Das Werk als Zeitleiste: Wortlaut, Übersetzung, Zusammenfassung und Anmerkungen — frei kombinierbar
Das Werk der Reihe nach
Die Salzbibel in der Reihenfolge der Handschrift, Seite für Seite: Wortlaut, Übersetzung,
Zusammenfassungen und redaktionelle Anmerkungen. Jede Ansicht und jeder der dreizehn Abschnitte
lässt sich an- und abschalten; weitere Filter grenzen auf Seiten mit Abbildungen, Tabellen, Randvermerken oder
unsicheren Lesungen, auf einen Band, einen Seitenbereich oder ein Suchwort ein. Der Zustand steht in der Adresszeile.
Wortlaut und Übersetzung werden unverändert ausgegeben; Ziffern im Wortlaut verweisen auf unsichere Lesungen
am Fuß der Seite. Den Gesamtbestand durchsucht die Suche, die Gliederung erklärt
Aufbau des Werks.
Der Erste Appendix. Eine Kohlgerte ——— 1 Heller. Ein Hängelicht ——— 2 Albus. Drei Mulden ——— 6 Albus. Ein Salzfässlein ——— ½ Albus. Ein Aschensieb ——— 2 Albus. Summe macht —— 1 Gulden 11 Albus 11 Heller.
Anmerkung: Dazu muss der Meister im Jahr haben: Ruß, Besen, Leuchtseil zu jedem Werk, je —— 1 Albus, und, solange die Pfanne währt, für —— ½ Albus; ein Achtel Salz für Blut oder Farbe.
Anmerkung: Der Schmied muss zur Pfanne liefern, was ebenfalls zur Ausstattung gehört und weiter oben beim Geld nicht aufgeführt ist: Beißhämmer ——— 2, Hacken ——— 1, Pfannenhaken ——— 16, Feuerhaken ——— 1, Schippen ——— 3.
Der Erste Appendix. Ausförderung. Heißt und ist so viel wie Ausbringen.
Ausförderung der Kohlen. Ist es, wenn man die Kohlen mit den Hunden vom Ort zutage ausbringt.
Ausförderung des Schwels. Ist es ebenso, wenn man den Schwel, der über den Kohlen steht, aus dem Berg bringt.
Ausbruch. Heißt es, wenn man ein gutes Kohlenort vor sich hat.
Auswechseln des Gezimmers. Ist es, wenn das Gezimmer im Stollen baufällig wird und man neue Türstöcke einzieht.
Ausfahren. Ist es, wenn die Arbeit fertiggestellt ist.
Auffahren eines Gedinges. Ist es, wenn den Arbeitern etliche Lachter zu brechen verdungen werden.
Der Erste Appendix. Alter Backofen. Ist der Ort, wo sich die Kohlen zuerst entzündet haben und in Brand geraten sind.
Äxte. Haben die Steiger zum Gezimmer zu gebrauchen.
Ausfahren. Heißt es, wenn die Arbeiter ihre Schichten verfahren haben und wieder aus dem Berg fahren oder gehen.
Arschleder. Ist das, was die Bergleute vorm Hintern tragen, wie andere Handwerksmeister das ihre vorn tragen.
Anfälle. Sind zwei kurze Hölzer, auf einer Seite ausgekehlt, die man in Schächten zu den Tragstempeln gebraucht, um sie darin anzutreiben, damit die Joche darauf gelegt werden können.
Der Erste Appendix. B. Bergkhauptmann. Dessen Amt ist es, dass er alle Bergwerke im Land in Verwaltung und Aufsicht hat und alle Rechnungen anhören und unterschreiben muss.
Bergvogt. Dessen Amt ist es, dass auch er alle Bergwerke neben dem Bergkhauptmann in Aufsicht und Verwaltung hat, sie befährt, die Rechnungen anhören hilft und mit unterschreibt, auch jeden Samstag am Meißner bei der Bezahlung zugegen ist und sodann auf allen Bergwerken den Zehnten einbringt und verrechnet.
Bergschreiber. Dessen Amt ist es, dass er alle Kohlen, die auf den Stollen ausgefördert werden, zu seiner Einnahme bringt und sie, jedes Maß für 2½ Albus, verkauft und darüber richtige, klare Rechnung legt, was er an Kohlen und Geld
Unsichere Lesungen
Z. 20: [gestrichen: vt[?]] — getilgter Wortansatz unleserlich
Der Erste Appendix. einnimmt und was er dagegen wieder ausgibt. Er muss auch auf die Arbeiter sehen, dass sie zur rechten Zeit ein- und ausfahren, ihre Schichten arbeiten, Gedinge und anderes jederzeit verrichten und dass Stollen und Schächte verwahrt werden. Er wird auch Schichtmeister genannt.
Bergschmied. Muss alles an Eisenwerk anfertigen, was auf dem Bergwerk zu machen nötig ist.
Berghund. Ist ein im Geviert wie ein Kasten aus Holz zusammengefügter Behälter, 3½ Schuh lang, 1 Schuh 9 Zoll weit, 2 Schuh 1 Zoll tief, und mit Eisenwerk beschlagen; damit fördert man Kohlen, Schutt und Berge aus.
Bohrer. Braucht der Steiger beim Legen des Gestänges.
Berge. Ist das Erdreich, das sich im Berg zeigt; es
Der Erste Appendix. sei Ton oder anderes Material.
Bergkappen. Werden beim Befahren der Bergwerke gebraucht; man zieht sie an, um die anderen Kleider zu schonen.
Bälge. Braucht der Schmied zu seiner Arbeit; sie werden auch bisweilen gebraucht, um Wetter in die Berge zu bringen.
Bergkompass — siehe L.
Berghauer. Der vor Ort arbeitet und die Kohlen holt.
Bergtrog. Ist eine Mulde; man braucht sie zum Einfassen der Kohlen.
Brechstangen. Ist ein großer eiserner Stab, und man braucht ihn, wenn große klüftige Wände verfallen.
Unsichere Lesungen
Z. 10: such[?] — Verweiswort undeutlich, sucs/such
Der Erste Appendix. Berge zurückstürzen. Ist es, wenn im Berg etwas einbricht, dass man dies an die wüsten Orte bringt und eine Bergfestung daraus macht.
Braunkohlen. Sind nicht so gut wie die schwarzen; sie sind wohl voller Schwefel, treiben aber nicht so stark und gut wie die guten schwarzen Kohlen und liegen unter den schwarzen Kohlen, über dem weißen Liegenden.
Beckkohlen. Sind auch etwas schwarz, doch mit brauner vermengt; sie sind ebenfalls nicht so gut wie die rechten schwarzen Kohlen und auch etwas leichter, doch kann man sie im Salzwerk mitgebrauchen.
Bergseil. Braucht man zum Ein- und Ausfördern in den Schächten.
Berg- oder Setzeisen. Braucht man zu den Festungen.
Der Erste Appendix. Backofen. Ist der Ort, wo sich die Kohlen unversehens selbst entzündet haben und gebrannt haben.
C. Kompass. Wird innerhalb und außerhalb des Gebirges beim Abziehen und Auffahren, auch beim Zusammenbringen der Stollen und Längenorte der Durchschläge gebraucht.
D. Dach. Ist der Zechstein, der über den Kohlen steht; und es ist ein festes Wackengebirge.
Tonnenbretter. Sind lange Stangen; man braucht sie in den Schächten, damit die Kübel und Wassertonnen daran auf- und abgehen und nicht anstreichen.
Türlein. Ist das Gezimmer, das der Steiger beim Auffahren der Stollen setzt, damit das Gebirge nicht einbricht.
Der Erste Appendix. Dunkhölzer. Werden in flachen Schächten geschlagen, damit die Tonnen sich daran abstoßen oder abweisen können, gleich wie die Tonnenbretter.
Durchschlag. Heißt es, wenn man mit den Längenorten oder dem Querschlag zusammenkommt.
Durchschlag. Ist wie eine halbe Senkaxt, die der Steiger zum Gezimmer gebraucht und mit der er die Löcher in die Grundladen macht, in denen die Zapfen an den Türlein gesetzt werden; darum wird es ein Durchschlag genannt.
E. Einfahren. Ist es und heißt es, wenn die Arbeiter zu ihren Schichten in den Berg fahren, auch wenn andere das Bergwerk besehen wollen.
Ehestrich. Ist ein Holz; es wird quer im Schacht an die Wandruten gestrichen, damit der Schacht nicht zusammengeht; wird auch Spreize genannt.
Eiserne Schlegel. Werden zum Zerkleinern oder Zerschlagen, auch wohl zum Erschüttern der großen Wände gebraucht.
F. Fäustel. Ist wie ein eiserner Handhammer mit zwei Bahnen, den der Häuer vor Ort neben dem Bergeisen an den verfallenden Festungen gebraucht.
Flöz. Sind die Bohlen, die zwischen dem Hangenden und dem Liegenden stehen und damit ins Gebirge streichen.
Fundgrube. Ist es, wo zuerst ein neues, unverliehenes Feld
Unsichere Lesungen
Z. 1: Eue strich — wohl Einstrich; Schreibung unklar
Z. 3: Zungestrichenn — wohl eingestrichenn
Z. 12: zugebrauch — Endung undeutlich
Z. 14: die Bolenn — Artikel unklar
Z. 15: stehe[gestrichen: t] — Umfang der Streichung unklar
Z. 16: streiche[gestrichen: t] — Umfang der Streichung unklar
nach Erz oder anderen Materialien entblößt wird.
Fimmel. Ist ein langer eiserner Keil, den man in die Klüfte setzt und damit die großen Wände auseinanderhebt. Wird auch bisweilen, wenn die Kohlen vor Ort fest stehen, beim Schrämen gleichfalls gebraucht und in den Ritz oder die Schramme gesetzt und mit einem großen Fäustel hineingetrieben, so dass große Stücke brechen müssen.
First. Ist ein festes steinernes Wackengebirge, das über den Kohlen steht; wird auch wohl der Zechstein oder das Dach genannt.
Fallen des Gebirges. Ist es, wenn die First des Zechsteins oben rundum vor Ort sich in die Sohle stürzt und keine Kohlen mehr vor Ort stehen oder zu erlangen sind.
Fahrten. Sind Leitern, die man in Schächten zum
Ein- und Ausfahren gebraucht, desgleichen vor den Kohlenorten, um dem Schwel und den Kohlen nachzuhauen.
G. Gang. Es sind vielerlei im Gebirge, einer mächtiger als der andere. Darin hat sich der Bergmann nach Gebirge und Gelegenheit zu richten, um Stollen und Schächte anzusetzen, wo diese ihr Streichen, Steigen oder Fallen haben.
Geschiebe. Ist jeweils ein kleines, unbeständiges Gebirge, das die Sintflut jeweils am ganzen Gebirge abgeschoben hat und das nicht steht, so dass man mit Schächten oder Stollen hineinkommen könnte, sondern es muss zuvor verbaut werden, damit man dann ersehen kann, wie dem Drängen jeweils vorzukommen ist.
Geschicke. Ist es, wo sich zuerst etwas Gutes anzuzeigen scheint,
so dass man beim Bauen etwas Gutes vermuten und die Hoffnung haben kann, an dem Ort, wo die Geschicke oder die Gelegenheit vorkommen, etwas anzutreffen.
Gestänge. Sind lange, breite buchene Bohlen, die man auf die Grundladen der Sohle legt, auf denen die Berghunde gehen.
Gestübe. Ist der kleine schwarze, mullige Staub der Kohlen, den man zu Anfang, ehe und bevor man an die groben Braunkohlen kommt, durchfahren muss; den hat jeweils die Sintflut vom ganzen Kohlengebirge abgeschoben.
Grundladen. Ist ein langes Holz, auf allen Seiten beschlagen und vorn und hinten ausgelocht, das man in die Sohle legt; darin werden zwei Türstöcke gesetzt, die den Stollen unten auseinanderhalten, damit er nicht zusammengehen kann.
Der Erste Appendix. Gezimmer. Heißt es, wenn ein Stollen mit Türstöcken, Kappen und Grundladen gut versetzt und in der First und an den Seiten mit Pfählen gut verwahrt ist, so dass nichts im Stollen einbrechen oder Schaden bringen kann.
Getriebe. Sind lange, breite Pfähle, die über den Kappen eingesteckt werden, damit man unter dem kleinen abgeschobenen Gebirge des Gerölls durchfahren kann.
Geröll. Ist ein unbeständiges Gebirge, das man vorn zutage hat und das die Sintflut jeweils am ganzen Gebirge abgeschoben hat.
Gebirge. Ist jeweils ein gutes, standhaftes Gebirge, in dem man fortkommen kann und auch jederzeit ersehen kann, wie sich jede Bergart anlassen will.
Grube. Wird bisweilen anstelle eines Stollens genannt, so dass man sagt, wenn etwa einer nach dem anderen fragt, er sei in der Grube.
Geschworener. Sein Dienst ist es, dass er den Arbeitern verdingen muss; und wenn die Arbeiter ein solches Gedinge aufgefahren haben, muss er es ihnen nach Lachtern abnehmen und aufschreiben lassen, wie es mit ihnen vereinbart ist. Er muss auch im Gebirge zusehen, dass die Orte recht getrieben, die Kohlen geschrämt und die Stollen und Schächte im Bau gehalten werden.
Grubenbeil. Hat der Steiger beim Anfertigen des Gezimmers zu gebrauchen; es ist beinahe halb so groß wie ein anderes Zimmerbeil.
Grubenlicht. Haben die Steiger und Arbeiter in den Stollen und
Der Erste Appendix. Schächten anstelle der gezogenen Lichter zu gebrauchen; sie sind einem Hängelicht ähnlich und werden zum Teil aus Eisen, Kupfer oder Messing gemacht.
Ruden. Wird im Grubenlicht anstelle eines Dochtes gebraucht; er ist aus Leinentuch gemacht und muss im Unschlitt wie ein Hängelicht mit Öl brennen.
H. Hangendes. Ist der Zechstein oder das Dach, das über den Kohlen steht.
Haspel. Ist ein rund geschnittenes Holz, das hinten und vorn zwei eiserne Zapfen hat und in die Haspelstützen gelegt wird, damit es sich drehen kann.
Der Erste Appendix. Haspelhörner. Sind zwei krumme Hölzer wie an einem Schleifstein; sie werden an die Zapfen des Haspels angeschlagen, damit man ihn rundherum drehen kann.
Haspelstützen. Sind zwei beschlagene Hölzer; unten werden Zapfen daran geschnitten, die in die Bruch- oder Pfühlbäume gesetzt werden, und oben wird an jedem eine Kehle ausgeschnitten, in der der Haspel mit dem Zapfen liegt.
Hängebank. Sind zwei Hölzer; sie werden der Länge des Schachtes nach in die Pfühlbäume geschnitten, was sich im Geviert zusammenhält, und darauf nimmt man die Kübel ab, die aus dem Schacht gezogen werden.
Häuer. Sind diejenigen, die die Kohlen vor Ort holen und das Gedinge haben, jedes Maß um —— 6 Taler
auszufördern.
Hundläufer. Sind die, die die Kohlen von den Häuern mit den Berghunden vom Ort zutage laufen oder bringen.
Hornstatt. Ist ein Raum im Gebirge, damit man an der Seite des Stollens mit Schächten senkend nach unten kommen und auch sonst bei anderen vorfallenden Dingen — sei es Wetter oder Holz einzubringen oder mit den Berghunden einer dem anderen auszuweichen — fortkommen kann.
Hauptstollen, zwei: beim Rauschenden Wasser der eine Hauptstollen, vor der Zauversch der andere. Das sind die, aus denen man Kohlen ausfördern oder ausbringen kann.
Halde. Ist der Platz vor dem Stollen, wohin man die Berge oder den Schwel läuft.
Unsichere Lesungen
Z. 6: Hornnstadt — Stichwort, Lesung unsicher
Z. 14: } — Klammer: drei Stollennamen, rechts gemeinsame Erklaerung
J. Joch. Werden aus vier so beschlagenen Hölzern im Geviert zusammengeschnitten, die man beim Senken der Schächte gebraucht, damit das Gebirge dahinter stehen kann.
K. Kappe. Ist ein Holz, an dem vorn und hinten eine Kimme geschnitten ist und das oben in der First über zwei Türstöcke in die daran geschnittenen Larven gelegt wird, so dass es die Türstöcke oben auseinanderhält.
Kasten. Ist aus vier Dielen zusammengefügt oder genagelt; die Steiger haben ihn für das Werkzeug zu gebrauchen, um dieses sicher darin zu verwahren.
Kaue. Es sind zwei mit Steinen gewölbte und geschlossene, die Steiger und Häuer samt den anderen Arbeitern Sommer- und Winterszeit innehaben und nach Notdurft gebrauchen.
Karrenläufer. Sind die, die zu Anfang eines Stollens mit Laufkarren eine Zeitlang laufen, ehe und bevor das Gestänge gelegt wird.
Knüppel. Ist ein kurzer Knüppel, den man an das Bergseil schlingt und auf dem man in die Schächte fährt.
Keilhaue. Ist eine eiserne Picke, mit der man die Kohlen gewinnt.
Kratzel. Ist ein eiserner Rechen, mit dem man die groben Kohlen herausziehen kann.
Kratze. Ist ein eiserner Haken, doch vorn etwas zugespitzt, den man zu den Kohlen und zum anderen Gebirge gebraucht.
Krücken. Hat man zum Einfassen der Kohlen zu gebrauchen.
Kohlen. Sind dreierlei: erstens schwarze Kohlen, auch Pech- und Braunkohlen.
Kohlenschuppen. 2 beim Rauschenden Wasser, in die man die Kohlen stürzt. Deren ist einer, in dem die Kasten gemacht sind, —— 100 Schuh lang und 25 Schuh weit; der andere ist — 46 Schuh lang und — 26 Schuh weit gefertigt.
Kohlenkasten. Darin man die Kohlen stürzt, sind — 80, und ein jeder ist sechs Schuh hoch, — 4½ Schuh
weit und 6 Schuh lang, an den Seiten mit Brettern verschlagen und vorn mit einer Tür versehen, die man auf- und zutun kann. Und es gehen in jeden — 18 Maß; das macht ———— 1440 Maß.
Kohlenschuppen.
Liegendes. Ist ein weißes Wackengebirge, auf dem die Kohlen liegen.
Längenorte. Werden an den Seiten des Stollens getrieben, damit man dadurch erfahren kann, wie breit oder mächtig
die Kohlen im Berg stehen. Sie werden auch der Wetter wegen in andere Stollen oder Schächte zu Durchschlägen getrieben, damit man der Wetter wegen desto weiter im Gebirge fortkommen kann, so dass die Lichter brennen.
Larve.
Markscheider. Muss die Stollen, Schächte und Längenorte abziehen und jedes Ort zutage ausbringen, damit man mit den Durchschlägen einen nach dem anderen zu treiben ansetzen kann, auch damit man weiß, wie tief oder hoch jeder Stollen auf jeden Gang einzubringen ist.
Maß.
P. Pfähle. Sind lange, schmale Hölzer, die man an den Seiten der Türstöcke verschießt und dahinter mit Bergen ausfüllt, damit nichts von Bergen oder anderem Material in den Stollen hereinfallen kann. Desgleichen hat man sie auch in der First über den Kappen zu gebrauchen.
Pfühlbäume. Sind zwei lange beschlagene Hölzer, die über jeden Schacht gelegt werden; sie sind in der Mitte ausgelocht, darin stehen die Haspelstützen mit den Zapfen, und sie werden gleichfalls in die Hängebank eingeschnitten.
Pumpen.
Sind gemeine Arbeiter, die an den Pumpen ziehen können.
Fahrtürlein. Sind zwei Ständer, an denen oben an jedem eine Larve und unten Zapfen angeschnitten werden.
Q.
Querschlag. Ist etwas enger und niedriger als ein anderer Stollen; sie werden der Wetter wegen getrieben, damit man damit in andere Stollen und Schächte zum Durchschlag treibt, so dass man dann das Wetter von einem Ort zum anderen führen kann.
Ist ein Abraum, den man am Berg zuerst beim Anheben eines Stollens machen muss, damit man vor dem Gebirge eine gleiche Sohle schafft, so dass man danach mit einem Stollen anfangen kann.
Raubaumhaspel.
Rolle. Ist aus Dielen an den Seiten und unten verschlagen und gemacht wie eine Rinne; darin kann man Kohlen von einem steigenden Ort in die Strecke des Stollens bringen und sie weiter in den Berghunden zutage fördern.
S.
Schächte. Sind, was nach unten in die Tiefe gesenkt wird; und jede Bergart erkennt man nach ihrer Beschaffenheit beim Erkunden des Gebirges. Auch der Wetter wegen muss man sie auf die Stollen einbringen.
Schaufel. Ist eine eiserne Schüppe, die man im Gebirge zum Ab- und Zurückräumen des kleinen Gebirges gebraucht.
Schicht. Ist es, wenn ein jeder Arbeiter am Tag seine Arbeit von 12 Stunden verrichtet.
Steiger. Heißt der, der über die Arbeiter zu gebieten hat und das Gezimmer in Stollen und Schächten fertigen muss.
Steigendes Ort. Heißt es, wenn man ein Ort treibt, das man von der Sohle aus jeweils steigen lässt und das gar steil hinauf getrieben wird.
Schlepphaken. Ist ein eiserner Haken mit einem Ring, durch den man ein Seil ziehen kann, mit dem man das Holzwerk des Gezimmers — wie Stempel, Türstöcke und anderes — vor die Örter bringt; und der Haken wird in das Holz geschlagen, damit man
danach mit dem Seil das Holz auf dem Gestänge einschleppen kann.
Steigen. Ist es, wenn sich der Zechstein in die Höhe zieht und die Kohlen damit steigen; das wird jeweils ein Steigen genannt.
Spur.
Ist ein Gleis zwischen zwei Gestängen, in dem der Leitnagel am Hund läuft; sie ist etwa 1½ Zoll weit.
Sohle. Heißt, was man in den Stollen unter sich hat, worauf die Gestänge liegen.
Stufen schlagen. Heißt es, wenn der Geschworene ein Gedinge, das aufgefahren worden ist, abnimmt und mit dem Lachter misst; dann macht er ein Zeichen dort, wo er gemessen hat,
wonach er sich dann in der anderen Woche beim weiteren Auffahren zu richten hat.
Sumpf. Heißt so viel, wie wenn man einen Damm schlägt, damit man darin das Wasser halten kann.
Schwel.
Der liegt unter dem Zechstein und auf den Schwarzkohlen; er ist wohl schwarz, aber nicht tauglich, so dass man ihn gebrauchen könnte. Er wird darum jeweils, soweit kein Raum im Gebirge ist, auf die Halde gefördert.
Schwarzkohlen. Die liegen unter dem Schwel und stehen auf den Braunkohlen. Sie sind für alles Feuerwerk zu gebrauchen, weil sie besser sind als die anderen.
Braunkohlen — siehe B.
Pechkohlen — siehe B.
Stollen. Heißt es, wenn man auf der Sohle liegend in ein ganzes Gebirge treibt, um die Wasser zu fassen, damit man desto besser zur Ausförderung kommen kann.
Säge.
Hat der Steiger zum Schneiden des Holzwerks zu gebrauchen.
Schneidmesser. Hat der Steiger zu gebrauchen, damit er die Stiele in Kratzen, Keilhauen und Schaufeln macht.
Schneidig. Ist ein Gebirge, unter das man nicht kommen kann; es muss zuvor verzimmert werden, und es ist ein Gebirge, das gern bricht.
Kreuze — siehe K.
— …setzt, Wetter- und Wassersnot, oder aber beim Senken und Einbringen tiefer Schächte angesetzt und getrieben werden müssen. — … der Sohle zu gebrauchen.
[Anmerkung der Transkription: Tabelle — Glossar des Holzvogts Wagener. Stichwort als eigene Zeile, Erklärung darunter; Zeilen der Erklärung durch Zeilenumbruch getrennt, Worttrennung am Zeilenende als =]
— …zwischen die Türstöcke eingestrichen und oben mit Brettern fest verschlagen bis vor das Ort, damit sich das Wetter darunter durchziehen kann und vor Ort gutes Wetter bringt, so dass man davor arbeiten kann. — …Stufen schlagen muss, weil man mit keinem Büschel zuschlagen oder wegbringen kann. —
[Anmerkung der Transkription: Tabelle — Glossar des Holzvogts Wagener. Stichwort als eigene Zeile, Erklärung darunter; Zeilen der Erklärung durch Zeilenumbruch getrennt, Worttrennung am Zeilenende als =]
Der Erste Appendix. …wieder dazu kommen. — …oder sonst vor anderem Gebirge Schrammen vor Ort hineinhauen, damit man danach Fimmel in die Schrammen setzen und alsdann mit großem Büschel treiben kann, so dass man große Stücke abtreiben oder hereinwerfen kann. — …Stein hat, der zu zerschlagen ist.
[Anmerkung der Transkription: Tabelle — Glossar des Holzvogts Wagener. Stichwort als eigene Zeile, Erklärung darunter; Zeilen der Erklärung durch Zeilenumbruch getrennt, Worttrennung am Zeilenende als =]
Der Erste Appendix. …in Schächten und Stollen; sonst brennt kein Licht, so dass man an diesen Orten etwas ausrichten oder gar in Stollen oder Schächten bleiben könnte. — …angehängt wie ein Gerüst, so dass man sich danach jederzeit gut zum Arbeiten richten kann. — …Fertigung der Stollen.
[Anmerkung der Transkription: Tabelle — Glossar des Holzvogts Wagener. Stichwort als eigene Zeile, Erklärung darunter; Zeilen der Erklärung durch Zeilenumbruch getrennt, Worttrennung am Zeilenende als =]
Der Erste Appendix. …in die Schächte gehängt; danach werden Stempel dazwischen geschlagen, damit sich das Gezimmer auseinanderhält und nicht zusammengehen kann. —
[Anmerkung der Transkription: Tabelle — Glossar des Holzvogts Wagener. Stichwort als eigene Zeile, Erklärung darunter; Zeilen der Erklärung durch Zeilenumbruch getrennt, Worttrennung am Zeilenende als =]
Unsichere Lesungen
Wünschelrüten — Stichwort ohne Erklärung, Rest leer
[Anmerkung der Transkription: Tabelle — Glossar des Holzvogts Wagener, Schluss (Z); untere Seitenhälfte leer. Stichwort als eigene Zeile, Erklärung darunter; Zeilen durch Zeilenumbruch getrennt, Worttrennung am Zeilenende als =]
Der zweite Appendix. Universal-Probierbuch für alle und jede Salzwerke, die es geben kann. Berechnet durch mich, Johannes Rhenanus.
Erste Tafel. Die erste Tafel zeigt an, was ein jeder Brunnen ertragen kann, wenn man von Stunde zu Stunde, von Tag zu Tag, von Monat zu Monat und so ein ganzes Jahr rechnet. Die Rechnung beginnt bei einer Kanne in der Stunde und geht von Kannen auf Eimer, von Eimern auf Fass, von Fässern auf Fuder — nach meißnischem Eichmaß.
Zweite Tafel. Die zweite Tafel ist ebenso gerechnet, von Kannen zu Kannen, von Eimern zu Eimern, von Fässern zu Fudern. Die Rechnung beginnt bei einem Sechzehntel Lot und geht bis zu 100 Pfund, jeweils auf Stunde, Tag, Monat und Jahr gerechnet — damit man wissen könne, wie viel Salz ein jeder Brunnen in einer Stunde, an einem Tag, in einem Monat und in einem Jahr ertragen kann.
Dritte Tafel. Die dritte Tafel ist gerechnet, wie viele Kannen, Eimer, Fässer und Fuder ein jeder Brunnen in einer Stunde, an einem Tag, in einem Monat oder in einem Jahr geben kann, und was daraus — von einsechzehntellötiger Sole an bis zu dreißiglötiger — an Salz in Metzen, Scheffeln und Vierteln ersotten und ausgebracht werden kann, ebenfalls nach meißnischem Eichmaß.
Erste Taffell, Teil 1. Zweizeiliger Kopf: Gruppenzeile 'Ein stunde gibt. | Tag. | Monat. | Jahr.' und Einzelspalten 'Kann Eimer | Kann Eim. faß fuder | Kann Eim. faß fuder | Kann Eimer faß fuder'. Spaltenköpfe 'Kann' und 'faß' sowie alle Werte dieser Spalten in roter Tinte, Gruppentrennlinien rot; untere Seitenhälfte leer.
Rot gesetzte Werte sind in der Handschrift rubriziert.
Zu dieser Seite gibt es keine Übersetzung — die Tabelle steht unten.
Tabelle der Handschrift, S. 626
Erste Taffell, Fortsetzung (Faß und Fuder je Stunde). Zweizeiliger Kopf: 'Ein stunde gibt. | Tag. | Monat. | Jahr.' und 'faß fuder | Kann Eimer faß fuder | Kann Eim. faß fuder | Kann Eim. faß fuder'; Spaltenköpfe 'faß' und 'Kann' rot, Gruppentrennlinien rot. Kein Kolumnentitel auf der Seite; untere Seitenhälfte leer.
Rot gesetzte Werte sind in der Handschrift rubriziert.
Tabelle der Handschrift, S. 626
Ein stunde gibt: faß
Ein stunde gibt: fuder
Tag: Kann
Tag: Eimer
Tag: faß
Tag: fuder
Monat: Kann
Monat: Eim.
Monat: faß
Monat: fuder
Jahr: Kann
Jahr: Eim.
Jahr: faß
Jahr: fuder
1
12
360
4320
1
24
720
8640
2
48
1440
17280
3
72
2160
25920
4
96
2880
34560
5
120
3600
43200
6
144
4320
51840
7
168
5040
60480
8
192
5760
69120
9
216
6480
77760
10
240
7200
86400
11
264
7920
95040
12
288
8640
103680
13
321
9360
112320
Unsichere Lesungen
321 — Tag fuder bei 13; so geschrieben, rechnerisch 312
So reich ist der Brunnen zu Frankenhausen, der wegen seiner Menge für den vornehmsten in deutschen Landen gehalten wird.
Tabelle der Handschrift, S. 627
Erste Taffell, Schluss (Fuder je Stunde 23-25). Schmaler eingebundener Streifen ohne Tabellenkopf und ohne Kolumnentitel; Spaltenzuordnung nach dem Kopf von Bl. 311v, Gruppentrennlinien rot. Zeilen 14-22 nicht im Bild.
Annder Taffell, Teil 1 (Salzgehalt je Kann in Loth, umgerechnet auf Eimer, Faß, Fuder). Zweizeiliger Kopf: 'Ein Kann helt. | Eymer. | Faß. | fuder.' und '℔ loth | Cente: ℔ lot | Cent ℔ loth | Ce. ℔ loth'; ℔ = Pfundzeichen (lb-Ligatur), Köpfe und Werte der ℔-Spalten rot, Gruppentrennlinien rot. Brüche wie 1/16, 4 5/8 als Bruchschreibung der Vorlage. Roter Kolumnentitel auf dieser Versoseite; untere Seitenhälfte leer.
Rot gesetzte Werte sind in der Handschrift rubriziert.
Zu dieser Seite gibt es keine Übersetzung — die Tabelle steht unten.
Tabelle der Handschrift, S. 629
Annder Taffell, Fortsetzung (13 bis 24 loth je Kann). Ohne Tabellenkopf und ohne Kolumnentitel im Bild; Spalten nach dem Kopf von Bl. 312v, ℔-Werte rot, Gruppentrennlinien rot. Zeilen 11 und 12 nicht im Bild (Scan oben beschnitten); untere Seitenhälfte leer.
Rot gesetzte Werte sind in der Handschrift rubriziert.
Zu dieser Seite gibt es keine Übersetzung — die Tabelle steht unten.
Tabelle der Handschrift, S. 630
Annder Taffell, Fortsetzung (25 loth bis 1 ℔ 6 lot je Kann). Zweizeiliger Kopf: 'Ein Kann helt. | Eimer. | Faß. | fuder.' und '℔ lot | Cent. ℔ lot | Cente ℔ lot | Cent. ℔ lot'; ℔ = Pfundzeichen, Köpfe und Werte der ℔-Spalten rot, Gruppentrennlinien rot. Kein Kolumnentitel; untere Seitenhälfte leer.
Rot gesetzte Werte sind in der Handschrift rubriziert.
Obwohl alle Arten von Sole, die auf dieser Seite angeführt sind, nicht sehr ergiebig sind, ist doch der letzte Posten durchweg gut.
Tabelle der Handschrift, S. 631
Annder Taffell, Schluss (1 ℔ 10 bis 1 ℔ 12 lot je Kann). Ohne Tabellenkopf und Kolumnentitel im Bild, Spalten nach dem Kopf von Bl. 313v; ℔-Werte rot, Gruppentrennlinien rot. Zeilen 1 ℔ 7-9 lot nicht im Bild (Scan oben beschnitten); untere Seitenhälfte leer.
Rot gesetzte Werte sind in der Handschrift rubriziert.
Dritte Taffell, Teil 1 (Salz je Stunde in Loth, hochgerechnet auf Tag, Monat, Jahr). Zweizeiliger Kopf: 'Ein stunde gibt. | Tag. | Monat. | Jahr.' und '℔ lot | Cente ℔ lot | Cent. ℔ lot | Cent. ℔ lot'; ℔ = Pfundzeichen, Köpfe und Werte der ℔-Spalten rot, Gruppentrennlinien rot. Brüche als Bruchschreibung der Vorlage. Roter Kolumnentitel auf dieser Versoseite; untere Seitenhälfte leer.
Rot gesetzte Werte sind in der Handschrift rubriziert.
Zu dieser Seite gibt es keine Übersetzung — die Tabelle steht unten.
Tabelle der Handschrift, S. 633
Dritte Taffell, Fortsetzung (12 bis 24 lot je Stunde). Ohne Tabellenkopf und Kolumnentitel im Bild, Spalten nach dem Kopf von Bl. 314v; ℔-Werte rot, Gruppentrennlinien rot. Zeile 11 nicht im Bild (Scan oben beschnitten); untere Seitenhälfte leer.
Rot gesetzte Werte sind in der Handschrift rubriziert.
Zu dieser Seite gibt es keine Übersetzung — die Tabelle steht unten.
Tabelle der Handschrift, S. 634
Dritte Taffell, Fortsetzung (28 lot bis 1 ℔ 6 lot je Stunde). Ohne Tabellenkopf und Kolumnentitel im Bild, Spalten nach dem Kopf von Bl. 314v; ℔-Werte rot, Gruppentrennlinien rot. Zeilen 25-27 nicht im Bild (Scan oben beschnitten); untere Seitenhälfte leer.
Rot gesetzte Werte sind in der Handschrift rubriziert.
Umrechnungstabelle Stunde/Tag/Monat/Jahr. Zweistufiger Kopf: Gruppen 'Ein stundt gibt.' (℔, lot), 'Tagk.' (Cent:, ℔, lot), 'Monat' (Cent:, ℔, lot), 'Jahr.' (Cent:, ℔, lot); alle ℔-Kopfzellen rot, alle Werte der ℔-Spalten rot. Spalten 'Tagk: Cent:' und 'Jahr: lot' auf dieser Seite leer. Untere Hälfte der Seite leer.
Rot gesetzte Werte sind in der Handschrift rubriziert.
Zu dieser Seite gibt es keine Übersetzung — die Tabelle steht unten.
Tabelle der Handschrift, S. 636
Fortsetzung der Umrechnungstabelle von 316r, gleiche Spaltenstruktur (Kopfzeilen nicht abgebildet, Spaltenbezeichnungen von 316r uebernommen). PDF-Seite ist oben beschnitten (Scan nur 1338 px hoch): Kolumnentitel, Tabellenkopf und vermutlich die Zeilen fuer 6-8 ℔ fehlen im Bild. Werte der ℔-Spalte je Stunde und Tagk-℔ rot; Monat-℔ und Jahr-℔ nur in den ersten beiden Zeilen ausgefuellt (rot), sonst leer. Untere Haelfte der Seite leer.
Rot gesetzte Werte sind in der Handschrift rubriziert.
Zu dieser Seite gibt es keine Übersetzung — die Tabelle steht unten.
Tabelle der Handschrift, S. 638
PDF-Seite oben beschnitten: Kolumnentitel, Tabellenkopf und vermutlich die ersten Zeilen fehlen im Bild. Aus dem Durchschlag auf 317r nur die Gruppenkoepfe 'Ein stundt gibt.' (2 Spalten), 'Tagk.' (4), 'Monat' (4), 'Jahr' (4) lesbar, Unterspalten unleserlich, daher als [1]-[4] nummeriert. Brueche mit Nenner 400 als 'ganz zaehler/400' wiedergegeben; Brueche durchweg rot, ebenso Jahr [3] und Monat [3] ab Zeile 9. Untere Haelfte der Seite leer.
Rot gesetzte Werte sind in der Handschrift rubriziert.
Zu dieser Seite gibt es keine Übersetzung — die Tabelle steht unten.
Tabelle der Handschrift, S. 640
Fortsetzung der Tabelle von 318r, gleiche Spaltenstruktur (Spaltennamen von 318r uebernommen; eine evtl. 15. Spalte 'Lots 1/8' liegt ausserhalb des Bildrandes). PDF-Seite oben beschnitten: Kolumnentitel, Tabellenkopf und die ersten Zeilen fehlen im Bild. Brueche mit Nenner 400 als 'ganz zaehler/400'; Kan-, Metz- und Scheff-Werte rot. Untere Haelfte der Seite leer.
Rot gesetzte Werte sind in der Handschrift rubriziert.
Zu dieser Seite gibt es keine Übersetzung — die Tabelle steht unten.
Tabelle der Handschrift, S. 642
Fortsetzung der Tabelle von 319r, gleiche Spaltenstruktur (Spaltennamen von 319r uebernommen). PDF-Seite oben beschnitten: Kolumnentitel, Tabellenkopf und erste Zeile (Kan 1) fehlen im Bild. Brueche mit Nenner 400 als 'ganz zaehler/400'; Kan-, Metz- und Sch-Werte rot.
Rot gesetzte Werte sind in der Handschrift rubriziert.
Zu dieser Seite gibt es keine Übersetzung — die Tabelle steht unten.
Tabelle der Handschrift, S. 643
Fortsetzung der Umrechnungstabelle, gleiche Spaltenstruktur wie 319r (Spaltennamen uebernommen). PDF-Seite oben beschnitten: Kolumnentitel, Foliierung, Tabellenkopf und die ersten Zeilen (Kan 1-12) fehlen im Bild. Brueche mit Nenner 400 als 'ganz zaehler/400'; Kan-, Metz- und Sch-Werte rot. Untere Haelfte der Seite leer.
Rot gesetzte Werte sind in der Handschrift rubriziert.
Zu dieser Seite gibt es keine Übersetzung — die Tabelle steht unten.
Tabelle der Handschrift, S. 646
Fortsetzung der Umrechnungstabellen, gleiche Spaltenstruktur wie 321r (Spaltennamen uebernommen). PDF-Seite stark beschnitten (Scan nur 689 px hoch): Kolumnentitel, Lot-Vermerk, Tabellenkopf und die ersten Zeilen (Kan 1-12) fehlen im Bild. Spalten Monat Metz, Jahr Metz und Jahr virtel in den sichtbaren Zeilen leer. Brueche mit Nenner 400 als 'ganz zaehler/400'; Kan-, Metz- und Scheff-Werte rot.
Rot gesetzte Werte sind in der Handschrift rubriziert.
Der zweite Appendix. Lot 20. Eine Stunde ergibt … Tag. Monat. Jahr.
Tabelle der Handschrift, S. 660
Am linken Rand vor der Tabelle 'Lot. 20.' (Salzgehalt). Kopfzeile in Gruppen: 'Ein stundt gibt.' ueber Sp. 0-1 (kan, Ein); 'Tag' ueber Sp. 2-5; 'Monat' ueber Sp. 6-9; 'Jahr' ueber Sp. 10-13. Spaltenkoepfe rot. Brueche als 'ganz zaehler/nenner'. Viele Zellen leer (Metz-Spalten von Monat und Jahr sowie virtel Jahr durchweg leer). Sp. 0 rot, Sp. 1 schwarz; Metz- und Scheff-Spalten rot, virtel/Wergk schwarz. Untere Haelfte der Seite leer.
Rot gesetzte Werte sind in der Handschrift rubriziert.
Zu dieser Seite gibt es keine Übersetzung — die Tabelle steht unten.
Tabelle der Handschrift, S. 662
Der Scan dieser Seite ist beschnitten: Kolumnentitel, Kopfzeile der Tabelle und Lot-Angabe am Rand fehlen im Bild (nur der unterste Rand der Kopfzeile sichtbar). Spaltenkoepfe nach dem Muster der Nachbarseiten ergaenzt (Gruppen 'Ein stundt gibt.' Sp. 0-1, 'Tag' Sp. 2-5, 'Monat' Sp. 6-9, 'Jahr' Sp. 10-13); vermutlich Lot 22. Brueche als 'ganz zaehler/nenner'. Sp. 0 rot, Sp. 1 schwarz; Metz- und Scheffel-Spalten rot, virtel/Werk schwarz. Zeile 11 Monat-Metz liest '2 161/400' (sic).
Rot gesetzte Werte sind in der Handschrift rubriziert.
Der zweite Appendix. Eine Stunde ergibt … Tag. Monat. Jahr.
Tabelle der Handschrift, S. 663
Kopfzeile in Gruppen: 'Ein stundt gibt.' ueber Sp. 0-1; 'Tag' ueber Sp. 2-5; 'Monat' ueber Sp. 6-9; 'Jahr' ueber Sp. 10-13. Spaltenkoepfe rot. Brueche als 'ganz zaehler/nenner'. In den Zeilen 0-8 stehen die Monat-Metz-Werte (Sp. 6) physisch in der Werk-Spalte des Tags (Sp. 5), jeweils mit rotem '=' ueber die Spaltenlinie in Sp. 6 hinueber verwiesen; hier in Sp. 6 eingetragen. Sp. 0 rot, Sp. 1 schwarz; Metz- und Scheffel-Spalten rot, virtel/Werk schwarz. Lot-Angabe am linken Rand nicht im Bild. Untere Haelfte der Seite leer.
Rot gesetzte Werte sind in der Handschrift rubriziert.
Tabelle der Handschrift, S. 663
kan
Ein
Metz:
virt:
Scheff:
Werk:
Metz:
virt:
Scheff
Werk
Metz
virt:
Scheff
Werk
1
2 304/400
2 320/400
0
5
1 240/400
0
2
5
2
1 208/400
1
1 240/400
1
10
3 80/400
0
4
10
3
112/400
2
160/400
2
3
1
320/400
1
6
15
4
3 16/400
2
3 80/400
2
8
1
2 160/400
1
8
20
5
1 320/400
3
2
3
1
2
0
2
10
25
6
224/400
0
1
320/400
0
7
2
1 240/400
0
0
31
12
1 48/400
0
2
1 240/400
0
2
5
3 80/400
0
0
62
24
2 96/400
0
4
3 80/400
0
4
10
2 164/400[?]
1
0
124
48
192/400
1.
8
2 160/400
1
8
20
320/400
3
0
248
1.
96/400
3.
0
1
3 80/400
3
10
31
2 160/400
1
11
382
2
192/400
2
1
2
2 160/400
3
9
63
320/400
3
10
765
3
288/400
1
2
3
1 240/400
3
8
95
3 80/400
0
10
1148
4.
384/400
0
3
4
320/400
3
7
127
1 240/400
2
9
1531
5
1 80/400
3
3
5
0
3
6
159
0
0
9
1914
Faß. 1.
1 176/400
2
4
6
3 80/400
2
5
191
2 160/400
1
8
2297
Fuder 1
2 352/400
0
9
12
2 160/400
1
11
382
320/400
3
4
4595
Unsichere Lesungen
2 164/400 — Tabellenzeile 7 Jahr-Metz, 164 oder 160
Der zweite Appendix. Eine Stunde ergibt … Tag. Monat. Jahr.
Tabelle der Handschrift, S. 665
Kopfzeile in Gruppen: 'Ein stundt gibt.' ueber Sp. 0-1; 'Tag' ueber Sp. 2-5; 'Monat' ueber Sp. 6-9; 'Jahr' ueber Sp. 10-13. Spaltenkoepfe rot. Keine Brueche auf dieser Seite (vermutlich Lot 25); viele Zellen leer, Metz-Spalte des Jahrs durchweg leer. Sp. 0 rot, Sp. 1 schwarz; Metz- und Scheffel-Spalten rot, virtel/Werk schwarz. Lot-Angabe am linken Rand nicht im Bild. Untere Haelfte der Seite leer.
Rot gesetzte Werte sind in der Handschrift rubriziert.
Der Scan dieser Seite ist oben beschnitten: Kolumnentitel und Gruppenkoepfe (Ein stundt gibt. / Tag / Monat / Jahr) fehlen im Bild, nur die Zeile der Spaltenkoepfe ist sichtbar; am linken Rand '30.' (Lot 30, das Wort 'Lot' abgeschnitten). Gruppen nach Muster: Sp. 0-1, Tag Sp. 2-5, Monat Sp. 6-9, Jahr Sp. 10-13. Spaltenkoepfe rot. Brueche als 'ganz zaehler/nenner'. Metz-Spalten von Monat und Jahr sowie virtel Jahr durchweg leer. Sp. 0 rot, Sp. 1 schwarz; Metz- und Scheffel-Spalten rot, virtel/Werk schwarz. Untere Haelfte der Seite leer.
Rot gesetzte Werte sind in der Handschrift rubriziert.
Zweizeiliger Kopf: links 'Ein stündt gibt.' über den Spalten 'kan:' und 'Eim:'; darüber drei rote Gruppentitel 'Tagk.', 'Monat.', 'Jahr.' mit je vier Spalten Metz / virt: / Scheff: / Werck. Spaltentitel Metz und Scheff sowie deren Werte rot (Brüche mit Nenner 400, als 'ganze Zaehler/400' wiedergegeben), virt und Werck schwarz; Zeilenköpfe der kan-Spalte rot, der Eim-Spalte schwarz. Linker Rand der ersten Spalte im Scan angeschnitten. Untere Seitenhälfte leer.
Rot gesetzte Werte sind in der Handschrift rubriziert.
Der Dritte Appendix. Besonderes Probierbuch für das Salzwerk Sooden. Auch des seligen Christoff Homberg Probiertäfelchen, wie viel Sole zu jeder Zeit auf eine Pfanne Salz gehört, und sein Bedenken wegen der Sole.
Der Dritte Appendix. Zu wissen: Ein Fuder Allendorfer Maß hat —— 6 Ohm oder — 720 Quart. Ein Ohm —— 120 Quart oder 20 Viertel.
Eine Pfanne gutes trockenes Salz soll wiegen —— 1240 Pfund, oder ein Achtel —— 155 Pfund.
Eine Pfanne hat: Pfund —— 1240, Lot —— 39 680, Quentchen —— 158 720.
Der Dritte Appendix. Des seligen Christoff Homberg Bedenken wegen der Sole.
Obwohl die Bodemeister in Sooden sagen, je trockener die Zeit sei, desto besser sei die Sole in allen Bothen, so habe ich doch, nachdem ich Anno 49 angefangen habe und gelernt habe, die Sole mit der kleinen Probe zu prüfen, und auf diese Sache und darauf, wie sich der Brunnen in seinem Quellen zeigt, sowie auf andere Wahrzeichen mehr achtgegeben habe, mit der Zeit gerade das Gegenteil gefunden.
Und ich kann nicht anders sagen, als: je nasser das Jahr, desto besser und mehr Sole ist da, besonders im Frühling; dagegen: je trockener die Jahre sind, desto geringer und weniger wird die Sole, besonders im Herbst und um Martini.
Der Dritte Appendix. Probiertäfelchen, vom seligen Christoff Homberg aufgestellt, worin sich findet, wie viel Sole zu jeder Zeit auf eine ganze Pfanne Salz gehört. Wenn in der kleinen Probe ein Quart hält —, so kommt auf eine Pfanne —.
Tabelle der Handschrift, S. 678
Unlinierte Spaltentabelle; Werte in Federzeichen. Nach jeder Quenten-Angabe ein waagerechter Füllstrich bis zur Füder-Spalte; die halben Quenten-Zeilen sind ohne Werte (nur Strich). Zwischen dem 3-Lot- und dem 4-Lot-Block steht die Zwischenzeile 'So kompt vff ein Pfann' (Zeile 8). Brüche als 'ganze Zaehler/Nenner'. Untere Seitenhälfte leer.
Fortsetzung des Probir-Täffleins (5 und 6 Lot), unliniert; nach jeder Quenten-Angabe ein Füllstrich, halbe Quenten ohne Werte. Zwischenzeile 'So kömpt vff ein Pfann' (Zeile 8). Brüche als 'ganze Zaehler/Nenner'; '118 2/21' in der Vorlage mit Abstand '1 18'. Untere Seitenhälfte leer.
Der Dritte Appendix. Wenn ein Quart hält —, so kommt auf eine Pfanne —.
Anmerkung: Was die halben Quentchen sind, steht bei Christoff Homberg nicht; ebenso die hinzugefügten Brüche — die habe ich hinzugesetzt.
Anmerkung: Aus einem alten Zettel Christoff Hombergs, geschrieben Anno 48: Auf Nikolai hat ein Quart Sole gehalten —— 3½ Lot.
Tabelle der Handschrift, S. 680
Schluss des Probir-Täffleins (7 Lot, 8 Lot), unliniert; Füllstriche nach der Quenten-Angabe, halbe Quenten ohne Werte. Die Zwischenzeile 'So kömpt vf ein Pfan' steht hier klein auf dem Füllstrich der Zeile 7 Lot / 2 Quenten (Zeile 4). Brüche als 'ganze Zaehler/Nenner'.
Der Dritte Appendix. Anno 49: 3 Lot 3 Quentchen am Mittwoch nach Conversionis Pauli; 4 Lot 2 Quentchen den 18. Februar; 5 Lot den 28.
Anmerkung: Wenn 1 Quart 5 Lot Salz gibt, so ist eben das 18. Lot an Sole Salz, oder der 18. Teil ist gut.
Kleine Salzproben durch den seligen Christoff Homberg, Anno 1549. In diesem Jahr sind gesotten worden —— 4692 Pfannen. Um Ostern hat ein Quart gehalten —— 4 Lot; im Herbst nach Martini, als die Sole am allerschwächsten gewesen ist —— 3 Lot 1 Quentchen.
Anmerkung: Was aber die Sole vor dieser Zeit gehalten hat, ehe mein gnädiger Fürst und Herr die Bothe gebaut hat, und bis auf dieses Jahr 49, ist unbekannt; es hätten es denn die Pfänner aufgeschrieben.
Der Dritte Appendix. Anno 1550: gesotten — 5638 Pfannen.
Beim Brunnenbau, als die alten Gerinne und die Fassung des Brunnens herausgenommen, der Platz geräumt, die guten Adern zusammengebracht und das wilde Wasser gesondert ins Gewölbe zum Abfließen gehalten wurde, hat auf Visitationis Mariae, den 2. Juli, ein Quart gehalten —— 6 Lot.
Anmerkung: Und dies ist die Zeit, von der die Bodemeister rühmen, die Sole sei damals am besten gewesen; damals aber war noch nicht angeordnet, dass das Salz durch Roste gemessen werden musste.
Der Dritte Appendix. Anno 1551: gesotten —— 5785 Pfannen. Ein Quart Sole hat gehalten 7 Lot um Ostern — die Werra war Hochwasser gewesen; 6 Lot 1 Quentchen den 21. Juli. Im Herbst ist die Werra Hochwasser gewesen, deshalb ist nicht geprobt worden.
Anno 1552: gesotten —— 6254 Pfannen. 7 Lot um Ostern, 5½ Lot im Herbst — es war eine trockene Zeit.
Anmerkung: In diesem Jahr ist angeordnet worden, dass das Salz durch die Roste gemessen werden musste; darum haben die Bodemeister wieder angefangen, sich über die Brunnenbauten zu beklagen.
Der Dritte Appendix. Anno 1553: gesotten — 6460 Pfannen. 7 Lot um Ostern, 5½ Lot im Herbst.
Anno 1554: gesotten 6151 Pfannen. In diesem Jahr sind sowohl im Winter als auch im Sommer wenig Hochwasser gewesen. 6 Lot 1 Quentchen um Ostern, 5 Lot 1 Quentchen im Herbst — es war trockene Zeit.
Anno 1555: gesotten 5980 Pfannen. 7 Lot 1 Quentchen um Ostern. Es ist ein nasses Jahr gewesen, deshalb hat sich die Sole gut gehalten, und es ist nicht weiter geprobt worden.
Anno 1556: gesotten — 6767 Pfannen. 7½ Lot um Ostern — es ist viel Gewässer gewesen; 5½ Lot im Herbst — es ist ein trockener Sommer gefolgt.
Der Dritte Appendix. Anno 1557: gesotten ____ 6024 Pfannen. 7 Lot um Ostern, 5 Lot 1 Quentchen im Herbst. In diesem Jahr ist der Quellborn auf Michaelis vertrocknet und erst um Invocavit Anno 58 wiedergekommen.
Anno 1558: gesotten - 5953 Pfannen. In diesem Jahr sind Hochwasser und Feuchtigkeit spät, erst nach Ostern gekommen; ein Quart hat gehalten 7 Lot um Pfingsten, 6 Lot im Herbst.