnnd herr Inns Bodt verschaffenn Summa thut. ―――――― 139 fl. 16 alb.

Unsichere Lesungen

  1. Z. 15: Pfannenbeume — Wortende undeutlich
  2. Z. 16: d. — Münzkürzel unklar

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HandschriftS. 581 Bl. 289r Der Erst Appendix

Wortlaut der HandschriftSeite 581

1

Der Erst Appendix. Nota. Die steinkolenn Bode aber kostenn wegenn der Schornstein, darzu mann viel steine habenn muß, ein fast Inn die ——— Darzu gibt vnnser gnediger furst vnnd Herr eden[?]1 Bödern Jars zu haltung des gesödes, vnnd gemeiner Beur[?]2 — 6 fl. Item vonn der Aschenn vnnd schlackenn außzutragen — 6 fl. Mehr gehöret in ein Bodt, mus der Södermeister verschaffenn. Zwölff Schauffelnn kostenn ——— 8 alb Ein schnepffenn ——— 3½ alb. Zwo Verleff[?]3 ——— ½ alb. Ein Eschenn[?]4 ——— 2½ alb. Drey fegefäßer ——— 5 alb 3 hllr. Ein Beißkordt[?]5, ——— 2 alb Zwo Kohlkruckenn ——— 4 alb Zwo Saltzkruckenn ——— 1 alb 4 hllr Ein Aschenn kruckenn ——— 3 hlr.

Unsichere Lesungen

  1. Z. 6: eden[?] — evtl. Jeden, Schwungansatz
  2. Z. 7: Beur[?] — Wortende undeutlich
  3. Z. 14: Verleff[?] — Anfangsbuchstabe V/B
  4. Z. 15: Eschenn[?] — Anfangsbuchstabe unklar
  5. Z. 17: Beißkordt[?] — Anfangsbuchstabe B/R

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HandschriftS. 582 Bl. 289v Der Erst Appendix

Wortlaut der HandschriftSeite 582

1

Der Erst Appendix. Ein Kohlgertte ——— 1 hlr Ein hangelicht, ——— 2 alb. Drey Mullernn[?]1 ——— 6 alb. Ein saltzfeßlein ——— ½ alb. Ein aschenn sieb ——— 2 alb. Summa thut —— 1 fl 11 alb 11 hlr. Nota. Darzu muß der meister habenn des Jars Rueß kar. Besenn kar. Leuchtsell zu Jedem werck kar —— 1 alb. vnnd die weil die Pfann wehret vor —— ½ alb. Achtell saltz blut oder farbe, Nota. Der Schmidt muß bey die Pfann liefferenn, so auch Inns Rots gehöret, vnnd hieforne beim gelde nicht specificirt ist. Beißhämer ——— 2. Hackenn ——— 1 Pfannhackenn ——— 16 Feür hackenn ——— 1. Schiepffenn ——— 3.

Unsichere Lesungen

  1. Z. 4: Mullernn[?] — ll/ld unklar

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HandschriftS. 583 Bl. 290r Der Erst Appendix

Wortlaut der HandschriftSeite 583

1

Der Erst Appendix. Steinkolen Bergkwergk. Ambter. Bergkheuptmann. Bergkvogtt Bergkschreiber Geschworne. Steyger, Kolenn messer Heuer, Hundtlauffer Karnnlauffer Bergk schmidt, Haspeler[?]1,

Unsichere Lesungen

  1. Z. 14: Haspeler[?] — sp/ss unklar

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HandschriftS. 584 Bl. 290v Der Erst Appendix

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HandschriftS. 585 Bl. 291r Der Erst Appendix

Wortlaut der HandschriftSeite 585

1

Der Erst Appendix. Außfurderung. Heist vnnd ist soviel als außbringenn, Außfurderung der Kohlenn, Ist wenn mann die Kolenn mit den Hundenn vom ortt zu tag außbringet, Außfurderung des Schwelß Ist dergleichenn wenn mann den Schweel, so vber den Kohlenn steget, auß dem Berge bringt, Außbruch. Heist wenn mann ein fein ort vom Kolenn vor sich hat, Außwechssell des gezimmers, Ist wann das gezimmer im Stoll Baufellig wirdt, das mann neue thürstocke einstreicht, Außfahrenn, Ist wenn die arbeit verfertiget, Auffahrenn eins Gedings Ist wenn denn arbeiternn etliche Lachter zubrechenn[?]1 verdingt werdenn,

Unsichere Lesungen

  1. Z. 19: zubrechenn[?] — Wortende am Rand gekürzt

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HandschriftS. 586 Bl. 291v Der Erst Appendix

Wortlaut der HandschriftSeite 586

1

Der Erst Appendix. Altter Backoffe. Ist das ortt, da erstlichenn die Kolenn sich endtzündet, vnnd anngangenn, Axte. Habenn die Steiger zum gezimmer zugebrauch. Außfahrenn Heist wenn die arbeiter Ire Schichtenn verfahrenn, vnnd wieder aus dem Berge fahrenn, oder gehenn, Arsledder Ist, welche die Bergkleute tragenn vorm hindernn, wie anndere handtwergks meister die Irenn vorne tragenn Anfelle. Seindt zwey kurtze höltzer, vnnd vff einer seittenn außgekümmet, welche mann in Schechtenn, zu den tragstempell zugebrauchenn, dieselbenn darinnenn annzutreibenn, das die Jöcher darauff könnenn gelegt werdenn,

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HandschriftS. 587 Bl. 292r Der Erst Appendix

Wortlaut der HandschriftSeite 587

1

Der Erst Appendix. B. Bergkhaubtmann Dessenn ampt ist, das er alle Bergkwergk im Lannde in verwaltung vnnd vfsicht hat, vnnd alle rechnung annhörenn vnnd vnnderschreibenn muß, Bergk vogt. Dessen ampt ist, das er auch alle Bergkwergk, benebenn dem Bergkheuptmann in vfsicht, vnnd verwaltung hat, die befahrenn, Rechnung annhören helffen, vnnd mit vnnderschreibenn, auch allenn Sonnabendt am Meißner bey der bezahlung sein, vnnd demnach vf allen Bergkwergken den Zehendenn einbringen vnnd verrechnenn, Bergkschreiber. Dessenn ampt ist, das er alle die Kolenn, was derenn vf den Stolenn außgefürdert, zu seiner Innahme bringt, vnnd dieselbigenn Jedes maß vor — 2½ alb verkauffet, vnnd darüber richtige klare Rechnung thut, was er vor Kolenn vnnd geld [gestrichen: vt[?]]1

Unsichere Lesungen

  1. Z. 20: [gestrichen: vt[?]] — getilgter Wortansatz unleserlich

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HandschriftS. 588 Bl. 292v Der Erst Appendix

Wortlaut der HandschriftSeite 588

1

Der Erst Appendix. einnimmet, vnnd was wiederumb er dargegenn außgibt, Muß auch auf die arbeiter sehenn, das sie zu rechter zeit vf vnnd ab fahrenn, Ire Schichtenn arbeitenn, geding vnnd annders Jederzeit verrichtte, das Stoll vnnd Schechte verwahret werdenn, wirdet auch Schichtmeister genennet. Bergkschmidt. Muß alles vom Eisenwergk, was vffm Bergkwergk zumachenn bedürfftigk, verfertigenn, Bergk Hundt Ist in einer vierung wie ein Kastenn vonn Holtz — 3½ schue lanng — 1 schuch 9 zoll weit — 2 schue 1 zoll tieff zusammenn geschlossenn, vnnd mit eisenn werck beschlagenn, Damit mann Kolenn, Schuttl[?]1 vnnd Bergk außfürdert, Borer Braucht der Steyger in legung der Gestennge, Bergk. Ist das Erdtreich, so sich im Berge ereugett. es

Unsichere Lesungen

  1. Z. 16: Schuttl[?] — Wortende unklar

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HandschriftS. 589 Bl. 293r Der Erst Appendix

Wortlaut der HandschriftSeite 589

1

Der Erst Appendix. sey Thonn oder anndere Materie, Bergk kappenn. Werdenn gebraucht in befahrung der Bergkwerge, das mann sie annthut, anndere Kleider damit zuverschonenn, Belge. Braucht der Schmidt zu seiner arbeit, werdenn auch bisweilenn Wetter in die Berge zu bringenn, gebraucht Bergk Compas. such[?]1 L Bergkhawer. Welcher vorm ort arbeitet, vnnd die Kolenn langen thut, Bergktrogk. Ist ein Mollenn, vnnd braucht sie zu einfaßung der Kohlenn, Brechstanngenn. Ist ein grosser eysernn stab, vnnd mann braucht Ihnen, wann grosse klufftige wennde verfallenn,

Unsichere Lesungen

  1. Z. 10: such[?] — Verweiswort undeutlich, sucs/such

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HandschriftS. 590 Bl. 293v Der Erst Appendix

Wortlaut der HandschriftSeite 590

1

Der Erst Appendix. Bergk zurückstürtzenn. Ist wenn etwas im Berge eingehet, das mann solchs ann die wüstenn orter bringet, vnnd Bergkfestung darauß macht, Braune Kohlenn. Seindt nicht so gut als die schwartzenn, sein wohl voller schweffell, treibenn aber nicht so starck vnnd wohl, als die gutenn schwartzenn Kohlenn, vnnd liegenn vnnter den schwartzen koln, des weißen liegentes, Beckkolenn. Sein auch etwas schwartz, doch mit brauner vermengt, seindt auch nicht so gut, als die rechtenn schwartzen Kolen, seindt auch etwas leichter, doch kann mann sie im Saltzwerck mit brauchenn, Bergkseill. Braucht mann zu ein vnnd außfürderung in den Schechten, Bergk oder setzeisenn Braucht mann zu denn Festungenn,

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HandschriftS. 591 Bl. 294r Der Erst Appendix

Wortlaut der HandschriftSeite 591

1

Der Erst Appendix. Backöffe. Ist der ortt, do sich vnversichtlich die Kolenn selbst anngezündet vnnd gebrennet. C. Compaß. Wirdt Inner vnnd außerhalb dem gebirge in abziehung vnnd vffahrung, auch zusammenbringung der Stoll vnnd Lenngorter der durchschlege gebraucht, D. Dach. Ist der Zechstein so vber dem Kolenn steget, vnnd ist ein fest wackenn[?]1 gebirge. Donnenn Bretter Seindt lannge Stanngenn, braucht mann in den Schechtenn, das die Kübell vnnd wasser thonnenn daran vf vnnd abgehenn, vnnd nit annstreichenn, Dörlein Ist das gezimmer, so der Steyger in vffarung der Stollenn setzt, damit das gebirge nicht Inngehet,

Unsichere Lesungen

  1. Z. 13: wackenn[?] — ck/rk unklar

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HandschriftS. 592 Bl. 294v Der Erst Appendix

Wortlaut der HandschriftSeite 592

1

Der Erst Appendix. Dunckhöltzer. Werdenn in flachenn schechtenn geschlagenn, das die thonnenn sich darann abstoßenn, oder abweisenn könnenn, gleich wie die thonnen bretter, Durchschlagk. Heist, wann mann mit den Lengorttern oder Querschlagk zusammenn kömpt, Durchschlagk. Ist wie ein halbe sanckl1 axt, welche der Steyger zum gezimmer gebraucht, vnnd die Löcher in die grundtladenn, darinnenn die Zapffenn ann den thürlein gesetzt, machet, darumb es ein Durchschlag genenndt wirdt. E. Einfahrenn Ist vnnd heist, wann die arbeiter ann Ire Schichten, in den Bergk fahrenn, auch wann anndere das Bergkwergk besehenn wollenn,

Unsichere Lesungen

  1. Z. 10: sanckl — Lesung sanckl/sauckl unsicher

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HandschriftS. 593 Bl. 295r Der Erst Appendix

Wortlaut der HandschriftSeite 593

1

Eue strich1[?], Jst ein holtz, wirdet quer im Schacht, den die Wandtrutenn Zungestrichenn2[?], darmit der Schacht nit zusammenn gehet, wirdt auch spreutze genanndt. Eisernn Schlegell. Werdenn gebraucht zu ergentzung oder zerschlagung, auch wohl zu erschellung der grossenn wenndenn, F. Feustell. Jst wie ein Eysernn hanndthamer mit zweyenn Bahnenn, so der hewer vorm ort benebenn dem Bergkeisenn, vf den verfallendenn Vestungenn zugebrauch3[?], Flötz. Seindt [übergeschrieben: +] die[?] Bolenn, welche zwischenn dem hanngendenn vnnd liegendenn stehe[gestrichen: t]5, vnnd darmit Inns gebirge streiche[gestrichen: t]6, Fündtgrubenn. Jst da erstlichenn eine Neues7[?] vnverwandts felt,

Unsichere Lesungen

  1. Z. 1: Eue strich — wohl Einstrich; Schreibung unklar
  2. Z. 3: Zungestrichenn — wohl eingestrichenn
  3. Z. 12: zugebrauch — Endung undeutlich
  4. Z. 14: die Bolenn — Artikel unklar
  5. Z. 15: stehe[gestrichen: t] — Umfang der Streichung unklar
  6. Z. 16: streiche[gestrichen: t] — Umfang der Streichung unklar
  7. Z. 18: Neues — Lesung unsicher

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HandschriftS. 594 Bl. 295v Der Erst Appendix

Wortlaut der HandschriftSeite 594

1

nach Ertz oder anndere Materien entblöst werdet, Fiemell1. Jst ein lannger Eysernn keyl, welchen mann Jn die klüffte setzt, vnnd darmit die grossenn wennde vonn annder hebet, Wirdt auch vnnter weilenn, Wann die kolenn vorm ort feste stehenn, in verschremenn, gleichfals gebraucht, vnnd in die Ritze oder Schrammenn gesetzt, vnnd mit einem grosen feüstell rein getriebenn, das grosse stuck brechenn müssen, Först. Jst ein feste Steiner warkenn2[?] gebirge, welches vber den kohlenn stehet, wirdt auch wohl der Zechstein oder dach genenndt. Fallenndts des gebirgs. Jst wann die först des Zechsteins obenn ründer3 vorm ort sich in die Sohl stürtzet, vnnd keine kolenn vorm ortt mehr stehenn, oder lanngenn kann. Farttenn. Seindt Leytter, welche mann in Schechttenn Zum4[?]

Unsichere Lesungen

  1. Z. 2: Fiemell — Schreibung unklar
  2. Z. 11: warkenn — Lesung unsicher
  3. Z. 15: ründer — Lesung unsicher
  4. Z. 19: Zum — abgekürzt, Zeilenende

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HandschriftS. 595 Bl. 296r Der Erst Appendix

Wortlaut der HandschriftSeite 595

1

ein vnnd ausfahrenn zugebrauchenn, desgleichenn vor den kohlorttern, den Schweel1[?] vnnd kolenn hernach zuhauenn, G. Ganngk2. Seindt vielerley im gebirge, einer mechtiger als der annder, darinnenn sich der Bergkmann des gebirgs vnnd gelegennheit, mit Stoll vnnd Schechte anzusetzenn, zurichtenn, wo dieselbenn Jr streichenns, steigenns oder fallenns habenn, Geschiebe Jst Jederzeit ein klein vnnstanndigs gebirge, Welchs die Sündtfludt Jederzeit am ganntzenn gebirge abgeschobenn, vnnd nicht stehet, das mann mit Schechten oder Stollenn kann einkommenn, Sonnder mus zuuor verbauet werdenn, damit mann sich dann ersehenn kann wie Jederzeit dem dringenn vorzukommenn, Geschicke. Jst da sich erstlichenn ein gut enntspreussenn3[?] will,

Unsichere Lesungen

  1. Z. 2: Schweel — Lesung unsicher
  2. Z. 5: Ganngk — Stichwort, Schreibung unklar
  3. Z. 19: enntspreussenn — Lesung unsicher

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HandschriftS. 596 Bl. 296v Der Erst Appendix

Wortlaut der HandschriftSeite 596

1

das mann eines guts im bawenn zuuermutenn, vnnd in hoffnung stehet, des orts wo die geschicke oder gelegennheit vorfallenn, etwas annzutreffenn Gestennge. Seindt lannge breite büchenn Bohlenn, welche mann vf die grundtladenn der Sohlenn leget, darauff die Bergkhunde gehenn, Gestuebe Jst klein schwartz Mulechtigk1 gestüebe der kohlen, welche mann zu annfanng, ehe vnnd zuuor mann ann die grobenn Braunenn kolenn kömpt, durchfahrenn müssenn, Welches Jederzeit die Sündtflut vom ganntzenn gebürge der kohlenn abgeschobenn. Grundtladenn. Jst ein lanng holtz vf allenn seittenn beschlagenn, vnd fornnenn vnnd hindenn ausgelocht, Welches mann Jnn die Sohl legt, darinnenn zwenn thüer storke2[?] gesetzt werdenn, so den Stollenn vnntenn von einannder hellet, das er nicht zusammen gehen kan,

Unsichere Lesungen

  1. Z. 9: Mulechtigk — Lesung unsicher
  2. Z. 18: storke — wohl stocke

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HandschriftS. 597 Bl. 297r Der Erst Appendix

Wortlaut der HandschriftSeite 597

1

Gezimmer. Heist, wann ein Stoll mit thüerstörke1[?], kappenn vnd Grundtladenn wohl versetzt, vnnd in der Först, vnnd vf den seittenn mit pfelenn wohl verwaret ist, das nichts im Stoll kann eingehenn, oder schadenn zu bringenn. Getriebe. Seindt lannge breite pfele, welcher vber den kappen anngestickt wirdet, damit mann, vnnter dem kleinenn abgeschobenenn gebürge des geröls kann durchfahrenn. Geröls. Jst ein vnnstanndiges gebirge, welches mann vornne am tags hat, vnnd Jederzeit die Sündtfludt am ganntzenn gebirge abgeschobenn, Gebirge. Jst Jederzeit ein fein stanndthafftiges gebirge, darinnenn mann kann fortkommenn, auch Jederzeitt zuersehenn, wie sich Jede Bergkartt will annlassenn.

Unsichere Lesungen

  1. Z. 2: thüerstörke — wohl stöcke

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HandschriftS. 598 Bl. 297v Der Erst Appendix

Wortlaut der HandschriftSeite 598

1

Grube. Wirdt vnnder zeitenn genenndt ann stadt eines Stolles, das mann sagt, da etwann einer nach dem andern fragt, er sey in der Grubenn. Geschworne. Jst sein diennst, das er den arbeiter verdingen mus, vnnd wann die arbeiter solch geding vfgefahrenn, mus er solchs Jhnenn, mit den Lachter abnehmenn, vnnd schreibenn lassenn, wie es mit Jhnenn vberkommenn, mus auch im gebirge zusehenn, das die orter recht getriebenn, die kohlenn verschrembt vnnd die Stoll vnnd Schechte im Bau gehalttenn werde. Grubenn Beill. Hat der Steyger in machung des gezimmers zugebrauchenn, vnnd ist bey nahe die helffte so gros, als ein annder Zimmerbeill. Grubenn Liecht. Habenn die Steyger vnnd Arbeiter in den Stoll vnd

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HandschriftS. 599 Bl. 298r Der Erst Appendix

Wortlaut der HandschriftSeite 599

1

Schechttenn, ann stadt der gezogenenn Liechtter, zugebrauchenn, so einem hanngendenn liecht ehnlichenn, vnnd werdenn einstheils vonn Eysenn, kupffer, oder Meßingk gemacht. Ruodenn1[?]. Wirdt im Grubenn liecht ann stadt eines Dochtts gebraucht, welche vonn Leinenn tuch gemachtt, vnnd im vnschlet wie ein hanngeliecht mit Öle brennenn mus, H. Hanngenndes Wirdt vnnd ist der Zechstein oder Dachwelchs vber den kolenn stehet, Haspell Jst ein Rundt geschnittenn holtz, welchs hindenn vnd fornne zweenn Eisernn zapffenn hat, vnnd in die Haspell stützenn gelegt wirdet, das es vmbgehenn kan,

Unsichere Lesungen

  1. Z. 5: Ruodenn — Stichwort, Initiale R/K unklar

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HandschriftS. 600 Bl. 298v Der Erst Appendix

Wortlaut der HandschriftSeite 600

1

Haspell hornn Seindt zwey krumme höltzer wie ann einem Schleiffstein, Werdenn ann die zapffenn des Haspels anngeschlagenn, damit mann vmb vnnd vmb drehen kan, Haspell stützenn. Seindt zwey beschlagene höltzer, darann werdenn vntenn zapffenn geschnittenn, welche in die Brüch oder pfüel beume gesetzt werdenn, vnnd wirdt an Jedenn obenn ausgeschnittenn, darinnenn der Haßpell lieget, mit dem zapffenn, Henngbanngk. Seindt zwey holtzer, werdenn des Schachts lenngde Jnn die pfüelbeume geschnittenn, welches sich in einer Vierung zusammenn helt, vnnd darauff die kübell, welche aus dem schacht gezogenn abnimmet. Hewer Seindt die Jenige, welche kolenn vorm ortt langen, vnnd das gedinge habenn, Jedes maß vmb —— 6 thlr1[?].

Unsichere Lesungen

  1. Z. 19: thlr — Abkürzung; thlr oder hlr

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HandschriftS. 601 Bl. 299r Der Erst Appendix

Wortlaut der HandschriftSeite 601

1

auszufuhrdenn, Hündtslauffer. Seindt die welche die kolenn vonn den hewer mit den Berckhündenn vom ortt zutag auslauffenn oder bringenn. Hornnstadt1. Jst ein raum im gebirge, das mann vf die seittenn der Stoll mit Schechttenn zusenckenn vnnter sich kommenn, auch sonnstenn zu anndern vorfallenndenn dingenn, es sey mit wetter, holtz einzubringenn, oder mit den Bergkhündenn einer dem andern zu weichenn kann vortkommenn, Heupt Stoll Zweenn. Beim Rauschenndenn wasser }2 Seindt die da man koHaubtstoll einenn } lenn kann ausfordern Vor der Zauwersch3[?] } oder ausbringenn Halle Jst vorm Stoll der platz, da mann den Bergk oder Schweel4[?] hinlauffet.

Unsichere Lesungen

  1. Z. 6: Hornnstadt — Stichwort, Lesung unsicher
  2. Z. 14: } — Klammer: drei Stollennamen, rechts gemeinsame Erklaerung
  3. Z. 16: Zauwersch — Ortsname, Lesung unsicher
  4. Z. 19: Schweel — Lesung unsicher

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HandschriftS. 602 Bl. 299v Der Erst Appendix

Wortlaut der HandschriftSeite 602

1

J. Jöcker. Werdenn vonn vier holtzernn so beschlagenn zusammenn in vierung geschnittenn, welche mann in sennckung der Schechtenn zugebrauchenn, das das gebirge darhinder stehenn kann, K. Kappenn. Jst ein holtz darann fornne vnnd hindenn eine kimme geschnittenn, vnnd obenn in der först vber zwey thüerstörke1[?] in Larffenn, so daran geschnittenn, gelegt, so die thüerstörke2[?] obenn vonn einannder helt. Kastenn. Jst mit vier dielenn zusammenn getragenn, oder genagelt, vnnd habenn die Steyger zum Werckgezeug zugebrauchenn, dasselbige verwarlich darinne zubehaltenn,

Unsichere Lesungen

  1. Z. 11: thüerstörke — wohl stöcke
  2. Z. 12: thüerstörke — wohl stöcke

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HandschriftS. 603 Bl. 300r Der Erst Appendix

Wortlaut der HandschriftSeite 603

1

Kawe. Sein zwo mit Steinenn gewelbet geschlossenn, so Steyger vnnd die hewer mit sampt den anndernn Arbeiternn Sommer vnnd winter zeit Jnnenn habenn, vnnd nach notturfft zugebrauchenn. Karnnlauffer. Seindt die, welche zu annfanng eines stols, mit lauffkarrn ein geraüchl1[?] lauffenn, ehe vnnd zuuor die Gestennge gelegt werdenn. Kuebell. Jst ein kurtz knüppell, welchenn mann ann das Bergkseyl schlinget, vnnd darauff in die schechte fehret, Keilhawe Jst ein Eisern Picke, damit mann die kolenn gewinnet, Kraill Jst ein eisernn Reche damit mann die grobenn kolenn kann auszihenn.

Unsichere Lesungen

  1. Z. 8: geraüchl — Lesung unsicher

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HandschriftS. 604 Bl. 300v Der Erst Appendix

Wortlaut der HandschriftSeite 604

1

Kratze. Jst ein Eisernn hackenn, doch etwas fornne zugespitzt, welche mann zun kolenn, vnnd zu anndern gebirge zugebrauchenn Krüeckenn. Hat mann zu Jnnfassung der kolenn zugebrauchenn, Kohlenn. Seindt dreyerley Erstlichenn schwartze kolenn. auch pech vnnd Braune kolenn. Kohlnnschöpffenn. 2. Beim Rauschenndenn wasser, darinnenn mann die kolenn stürtzet, derenn ist einer, darinnen die kastenn gemacht seindt —— 100 schue lanng, vnd 25. schue weit, der annder — 46 schue lang, vnnd — 26 schue weit verfertiget, Kohlenn kastenn. Darinnenn mann die kohlenn störtzet, seindt — 80. vnnd ist ein Jeder sechs schue hoch — 4 ½ schuch

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HandschriftS. 605 Bl. 301r

Wortlaut der HandschriftSeite 605

1

weit, vnnd 6. schue lanng, vnnd vf den seittenn mit Bretternn verschlagenn, vnnd fornne mit einer thüer vermacht, Welche mann kann, vf vnd zu thun, vnnd gehenn Inn Jedernn — 18 mas, thut, ———— 1440 mas Kohlnnschopffenn.

2

Derenn ist auch einer bey der Zauwersch1[?], da mann Kolenn in sturtzet, Ist lanng — 80 schue, Breit im Lichtenn — 20 schue.

3

Kuebell. Hat mann zu ausfurderung in den Schechtenn zugebrauchenn, vnnd ist gemacht, wie ein grosser Bornneijmer, mit einem grossem eijsernn Henckell.

4

L. Lachter Ist wie ein Maß — 7 Werckschue lanng, damit mann Jederzeit die tieffe vnnd lennge, was vfgefarenn wirdet, abnimmet, vnnd damit misset,

Unsichere Lesungen

  1. Z. 7: Zauwersch — Ortsangabe unsicher

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HandschriftS. 606 Bl. 301v

Wortlaut der HandschriftSeite 606

1

Lauffkarnn Ist wie ein Schaubekarnn, welche zu anfanng der Stoll zugebrauchenn ist. Lottenn.

2

Werdenn mit Tennenn Bretternn zusammen gefügt, vnnd eigenntlichenn zusammen geschlossenn, welche mann in einannder stossenn kann, vnnd zum wetter zugebrauchenn.

3

Leidt nagell. Ist ein Eisernnagell, welcher Inn die Gabell an den Bergkhundt gemacht, vnnd zwischenn den gestenngenn gehet, vnnd den Bergkhundt zurechtt weiset.

4

Lieggenns. Ist ein weis warbenn1[?] gebirge, da die Kohlenn auf liegenn. Lenngortter. Werdenn vf die seittenn den Stols getriebenn, das mann damit erfahrenn kann, wie breit oder mechtigk

Unsichere Lesungen

  1. Z. 15: warbenn — w/f unsicher

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HandschriftS. 607 Bl. 302r

Wortlaut der HandschriftSeite 607

1

die Kohlenn im Berge stehenn, Werdenn auch nach wetter in anndere Stoll oder Schechtte nach durchschlege zufahrenn, getriebenn, das mann desto weitters im gebirge wetters halbenn, das die Liechter brennenn, kann fort kommenn, Larffe.

2

Ist eine Kimme, welche obenn in die thüer störke geschnittenn werdenn, darinnenn die kappen gelegt, M.

3

Marscheider Mus die Stoln, schechte, Lenngorter abziehenn, vnnd ein Jedes ort zu tag ausbringenn, das mann mit den durchschlegenn einenn nach dem anndern zutreibenn, kann annsetzenn, auch wie tieff oder hoch Jeder Stoll vf Jedenn ganngk einzubringen ist, Maß.

4

Darinnen gehenn — 22 allenndorffer Metzenn,

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HandschriftS. 608 Bl. 302v

Wortlaut der HandschriftSeite 608

1

mit welchem mann die Kohlenn ausmesset, vnnd ein Jedes derselbenn maß eins vmb — 2 ½ alb verkaufft werdenn, Mundtloch.

2

Ist zu anfanng des Stollenns so baldt das erste Fahrthüerlein gesetzt wirdet, N. Neuer Backoffe.

3

Ist des orts da sich das feuer am letztenn vber dem Stoll vonn dem altenn Backoffenn enndtzündet, O.

4

Orts. Heist da es Jederzeit am ganntzenn wenndet, vnnd mit weitter fort kommenn kann, Ortspüssell.

5

Ist ein grosser Eiserhamer vonn — 13 oder 14 pfundenn, welchenn die arbeiter zu den grossen wenden,

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HandschriftS. 609 Bl. 303r

Wortlaut der HandschriftSeite 609

1

darmit dieselbigenn enndtzwey zuschlagenn, zugebrauchenn, auch in abtreibung der Triepffelnn, gleichsfals zu nutzenn.

2

P. Pfoell. Seindt lannge Schmale, Welche mann vf die seittenn der Thuerstörke verscheust, vnnd mit Berge darhinder ausgefült, das nichts vonn Berck oder anndere Materien in den Stoll rein gehenn kann, Desgleichenn hat mann sie auch in der Först vber den kappenn zugebrauchenn, Pfoelbeume Seindt zwey lannge beschlagene holtzer, so vber Jedenn Schacht gelegt wirdet, Welche mittenn ausgelocht, darinnenn die Haspell stützenn mit den Zapffenn stehenn, vnnd in die Henngebanngk gleichfals zugeschnittenn werdenn, Pompenn.

3

Werdenn gebraucht desfals der orter da sich die Kolen

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HandschriftS. 610 Bl. 303v

Wortlaut der HandschriftSeite 610

1

ins gebirge stürtzenn, vnnd das wasser aus dem tieffestenn vf die Stoll gehabenn wirdet, vnnd sein abganngk habenn kann, Pomper.

2

Seindt gemeine arbeiter, welche ann denn Pompenn ziehenn könnenn, Parthüerlein. Seindt zwenn Stennder darann obenn ann Jedernn eine Larffe, vnten Zapffenn werdenn anngeschnitten, Q.

3

Querschlagk. Ist etwas ennger vnnd niedriger als ein annder Stoll, werdenn getriebenn nach wetter, das mann damitt in anndere Stoll vnnd Schechte nach wetter zu durchschlage treibet, so mann dann damit vonn einem ort zum annderenn das wetter führenn kann,

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HandschriftS. 611 Bl. 304r

Wortlaut der HandschriftSeite 611

1

R. Reder Ist vonn droth durchsichtigk gemacht, das mann die kleinenn Kolenn darauff redenn, vnnd das kleine gestube durchfallenn kann Rennenn.

2

Werdenn vonn holtz aus gekimmet, welche mann zu leitung des wassers, wo das vonnötenn, hinfürenn kann, Rösche.

3

Ist ein abraum, welche mann am Berge Erstlichen in anhebung eines Stols thun mus, das mann vor das gebirge eine gleiche Sohle bringet, das mann darnach mit einem Stoll annfahenn kann, Roubaum1[?] Haspell.

4

such B. Ist der Haspell, darumb das seyl austem Schachtt gezogenn wirdet,

Unsichere Lesungen

  1. Z. 15: Roubaum — Stichwort; evtl. Rondbaum/Rundbaum

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HandschriftS. 612 Bl. 304v

Wortlaut der HandschriftSeite 612

1

Rolle. Ist vonn dielenn vf den seittenn vnnd vntenn verschlagenn vnnd gemacht, wie eine Rinne, darinnenn mann Kolenn vonn einem stiegenndenn ort, Inn die strecke des Stollenns bringenn kann vnd furters in den Bergkhundenn zu tag ausfordert, S.

2

Schechte Seist was vnntenn in die tieffe gesunckenn wirdett, vnnd Jeder Bergk art gelegennheit in erfahrung des gebirges erkennt, auch wetters halbenn auff die Stoll einbringenn mus, Schauffell Ist ein Eiserne Schueppe, welche mann in dem gebirge, zu ab vnnd zu ruck des kleinenn gebirges zugebrauchenn,

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HandschriftS. 613 Bl. 305r

Wortlaut der HandschriftSeite 613

1

Schicht. Ist wann ein Jeder arbeiter des tages seine arbeitt der — 12 stunde verrichttet. Steiger Heist, Welcher vber die arbeiter zugebietenn vnnd das gezimmer in Stollenn vnnd schechtenn verfertigenn mus, Steigent Orts Heist wann mann ein ort treibet, welchs mann vf der Sohlenn Jederzeit stiegenn lässet, vnnd gar stickell hierauff getriebenn wirdt, Schlepff hockenn Ist ein Eiser hocke mit einem Ringe, dadurch mann ein seyhl kann durch ziehenn, mit welchem mann das holtz vergk des gezimmers, als Stempell, Thuerstörke vnnd annders vor die örtter bringet, vnnd wirdt der hocke in das holtz geschlagenn, das mann

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HandschriftS. 614 Bl. 305v

Wortlaut der HandschriftSeite 614

1

darnach mit dem seyl, das holtz vffm gestennge kan einschleppenn, Steigenns Ist wann sich der Zechstein, ann die Höhe gibt, vnnd die Kohlenn darmit steigenn, wirdt Jederzeit ein steigenns genenndt, Spore.

2

Ist ein Kleise, zwischenn zwischenn zweyenn gestennge, darinnenn der Leidtnagell am hunde gehet, ist etwann — 1½ Zoll weit, Sohle Heist was mann in den Stollenn vnnter sich hatt, darauf die gestenng liegenn, Stuffenn schlagenn Heist wann der geschworne ein geding so vffgefahrenn ist, abnimmet, vnnd mit der Lachter gemessenn, macht er als dann ein Zeichenn da er gemessenn,

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HandschriftS. 615 Bl. 306r

Wortlaut der HandschriftSeite 615

1

darnach er sich die annder wochenn in fernerm vffahrenn zurichtenn, Sumpff. Heist so viel als wann mann ein tun Tam schlechtt, das mann darinnenn das wasser behaltenn kann, Schweel.

2

Der lieget vnnter dem Zechstein vnnd vf den Schwartz Kolenn, ist wohl schwartz aber nit düchtigk, das mann Ihnenn brauchenn kann, Welchenn dann Jederzeit, so fernne kein raum im gebirge ist, vf die halbenn gefürdert wirdet.

3

Schwartze Kohlenn. Die liegenn vnnterm schweel, vnnd stehenn vff den Bergkolenn, seindt zubrauchenn zu allem feuerwerck, dieweil das sie besser seindt, als die anndernn, Braune Kohlen. such B.

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HandschriftS. 616 Bl. 306v

Wortlaut der HandschriftSeite 616

1

Bech Kohlenn. such B. Stolnn. Heist wann mann Sohl liegenndt in ein ganntz gebirge treibet, die wasser zu nehmenn, das mann desto besser zur ausfürderung kann kommenn, Säge.

2

Hat der Steiger zu schneidenn Holtzwergks zugebrauch1[?] Schneidtmesser. Hat der Steiger zugebrauchenn, damit er die Stele, In kratzenn, keilhauenn, vnnd schauffelnn machet, Schneidigk Ist ein gebirge darunder mann nicht kommenn kann, es muß dann zuuor ver zimmert werdenn, vnnd ist ein gebirge das gerne bricht, Kreütze such K.

Unsichere Lesungen

  1. Z. 7: zugebrauch — Wortende am Rand abgekürzt

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HandschriftS. 617 Bl. 307r

Wortlaut der HandschriftSeite 617

1

Der Erst Appendix. stöcke, vnnd anders in den Stoll am seyl der schlepffhockenn zeucht vnnd Innfordert, | ein zapffenn geschnittenn.

2

| setzt, wetter vnnd waßers not, oder aber Im senckung vnnd einbringung tieffer Schechte, mustenn3[?] anngesetzt vnnd getriebenn werdenn | der Sohlenn zugebrauchenn.

3

| *Tabelle: Glossar des Holzvogts Wagener: Stichwort als eigene Zeile, Erklärung darunter;

4

Zeilen der Erklärung durch Zeilenumbruch getrennt, Trennung am Zeilenende als =*

Unsichere Lesungen

  1. Tarffe — Thörleiter Z.1; evtl. Karffe
  2. vn= — Thörleiter Z.1, Trennung ohne Fortsetzung
  3. mustenn — Tragkstoll Z.3, undeutlich
  4. Tragstempell — Eintrag läuft auf S. 618 weiter

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HandschriftS. 618 Bl. 307v

Wortlaut der HandschriftSeite 618

1

Der Erst Appendix in die weite des Schachts in den Stos der seittenn des Schachts gereimet, darauff die Jöcher ruhenn vnd gelegt werdenn.

2

| zwischenn der thuerstocke eingestrichenn, vnnd obenn mit Bretter vest verschlagenn, bis vor das ortt, das sich das wetter darunter kann durch ziehenn, vnnd vorm ortt damit gut wetter bringett, das mann kann dauor arbeitenn, | Stüffenn muß, das mann mit keinem büschell kann zuschlagenn oder wegk bringenn | *Tabelle:

3

Glossar des Holzvogts Wagener: Stichwort als eigene Zeile, Erklärung darunter; Zeilen der Erklärung durch Zeilenumbruch getrennt, Trennung am Zeilenende als =*

Unsichere Lesungen

  1. Tregkwergk — e/o im Stichwort unsicher
  2. — ¼ — Strich vor Bruchzahl, Zahl frei
  3. Verstürtzung — Eintrag läuft auf S. 619 weiter

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HandschriftS. 619 Bl. 308r

Wortlaut der HandschriftSeite 619

1

Der Erst Appendix. wieder darzu kommenn, | oder sonstenn vor anndernn gebirge schramenn vorm ort hinein hawenn, das mann darnach fiemell2[?] Inn die schrammenn setzenn kann, vnnd als dann mit grossenn Beuschell treibenn, das mann grosse stücke kann abtreibenn, oder rein werffenn, | stein hat, so zuschlagenn werdenn muß.

2

| verwarlichenn vom Mundtloch bis vber die Halle3 leidet, welches dann mit bretter vnnd Rinnenn vermacht, das nichts rein fallenn kann.

3

| *Tabelle: Glossar des Holzvogts Wagener: Stichwort als eigene Zeile, Erklärung darunter;

4

Zeilen der Erklärung durch Zeilenumbruch getrennt, Trennung am Zeilenende als =*

Unsichere Lesungen

  1. holenn — Verschremenn Z.1; oder kolenn
  2. fiemell — Verschremenn Z.3, unklar
  3. Halle — Wasser seige Z.2; evtl. Halde

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HandschriftS. 620 Bl. 308v

Wortlaut der HandschriftSeite 620

1

Der Erst Appendix Im schechtenn vnnd Stolnn, sonstenn brennett kein licht, das mann der orter kann etwas ausrichtenn, oder viel weniger in Stolnn oder Schechtenn bleibenn, | tenn anngehenngt, wie ein Rust1, das mann sich dann nach solchem zu arbeitenn, jederzeit fein richtenn kann, | tigung der Stolnn.

2

| außenn Schacht bringet, | *Tabelle: Glossar des Holzvogts Wagener: Stichwort als eigene Zeile, Erklärung darunter;

3

Zeilen der Erklärung durch Zeilenumbruch getrennt, Trennung am Zeilenende als =*

Unsichere Lesungen

  1. Rust — Witterung Z.2, evtl. Ruß

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HandschriftS. 621 Bl. 309r

Wortlaut der HandschriftSeite 621

1

Der Erst Appendix Inn die Schechte gehenngkt, darnach werdenn Stempell darzwischenn geschlagenn, das sich das gezimmer vom annder helt vnd nicht zusammenn gehenn kann, | *Tabelle:

2

Glossar des Holzvogts Wagener: Stichwort als eigene Zeile, Erklärung darunter; Zeilen der Erklärung durch Zeilenumbruch getrennt, Trennung am Zeilenende als =*

Unsichere Lesungen

  1. Wünschelrüten — Stichwort ohne Erklärung, Rest leer

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HandschriftS. 622 Bl. 309v

Wortlaut der HandschriftSeite 622

1

Der Erst Appendix. darinnenn der Bergk schreiber seine Wohnung hat, | einer klammer zugebrauchenn, | *Tabelle:

2

Glossar des Holzvogts Wagener, Schluss (Z); untere Seitenhälfte leer. Stichwort als eigene Zeile, Erklärung darunter;

3

Zeilen durch Zeilenumbruch getrennt, Trennung am Zeilenende als =*

Unsichere Lesungen

  1. Bencke — u/n unsicher; Zimmerbank
  2. Rauschenden — Zech Z.1, Lesung unsicher

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App. II · 2. Appendix · Band 2

Das Universalprobierbuch

Der zweite Appendix · 50 Seiten · Aufbau des Werks

HandschriftS. 623 Bl. 310r Der Annder Appendix

Wortlaut der HandschriftSeite 623

1

Der Annder Appendix. Vniuersal Probier Buch vff alle vnnd Jede Saltzwercker1[?] so da sein konnen Abgerechnet durch mich Joannem Rhenanum Calculirt. Erste Taffell. Die Erste Taffell Zeigt ann, Was ein Jeder Bronnenn ertragenn Kann, wenn mann vonn stundenn zu stundenn, vonn tagenn zu tagenn, vonn Monatenn zu Monatenn, vnnd also ein ganntz Jar rechnet, Ist die Rechnung anngefangenn vonn einer Kannenn in einer stunde, vonn Kannenn vff Eimer, vonn Eimernn vf faß, vonn fassenn vff fuder, nach Meißnischer Eich.

Aufnahme der Handschriftenseite Bd. 2, S. 623 (Bl. 310r)
Der zweite Appendix: das Universalprobierbuch, „vff alle vnnd Jede Saltzwercker so da sein konnen“ — heute: auf alle und jede Salzwerke, die es geben kann Universitätsbibliothek Kassel · 2° Ms. Hass. 186, Bd. 2, S. 623 · gemeinfrei — vollständiger Bildnachweis

Unsichere Lesungen

  1. Z. 3: Saltzwercker — Endung mit Zierschwung, evtl. Saltzwercke

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HandschriftS. 624 Bl. 310v Der Annder Appendix

Wortlaut der HandschriftSeite 624

1

Annder Taffell. Die Annder Taffell ist gerechnet gleichermassenn vonn Kannenn, vonn Eimernn zu Eimernn, von Fassenn zu Fudernn, vnnd hatt die Rechnung Jrenn annfanng vonn ein sechzehenntheil eines lots, biß vff — 100 ℔1 vff stunde, Tag, Monat, vnnd Jar gerechnet, damit mann wissenn könne wieuiel Saltz ein Jeder Bronne in einer stunde, Tag, Monat vnnd Jar ertragenn könne Dritte Taffell. Die dritte Taffell ist gerechnet, Wieuiel ein stunde, Tag, Monat, oder Jar, Kannenn, Eimer, Faß vnd fuder ein Jeder Bronne gebenn Kann, vnnd was vonn Einsechzehenntheil lötiger Sohl ann, biß vff 30. lötige ann Saltz darauß ann metzenn, Scheffelenn vnnd Vierckenn2[?] ersottenn vnnd außbracht werdenn Kann, Auch nach Meißnischer Eich.

Unsichere Lesungen

  1. Z. 6: ℔ — Pfundzeichen (lb-Ligatur)
  2. Z. 16: Vierckenn — Maßname, Lesung unsicher

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HandschriftS. 625 Bl. 311r Der Ander Appendix

Tabelle der Handschrift, S. 625

Erste Taffell, Teil 1. Zweizeiliger Kopf: Gruppenzeile 'Ein stunde gibt. | Tag. | Monat. | Jahr.' und Einzelspalten 'Kann Eimer | Kann Eim. faß fuder | Kann Eim. faß fuder | Kann Eimer faß fuder'. Spaltenköpfe 'Kann' und 'faß' sowie alle Werte dieser Spalten in roter Tinte, Gruppentrennlinien rot; untere Seitenhälfte leer.

Rot gesetzte Werte sind in der Handschrift rubriziert.

Tabelle der Handschrift, S. 625
Ein stunde gibt: KannEin stunde gibt: EimerTag: KannTag: Eim.Tag: faßTag: fuderMonat: KannMonat: Eim.Monat: faßMonat: fuderJahr: KannJahr: EimerJahr: faßJahr: fuder
1245431056219
24834111385019
37214502202029
42216820325138
546148004581148
670128414404058
1266356219631116
2458113850191201233
4842301251382400467
01260720
0241201440
0361802160
0482402880
05103003600

Unsichere Lesungen

  1. Zeile 6 Monat faß 1 — rote Ziffer blass

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HandschriftS. 626 Bl. 311v Der Ander Appendix

Wortlaut der HandschriftSeite 626

Diese Seite trägt keinen fortlaufenden Text — die Tabelle steht unten.

Tabelle der Handschrift, S. 626

Erste Taffell, Fortsetzung (Faß und Fuder je Stunde). Zweizeiliger Kopf: 'Ein stunde gibt. | Tag. | Monat. | Jahr.' und 'faß fuder | Kann Eimer faß fuder | Kann Eim. faß fuder | Kann Eim. faß fuder'; Spaltenköpfe 'faß' und 'Kann' rot, Gruppentrennlinien rot. Kein Kolumnentitel auf der Seite; untere Seitenhälfte leer.

Rot gesetzte Werte sind in der Handschrift rubriziert.

Tabelle der Handschrift, S. 626
Ein stunde gibt: faßEin stunde gibt: fuderTag: KannTag: EimerTag: faßTag: fuderMonat: KannMonat: Eim.Monat: faßMonat: fuderJahr: KannJahr: Eim.Jahr: faßJahr: fuder
1123604320
1247208640
248144017280
372216025920
496288034560
5120360043200
6144432051840
7168504060480
8192576069120
9216648077760
10240720086400
11264792095040
122888640103680
133219360112320

Unsichere Lesungen

  1. 321 — Tag fuder bei 13; so geschrieben, rechnerisch 312

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HandschriftS. 627 Bl. 312r Der Ander Appendix

Wortlaut der HandschriftSeite 627

1

So reich ist der Bronnenn zu Franckenhausenn, welcher der mennge halbenn vor den Vornembstenn in Teutschenn lande gehaltenn wirdt.

Tabelle der Handschrift, S. 627

Erste Taffell, Schluss (Fuder je Stunde 23-25). Schmaler eingebundener Streifen ohne Tabellenkopf und ohne Kolumnentitel; Spaltenzuordnung nach dem Kopf von Bl. 311v, Gruppentrennlinien rot. Zeilen 14-22 nicht im Bild.

Tabelle der Handschrift, S. 627
Ein stunde gibt: faßEin stunde gibt: fuderTag: KannTag: EimerTag: faßTag: fuderMonat: KannMonat: Eim.Monat: faßMonat: fuderJahr: KannJahr: Eim.Jahr: faßJahr: fuder
2355216560198720
2457617280207360
2560018000216000

Unsichere Lesungen

  1. Zeilen 14-22 — auf dem Scan nicht vorhanden

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HandschriftS. 628 Bl. 312v Der Ander Appendix

Tabelle der Handschrift, S. 628

Annder Taffell, Teil 1 (Salzgehalt je Kann in Loth, umgerechnet auf Eimer, Faß, Fuder). Zweizeiliger Kopf: 'Ein Kann helt. | Eymer. | Faß. | fuder.' und '℔ loth | Cente: ℔ lot | Cent ℔ loth | Ce. ℔ loth'; ℔ = Pfundzeichen (lb-Ligatur), Köpfe und Werte der ℔-Spalten rot, Gruppentrennlinien rot. Brüche wie 1/16, 4 5/8 als Bruchschreibung der Vorlage. Roter Kolumnentitel auf dieser Versoseite; untere Seitenhälfte leer.

Rot gesetzte Werte sind in der Handschrift rubriziert.

Tabelle der Handschrift, S. 628
Ein Kann helt: ℔Ein Kann helt: lothEymer: Cente:Eymer: ℔Eymer: lotFaß: CentFaß: ℔Faß: lothfuder: Ce.fuder: ℔fuder: loth
1/164 5/827 3/4123 1/2
1/89 1/4123 1/2315
1/418 1/2315630
1/2156301328
121013282724
242027245516
36304120838
49855161110
51118691213824
6132883816616
71669741948
8181611102220
920261242824924
102341382427716

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HandschriftS. 629 Bl. 313r Der Ander Appendix

Wortlaut der HandschriftSeite 629

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Tabelle der Handschrift, S. 629

Annder Taffell, Fortsetzung (13 bis 24 loth je Kann). Ohne Tabellenkopf und ohne Kolumnentitel im Bild; Spalten nach dem Kopf von Bl. 312v, ℔-Werte rot, Gruppentrennlinien rot. Zeilen 11 und 12 nicht im Bild (Scan oben beschnitten); untere Seitenhälfte leer.

Rot gesetzte Werte sind in der Handschrift rubriziert.

Tabelle der Handschrift, S. 629
Ein Kann helt: ℔Ein Kann helt: lothEymer: Cente:Eymer: ℔Eymer: lotFaß: CentFaß: ℔Faß: lothfuder: Ce.fuder: ℔fuder: loth
133021801236024
143212194838816
1534222844168
1637022204440
1739102352847124
1841202492449916
194330263205278
20468277165550
2148182911258224
22502835861016
2353631946388
24551633306660

Unsichere Lesungen

  1. 34 — Eymer ℔ bei 15, Ziffer überschrieben
  2. Zeilen 11-12 — auf dem Scan nicht vorhanden

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HandschriftS. 630 Bl. 313v Der Ander Appendix

Wortlaut der HandschriftSeite 630

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Tabelle der Handschrift, S. 630

Annder Taffell, Fortsetzung (25 loth bis 1 ℔ 6 lot je Kann). Zweizeiliger Kopf: 'Ein Kann helt. | Eimer. | Faß. | fuder.' und '℔ lot | Cent. ℔ lot | Cente ℔ lot | Cent. ℔ lot'; ℔ = Pfundzeichen, Köpfe und Werte der ℔-Spalten rot, Gruppentrennlinien rot. Kein Kolumnentitel; untere Seitenhälfte leer.

Rot gesetzte Werte sind in der Handschrift rubriziert.

Tabelle der Handschrift, S. 630
Ein Kann helt: ℔Ein Kann helt: lotEimer: Cent.Eimer: ℔Eimer: lotFaß: CenteFaß: ℔Faß: lotfuder: Cent.fuder: ℔fuder: lot
2557263462869324
266043602472116
276214374207498
286424388167770
2967242128424
306912416883216
31712243048608
1074044408880
1176104572891524
1278204712494316
138030485209718
14838499169990
15851851312102624
1687285278105416

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HandschriftS. 631 Bl. 314r Der Ander Appendix

Wortlaut der HandschriftSeite 631

1

Wiewohl aller art Sohlenn, so auff dieser seittenn anngezogenn, nicht viel flüssigk seindt, So ist doch der letzte Post nur gediegenn gut.

Tabelle der Handschrift, S. 631

Annder Taffell, Schluss (1 ℔ 10 bis 1 ℔ 12 lot je Kann). Ohne Tabellenkopf und Kolumnentitel im Bild, Spalten nach dem Kopf von Bl. 313v; ℔-Werte rot, Gruppentrennlinien rot. Zeilen 1 ℔ 7-9 lot nicht im Bild (Scan oben beschnitten); untere Seitenhälfte leer.

Rot gesetzte Werte sind in der Handschrift rubriziert.

Tabelle der Handschrift, S. 631
Ein Kann helt: ℔Ein Kann helt: lotEimer: Cent.Eimer: ℔Eimer: lotFaß: CenteFaß: ℔Faß: lotfuder: Cent.fuder: ℔fuder: lot
11097458224116516
11199145962011938
11211246101612210

Unsichere Lesungen

  1. Zeilen 1 ℔ 7-9 lot — auf dem Scan nicht vorhanden

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HandschriftS. 632 Bl. 314v Der Ander Appendix

Tabelle der Handschrift, S. 632

Dritte Taffell, Teil 1 (Salz je Stunde in Loth, hochgerechnet auf Tag, Monat, Jahr). Zweizeiliger Kopf: 'Ein stunde gibt. | Tag. | Monat. | Jahr.' und '℔ lot | Cente ℔ lot | Cent. ℔ lot | Cent. ℔ lot'; ℔ = Pfundzeichen, Köpfe und Werte der ℔-Spalten rot, Gruppentrennlinien rot. Brüche als Bruchschreibung der Vorlage. Roter Kolumnentitel auf dieser Versoseite; untere Seitenhälfte leer.

Rot gesetzte Werte sind in der Handschrift rubriziert.

Tabelle der Handschrift, S. 632
Ein stunde gibt: ℔Ein stunde gibt: lotTag: CenteTag: ℔Tag: lotMonat: Cent.Monat: ℔Monat: lotJahr: Cent.Jahr: ℔Jahr: lot
1/161 1/21131628
1/832263324
1/465206716
1/2121181350
12422162760
2116450540
3286716810
4309001080
5324112161350
641613501620
758157161890
86018002160
962422162430
107162250270

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HandschriftS. 633 Bl. 315r Der Ander Appendix

Wortlaut der HandschriftSeite 633

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Tabelle der Handschrift, S. 633

Dritte Taffell, Fortsetzung (12 bis 24 lot je Stunde). Ohne Tabellenkopf und Kolumnentitel im Bild, Spalten nach dem Kopf von Bl. 314v; ℔-Werte rot, Gruppentrennlinien rot. Zeile 11 nicht im Bild (Scan oben beschnitten); untere Seitenhälfte leer.

Rot gesetzte Werte sind in der Handschrift rubriziert.

Tabelle der Handschrift, S. 633
Ein stunde gibt: ℔Ein stunde gibt: lotTag: CenteTag: ℔Tag: lotMonat: Cent.Monat: ℔Monat: lotJahr: Cent.Jahr: ℔Jahr: lot
129027003240
13924292163510
14101631503780
15118337164050
1612036004320
171224382164590
1813164504860
19148427165130
201504500540
211524472165670
22161649505940
23178517166210
2418054006480

Unsichere Lesungen

  1. Zeile 11 — auf dem Scan nicht vorhanden

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HandschriftS. 634 Bl. 315v Der Ander Appendix

Wortlaut der HandschriftSeite 634

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Tabelle der Handschrift, S. 634

Dritte Taffell, Fortsetzung (28 lot bis 1 ℔ 6 lot je Stunde). Ohne Tabellenkopf und Kolumnentitel im Bild, Spalten nach dem Kopf von Bl. 314v; ℔-Werte rot, Gruppentrennlinien rot. Zeilen 25-27 nicht im Bild (Scan oben beschnitten); untere Seitenhälfte leer.

Rot gesetzte Werte sind in der Handschrift rubriziert.

Tabelle der Handschrift, S. 634
Ein stunde gibt: ℔Ein stunde gibt: lotTag: CenteTag: ℔Tag: lotMonat: Cent.Monat: ℔Monat: lotJahr: Cent.Jahr: ℔Jahr: lot
2821063007560
292124652167830
3022166750810
31238697168370
1024072008640
112424742168910
12251676509180
13268787169450
1427081009720
152724832169990
162816855010260

Unsichere Lesungen

  1. 24 — Tag ℔ bei 1 ℔ 1 lot, Ziffer überschrieben
  2. Zeilen 25-27 — auf dem Scan nicht vorhanden

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HandschriftS. 635 Bl. 316r Der Ander Appendix.

Tabelle der Handschrift, S. 635

Umrechnungstabelle Stunde/Tag/Monat/Jahr. Zweistufiger Kopf: Gruppen 'Ein stundt gibt.' (℔, lot), 'Tagk.' (Cent:, ℔, lot), 'Monat' (Cent:, ℔, lot), 'Jahr.' (Cent:, ℔, lot); alle ℔-Kopfzellen rot, alle Werte der ℔-Spalten rot. Spalten 'Tagk: Cent:' und 'Jahr: lot' auf dieser Seite leer. Untere Hälfte der Seite leer.

Rot gesetzte Werte sind in der Handschrift rubriziert.

Tabelle der Handschrift, S. 635
Ein stundt gibt: ℔Ein stundt gibt: lotTagk: Cent:Tagk: ℔Tagk: lotMonat: Cent:Monat: ℔Monat: lotJahr: Cent:Jahr: ℔Jahr: lot
12[?]2988771610530
183009001080
1930249221611070
1103116945011340
111.328967.1611610
112330990011880
11333.2410121612150
11435161035012420
11535810571612690
1163601080012960
2048144017280
372216025920
496288034560
5203604320

Unsichere Lesungen

  1. 2[?] — Tabelle Z.1 Sp.2; Rechnung ergibt 7

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HandschriftS. 636 Bl. 316v

Wortlaut der HandschriftSeite 636

Diese Seite trägt keinen fortlaufenden Text — die Tabelle steht unten.

Tabelle der Handschrift, S. 636

Fortsetzung der Umrechnungstabelle von 316r, gleiche Spaltenstruktur (Kopfzeilen nicht abgebildet, Spaltenbezeichnungen von 316r uebernommen). PDF-Seite ist oben beschnitten (Scan nur 1338 px hoch): Kolumnentitel, Tabellenkopf und vermutlich die Zeilen fuer 6-8 ℔ fehlen im Bild. Werte der ℔-Spalte je Stunde und Tagk-℔ rot; Monat-℔ und Jahr-℔ nur in den ersten beiden Zeilen ausgefuellt (rot), sonst leer. Untere Haelfte der Seite leer.

Rot gesetzte Werte sind in der Handschrift rubriziert.

Tabelle der Handschrift, S. 636
Ein stundt gibt: ℔Ein stundt gibt: lotTagk: Cent:Tagk: ℔Tagk: lotMonat: Cent:Monat: ℔Monat: lotJahr: Cent:Jahr: ℔Jahr: lot
9216648077760
10240720.8640
204801441728.
307202162592
409602883456
501203604320
6014404325184
7016805046048
8019205766912
9021606487776
100.240.720.8640

Unsichere Lesungen

  1. Seitenkopf im Scan fehlt

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HandschriftS. 638 Bl. 317v

Wortlaut der HandschriftSeite 638

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Tabelle der Handschrift, S. 638

PDF-Seite oben beschnitten: Kolumnentitel, Tabellenkopf und vermutlich die ersten Zeilen fehlen im Bild. Aus dem Durchschlag auf 317r nur die Gruppenkoepfe 'Ein stundt gibt.' (2 Spalten), 'Tagk.' (4), 'Monat' (4), 'Jahr' (4) lesbar, Unterspalten unleserlich, daher als [1]-[4] nummeriert. Brueche mit Nenner 400 als 'ganz zaehler/400' wiedergegeben; Brueche durchweg rot, ebenso Jahr [3] und Monat [3] ab Zeile 9. Untere Haelfte der Seite leer.

Rot gesetzte Werte sind in der Handschrift rubriziert.

Tabelle der Handschrift, S. 638
Ein stundt gibt: [1]Ein stundt gibt: [2]Tagk: [1]Tagk: [2]Tagk: [3]Tagk: [4]Monat: [1]Monat: [2]Monat: [3]Monat: [4]Jahr: [1]Jahr: [2]Jahr: [3]Jahr: [4]
39/400270/40040/4002
412/400360/4002 320/4002
515/4001 50/4001 200/4003
618/4001 140/40080/40001
1236/4002 280/400160/4002
2472/4001 160/4001.320/4004
48144/4002 320/40021 240/4008
1222/400260/400013 320/400101
21 44/4001 120/40023 240/40032
31 260/4001 380/40033 160/400113.
42 88/4002 240/40043 80/4003.14
52 310/4003 100/40053125
Fass 1.3 132/4003 360/4006.2 320/400326
Füder 1.2 264/4003 320/4000.1.1 240/4003.5.12

Unsichere Lesungen

  1. Seitenkopf im Scan fehlt

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HandschriftS. 639 Bl. 318r

Wortlaut der HandschriftSeite 639

Diese Seite trägt keinen fortlaufenden Text — die Tabelle steht unten.

Tabelle der Handschrift, S. 639

Umrechnungstabelle Sohle Stunde/Tag/Monat/Jahr. Zweistufiger Kopf: 'Ein stundt gibt.' (Kan:, Eim:), 'Tagk.' (Metz., virtel, Scheff, werck), 'Monat.' (Metz:, virt:, Scheff:, wergk), 'Jahr' (Metz, virte, Scheff:, wergk), 'Lots' mit Unterzeile '1/8.'. Rot: Kopfzellen Kan:, Metz, Scheff sowie alle Werte der Kan-, Metz- und Scheff-Spalten. Brueche mit Nenner 400 als 'ganz zaehler/400'. Spalte Lots 1/8 leer. Bild beginnt mit dem Tabellenkopf; Kolumnentitel und Foliierung nicht im Bild.

Rot gesetzte Werte sind in der Handschrift rubriziert.

Tabelle der Handschrift, S. 639
Ein stundt gibt: Kan:Ein stundt gibt: Eim:Tagk: Metz.Tagk: virtelTagk: ScheffTagk: werckMonat: Metz:Monat: virt:Monat: Scheff:Monat: wergkJahr: MetzJahr: virteJahr: Scheff:Jahr: wergkLots 1/8.
1.6/400180/4001 160/4001
212/400360/4002 320/4002
318/4001 140/40080/40001.
424/4001 320/4001 240/4001.1
530/4002 100/400321
636/4002 280/400160/40002
1272/4001 160/4001.320/40004
24144/4002 320/40021 240/40008
48288/4001 240/40011.3 80/400041
11 144/4001 120/400023 240/4003.02
22 88/4002 240/400043 80/4003.14
3.3 132/4003 360/400062 320/4003.26
4176/40011 80/400182 160/4003.38
51 220/40012 200/40011023410
Fass 1.2 264/40013 320/4001011 240/4003512
Füder 1.1 128/4003.3 240/4003023 80/40021124

Unsichere Lesungen

  1. Eim: — Kopfzelle, Lesung Eim unsicher

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HandschriftS. 640 Bl. 318v

Wortlaut der HandschriftSeite 640

Diese Seite trägt keinen fortlaufenden Text — die Tabelle steht unten.

Tabelle der Handschrift, S. 640

Fortsetzung der Tabelle von 318r, gleiche Spaltenstruktur (Spaltennamen von 318r uebernommen; eine evtl. 15. Spalte 'Lots 1/8' liegt ausserhalb des Bildrandes). PDF-Seite oben beschnitten: Kolumnentitel, Tabellenkopf und die ersten Zeilen fehlen im Bild. Brueche mit Nenner 400 als 'ganz zaehler/400'; Kan-, Metz- und Scheff-Werte rot. Untere Haelfte der Seite leer.

Rot gesetzte Werte sind in der Handschrift rubriziert.

Tabelle der Handschrift, S. 640
Ein stundt gibt: Kan:Ein stundt gibt: Eim:Tagk: Metz.Tagk: virtelTagk: ScheffTagk: werckMonat: Metz:Monat: virt:Monat: Scheff:Monat: wergkJahr: MetzJahr: virteJahr: Scheff:Jahr: wergk
24288/4001 240/400113 80/400041
481 176/4003 80/400222 160/400182
12 88/4002 240/400043 80/400314
2176/4001.1 80/400182 160/400338
32 264/40013 320/4001011 240/4003113
4352/40022 160/400241320/4003716
53 40/4002138103920
Fass 1.1 128/40033 240/4003023 80/40021124
Füder 1.1 256/40021.3 80/4003142 160/40011149.

Unsichere Lesungen

  1. Seitenkopf im Scan fehlt

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HandschriftS. 641 Bl. 319r Der Annder Appendix.

Tabelle der Handschrift, S. 641

Umrechnungstabelle Stunde/Tag/Monat/Jahr. Zweistufiger Kopf: 'Ein stundt gibt' (Kan, Eym:), 'Tagk.' (Metz, Virt:, Sch:, Wer:), 'Monat' (Metz, Virt:, Sch:, Werk), 'Jahr.' (Metz, Virt:, Sch:, Wer:). Rot: Kopfzellen Kan, Metz, Sch: und alle Werte dieser Spalten. Brueche mit Nenner 400 als 'ganz zaehler/400'. Untere Haelfte der Seite leer.

Rot gesetzte Werte sind in der Handschrift rubriziert.

Tabelle der Handschrift, S. 641
Ein stundt gibt: KanEin stundt gibt: Eym:[?]Tagk: MetzTagk: Virt:Tagk: Sch:Tagk: Wer:Monat: MetzMonat: Virt:Monat: Sch:Monat: WerkJahr: MetzJahr: Virt:Jahr: Sch:Jahr: Wer:
124/4001 320/4001 240/40011
248/4003 240/4003 80/40022
372/4001 160/4001320/40004
496/4003 80/40012 160/40015
5120/40012036
6144/4002 320/40021 240/40008
12288/4001 240/400113 80/400041
241 176/4003 80/400222 160/400182
482 352/4002 160/40015320/400345
1176/40011 80/400182 160/400338
2352/40022 160/400241320/4003716
31 128/40033 240/4003023 80/40021124
41 304/40001320/400192240/4002333
52 80/40011225302741
Fass 1.2 256/400213 80/4003142 160/40011149
Füder 1.1 112/400132 160/400338320/40031099

Unsichere Lesungen

  1. Eym: — Kopfzelle mit Kuerzungsstrich

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HandschriftS. 642 Bl. 319v

Wortlaut der HandschriftSeite 642

Diese Seite trägt keinen fortlaufenden Text — die Tabelle steht unten.

Tabelle der Handschrift, S. 642

Fortsetzung der Tabelle von 319r, gleiche Spaltenstruktur (Spaltennamen von 319r uebernommen). PDF-Seite oben beschnitten: Kolumnentitel, Tabellenkopf und erste Zeile (Kan 1) fehlen im Bild. Brueche mit Nenner 400 als 'ganz zaehler/400'; Kan-, Metz- und Sch-Werte rot.

Rot gesetzte Werte sind in der Handschrift rubriziert.

Tabelle der Handschrift, S. 642
Ein stundt gibt: KanEin stundt gibt: Eym:Tagk: MetzTagk: Virt:Tagk: Sch:Tagk: Wer:Monat: MetzMonat: Virt:Monat: Sch:Monat: WerkJahr: MetzJahr: Virt:Jahr: Sch:Jahr: Wer:
296/4003 80/40012 160/40015
3148/4002 320/40021 240/40008
4192/4002 160/4003320/400310
5240/4002010211
6288/4001 240/400113 80/400041
121 176/4003 80/400222 160/400182
242 352/4002 160/40015320/400345
48.1 304/4001320/4003101 240/4002910
1352/40022 160/400241320/4003716
21 304/40001320/4001921 240/4002333
32 256/400213 80/4003142 160/40011149
43 208/400023 240/4002653 80/4000766
5160/400320111600383
Fass 1.1 112/400132 160/400338320/40031099
Füder 1.2 224/40026320/40037161 240/40029199

Unsichere Lesungen

  1. Seitenkopf im Scan fehlt

Faksimile bei ORKA · Im Lesetext · Teil: Das Verfahren

HandschriftS. 643 Bl. 320r

Wortlaut der HandschriftSeite 643

Diese Seite trägt keinen fortlaufenden Text — die Tabelle steht unten.

Tabelle der Handschrift, S. 643

Fortsetzung der Umrechnungstabelle, gleiche Spaltenstruktur wie 319r (Spaltennamen uebernommen). PDF-Seite oben beschnitten: Kolumnentitel, Foliierung, Tabellenkopf und die ersten Zeilen (Kan 1-12) fehlen im Bild. Brueche mit Nenner 400 als 'ganz zaehler/400'; Kan-, Metz- und Sch-Werte rot. Untere Haelfte der Seite leer.

Rot gesetzte Werte sind in der Handschrift rubriziert.

Tabelle der Handschrift, S. 643
Ein stundt gibt: KanEin stundt gibt: Eym:Tagk: MetzTagk: Virt:Tagk: Sch:Tagk: Wer:Monat: MetzMonat: Virt:Monat: Sch:Monat: WerkJahr: MetzJahr: Virt:Jahr: Sch:Jahr: Wer:
241 304/4001320/4003101 240/4002910
483 208/40021 240/4002913 80/4000721
11 304/40001320/4001921 240/4002333
23 208/400021 240/4002653 80/4000766
31 112/400132 160/400338320/40031099
43 16/400143 80/40001112 160/40012133
5320/40025021013006166
Fass 1.2 224/40026320/40037161 240/40029199
Füder 1.1 48/4001111 240/40023.33.3 80/40007399

Unsichere Lesungen

  1. Seitenkopf im Scan fehlt

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