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Salzbibel

Die Salzbibel

Das Werk als Zeitleiste: Wortlaut, Übersetzung, Zusammenfassung und Anmerkungen — frei kombinierbar

Das Werk der Reihe nach

Die Salzbibel in der Reihenfolge der Handschrift, Seite für Seite: Wortlaut, Übersetzung, Zusammenfassungen und redaktionelle Anmerkungen. Jede Ansicht und jeder der dreizehn Abschnitte lässt sich an- und abschalten; weitere Filter grenzen auf Seiten mit Abbildungen, Tabellen, Randvermerken oder unsicheren Lesungen, auf einen Band, einen Seitenbereich oder ein Suchwort ein. Der Zustand steht in der Adresszeile.

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V · 5. Buch · Band 2 · Fortsetzung

Der Brunnenbau

Das fünfte Buch · 456 Seiten · Aufbau des Werks

HandschriftS. 458 Bl. 227v

Wortlaut der HandschriftSeite 458

1

Das fünffte Buch. das seindt die wasser des heiligenn Geistes, die da nit verschrenckt oder verschlossenn stehenn, wie im altenn Testament, das hanndtfaß Mose, oder hernach das Mehr, das der König Salomo machl1[?] ließ, sich darin zu waschenn, vnnd reinigenn alleine den Priesternn, sonnder ein freyenn offenen Bronnenn, darin sich reich vnnd arm, Jung vnnd alt, allezeit zutrinckenn, labenn, kuelenn, reynigenn vnnd artzneyenn habenn, Item der Prophet Esai:

2

hat auch dauonn geweissaget, am 12. Capi: da er auch vonn der zeit des neuen Testaments sagt vnnd spricht vnnder anndern, Ir werdet mit freudenn wasser schöpffenn, aus dem heilbronnenn, Siehe, hie heist der Prophet die wasser des heiligenn Geistes, Heilbronnenn, darumb das sie alles heile, hulff, vnnd trost bringen, Ja die ewige freude vnnd seligkeit allenn gleubigenn, vnnd seindt die theurenn wortte vnnd zusagung Christi, die Heilige Tauffe, der Heilige

Unsichere Lesungen

  1. Z. 5: machl — Kürzung am Zeilenende

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HandschriftS. 459 Bl. 228r

Wortlaut der HandschriftSeite 459

1

Das fünffte Buch. Geist, so vnns gegebenn wirdt, das ist das schöne reine lauttere wasser, das gesunde wasser, das heilige wasser, welchs vnns nit eintzelig, sonndernn vns vffs aller reicheste gegebenn ist, Daraus vnns vnnd anndernn zuschepffenn, zuholenn, vnd zu badenn, Denn spricht Esa:

2

werdet ihr mitt freudenn schepffenn, vnnd singenn, da werdett ihr rechte lehre, geweisenn trost, vnnd volkommene abwaschung aller euer sunde habenn, also das ihr Gott darfur nit gnugsamb gedannckenn küntet, Also sagt auch der Herr Christus zum weibe bey dem Bronnenn der Stadt Sichar:

3

Jo: 4. Weib wer dieses wassers trinckenn wirdt, das ich Ime gebe, den wirdt ewiglich nit durstenn, sonndern das wasser das ich im gebenn werde, das wirdt in Ime ein bron des wassers werdenn, das in das ewige leben quillet.

4

Sehet das ist der heilbronn, oder Bronn Israel, der das ewige lebenn bringt, vnnd ist nit auszuscheffffen1[?], denn wir so herlich vermanet werdenn vom Heiligen

Unsichere Lesungen

  1. Z. 20: auszuscheffffen — Zahl der f unklar

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HandschriftS. 460 Bl. 228v

Wortlaut der HandschriftSeite 460

1

Das fünffte Buch. Geist darfur zudanckenn, Darumb so last insonnderheit vnnd fur allenn dingenn, fur diesenn reichenn ewig quellenten heilsamen bronnenn, Gott höchlich vnnd vom hertzen danckenn, fur sein Heiliges wort, dadurch wir bekert, vnnd zum Christenn glaubenn kommen seindt, fur sein Herliche tauffe, darin wir so reine gewasch1[?] vnnd gebat sein, fur die Gabe des Heiligenn Geists, der vnns bey rechtem glaubenn erhelt, sterckett, tröstet, lobet, vnnd artzet, das wir volle gnüge habenn, vnnd mit dem Heiligenn Prophetenn Dauidt aus dem 23.

2

Psal singenn, Er lest mich weiden, da viel graß stehet, vnnd führet mich zum wasser das mich erkuelet, Demselbigenn vnnserm liebenn vatter vnnd Gott, sey nun vor diese vnnd alle seine veterliche gabenn, damit er vnns teglich ann leib vnnd seele so reichlich begabet, lob ehr vnnd danck gesagt, vonn nun ann bis in Ewigkeit, Amen.

Unsichere Lesungen

  1. Z. 8: gewasch — Kürzung am Zeilenende

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App. I · 1. Appendix · Band 2

Das Glossar des Holzvogts

Der erste Appendix · 150 Seiten · Aufbau des Werks

HandschriftS. 473 Bl. 235r

Wortlaut der HandschriftSeite 473

1

Der Erst Appendix. Resoluir Büchlein vff des Rendtmeisters vnnd Holtzvogts Register, vnnd was sonnst im Saltzwergk zun Sodenn vblich ist.

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HandschriftS. 475 Bl. 236r

Wortlaut der HandschriftSeite 475

1

Der Erst Appendix. Aempter vnnd diennst in Sodenn. Dreÿ Saltzgrevenn. Renndtmeister, Holtzvogt, ist auch Vber Saltzwardt.

2

Gegennschreiber ist auch Zölner vnnd Saltzwardt. Bronnenmeister, Vbellennschreiber. Sohlmeister Pfannenmeister Gegenn Saltzwardt der Caplann, Gerichts knecht Solennmesser1[?], Holtzleger dreÿ Bronnenknecht, Ein Bottner Ein vnd zwanntzigk Schetzer2[?] Zweenn Pförtner Vier wechter, der belont vnnser gnediger furst vnd herr zweenn, vnnd die gemein zweenn, Grabennfeger, Dachdecker.

Unsichere Lesungen

  1. Z. 13: Solennmesser — Schreibung des Stichworts unsicher
  2. Z. 17: Schetzer — oder Scheyer

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HandschriftS. 476 Bl. 236v

Wortlaut der HandschriftSeite 476

1

Der Erst Appendix. Zimmermann. Meurer, ist auch Wegemeister, Kleÿber Meister. Achtell. Gehörenn — 8 vff ein Pfann saltz, Ist eines souiel als — 2 Marpurger Muth.

2

Ein achteil weigt — 155 lb. auch 150. 140. helt Allenndorffer Wehre1[?] — 144 lb. helt Allenndorffer metzenn — 14.

3

Saltzmetzen, Korn metzenn aber — 17. Homberger metzenn — 16. Affterknecht. Sein die Saltzknecht, so nicht Bodt vnnd Meisterschafft habenn, Aschenn.

4

Geltenn — 4. Malter — j thaler den Bödernn, verkauffenns den Glasenern, kann ein vleissiger Meister vor — 18.

5

oder 20 fl. machenn, thett ein Jar in — 86 Boden vor — 1720 fl. vngefehrlich.

Unsichere Lesungen

  1. Z. 9: Wehre — oder Wege (Waage)

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HandschriftS. 477 Bl. 237r

Wortlaut der HandschriftSeite 477

1

Der Erst Appendix. Nota. Vonn Jedem Malter bekompt vnnser gnediger furst vnnd herr einenn heller zu Zoll gibt der Glasener Nota.

2

Ein Malter aschenn wiegen In die — 188 lb. Abzehlenn. Geschicht allenn Montagk in beÿsein der Saltzgrevenn vnnd Beamptenn, sein die zeichenn der klaffter Holtz, was der Holtzvogt die wochenn vber den Bödernn verkaufft.

3

Abzahl Register. Darin wirdet die zahl der verkaufftenn klaffternn, allenn Montagk nach dem abzehlenn geschriebenn, dero heltet der Holtzvogt eins, vnnd der Pfarher Mhenanus1 auch eins.

4

Axt. Muß mann in Jedem Bodt zu spaltung der scheidt eine habenn, Offenn Axt. lies B.

Unsichere Lesungen

  1. Z. 15: Mhenanus — Rhenanus gemeint, Schreibung so

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HandschriftS. 478 Bl. 237v

Wortlaut der HandschriftSeite 478

1

Der Erst Appendix. Bompenn. Sein kupffernn Rörenn, hat mann zwo im Saltzbronnenn, Ist Jede — 5½ Zoll weit, vnnd — 2 im wasserschacht, Ist Jede — 8 Zoll weit, damitt wirdet die Sohl vnnd das wiltwasser zugleich gelanngt, außgehalttenn vnnd abgeöst, Bompegeldt.

2

Gibt vnnserm gnedigenn furstenn vnnd herrn der Bödermeister, vonn Jeder Pfann Saltzes, Nemblich vonn der Sohle zulanngenn — 2½ alb.

3

vom wildenn wasser abzunösenn — 2 alb. Blech. Weigenn — 16 ein Centner, geltenn — 4½ fl. zu 27.

4

alb. dero gehörenn zu einer newenn Saltzpfann — 56. Börtte. Weigenn — 6. Ein Centner, geltenn — 4½ fl.

5

zu 27 alb. der gehörenn zu einer newen Saltzpfann — 12.

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HandschriftS. 479 Bl. 238r

Wortlaut der HandschriftSeite 479

1

Der Erst Appendix. Baisse. Ist die Materia, so Jedenn Sonnabenndt auß dem Gesöde gelanngt wirdt, [Einfügezeichen F] zurschlegt mann, vnnd lessets in der Sohl wieder zergehenn, vnnd dardurch wirdt die Sohle zum siedenn gesterckt, vnnd verbessert, Bortteisenn.

2

Ist ein stuck eisenn so breit wie ein Blech, das hengt mann ann die Pfannenn, Wann mann die Sohle, so in den trogenn gestanndenn, Inn die Pfann geust, darmit die Bortte ann den Pfannenn dadurch nitt beschediget werdenn, derenn muß mann zu Jeder Pfann vff Jede seitte, eines habenn, Beisshamer.

3

Gehörenn Inn ein Bodt — 2. Muß der schmidt benebenn der Pfann liefernn, darmit wirdet die Beiß zerschlagenn, Besenn.

4

Muß mann Jars vor — 6. oder 7. alb. In ein

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HandschriftS. 480 Bl. 238v

Wortlaut der HandschriftSeite 480

1

Der Erst Appendix. Bodt habenn, das zufegenn, vnnd das Versaltz zusammenn zukerenn, Blut. Vom Rindernn muß mann zu einer Pfann, aldieweil die weret, vngeuehrlich vor — ½ achtell saltz habenn, Wirdet gebraucht, wann mann die Pfan vfsetzt, das sie darmit bestrichenn, vnnd Jungtbrenndt wirdet, vnnd darnach wann die pfannen alt wordenn, vnnd außgehenn, müssenn alle dreÿ wochenn, die nethe mit bestrichenn werdenn, Wirdet in gemein farbe gemelt, Berleff1.

2

Gehörenn beÿ Jede Pfannenn — 2. giltet eine — 2 d. braucht mann beÿ der Schauffelnn, Wenn man die Gennse fenngt, dieselbenn werdenn darmit beschlagenn, vnnd gefertiget. Besoldung.

Unsichere Lesungen

  1. Z. 13: Berleff — Stichwort, Lesung unsicher

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HandschriftS. 481 Bl. 239r

Wortlaut der HandschriftSeite 481

1

Der Erst Appendix. Belege. Ist das Jenige, so ann den beidenn seittenn vf der Wanndt ann die Pfann gelegt werdenn von schloter, darmit die Pfannbeume nit verbrennenn, Darwieder werdenn die Saltzgennse gesetzt vnnd gedörret.

2

Belegstein. Muß mann vf Jeder seittenn — 4 habenn liegen vf dem Gesöde, vnnd vnter den nethenn der Pfann, darauf ruhenn die Pfannenn, das sie nicht schaden nimpt, Böcke.

3

Sein Höltzernn, werdenn im flössenn Inns wasser gesetzt, vnnd darmit das Inngeworffene flösholtz aufgefanngenn, kostet einer vngeuehrlich 5.

4

oder 6. alb. dero hat mann beÿ — 50. zubehuff im Vorrath. Bronnenn. Darauß wirdet die sohle durch — 2.

5

Bomppenn, dero Jede — 5½ Zoll weit — 28 schue hoch, ge=

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HandschriftS. 482 Bl. 239v

Wortlaut der HandschriftSeite 482

1

Der Erst Appendix. lanngt, Ist mit einem starckenn Cam dermassenn verfasset, das kein wilt wasser darzu kommen soll.

2

Bronnenmeister. Hat den Bronnenn vnnd die Kunst, auch die darauff gehörige pferde vnnd anders in verwarung vnnd vfsicht, hat darb1 zubesoldung.

3

Geldt ———— 50 fl. Kornn ———— 8 malter Saltz ———— 2 achtell Hoffkleidt ———— 4 ehln Lundisch duch.

4

Der Itzige ist auch Baumeister, hat darvonn zu besoldung Geldt ———— 20 fl. Holtz ———— 4. klaffter Maltz ———— 4 virtell.

5

Bronnen knecht. Sein dreÿ, Warttenn der — 6 pferdt vf der Kunst, vnnd müß so tag so nacht — 2.

6

stundt, einer vmb den anndernn fahrenn. Habenn Jede wochenn

Unsichere Lesungen

  1. Z. 7: darb — so, wohl darzu gemeint

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HandschriftS. 483 Bl. 240r

Wortlaut der HandschriftSeite 483

1

Der Erst Appendix. zu besoldung, Der Oberknecht ———— j fl. 2 alb. der mittell knecht ———— 21 alb der vnter knecht ———— 18 alb.

2

Bauholtz. Wirdet etwo ein theils am Seulingswaldt, das andere am Wolffesberge gehawenn, Vom Seulingswaldt gibt mann vonn einem gantz Bodt, zu fuhrlohn biß Inn die Bodenn, ———— 16 fl.

3

Buchenn holtz. Giltet Ein klaffter ———— j thaler. Busse ann Saltzpfannen. So offt der Böder ann der altenn Pfann lest buessenn, herr dem Schmiede vonn Jedem nagell, so er Innschlegt — j hlr gebenn, kann vf ein pfann vnngefehrlich 4. 5. oder 6 fl. lauffenn, vonn ein

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HandschriftS. 484 Bl. 240v

Wortlaut der HandschriftSeite 484

1

Der Erst Appendix. haffenn — 4 hlr, darann gehörenn 4 negell, sein auch — 4 hlr, den Lappenn bezahlt mann nach der gröste vnnd kleine, Nemblich ein ganntz bladt, vor — 2 alb.

2

½ bladt — j alb. vnnd so fortan, Busse der Vberfahrer. Ist in Sodenn in wehrennder Location, Vnsers gl.

3

fl. vnnd herrnn gar, ohne wenn Burger die Holtzordnung gebrochenn, vnnd in Sodenn gestrafft werdenn, solche buß gibt mann der Stadt halb wenn aber die Pfenner, Ir theil Saltzwerck selbst Innehabenn, so hat gleichwohl ffgl.

4

die hoheit vnnd straff, vber hals, hanndt, schuldt vnnd schadenn, die Pfenner aber habenn vber Ihr gesinde vnnd Bodenn, gebot, straff, vnnd buß, Ihnenn gehorsamb vnnd gewertigk zusein, Inn der Stadt aber ist alle Criminal vnnd die busse, so vonn vnnserm gl.

5

f. vnnd herrnn selbst, oder ffgl. Stadthalter vnnd Rethenn anngesetzt wirdet, ffgl. allein, was Burgerlich bussenn sein, so der

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HandschriftS. 485 Bl. 241r

Wortlaut der HandschriftSeite 485

1

Der Erst Appendix. Schultheis verrechnet Jst der Stadt halb, vermöge der Resolution, so den 24.

2

Junij Anno 68. in Cassell datirt. Bödtener1. Jst einer Jm Bodenn, muß alle faß vf vnnd zuschlage[?]2 Kubenn, Saltzmas, Zöbber, Stüntz[?]3, vnnd füll einer machenn, vnnd in besserung haltenn, auch bey vffvnnd ausmessung des Saltzes, hat zu belohnung ein achtteil Saltz, vnnd vom Jeder Pfann so vffgemessenn wirdt — j alb.

3

wartgeldt, vnnd — 2 alb. vfzutragenn, vnnd vom Jeder Pfann so er zuschlegt — j alb. vnnd zu siegelnn — j alb.

4

vom einem newenn Kubenn gibt mann Jhm, so er das holtz darthut — 6. oder 7 thaler. Wenn aber das holtz vnnsers gnedigenn furstenn vnd hern ist — 3 thaler, vom einem Saltzmas zumache[?]4 — 8 alb.

5

vom einem Zober — 5 alb. vnnd vom einem altenn Kubenn zuverbessernn, so manchreiff er annlegt, so manchenn alb.

6

Was er aber ann alte faß vor reiffe annlegt, gibt mann

Unsichere Lesungen

  1. Z. 5: Bödtener — Stichwort, Schreibung unsicher
  2. Z. 6: zuschlage[?] — Endung mit Schnörkel
  3. Z. 7: Stüntz[?] — Wort unklar
  4. Z. 17: zumache[?] — Endung abgekürzt

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HandschriftS. 486 Bl. 241v

Wortlaut der HandschriftSeite 486

1

Der Erst Appendix. Jhm vom schock — 4 alb. vnnd so er die Reiff hewet, des tags — 4½ alb. Setzt er aber ein alt Kubenn vom newenn wieder zusammenn, gibt mann Jme zwenn thaler, oder — 2 fl.

2

nach dem es gros ist. Bierschanck in Bodenn. Darvonn hat vnnser gnediger fürst vnnd herr, vom Jedem faß Allenndorffer Bier — — 2 alb.

3

Schenncket er aber Göttingisch, vnnd anndere frembde Bier, gibt er vom Jedem faß zu tranncksteur — 10 alb.

4

die 2 alb. hebt der Renndtmeister, die — 10 alb. die Jnnehmer der trancksteur. Jst also vom vnnserm gnedigenn fürsten vnd herrenn in der Resolution Anno 68.

5

zugelassen, doch soll der Wirdt kein offenntlich glagk1 vnnd zech haltenn, Es mög aber die alte Ordenung, das in Bodenn kein wein oder Bier soll geschenckt werdenn.

6

Barrschafft Jst ein gewonheit vnnd zunahme der Pfenner,

Unsichere Lesungen

  1. Z. 16: glagk — Schreibung unsicher

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HandschriftS. 487 Bl. 242r

Wortlaut der HandschriftSeite 487

1

Der Erst Appendix. welchenn sie vonn allters her also gehalttenn. Bawmeister. Jst einer in Bodenn, der itzige Bronnenn meister, hat darvonn zu besoldung Geldt ———— 20 fl.

2

Holtz ———— 4 Clafftern. Maltz ———— 4 virtell. Bret. stuck brett, sucs[?]1. S. Beitt[?]2 Löcher.

3

Der sein vnnter der Pfannenn in Steinkolenn Bodenn im gesode — 2. zu demselbigenn werdenn die kleinenn kolenn vf die Plattenn geschütt, gederret, vnnd demnach vf den Rost zubrennenn gestossenn.

4

C. Claffter Holtz. Würdet ein theil am Seulingswalde, das anner3 am Tanngennberge gehawenn.

Unsichere Lesungen

  1. Z. 9: sucs[?] — Abkürzung unklar
  2. Z. 10: Beitt[?] — Stichwort, Anfangsbuchstabe B/S
  3. Z. 18: anner — so geschrieben, wohl annder

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HandschriftS. 488 Bl. 242v

Wortlaut der HandschriftSeite 488

1

Der Erst Appendix. Giltet Jede Claffter vnnserm gnedigenn furstenn vnd hern gibt der Söder ———— j thaler.

2

vnnd zulege geldt ———— 4 heller Darzu muß der Söder vom Jeder Claffter Jnnzuführenn gebenn ———— 3 alb.

3

Nota. Anno 72. Hab ich ein sonnderlich schreibenn des Pfarhers Rhenani aus Cassell ———— 4 Claffter relenn lassenn, zuerforschenn, wieuiel scheidt ein Claffter halte, befundenn.

4

Die j. Claffter warenn auserlesene gespaltene scheidt, hielt dieselbige ———— 304 scheidt. Die 2.

5

Warenn allerley gros vnnd klein scheidt, hatte ———— 251 scheidt. Die 3. Warenn scheidt vnnd Knüttell durcheinannder, hat ———— 281 } scheidt.

6

Die 4. gemein holtz, helt ———— 261 } also hattenn diese — 4 Clafftern gehalttenn. ———— 1097 stuck kompt vf ein Clr2 ———— 274 scheidt.

Unsichere Lesungen

  1. Z. 9: Pfar= — Trennung Pfar=/hers
  2. Z. 22: Clr — Kürzung für Claffter

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HandschriftS. 489 Bl. 243r

Wortlaut der HandschriftSeite 489

1

Der Erst Appendix. Centner. Ein Waldt Centner vf der Eisennhüttenn, helt, ———— 1¼ gemeiner Centner.

2

Ein Centner zu Allenndorff helt, ———— 104 lb1. Ein Centner zu Cassell ———— 108 lb2. D. Dachgerttenn.

3

Kostet Ein schock gebundt. zuhawenn ———— 15 alb. Jnn die Bodenn zuführenn, ———— 22 alb vnnd gehörenn Jnn Jedes gebundt ———— 7 stecken, Deckerlohnn.

4

Vonn einem newenn Bodt gibt mann dem Decker vor sein arbeit in alles ———— j thaler. vnnd dem hanndtreicher vngeuerlich — 18 alb.

5

vnnd vonn dem forstenn ———— 3 alb. Wenn er aber vf dem Bodenn flickt, gibt mann Jhm

Unsichere Lesungen

  1. Z. 6: lb — Pfundzeichen
  2. Z. 8: lb — Pfundzeichen

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HandschriftS. 490 Bl. 243v

Wortlaut der HandschriftSeite 490

1

Der Erst Appendix. vom Jedem gebundt ———— j pfennig. Jtem vom — 42 Lattenn vfzuschlagenn ein taglohn, thut ———— 3½ alb.

2

Dielenn. Kostenn ein schock ———— 5. thaler, mehr oder weniger, werdenn gebraucht im Saltzwergk zu den gesödenn, dechernn vnnd thüren in Boden, Diener stehet vnnterm A.

3

beim amptern. Duecker[?]1 scheidt Kost — j Clr2. aussem wasser zulanngenn ———— j alb. Schiffuhrlohn.

4

aber wenn Jrer die menge sein, zulangen Bey Wannfriede ———— 6 } zwischen Eschweg vnd Wanfridenn ———— 5 } alb.

5

vnnter Eschwege ———— 2½ } Jst Jhrer aber wenig, muß mann desto mehr gebenn.

Unsichere Lesungen

  1. Z. 11: Duecker[?] — Stichwort, Schreibung unsicher
  2. Z. 12: Clr — Kürzung für Claffter

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HandschriftS. 491 Bl. 244r

Wortlaut der HandschriftSeite 491

1

Der Erst Appendix. Dienstvolck. Dem dienstvolck so das flösholtz aus dem wasser bringt, gibt der Holtzvogt vonn Jeder Claffter zu tranckgeldt ———— 5 heller.

2

vnnd wirdet Jhnenn auch das forstgeldt halb nachgelassenn, Jst also durch vnnsern gnedigenn fürsten vnnd herrnn, Gottseliger vnnd hochlöblicher gedechtnus, in Anno 44.

3

verordnet, laut der schrifftlichenn vrkundt, Darrstubenn, darroffenn Jst in Jedem Steinkolenn Both eine, darinnenn wirdt das saltz am stückenn vor den offenn durr gemacht, ehe dann es verladenn wirdt, E.

4

Ehrenwein Gibt vnnser glf.1 vnnd herr, den beamptenn in Boden, gegenn vfhebung annderer zehrung daselbst, Jede wochenn Ein virttell Reinischenn w[?]2 wein,

Unsichere Lesungen

  1. Z. 17: glf. — Kürzung gnediger fürst
  2. Z. 19: w[?] — einzelner Buchstabe vor wein

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HandschriftS. 492 Bl. 244v

Wortlaut der HandschriftSeite 492

1

Der Erst Appendix. Eisennkauff. Ein Jeder waldt Centner wirdt dem Spithal Heina mit — 4½ fl.

2

zu 27 alb bezahlt, vnnd helt der waldt Centner, gemeiner ———— 1¼ Centner. Gehenn — 16. blech, oder 6 Bortte1 vf ein Centr.

3

Die Eysennhüt, darauf solch blech gemacht wirdt, heist Rommershausenn, Jst aber nunmehr gein Lippoldesbergk gelegt, daselbst soll mann Centner bezahlenn mit — 4 fl.

4

8 alb. gegossenn eysenn, aber den gemeinen Centr. mit — 28. alb. Eisenn Rost Such vnterm R.

5

Rost, Erb vnnd Grundtzins. Die Pfenner gebenn Jerlich vnnserm gnedigenn fürstenn vnnd herrnn vom Saltzwergk ———— 200 fl.

6

zu 27 alb. willenn zugebenn verordenet :| vnnd darzu

Unsichere Lesungen

  1. Z. 6: Bortte — Lesung unsicher
  2. Z. 19: sfgl. — Kürzung, Anfangsbuchstabe unklar
  3. Z. 19: |: … :| — Zeilen 19-20 andere Tinte, Nachtrag

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HandschriftS. 493 Bl. 245r

Wortlaut der HandschriftSeite 493

1

Der Erst Appendix. — 3 fl. 6 alb. Toffell zoll, Jtem — 25 fl j alb 4 hlr. herrnngeldt, vnnd — 2 pfan saltzes alter Pflicht, ann stadt der ———— 25 offen, Was sonnstenn Grundtzins vom haus vnd hoffenn, im Saltzwerck gefelt, dero ein theils gebürt hochgedachtenn vnnserm gl.

2

f. vnnd herrnn, Was vff sfgl.1 theil stehet, vnnd ist Jerlichenn, ———— 6 fl 6 alb. 6 hlr Was aber vf der Pfenner theil gefelt, das ist vnnd habenn sie die Pfenner selbst, Erbkaufft Pfannentheil.

3

Jst hiernach beim P. vnnterm Titul Pfenner vnnd Pfannenntheil zufindenn, Eichennholtz. Giltet ein Claffter ———— 28 alb.

4

Nunmehr ———— j fl. Eselhauffenn zeichenn[?]2. Vonn Jedem hauffenn holtz, so mit den Eseln getriebenn werdenn, gebenn die Holtzwirdigen ein zeichen,

Unsichere Lesungen

  1. Z. 8: sfgl. — Kürzung, Anfangsbuchstabe unklar
  2. Z. 18: zeichenn[?] — Stichwort, z oder d

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HandschriftS. 494 Bl. 245v

Wortlaut der HandschriftSeite 494

1

Der Erst Appendix. darmit mann sicht, wieuiel der Jars Jns Saltzwergk kommenn, Mann ledet auch den Esell treibernn vf Jedenn hauffenn — 2 achtell saltzes, giltet einer ———— 24 alb.

2

Eschenn. Jst ein gefeß wie ein Metzenn, darmit schepfft mann die sohle aus dem Kubenn Jnn die Pfann, Kostet eine ———— 2½ alb.

3

Eimer, Füll Eimer, such F. Extract des Eysenachischenn Vertrags, die Holtzflös belanngenndt.

4

Mein G. F. vnnd herr, hat Jedes Jars souiel mahl sfgl.1 gefellig, flössenn zulassenn, doch das solchs Jederzeit zu rechtenn wettertagenn, zwischenn Walpurgis vnnd Pfingstenn, oder nach Laurentij, wenns wasser starck gnug ist, vorgenommenn werde, vnnd soll den Sachsischenn amptleuchtenn[?]2 zu Creutzburgk vnnd Gerstungenn, wenn mann flossenn will, alwege 14 tage zuuor anngekündigtt,

Unsichere Lesungen

  1. Z. 14: sfgl. — Kürzung, Anfangsbuchstabe unklar
  2. Z. 18: amptleuchtenn[?] — wohl amptleuthenn

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HandschriftS. 495 Bl. 246r

Wortlaut der HandschriftSeite 495

1

Der Erst Appendix. auch der ort da das holtz anngefurt, vnnd Jnngeworfenn werdenn soll, vermeldet werdenn, darmit sie die vnndersassenn, vor schadenn zu warnnenn, Darentkegenn gibt hochgedachter vnnser gl.

2

fl. vnnd herr, dem Hertzogenn zu Sachssenn, wenn ein oder viel mahl geflöst wirdt ———— 100 achteill gut vnnd kein schmir saltz, vnnd dem Obersten zu Mila auch ein Pfann, Wenn nun aber nicht geflöst, als denn gleichwohl — 50 achteill, Wirdet vf den tagk Jacobi zu Allenndorff in beisein eines Sachssischenn dieners eingepackt, vnnd fürters vf vnnsers gl.

3

f. vnd herrnn kostenn gein Mila gelieffertt, Es soll auch aller schadenn so den vndersassenn solcher flös halbenn beschehenn möchte, nach erkendtnus Jedes orts schepffenn, bezahlet werdenn, Nota.

4

Vonn solchenn — 100 achtell vnnd des Obersten Pfan saltzes, gibt vnnser gnediger fürst vnnd herr, zu

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HandschriftS. 496 Bl. 246v

Wortlaut der HandschriftSeite 496

1

Der Erst Appendix. fuhrlohn, den vnderthanenn im Gericht Beÿlstein, bis gein Wannfriedenn zufurenn — 8 fl.

2

j alb 3 hlr. Fürtters den Wannfriedischenn[?]1 bis gein Mila zuführenn ———— 8 fl j alb 3 hlr.

3

Summa — 16 fl 2 alb 6. hlr. vonn Jeder Pfann — ½ thaler. Eich Zober, eichenn. Sein zwene, heltet Jeder — 2 Ohm Wormbser Eich, darmit wirdt bisweilenn der Saltzbronnenn, was daraus in einer stundt kann gelanngt werdenn, geeichet, Wie hiernach ein besonder verzeichnus zufindenn, Nō:2

4

Der Bier zober in Allenndorff ist — 7 quart grösser als die wein Eich: F. Fuhrlohn Allerley.

5

Wagenn Fuhrlohn. Vonn einer Pfann Saltzes gibt mann aus den Boden,

Unsichere Lesungen

  1. Z. 4: Wannfriedischenn[?] — Endung gekürzt
  2. Z. 14: Nō: — Kürzung Nota

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HandschriftS. 497 Bl. 247r

Wortlaut der HandschriftSeite 497

1

Der Erst Appendix. bis anns wasser beÿ das neuer Hauß. ———— j alb 3 hlr. Beÿ den Spitthal ———— j alb 9 hlr.

2

Aus den Bodenn gein Cassell ———— 2 thaler. Aus Cassell gein Darmbstadt ———— 6 fl. Ist aber nunmehr gestiegenn, Vonn einem fuder fasse Vom neuenn Haus inn die Bodenn ———— j alb 3 hlr Vom Spitthal hero, ———— j alb 9 hlr Sohl Troghe.

3

Vom Tanngennberg[?]1 in die Bodenn, ———— j fl. Stein. Vonn Jedem fuder ———— 3 alb 4 hlr Nunmehr ———— 4½ alb.

4

Leimenn. Vonn Jedem fuder —— j alb, wirdet nunmehr beim taglohnn gefuhret.

Unsichere Lesungen

  1. Z. 15: Tanngennberg[?] — Ortsname, Schreibung unsicher

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HandschriftS. 498 Bl. 247v

Wortlaut der HandschriftSeite 498

1

Der Erst Appendix. Dreck auszufuhrenn, Einem tagk ———— 24 alb. Bört vnnd flößleitternn, aus dem grossenn hause beÿ die Werra zuführenn, Einem tagk ———— 48 alb.

2

Vonn einer Klaffter Holtz Vom Seulingswaldt anns wasser —— 12 alb vom Tanngennberge beÿ Witzenhausen – 14 alb.

3

Holtz zum neuenn bodt, vom Wolffsberge Inn die Bodenn zuführenn ———— 16. Auch bisweilenn ———— 16½ fl.

4

Schiffuhrlohnn Vonn einer Pfann Saltzes biß gein Cassell ———— 18 alb. Vonn einem fuder ledigenn fassenn, daselbst hero bis gein Allenndorff ———— 2 alb.

5

Vonn ein fasse vonn Vackenn[?]1 bis gein Allendorff, ———— 2 alb.

Unsichere Lesungen

  1. Z. 18: Vackenn[?] — Ortsname unsicher

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HandschriftS. 499 Bl. 248r

Wortlaut der HandschriftSeite 499

1

Der Erst Appendix. Was aber Oberhalb Mündenn kaufft wirdt, davonn gibt mann vom Jedem fasse ———— j alb Vonn —— 100 lediger Thonnenn vonn Vackenn[?]1 bis gein Allenndorff, ———— j fl.

2

Vonn einer Klaffter holtzes vonn Witzenhausenn gein Allenndorff ———— 7 alb. Vonn einer Klaffter durrer scheidt zulanngenn vnd gein Allenndorff vf den Holtzblatz Inns Eisenmaß zuliefernn Beÿ Wannfriedenn ———— 6 zwischenn Eschwege vnd Friedenn ———— 5 } alb vnnter Eschwege ———— 2½ Ist aber der scheidt wenig, muß mann etwas mehr gebenn, Faß kauff.

3

Dem Bödtner zu Vackenn[?]2, gibt mann vor ein neu faß ———— 14 alb Sonnstenn wirdet eins mit —— ½ thaler bezahlet, darzu kostet eins zu schiffuhrlohnn bis gein Allendorf,

Unsichere Lesungen

  1. Z. 4: Vackenn[?] — Ortsname, evtl. Vacha
  2. Z. 17: Vackenn[?] — Ortsname, evtl. Vacha

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HandschriftS. 500 Bl. 248v

Wortlaut der HandschriftSeite 500

1

Der Erst Appendix. vonn Vackenn[?]1 ———— 2 Oberhalb Mündenn ———— 1 } alb. Flössenn. Soll Jedes Jars beschehenn, zwischenn Walpurgis vnnd Pfingstenn, oder nach Laurentij, Laut des Eisenachischenn vertragts, beÿ E.

2

zufindenn Flöß Saltz. Den Hertzogenn zu Sachssenn gibt vnnser gl. fl.2 vnnd herr Jars wenn sfgl.3

3

flössenn lassenn, ———— 100 achtel saltz. Wenn aber nit geflöst wirdt, nur —— 50 achtell. Vnnd dem Oberstenn auch ein Pfann, sein zusammenn ———— 13½ Pfan.

4

Vnnd schickt vnnser gnediger fürst vnnd herr solch saltz bis gein Mila, Davonn zufuhrlohnn, gibt mann den Beilsteinischenn vom dammenn bis gein Wannfriedt – 8 fl j alb 3 hlr.

5

den Wannfriedischenn ———— 8 fl j alb 3 hlr. Ist vf Jede Pfann ———— 1 thlr[?]4.

Unsichere Lesungen

  1. Z. 2: Vackenn[?] — Ortsname, evtl. Vacha
  2. Z. 9: gl. fl. — Kürzung gnediger fürst
  3. Z. 10: sfgl. — Kürzung
  4. Z. 20: thlr[?] — Kürzung, wohl thaler

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HandschriftS. 501 Bl. 249r

Wortlaut der HandschriftSeite 501

1

Der Erst Appendix. Flöß zeichenn. Gibt mann den dienstleutenn, so das flösholtz aus dem wasser werffenn, darauf bezahlet sie denn der Holtzvogt, vom Jeder Klr1 ———— 5 hlr.

2

Flöß Klaffter Holtz zeichenn. Gibt der Holtzvogtt den Bödernn vff Jede Klaffter eins, darvor gibt der Böder ———— j thaler 4 hlr.

3

Bringt sie darnach dem Holtzleger, Was also denn solch vnnd ein Jedes zeichenn ann der zahl hat vnd gelttet, denselbenn ann der zahl gezeichnetenn hauffenn oder Klaffter holtzes bekommet er – Also wirdt es auch mit demselbigenn scheidt holtz gehalttenn, Fuhr zeichenn.

4

Dero gibt der Holtzvogt benebenn obgedachter Loß[?]2 Klaffter zeichenn, vff Jede Klaffter —— 2.

5

Die müssenn die fuhrleuth den Pförtnern Je vonn Jeder fuhr |: ist ½ Klr :| eins im Innfahrenn liefernn,

Unsichere Lesungen

  1. Z. 5: Klr — Kürzung Klaffter
  2. Z. 16: Loß[?] — Lesung unsicher

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HandschriftS. 502 Bl. 249v

Wortlaut der HandschriftSeite 502

1

Der Erst Appendix. Damit also kein holtz ohne zeichenn vmb richtigkeit willenn Ingefuhret wirdet, Furstennsteur.

2

Ist Jerlichenn —— 200 fl. zu 27 alb. Dieselbenn hat vnnser gl. f.1 vnnd herr, hochlöblicher gedechtnus Anno 38.

3

Freitags post Jubilate, zu erhaltung der armenn geordnet, Nemblich 80 fl. 4. Studentenn, 40 fl.

4

den armenn im Spithal, 40 fl. den armenn Hausleutenn, 40 fl. armenn Megdenn, Nota. Diese — 200 fl.

5

habenn hiebevor sfgl.2 die Pfenner vonn Irenn ——— 42 Bothenn zu Erbzins erlegenn müssenn, Welche furters sfgl.

6

im vertragk vnnd Location den armenn geordnett. Fanngenn, Genus fanngk. Heisset, wenn sich die Sohle zu saltz gesetzt hatt, Vnd

Unsichere Lesungen

  1. Z. 6: gl. f. — Kürzung gnediger fürst
  2. Z. 14: sfgl. — Kürzung

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HandschriftS. 503 Bl. 250r

Wortlaut der HandschriftSeite 503

1

Der Erst Appendix. mann das saltz aus der Pfannenn lanngenn will, feget manns vff schauffelnn Ein Ganß[?]1 genennet, derenn feget mann vf ein mahl —— 12 gense[?]2, vnnd geschicht zu einer Pfann —— 14.

2

oder 15. mal, Fegfaß Gehörenn in ein bodt dreÿ, kostet eins —— j batz –, werdenn im siedenn Inn die Pfann gesetzt, darin samblet sich aller sanndt vnnd vnreinigkeitt, so in der Sohlenn ist, Feurenn.

3

Wenn der Meister annsendet, vnnd das feur vnder der Pfann annzündet, heist mann gefeuret. Farbe.

4

Ist Rindernn Blut, wirdet zu bestreichung der Nethe ann Pfannenn, vnnd zum Innbrennenn derselbenn gebraucht, Wie daforren beim blut zuersehenn,

Unsichere Lesungen

  1. Z. 3: Ganß[?] — Anfangsbuchstabe B oder G
  2. Z. 4: gense[?] — Endung unsicher

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HandschriftS. 504 Bl. 250v

Wortlaut der HandschriftSeite 504

1

Der Erst Appendix. Fegenn. Alwegenn wenn in einer Pfann —— 5. oder 6. werk gesottenn wordenn, hennkenn sich die schebenn, hart vnnd dick ann die Pfannenn, derowegenn der meister die ausfegenn muß, Welchs geschicht durch ein feur, so mit —— 5.

2

oder 6. wellenn vnnter die Pfannenn, Wenn die zuvor gar ausgefüllet wordenn, gemacht wirdt, denn vonn der hitze springenn die schebenn abe, Fersetzer Zu Allenndorff, müssenn die Börte vnnd Leÿternn[?]1 zum flössenn setzenn, davonn gibt mann einem des tags —— 3½ alb.

3

dem Werkmeister aber —— 4 alb, desgleichenn vonn aller annder arbeitt. Festenung. Wass darinn im vorrats zu Cassell

Unsichere Lesungen

  1. Z. 12: Leÿternn[?] — Lesung unsicher

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HandschriftS. 505 Bl. 251r

Wortlaut der HandschriftSeite 505

1

Der Erst Appendix. Anno 77. sein im Weissenn hoffe vffgeschüt —— 300 Pfann, habenn im vffschüttenn, vnnd im grossenn mas gebenn —— 215 Pfann ½ achttell 3¼ metzenn, Füll Eimer Muß mann in Jedem bodt einenn habenn benebenn der Eschenn, damit mann die Sohle aus dem tieffen Kübenn lannget, kost einer —— ½ fl.

2

G Herrn Gennse Aus saltz gemacht, gibt Jeder Böder vf vnnsers gl. f. vnnd herrnn theil vonn Jedem werk zwo.

3

Im gleichenn gebenn die Böder vf der altenn seittenn den Pfennernn vonn Jedem werk auch zwo.

4

24. Gennse vngefehrlich gehenn vf ein achtell, thut vf ein Pfann ———— 192 gense, Helt eine am gewicht —— 5. oder 6. lb1 vngefehr.

Unsichere Lesungen

  1. Z. 18: lb — Pfundzeichen

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HandschriftS. 506 Bl. 251v

Wortlaut der HandschriftSeite 506

1

Der Erst Appendix. Grabennfeger. Gibt mann Jerlich zubelohnung das er die graben in Bodenn rein helt ———— 10 fl.

2

Gegennschreiber. Ist auch Zoller vnnd mit Saltzwart sein ampt ist, alles was der Renndtmeister ann gelde ausgibt, darbeÿ zu sein, vnnd Ims wochenn buch zuschreibenn, den Zoll, Schatz, vnnd wege geldt Innzunehmenn, vnnd alle werke, was dero wochentlich vnnd Jerlich gesottenn werdenn, zu Register zubringenn, Hat davonn zu besoldung 20 fl.

3

vom Gegennschreiber ampt. 20 fl. vom Zoll ampt. 20 fl. vom Schatz vnnd wege hellern einzunehmenn, 2 fl.

4

vor Pappier, Summa Geldes ———— 62 guldenn.

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HandschriftS. 507 Bl. 252r

Wortlaut der HandschriftSeite 507

1

Der Erst Appendix. 4 Malter Kornn. 2 achtell Saltz. 6. Klaffter holtz, j Hoffkleidt, Gegenn zeichenn.

2

Gibt der Pfarher Rhenanus den Bodernn vff Jede Klr1 eins, dieselbenn muß der Böder benebenn des Holtzvogts zeichenn, dem Holtzleger ehe vnnd zuvor er das bekömpt, liefernn, Gerichts knecht.

3

Ist einer in Bodenn, muß alles saltz vnnserm gnedigenn fürstenn vnnd herrnn, Gravenn, Prelatenn, vnnd der Ritterschafft bestellenn, beÿ vfmessung des saltzes sein, auch die Holtzberge vmb die Bodenn begehenn, Desgleichenn die vngehorsamenn, vnnd vberfahrer, vf bevelch der Saltzgreuenn vnd Beamptenn zu hafftenn bringenn, Ist auch wechter, Hat Jars zu besoldung vom Gerichtsknechtsdienst,

Unsichere Lesungen

  1. Z. 8: Klr — Kürzung Klaffter

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HandschriftS. 508 Bl. 252v

Wortlaut der HandschriftSeite 508

1

Der Erst Appendix. —— 2 fl. 24 alb. vnnd — j achtell saltz, vnnd vonn Jeder Pfann saltzes, so vfgemessenn wirdt, vnnd die er der Ritterschafft bestelt, ———— j alb.

2

Vom Forst ———— 3 fl. 8 alb. vonn der Wache ———— 10 fl. Vom Schoßhaus ———— 16 alb. Gesöde. Ist das werk darauff die Pfann gesetzt wirdt, Ist in Vier theil getheilt.

3

Da fordertheil heisset der vorofe, das hindertheil der hinderofen, beide seittenn wennde, Der grundt darauf das feuer gemacht wirdt der herdt, die vier eckenn hörnner, Zwischenn den Wenndenn, vnnd der Pfannenn wirdts auch mit steinenn verwart, vnnd bekleibet, heisset mann Belegenn, Dieser gesöde kann eins vonn neuenn zumachen

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HandschriftS. 509 Bl. 253r

Wortlaut der HandschriftSeite 509

1

Costenn ——— 2 fl.1 vnnd die achtdielenn, darin die Wennde hinder vnnd forder Vfenn gefast werden ——————— 24 alb.

2

Nota Jede wochenn bricht mann der Gesöde ein theil abe, nimpt das gebrennte aus, heist mann beisse2, machts vom neuwem aus schloter vnnd sohlenn, dauonn zu machenn gibt mann ——— 2 alb.

3

Geschenck Vnnd vffgab ehs3 saltz, vber den geordenntenn feilenn saltzkauff zunehmenn, ist ein Saltzwerck allenn Beamptenn, also den Bödernn Anno 55 den 13 Augusti, durch einenn sonnderlichenn schrifftlichenn beuelch ernnstlich verbottenn, Grube Ist der platz vorm Both, darauff die wellenn gesetzt werdenn, Gegennwarttenn Sein zwenn, einer der Zöller, der annder der Caplan

Unsichere Lesungen

  1. Z. 1: 2 fl. — Währungskürzel undeutlich
  2. Z. 6: beisse — ss/st unsicher
  3. Z. 10: ehs — Lesung unsicher

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HandschriftS. 510 Bl. 253v

Wortlaut der HandschriftSeite 510

1

müssenn gleich dem Vber Saltzwarttenn alle werck, was dero Jars vnnd wochenntlich gesottenn werdenn, vfschreibenn, vnnd zu Register bringen, auch der Caplann bey Innehmung der Herrnn gennse sein, vnnd darüber ein Jegenn kerb gehaltenn, hat dauonn zu besoldung.

2

Gewicht. Ein Centner zu allenndorff helt — 104 lb. Ein Walt zentner1 vf der Eisennhüttenn helt gemeiner Centner ——————— 1 1/4 Ein Quart Sohle weigt ———— 2 lb 27 lot, Ein Quart weltwasser2 ———— 2 lb 22 lot, Ein achttell saltz soll wiegenn ——— 155 lb.

3

Weigt bisweilenn ———— 150 – 140 lb. Ein Sannbsaltz3 weigt vngefehr — 5 oder 6 lb. Gosswergk, Gegossenn Eisenn, Sein treger, Stebe, Plattenn, Eisenn, muß mann zu den Steinkolenn bodenn zu Rostenn vnnd sonnstenn habenn,

Unsichere Lesungen

  1. Z. 9: Walt zentner — Anfangsbuchstabe unsicher
  2. Z. 12: weltwasser — Lesung unsicher
  3. Z. 15: Sannbsaltz — b/d unsicher

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HandschriftS. 511 Bl. 254r

Wortlaut der HandschriftSeite 511

1

Treger ——— 5 } weigen bey1 } —— 15 oder 14 } Centner. Stebe ——— 23 } } —— 23 oder 24 } Wirdet Jeder Centner zum Lippoldesbergk numehr vermöge des Contracts so vnnser gnediger Fürst vnnd Herr, mit dem hüttennmeister treffen lassen, mit ——— 28 alb bezahlt, Hiergegenn muß er das alte eysenn wieder nehmenn, vnnd vor Jedenn Centner — 10 alb [übergeschrieben:

2

8 heller] geben Geschos. Gibt Jeder Böder Jars Ein meister so ein haus hatt ——— 6 alb 8 hlr.

3

Hat er aber kein eigenn haus ——— 5 alb. Ein affter knecht ——— 4 alb. Ein witwe die kein eigenn haus hat — 3 alb.

4

Erhebenn die schosser, vnnd thun rechnung dauon, H. Haffer Muß mann Jars zu den — 6. Kunstpferdenn ordinarie [gestrichen:

5

habenn] ——— 273 Malter, Ist Jede wochenn ——— 5 malter 4 metz.

Unsichere Lesungen

  1. Z. 1: weigen bey — Klammerkonstruktion, Anordnung

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HandschriftS. 512 Bl. 254v

Wortlaut der HandschriftSeite 512

1

Tagk vnnd nacht vf ein pferdt ——— 2 metzen. Wurdet ein Jedes Malter dem Renndtmeister zu Eschwege vf verordenung, vnnsers gnedigenn fürstenn vnnd herrenn mit —— 20 alb zalt, nunmehr mit — j fl.

2

Hauw Muß mann Jars zu gemeltenn Pferdenn habenn — 18. füder, vf Jedes Pferdt — 3 füder, gilttet ein füder zu gemeinenn Jarenn — 2 fl., auch wohl 3.

3

4. oder 5 fl. HoltzVogt Ist auch Vber Saltzwart, hat alles Klaffter holtz in vffsicht, vnnd verwaltung, bringts zurechnung, verkauffts vnnd verlegts, hat Jars zubesoldung.

4

100 fl. Geldt. 8 Malter kornn. 9 Ehlen Lündisch duch 8 Ehlen Barchenn, 12 Klaffter Holtz, 2 Achtell saltzes

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HandschriftS. 513 Bl. 255r

Wortlaut der HandschriftSeite 513

1

Vnnd zu erhaltung eines kleppers, das er die flöß vnnd gehöltz, mit bereitet, 24 Malter haffernn, 2 füder Hauw 2 schock stro, 2 fl.

2

Huffschlagk, Holtzkauff Ein klaffter, es sey flös oder Schiffholtz, gilttet vnnserm gl. f.

3

vnnd herrnn ————— j thaler in1[?] 31 alb. Kostet Am Seulingswaldt, 3 alb zu hauwenn, oder, 4 1/2 alb mit der sagenn zu schneidenn, 12 alb führlohnn vom waldt anns wasser.

4

5 hllr. aus dem wasser zu werffenn, Am Tanngennbergk2. 3 alb zu hauwenn. 4 1/2 alb mit der sagenn zu schneidenn.

5

14 alb führlohnn vom waldt anns Wasser bey Witzennhausenn.

Unsichere Lesungen

  1. Z. 9: in — Wort undeutlich
  2. Z. 16: Tanngennbergk — Ortsname, nn/u unsicher

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HandschriftS. 514 Bl. 255v

Wortlaut der HandschriftSeite 514

1

7 alb. zu Schiff, dadannenn gein allendorff, Eichenn holtz. Giltet ein klaffter ——— 28 alb numehr —— j fl.

2

Esell hauffenn einer — 29 alb Itzo ——— 24 alb. vnnd werdenn 2 achtell saltz darauf geladenn.

3

Well holtz geltenn. 2 schock wagenn wellenn —— j thaler numehr, 7 steige Esell wellenn —— j thlr — 3 alb.

4

alles in den grubenn gelieffert, Numehr j schock wagenn wellenn — 13 alb. j schock Esell wellenn ————— 11 alb.

5

Holtzleger. Muß alles flös vnnd Schiffholtz Jnns Eisennmaß1[?] souiel der Holtzvogt dessenn den Bödernn zum Saltzsiedenn verkaufft legenn, hat zu besoldung vonn Jeder klaffter ——— 5 heller, Darzu vonn vnnserm gl.

6

f. vnnd herrnn e.2[?] 6. malter kornn, j Achttell Saltzs.

Unsichere Lesungen

  1. Z. 13: Eisennmaß — Wortende undeutlich
  2. Z. 17: e. — Kürzel, wohl etc.

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HandschriftS. 515 Bl. 256r

Wortlaut der HandschriftSeite 515

1

Vnnd das feurwergk vonn den abfallenndenn Schalenn, Hengelbaume. Gehörenn bey —— 40 zu einem Bodt, kostet einer vngefehrlich —— 4 alb.

2

doch nach gelegenheit des Bodts, Herrnn Gennse Gibt Jeder meister aus vnnsers gl. f. vnnd herrnn Boden vonn Jedem werck ——— 2, Jnngleichenn gebenn auch die Böder vf der Pfenner theil Saltzwergk, hebenn sie die Pfenner, habenn sie in der Location vorbehaltenn, Ist Ihnenn auch also nachgelassenn, Herrnn Geldt.

3

Gebenn die Pfenner vnnserm gnedigenn fürstenn vnnd herrnn, Jars vf — 4 termin, Osternn, Pfingsten, Michaelis, vnnd Weynachtenn zu zinß vom Saltzwergk, vermöge des vertrags vnnd der Location, berechnet der Schultheiß ————————— 25 fl.

4

j alb. 8 hlr. Hierzu gebenn sie ——— 3 fl. 6. alb Teffell Zoll Item vor — 2 Pfannsaltzes —— 13 fl. 22 alb.

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HandschriftS. 516 Bl. 256v

Wortlaut der HandschriftSeite 516

1

Hackenn, Gehöret Jnns Bodt eine, muß der schmidt mit der Pfann liefferrn, Wirdet zum Schloter vnnd fertigung des Gesödes gebraucht, Haackenn Pfann hackenn gehörenn — 16 ann ein Pfann, muß der Schmidt benebenn der Pfann liefferrn, vnnd in besserung haltenn Feur hackenn gehöret einer Jnns Both, das holtz vnter der Pfann mit zurecht zulegenn, vnnd zu ziehenn, muß der schmidt liefferrn, Herdt:

2

Ist das vntertheil vnnd grundt am gesöde vnnder der Pfannenn, darauf das feur gemacht wirdt.

3

Hornn. Ist die Ecke ann der Pfannenn, dero sein ann einer Pfann ——— 4 auch wirdet die Ecke am Gesöde darauff die Pfann stehet, also genenndt,

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HandschriftS. 517 Bl. 257r

Wortlaut der HandschriftSeite 517

1

Hornnstenn1 Derenn ist vf der eckenn einer, darauf ruhenn die Pfann Hordt. Gehöret eine in den Beißtrogk, kostet —— 2 alb.

2

Beißt gelegt vnnd zerlassenn, Hasspenn Seindt Ösenn oder gebeugte2[?] eisenn Jnn der Pfannenn, darann die hackenn, so ann den Pfannbeumenn hengen eingehackt werdenn, darmit die Pfannenn starck gehaltenn, vnnd mit beruhigt3[?] werde, seindt Jnn Jeder Pfannenn ——— 16.

3

Hinder offenn. Ist das hindertheil am gesöde, darauff das stuck ausgeschlagenn vnnd trockenn gemacht wirdt, J.

4

Jar wergkt4. Ist der sanndt vnnd schelenn, so im siedenn in der Pfannenn als vnreinigkeit gefallenn, solchs aus den Bodenn zutragenn, gibt mann Jars vfs Bodt — 8 alb.

Unsichere Lesungen

  1. Z. 1: Hornnstenn — Stichwort, Endung unsicher
  2. Z. 8: gebeugte — Lesung unsicher
  3. Z. 11: beruhigt — Lesung unsicher
  4. Z. 17: Jar wergkt — Stichwort, Endung unsicher

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HandschriftS. 518 Bl. 257v

Wortlaut der HandschriftSeite 518

1

thut vff — 86. Bodt, —————————— 26 fl. 12 alb. Was aber ann kummer1, aschenn, vnnd Schlackenn in den Steinkölenn, vf vnnd vnnder dem Rost, dauonn gibt vnnser gnediger fürst vnnd herr, Jedem meister, das er solchs vors Saltzwergk bringt, zusteur — 6 fl.

2

Jar wergk, Vberfahrer. Ist die alte Ordenung, welchs, es sey meister knecht, Giesser, oder affter knecht, einenn schlegt, vnnd verwundet, nagels tieff, oder glidts lanng, welcher der eins that, der muß ein Jar die Bodenn vnnd feldtmarckt Allenndorff meidenn, Ist denn ein Meister, so wirdt er darzu auch des Bodts vnnd meisterschafft enndtsezt, K.

3

Kodenn. Sein im Saltzwergk —— 87. Dero sein vnnserm gnedigenn fürstenn vnnd herrnn e.2 ——— 43.

4

vnnd der Pfenner ——— 44. Kann in Jedem die wochenn

Unsichere Lesungen

  1. Z. 3: kummer — Lesung unsicher
  2. Z. 18: e. — Kürzel, wohl etc.

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HandschriftS. 519 Bl. 258r

Wortlaut der HandschriftSeite 519

1

2. Pfann saltzes gesottenn werdenn, Die Pfenner aber habenn vonn alters her nur — 42. Bodenn gehabt, als aber vnnser gnediger fürst vnnd herr, Gotseliger gedechtnus Anno 40.

2

sich mit Ihnenn den Pfennern, eins vertrags verglichenn habenn Jegenn — 200 fl. so sie sfgl.

3

Jars vom Saltzwergk gegebenn, noch ein, vnnd dann vff vorbitt sfgl. schwester Frauenn Elisabeth Hertzogin zu Sachssenn, auch ein Bodt habenn bauenn dürffenn, sfgl.

4

Bothenn seindt vonn der Zal — 43. 20 zum Steinkolenn siedenn gemacht, Was ein Bots vnngefehrlichenn neuw zuerbawenn kostenn kann 14 fl.

5

zu zimmernn. 2 fl. Das holtz zufellenn, 2 fl. Das Holtz vf den platz zuschleiffenn, 16 fl.

6

Das Holtz aus dem Wolffsberg in die Bodenn zuführenn, 5 fl. 2 alb vfzurichttenn,

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HandschriftS. 520 Bl. 258v

Wortlaut der HandschriftSeite 520

1

2 fl. 7 alb. zu vntermaurenn, 4 fl. vonn den steinenn darzu, bey zuführen vnnd vfzuladenn, 6 fl.

2

4 1/2 alb zu kleibenn, j fl 13 alb vonn dem Leimenn darzu, beyzuführenn vnnd vfzuladenn, j fl.

3

5 alb. dem decker zu deckelohnn, 18 alb dem knecht so im hanndtreichung thut, j fl. 17 1/2 alb.

4

die Lattenn darauff. 13 alb die dach zu lattenn, 10 1/2 alb die dach gerttenn 2 fl. 11 alb.

5

die Negell 8 fl. 13. alb das Stro, 5 fl. 14 alb Die Hengell beume j fl. Die Stickgertenn, 2 fl.

6

10 alb vor 16. dielenn ann das dach vnnd 6. ann die thürenn, Summa thut —————————— 77 fl 8 1/2 alb.

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HandschriftS. 521 Bl. 259r Der Erst Appendix

Wortlaut der HandschriftSeite 521

1

Nota. Der 43 Both so vnnserm gnedigem fürstenn vnnd herrenn gehörenn, ist nunmehr Anno 84. — 20. zum steinkolenn siedenn zugericht, habenn bisdaher vf die art nur zuzurichttenn vnnd zu bessernn kostet, —— 3524 fl. 17 alb 5½ hlr. No: Ein Bodt ist vnngefehr Weit —— 35 lanng —— 49 } schuch, hoch —— 20½ Kleiberlohnn. Vonn ein neuenn Bodt wirdt in alles gegebenn, beide vom Leÿmenn zumachenn vnnd zu kleibenn, —— 6 fl. 4½ alb. Sonnstenn vom flickwergk gibt mann des tags Jdem arbeiter —— 3 alb. Kübenn. Gehörenn — 2. Inn ein Both, vonn einem gibtt

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HandschriftS. 522 Bl. 259v Der Erst Appendix

Wortlaut der HandschriftSeite 522

1

mann dem Botner zumachenn, vnnd thutt vnnser gnediger fürst vnnd herr, das holz dar —— 3 thlr. Wenn aber der Botner das holz darthut, —— 6. oder 7. thlr. Kalck. Kann einer kosten Vngeuerlich. Die stein zubrechenn vnnd dem meister Sanndtreichung zuthun —— 9 fl. 11 alb Zu Brennenn dem meister —— 4 fl. 18 alb das holz darzu —— 21 fl. [übergeschrieben: No. Wirdet nunmehr mit Steinkohlen gebrenndt.1] Summa —— 35 fl. 3 alb. Konnenn vf einmahl gebranndt werdenn, —— 200 Malter. Giltt ein Malter —— 5½ alb. Wirdet im Salzwergk gebraucht, die grabenn zuhalttenn, vnnd die maurenn zu futternn, vnnd zu anndernn gemeinenn [übergeschrieben: ge]beuen, Nota. Wirdet nunmehr mit Steinkolenn gebranndt vnd

Unsichere Lesungen

  1. Z. 11: No. Wirdet nunmehr mit Steinkohlen gebrenndt. — kleine Zwischenzeile, später eingefügt

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HandschriftS. 523 Bl. 260r Der Erst Appendix

Wortlaut der HandschriftSeite 523

1

konnenn Je mit einem Maß steinkolenn — 3 mas kalck gebrennet werdenn, gibt mann dem Meister vonn Jedem Mas vngelöscht zubrennenn, vnnd die stein darzu zubrechenn —— 2½ alb. Hiergegenn giltet das Malter gelöscht, — 4 alb. Kaltleger, kaldtliegenn. Heist wann mann ablescht vnnd nicht seudett. Kaltleger Zeichenn, Gibt der Holzvogt denenn so kaldtliegenn, dieselben liefferenn sie dem Renndtmeister ann stadt der Neunung, Krückenn. Gehörenn in ein Both. 2 kohl krückenn so vnnter der Pfann zun kolenn gebraucht werdenn, kostet eine —— 2 alb. 2 Salzkrückenn kostet ein —— 8 hllr. 1 Aschenn krucke kostet —— 3 hlr Kol Gertte. Ist ein lannge rutenn, damit regt mann die kolen

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HandschriftS. 524 Bl. 260v Der Erst Appendix

Wortlaut der HandschriftSeite 524

1

zum glüenn ann, kostett —— 1 hlr. mus mann in Jedes werck eine habenn. Kolennmessenn. Ist einer in Bodenn, mus alle fuhrleut, so stein kohlen bringenn, vf die reige weisenn, vnnd die kolenn den Bödernn, so es begerenn zu messenn, Helttet auch mit einem Jedenn Böder ein kerb, Was er die wochenn vber ann kolenn bekömpt, vnnd vergleicht sich den Sonnabenndt mit dem wellennschreiber, darmit das Register mit seinenn kerbenn gleichstimme, vnnd er darauf das fuhrlohnn von den Bödernn in zu fordernn hat, hat zu besoldung, Keill derenn mus ein Meister — 2. oder 3. im Both habenn, zu spaltung der grostenn klotze, kostenn einer beÿ —— 4½ alb. Keule oder Schlegell. Mus er auch zu gemeltem behuff ein habenn, kostet —— 7 alb

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HandschriftS. 525 Bl. 261r Der Erst Appendix

Wortlaut der HandschriftSeite 525

1

L. Lattenn. Kostet Ein schock. Zu hauenn —— 2 alb Zu führenn, —— 11 alb. dero mus mann vf ein Bodt habenn, vnngefehrlich —— 3 schock, Thun —— 1 fl. 17½ alb. vonn 42 Lattenn vfzuschlagenn, gibt mann ein taglohnn, ist —— 3½ alb. Lattenn Negell Kostet ein schock —— 3½ alb vnnd gehörenn vf ein Bodt, —— 18 schock, Thun —— 2 fl. 11 alb. Location. Anno 1540. den 23. Decembris, hat vnnser gl. f. vnnd herr, vonn den Pfennern Ire — 44 Bothenn Locationis weise — 15 Jar Inngenommen,

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HandschriftS. 526 Bl. 261v Der Erst Appendix

Wortlaut der HandschriftSeite 526

1

welche sich geendet Anno 55. den 23 Decembris. Volgennts habenn sfgl. noch vf — 30 Jar mit Ihnen verglichenn, welche anngefanngenn den 23 Decembris Anno 55. vnnd enndenn sich den 23. Decembris Anno 85. Solche vergleichung ist geschehenn zu Allenndorff den 29 Aprilis Anno 54. Laderlohnn Vonn einer Pfann Salzes gibt mann, ½ alb so sie ans wasser beÿ das neuwe Haus gefurt wirdt, 9 hllr. beÿ dem Sitthal1[?] 6 hlr vonn ein fuder ledigenn fassenn, Teffell zoll. Gebenn die Pfenner Jerlichenn vf 4. Termin, Osternn, Pfingstenn Michaelis vnnd Weÿnachtenn zu Erbzins vom Salzwergk, nachausweissung des vertrags vnnd der Location, Berechnett der Schultheis —— 3 fl. 6 alb

Unsichere Lesungen

  1. Z. 12: Sitthal — Ortsname, Lesung unsicher

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HandschriftS. 527 Bl. 262r Der Erst Appendix

Wortlaut der HandschriftSeite 527

1

Leitternn Werdenn zum flößenn gebraucht, schlegt mann vor die Werra vnnd Lachenn, beÿ — 60. groß vnnd klein, kostet vnngefehrlich eine vom neuenn zumachenn —— 4 alb. Liecht. Gehöret Inn Jedes Bodt eins, kostet —— 2 alb. vnd ein Oell1[?] krugk darbeÿ. Leuchtsell Mus mann zu Jedem werck vor — 1 alb habenn, fürnemblich winters zeitt. M. Manngeldt. Gibt vnnser gl. f. vnnd herr Jtzo Jars aus dem Salzwergk —— 190 fl. Meurer. Ist auch Wegemeister, mus die in Bauenn vnnd besserung haltenn, vnnd die Bothenn vnnd annders in

Unsichere Lesungen

  1. Z. 8: Oell — Anlaut unklar, evtl. Sell

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HandschriftS. 528 Bl. 262v Der Erst Appendix

Wortlaut der HandschriftSeite 528

1

Bodenn vndermaurenn, hat Jars zu wartt geldt, —— 5 fl. ½ achtel salz. Wenn er sonnstenn arbeit, gibt mann des tags, dem meister. Im Sommer — 5 alb im wintter — 4½ alb. Ein knecht. Im Sommer 4 alb 4 hlr Im winter — 4 alb. Mullenn, Gehörenn in ein Both — 3. kostet Jede — 2 alb. werdenn zu messenn des salzes vnnd rein machung der tröge vnnd anndere notturfft gebraucht, Maß Heist mann das gefeß, darmit das salz gemessenn wirdet, Ist ein halb achtell, dero gehörenn — 16 vff ein Pfann, heltet — 6. dünnenn mas oder — 8 Homberger metzenn oder 8½ Allenndorffer. Item also heißet auch das Jenige darmit die Steinkolenn gemessenn werdenn, helttet,

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HandschriftS. 529 Bl. 263r Der Erst Appendix

Wortlaut der HandschriftSeite 529

1

Ein ganntz Maß —— 22 } metz. Ein halb Maß. —— 11 } Dünnenn maß heltet — 2 Wormbser virtell, darmit werdenn die salzmas geeichet, vnnd mus derselbigenn sechs halttenn, Müntz zu Allenndorff ann der Werra, wie vonn alters hero. 4. hlr Ist ein schilling, 20 Schilling ist ein pfundt, 4 lb Ist Ein marck, also ist ein Marck — 1 fl. 8 hlr. 60 Schilling ist ein alt Schock. 18. Schilling ist ein Neu Schock. N Negell. Werdenn Jnn kaufft. Ein Schock Lattennnegell vor —— 4 alb Ein Schock dielen negell vor —— 3 alb. Ein hundert negell so zum salzmachenn gebraucht werdenn —— 2½ alb.

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HandschriftS. 530 Bl. 263v Der Erst Appendix

Wortlaut der HandschriftSeite 530

1

O. Ösegerinn1[?] Kostet eins zumachenn —— 6½ alb. darzu [übergeschrieben: mus] mann habenn —— 3 blech dieselbigenn seindt werth. —— 23 alb. also kostet ein Gerin —— 1 fl. 3½ alb. Offenn forder } { forder } hinder } ofen ist das { hinder } theil am gesöde, Ober Saltzgreue Offenn Axt Mus mann in Jedem Both eine habenn, darmit lanngt mann die Beiße2[?], ann den Gesodenn, vnnd in dem herdt in holzbothenn, Ober Saltzwart. Ist auch Holzvogt, mus alle werck, was dero wochentlich gesottenn wirdt, vf schreibenn, zu Register

Unsichere Lesungen

  1. Z. 2: Ösegerinn — Stichwort, Lesung unsicher
  2. Z. 13: Beiße — Anlaut B oder R

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HandschriftS. 531 Bl. 264r Der Erst Appendix

Wortlaut der HandschriftSeite 531

1

bringenn, vnnd denenn so kaldtliegenn die darzu geordennte zeichenn gebenn, so baldt die Vhrsach Ires kaldtliegenns vfmerckenn, P. Pension den Pfennern gibt vnnser gnediger fürst vnnd herr, vonn Irenn — 44 Bothenn, vonn Jedem Jars —— 200 fl. darann aber habenn sie sfgl. nach ausweisung der Location Jegenn vnnd vonn wegenn der — 2 letzt gebautenn Bodenn nachgelassenn —— 200 fl. Dieselbenn abgezogenn, tregts in allem, Monatlich —— 716 fl. 17 alb 4 hlr, Thut — 12. Monat, —— 8600 guldenn, Ohnne das, Gibtt mann aus dem Salzwerck verschriebener Pension Jerlichenn —— 876 fl. 24 alb.

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HandschriftS. 532 Bl. 264v Der Erst Appendix

Wortlaut der HandschriftSeite 532

1

Sonnstenn Hat vnnser gnediger fürst vnnd herr Jtzo im Salzwerck Jerlich ann Pension fallenn, —— 4 fl. 13 alb. Pfann. Ein Pfann darinnenn mann Saltzseudet kann vngeuerlich kostenn. 1 fl. 13 alb gibt mann dem Schmidt vonn der Pfan zumachenn, vnnd behelt die alte pfann auch. 1 fl. 10. alb dergleichenn vom zeuge zuhaltenn, 6 fl. Gehet vngefehrlich busse darauf 9 fl. 9. alb kostenn die — 12½ Bortt Eisenn, so darzu kommenn. 16 fl. 9 alb 3 hlr die — 56. Blech, 3 alb führlohnn aus der stadt Inn die Bodenn, Summa thut —— 34 fl. 18 alb 3 hlr. Dieser Pfann ist in Jedem Bodt eine, vnnd also im ganntzenn Salzwerck, —— 87.

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HandschriftS. 533 Bl. 265r Der Erst Appendix

Wortlaut der HandschriftSeite 533

1

Muß in Jeder ——— 300 werck gesottenn werdenn, thut vff eins schließwerck ann der Pfann. —————————— 3 alb. Wenn aber ein schmidt dieser Pfann eine vonn newem macht, vnnd die alte Pfann bekömpt, gibtt mann Ihme zu macherlohnn vngefehrlich, —————————— 8 fl. Nota. Eine Pfann ist weit oder Breyt ——— 10 schue 7 1/2 zoll Tieff ——— 11 1/2 zoll Lanngk ——— 12 schue 8 zoll. Pfannenmeister. Ist im Saltzwergk einer |: welcher auch Oberschertzer ist :| derselbe muß alle Pfann in vffsicht habenn, das darmit recht vnnd verwarlich vmbganngenn werde, auch darbey sein, Wenn die Söder lassenn bussenn, Stebe, Segerin, vnnd Sekkessell1[?] in verwarung habenn, Pfannenbeum vnd dielenn im

Unsichere Lesungen

  1. Z. 18: Sekkessell — ss oder ff unklar

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HandschriftS. 534 Bl. 265v Der Erst Appendix

Wortlaut der HandschriftSeite 534

1

die Söde verschaffenn, auch bey Inthuung vnnd austhuung des Pfann eisenns sein, vnnd darauff sehenn, das die Pfann nach dem Maßstab, den er bey sich hat recht gemacht werdenn, muß auch bey Inthuung der herrnn gennße sein, hat Jars zu belohnung Vom Pfannmeister. 12 fl. Geldts 3 1/2 ehlenn Lündisch duch, 2 Claffter Holtz, Vom Schetzer Ambt. 5 fl. 25 alb. Vonn den Herrngennsenn, j fl. Geldt. j achttell saltz, Pfann eysenn. Kostet ein Walt Centner1 |: welches sonnst — 1 1/4 Centner sein :| ——— 4 1/2 fl. zu 27 alb.

Unsichere Lesungen

  1. Z. 17: Walt Centner — Walt/Malt unklar

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HandschriftS. 535 Bl. 266r Der Erst Appendix

Wortlaut der HandschriftSeite 535

1

vnnd thun —— 6. Bortte oder Blech ein Centner, derenn müssenn sie zu einer newen Pfann Bortte —— 12. Bisweilenn —— 12 1/2. Blech —————— 56. Pfann busse. So offt der Söder ann der altenn Pfannenn lest bussenn |: das ist besserenn :| muß vnnser gnediger furst vnnd herr dem schmidt vonn Jedem nagell so er Jnnschlegt —— j hlr. vonn einem hafftenn1[?] —— 4 heller, darann gehörenn —— 4 Negell, sein auch —— 4 hllr. Die Lappenn bezahlt mann nach der größe, nemblich ein ganntz blech mit ——— 2 alb. Ein halb blech mit —— j alb. kann vff ein Pfann vngefehrlich —— 4. — 5 — oder — 6 fl. mehr oder weniger lauffenn, Pfannbaum. Kostet einer bey —— 2 1/2 alb. dero gehörenn vff

Unsichere Lesungen

  1. Z. 10: hafftenn — ff oder ss unklar

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HandschriftS. 536 Bl. 266v Der Erst Appendix

Wortlaut der HandschriftSeite 536

1

ein Pfann —— 4. werdenn mit Basternn stricken anngebundenn, dieselbigenn kostenn —— 3 pfennig. Pfann tuch. Gehöret Inn Jedes Bodt eins, darzu muß mann habenn —— 28 1/2 ehlenn Leinenn tuch, Giltet —— j fl. 23 alb 10 1/2 hllr |: die ehle vor — 12 hllr. gerechnet :| Darzu macherlohnn — 4 alb. vor — 6. harenn seil daran, —— 2 alb. Kostet also ein pfanntuch in alles —————— j fl. 3 alb 10 hlr. Nota. Ein solch Pfanntuch wirdet, wenn die sohle gar gesottenn, vber die Pfann mit den —— 6. seylernn anngehefft, vnnd mit — 2 Gabbelnn darauff ein lannge gerttenn gelegt, vfgestützelt, darumb das kein staub in die Sohle fallenn soll, Nota. denn, Wenn staub oder fett in die gar sechende1[?] Sohlenn

Unsichere Lesungen

  1. Z. 19: sechende — Lesung unsicher

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HandschriftS. 537 Bl. 267r Der Erst Appendix

Wortlaut der HandschriftSeite 537

1

kömpt, verderbets dasselbe werck dermassenn, das kein Saltz in der Pfannenn werdenn will, vnnd manns gar vbell, auch nicht ohne schadenn ausbring1[?] kann Pfahl Holtz. Wirdet in flossenn bey den Leitternn vnnd Bockenn gebraucht, kostet ein fuder zu hawenn — 2 alb. vom Meißner Inn die Sodenn zuführenn, —————— 15 1/2 alb. Pförtner. Sein zwenn, müssenn vfsehenn, das keiner ohne Zoll zeichenn, mit Saltz aus den Sodenn fahret, Item das kein Saltz aus den Sodenn tags oder nachts getragenn werde, Der eine muß die Holtzführzeichenn vfhebenn, vnd acht habenn, das kein Claffter holtz in die Sodenn gefurt werdenn, habenn Jars zu besoldung, —————— 8 fl. 1/2 achtell saltzes. Darzu der eine so die führzeichen hept. —————— 5 fl. vnnd das feurwerck.

Unsichere Lesungen

  1. Z. 3: ausbring — Wortende Zierstrich unklar

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HandschriftS. 538 Bl. 267v Der Erst Appendix

Wortlaut der HandschriftSeite 538

1

Proba, Probirn, Probwergk. Ist wenn mann die Sohle versucht, wie gut sie sey, vnnd was sie halte, Geschicht vf zweyerley weise. Zum Grossenn Probwergk nimpt mann zehenn fuder Roher sohlenn, seudet die gar, vnnd sicht was die ann saltz gebenn, vnnd was vor Holtz darmit vfgehe, Wie dann hiernach ein sonnder verzeichnus, Zur kleinenn Proba nimpt mann —— 1/8 einer quart roher sohlenn, seudet die in ein kleinenn Pfennlein ab, wie denn hiernach auch ein sonnder verzeichnus zufindenn, Pfenner Pfannentheil. Heist mann die geschlecht, vnnd Burger zu Allenndorf vnnd anderswo, so erbschafft vnnd theil ann den —— 44 Pfannenn habenn, Vnnd wenn ein Pfenner dem andernn Pfanntheil

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HandschriftS. 539 Bl. 268r Der Erst Appendix

Wortlaut der HandschriftSeite 539

1

zum Sodenn abkaufft, wirdt das achtell bezahlt mit ——— 400 thaler, thut ein Pfann —————— 3200 thlr Vnnd also die —— 44. koth. —————— 140800 Nota. Welcher nicht ein gebornner Pfenner ist, oder eines Pfenners tochter ehelich hat, darff nicht Pfannen erblich kauffenn, doch hat er macht darauff zuleyhenn, Pfundt. Ein ℔ allenndorffischer wehrung ist — 20 grosch1[?], oder Schilling, ein grosche oder schilling — 4 hlr. also thut ein ℔ ——— 6 alb 8 hlr. Plattenn. Werdenn vf der Eisenhüttenn gegossenn muß mann Inn Jedes Bodt —— 2. habenn, die legt mann nebenn die Röste, vnnder die Pfannenn, derrenndt2[?] die kleinenn kolenn darauff, darmit sie desto besser

Unsichere Lesungen

  1. Z. 12: grosch — Kürzungsschleife am Wortende
  2. Z. 18: derrenndt — wohl dörrendt

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HandschriftS. 540 Bl. 268v Der Erst Appendix

Wortlaut der HandschriftSeite 540

1

brennenn, konnenn lannge werenn, Q. Quitanntzenn. Die Pfenner quitirenn allenn Monath, Item Die Hertzogenn zu Sachssenn, quitirenn vber die — 100 achtell Saltzes, soll ein Jar lautenn wie das annder, desgleichenn alle anndere quitungenn, R. Renndtmeister. Rennenn darin die Sohle fleust. Die 1 Grosse Sohl gertenn ——— 30 } 2 klein Wechssell gertenn — 10 } schue. klein gertenn werdenn in kothenn gebraucht, Diese werdenn bey den schuenn gekaufft, kost Jeder schuch

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HandschriftS. 541 Bl. 269r Der Erst Appendix

Wortlaut der HandschriftSeite 541

1

Der gröstenn —— j alb. zu führlohn — 3 hlr. Der andernn —— 1/2 alb. vor ein schuch in alles, Reiffe. Vonn einem reiff ann ein Eubenn zulegenn, gibt mann dem Bottner ——— j alb. Röste. Gehörenn vf die Saltzmaß, dadurch muß alles saltz gemessenn werdenn, dero sein kupffernn im Saltzwergk ——— 21. hat einer bey — 10 ℔. kost Jeder —— j fl. 16 1/2 alb. Roste vnnter Pfannenn in Holtzkodenn, Sein Beume darauff wirdet das feur zum wohlbrennen lufftigk gelegt, Jtzo brauchenn sie Eiserne, müssenns aber selbst bezahlenn, Inn Steinkolenn kodenn Muß mann zu einem Rost habenn lannge Eiser Stebe — 23, weigenn bey — 23 oder — 24 Centner

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HandschriftS. 542 Bl. 269v Der Erst Appendix

Wortlaut der HandschriftSeite 542

1

—— Treger darauff solche Stebe gelegt werdenn, weigt Jeder bey ——— 3 Centner. Kann also ein Rost weigenn — 39 Centner. Kostet Jeder Centner —— j thlr. thut — 46 1/2 fl. Dieser Rost kann bey — 1 1/2 Jar also denn muß er ernewert werdenn, vnnd giltet ein Centner des alt eisenns ——— 10 alb 8 hlr. doch gehet ann — j Rost bey 4. oder 5 Centner abe, Rueß. Wenn das saltz gar gesottenn, so wirfft mann — 3 oder 4. stucklein Ruß Inn die Pfann, davonn socht die sohle, also das sie balde vnnd zu gutem grobenn saltz wirdt, dessenn muß mann Jars in Jedes Bodt vngefehrlich habenn vor — 1/2 achtell saltz, Ist des Jars vor — 3 pfann 3 achttel Es gehöret aber nit allerley Ruß hierzu, allein der in den dorffheusernn sich vom Rauch ann die Stro decher vnnd wennde hengtt,

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HandschriftS. 543 Bl. 270r Der Erst Appendix

Wortlaut der HandschriftSeite 543

1

Rürenn Heisset, wenn mann die kohlenn vnnder der Pfann mit der kohlgertenn zum glüenn anregt, Nota. Ein Eyser Rost, darauff mit Steinkolenn gesotten, wirdt, ist Lanng ——— 7 } schue { 8 } zoll Breidt ——— 5 } { 7 } Vber solchen Rost stehenn die Pfann — 2 1/2 schuch hoch, Rasenn Eyer. Gefallenn Jars in der Stadt allenndorff vonn Jedem acker, so schoshafftig ist ————— 2 Tregt vngeuerlich ————— 4300 Eyer Darzu gefallenn auch vonn Jedem acker 2 hlr. vnd wenn ein schock, ist vonn Jedem acker — j keß, Berechnet der Schultheis Rockennbergk. Sampt den gehöltzenn darzu gehörig, hat vnnser gnediger

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HandschriftS. 544 Bl. 270v Der Erst Appendix

Wortlaut der HandschriftSeite 544

1

furst vnnd herr Anno ꝛc 38. vns Burckhardt, Heinrichenn, Johann Walternn, vnnd Casparn vonn Hundelshausenn, zu Armet1[?] Sachssenn ꝛc gegenn das dorff Wolffstein2, im Ampt Reichenbach vnnd annders ann sich ertauscht, laut des darüber vfgerichtenn tausch vnnd wechssell brieffs, Rüge saltz. Muß Jeder Söder vnnserm gnedigenn fürsten vnnd herrnn ꝛc des Jars vber, eine Pfann saltzes — 24 alb neher zur hofhaltung zukommenn lassenn, als es sonnstenn gilttet, Ist daher enndtstanndenn, dieweil vonn alters her vnnser gnediger furst vnnd herr solches herbracht, vnnd darvonn nicht ablassenn wollenn, S. Seder. Muß mann in Jedenn Steinkolenn kodt einen haben, dadurch die Söder die Steinkolenn Sedenn, darmit sie die grobenn vonn den kleinenn sönndern, Werdenn aus eysenn, oder missingen tradt gemacht,

Unsichere Lesungen

  1. Z. 3: Armet — Ortsname unsicher
  2. Z. 4: Wolffstein — Ortsname, Lesung wahrscheinlich

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HandschriftS. 545 Bl. 271r Der Erst Appendix

Wortlaut der HandschriftSeite 545

1

Der Erst Appendix. S. Saltz Ein Pfann hatt1 ——— 8 achtell Ein achttell ——— 2 Maß. Vnnd gehenn Inn ein maß vngeuerlich — 12 gense2, Thut vf ein achtell ——— 24. vnnd vff ein pfann ——— 192 ℔3. auch — 150. 140. Helt allenndorffer quart —— 144. Hat Homberger metzenn —— 16. Allendorffer ——— 17. Saltzmaß. Sein im Saltzwergk — 21.. habenn die Schetzer4, darinnenn wirdt alles saltz gemessenn, Kostet eins zumachenn. Ohnne das Holtz ——— 8 alb. Heltet eins ——— 12 virtell. Wormbsser Eich, oder vermöge des vertrags ——— Ein Marpurger Muth, Werdenn alle durch das zinnenn maß, so 2. virtel

Unsichere Lesungen

  1. Z. 4: Ein Pfann hatt — Linie durch Wörter, evtl. Tilgung
  2. Z. 6: gense — Minims unklar, evtl. gemse
  3. Z. 8: ℔ — Pfundzeichen
  4. Z. 13: Schetzer — Lesung unsicher

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HandschriftS. 546 Bl. 271v Der Erst Appendix

Wortlaut der HandschriftSeite 546

1

Der Erst Appendix. helt, geeichenn Inn beysein des Rendtmeisters, Holtzvogts vnnd Böttner1, vnnd muß ein maß der zinnen maß —— 6. haltenn, Saltzfactores Sein zwenn, einer zu Cassell, der annder zu Darmbstadt, habenn zu besoldung der zu Cassell 20 fl. vnnd vonn Ieder Pfann so er verkaufft — 2½ alb der zu Darmbstadt. Saltzkauff in Gemein in Sodenn giltet Izo ein achttell ———— 30 }2 Ein Pfann —— 9 fl. ——— 6 } alb. vffzutragenn ———— 2 } Zoll, wege vnd schatzgeldt ———— 2 } Summa. ——— 9 fl. 10 alb.

Unsichere Lesungen

  1. Z. 3: Böttner — Umlautzeichen unsicher
  2. Z. 13: } — Klammer fasst Zeilen 13-16, 'alb.'

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HandschriftS. 547 Bl. 272r Der Erst Appendix

Wortlaut der HandschriftSeite 547

1

Der Erst Appendix. Zu Cassell.1 Zu Darmbstadt Gilttet Izo ein Pfann ——— 27 fl. 18 alb Sein — 10 Mentzische Malter Ein Malter ———— 2 fl. 10 alb. Ein Summer ———— 18 alb Ein Kumpff ———— 4½ alb Ein gescheidt. ———— j alb j d. Dauonn bekompt vnnser gnediger furst vnd herr Lanndtgraf Wilhelm etc.3 Immer2 ——— 22 fl. das vbrige theilenn sfgl. mit Irem Bruder Lanndtgraff Georgenn, also auch was aus den fassen gelöst.

Unsichere Lesungen

  1. Z. 2: Zu Cassell. — danach Freiraum, kein Eintrag
  2. Z. 11: Immer — Lesung unsicher
  3. Z. 11: etc. — Kürzelschleife

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HandschriftS. 548 Bl. 272v Der Erst Appendix

Wortlaut der HandschriftSeite 548

1

Der Erst Appendix. Saltzhanndell Saltzschlis1 vnnd was darann nutzenn Zu Cassell. Ein Pfann saltz Kostet vnnserm gnedigenn furstenn vnnd herrnn etc.2 Im ankauff Inn Sodenn Itzo ——— 9 fl. 6 alb zuzuschlagenn vnd zusiegelnn ——— 3 alb Fuhrlohnn anns wasser bey das neue haus ———— j alb 9 hlr. Laderlohnn ———— 6 hlr Schifflohnn gein Cassell ———— 18 alb Vberlohnn vf kleinem wasser. —— 3 alb. Zoll zu Mundenn ———— j alb 4 hlr die beide fasse ———— j fl. 13 alb. Schifflohnn daruonn ———— 2 alb. Vom wasser Inns Saltzhaus zufuhrenn — ½ alb. Zoll, schatz, vnnd wege geldt ——— 2 alb. Schlachtgeldt zu Mundenn ——— 8 hlr. Summarium alles kostenns so Itzo Anno 85. vf ein Pfann saltz bis gein Cassell ist ganngk3. ———— 11 fl. 25 alb 9 hlr.

Unsichere Lesungen

  1. Z. 2: Saltzschlis — Lesung unsicher
  2. Z. 6: etc. — Kürzelschleife
  3. Z. 21: ganngk — Wortende unklar

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HandschriftS. 549 Bl. 273r Der Erst Appendix

Wortlaut der HandschriftSeite 549

1

Der Erst Appendix Dieweil nun ein Pfann saltzes zu Cassell gilttet Mit dem Holtz ———— 14 fl. 4 alb. Ist das achtell —— 46 alb. So ist gewiß ann Ieder Pfann ———— 2 fl. 4 alb 7 hlr. Ohnne Holtz ———— 12 fl. 16 alb. ist das achttell ——— 41 alb. So ist gewinst ann der Pfann ———— 16 alb 3 hlr. Zu dem hat vnnser gnediger furst vnnd herr, die beide fasse, die ann —— j fl. 13 alb. anngeschlagenn zu Saltzkastenn. Ist im Saltzwergk einer, darinnenn wirdt das saltz zur zeit wenns nicht abgehet, vfgemessenn, Der hat in alles |: ohnne das Holtz :| Kostet. ———— 984 fl. 20 alb. 6½ hlr. Ist in Anno etc.1 erbawet.

Unsichere Lesungen

  1. Z. 17: Anno etc. — Jahreszahl fehlt, Lücke gelassen

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HandschriftS. 550 Bl. 273v Der Erst Appendix

Wortlaut der HandschriftSeite 550

1

Der Erst Appendix. Saltzwarttenn Sein drey in Sodenn —— j. der Holtzvogt — 2. der Zoller —— 3 der Caplann, mussenn alle werck, was dero wochenntlich vnnd Jars vber gesottenn werdenn, vfgeschriebenn, vnnd Register daruber haltenn, also das die mit des Rendtmeisters Register gleichstimmenn, Saltz Sumestenn1 Dauonn gibt der Sodermeister —— 9 hlr. Ist. Das manns in der Pfannenn wann die Sohle gar gesottenn, vnnd zum Sorhenn2 stehet, in achtung mit feur vnnd anndernn helt, das zwischenn dem zulassenn vnnd zulegenn nicht verkalttet. Saltzstuck. Heißet das saltz, so mann am letztenn in der Pfann zu gennsenn nicht fanngenn kann, Wirdet derwegenn zusammenn gebruckt vnd ann ein stuck

Unsichere Lesungen

  1. Z. 9: Sumestenn — Stichwort unsicher
  2. Z. 13: Sorhenn — Lesung unsicher

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HandschriftS. 551 Bl. 274r Der Erst Appendix

Wortlaut der HandschriftSeite 551

1

Der Erst Appendix. vf den hinder offenn geschlagenn vnnd gederret. Saltzfesleinn, Wirdet im siedenn gebraucht, das mann die Sohle darin besichtet, ob sie gar oder nicht, Kostet eins ———— 9 hlr. Saltzkruckenn. Muß mann — 2 habenn kostet eine —— 9 hlr Werdenn in der Pfann, das saltz zusammenn zubringk1 vnnd zufahung der gense2 gebraucht, Saltzstein oder Saltzgruessenn3 Ist das saltz so sich ann die böse pfann im auslauffen annhenngt, vnnd hart brennet, Sanndt. Ist die vnreinigkeit so aus der sohle in die fegfesser4 im siedenn sich samblet, kann Iedes werck. bey 40. Pfundt gefallenn. Wirdet auch Jarwergk genennet, Vide supra Jarwergk.

Unsichere Lesungen

  1. Z. 9: zubringk — Wortende unklar
  2. Z. 10: gense — Minims unklar, evtl. gemse
  3. Z. 11: Saltzgruessenn — evtl. Saltzgriessenn
  4. Z. 15: fegfesser — dritter Buchstabe unklar, evtl. fesfesser

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HandschriftS. 552 Bl. 274v Der Erst Appendix

Wortlaut der HandschriftSeite 552

1

Der Erst Appendix Sanndtrogk. Gehoret in Iedes Bodt einer, wirdet darumb also geheissenn, weil mann die fegfesser1 darin spult, vnnd den sanndt abwescht, auch die schebenn2 darin wirfft, vnnd das saltz heraus beist Schatzkeller. Gibt vonn Ieder Pfannenn Saltzs, der Söder ———— 2 hlr der Lademann ———— 8 hllr. Aber Furstenn, Grauenn, Prelaten vnnd Bischoff sein desselbenn gefreyet, Schetzer Sein Izo im Saltzwergk —— 21. Hat Ieder 4 bodenn, ohnne — 2. die habenn ein Ieder — 5 Bodenn, Mussenn bey allem Saltzmessenn sein, hat einer vonn Iedem Bodt zu belohnung — Einenn thaler, thut vonn —— 86 Bothenn, ———— 102 fl. 14 alb.

Unsichere Lesungen

  1. Z. 4: fegfesser — dritter Buchstabe unklar
  2. Z. 5: schebenn — Lesung unsicher

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HandschriftS. 553 Bl. 275r Der Erst Appendix

Wortlaut der HandschriftSeite 553

1

Der Erst Appendix. Schebenn. Ist die Materia so sich im siedenn ann die Pfann hengt, vnnd hart annbrennet, derohalb alwegenn im 5. oder 6 werck die Pfannenn gefegt, vnnd solche schebenn abgelöst werdenn mussenn, dieser massenn, mann macht die Pfann allerdings reine, wirfft 6. oder 7 wellenn vnnder die Pfann, vnnd verbrennet sie, vonn der hitze springenn ein theil schebenn abe, die anndernn aber, wenn die Pfann kaldt wordenn, schlecht mann mit ein Hamer los, Schauffelnn. Darauf werdenn die Gense1 gefanngenn, gehören Inn Iedes Bodt ———— 12, Kost eine — 8 hlr. thut ———— 8 alb. Schuffenn2 Gehöret Inns Bodt eine kostet —— 3½ alb. Darmit füllet mann die heiße zundesohl3 aus der Pfannen Wenn mann die fegenn will

Unsichere Lesungen

  1. Z. 13: Gense — Minims unklar, evtl. Gemse
  2. Z. 17: Schuffenn — Vokal unklar
  3. Z. 19: zundesohl — Lesung unsicher

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HandschriftS. 554 Bl. 275v Der Erst Appendix

Wortlaut der HandschriftSeite 554

1

Der Erst Appendix Schipffenn. Gehörenn Inns Bodt —— 3. muß der Schmidt liefernn Werdenn gebraucht. die {1 1 zum Schloter vnnd gesöde 2 zun Schebenn in der Pfann. 3 zur heissenn aschenn Schloter Wirdet annfenglich aus den kolenn vnnd aschenn gemacht, vnnd durch die zerschmeltzte Briste2 erhaltenn, daraus macht mann die wennde am gesöde. Schutzenn in Sodenn Wirdet Jars zur verehrung durch den Rendtmeister gegebenn, ———— 3 fl. Störgabell. Muß mann im Bode eine habenn, die wellenn so mann vnnter die Pfannenn wirfft vort zuschörgen3, Schifflohnn allerley Stehet beim F. vnnterm Titul führlohnn.

Unsichere Lesungen

  1. Z. 5: die { — Klammer fasst Zeilen 5-7
  2. Z. 10: Briste — Lesung unsicher
  3. Z. 18: zuschörgen — Umlaut unsicher

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HandschriftS. 555 Bl. 276r Der Erst Appendix

Wortlaut der HandschriftSeite 555

1

Der Erst Appendix Setzsteckenn Braucht mann in der flös vor den Porkenn1, Kostet, zu hawenn ———— 2 alb. zu führenn ———— 15½ alb. Sprossenn. Werdenn zun flößleitternn gebraucht, kostet ein gebundt, Zu hawenn ———— 4 hlr Führlohnn vom Finkennbergk —— j alb 3 hlr Sockenn. Heist mann, wenn die sohle gar gesottenn, vnnd in ruhe stehet, biß sie sich zu saltz gesetzet, Sohle Ist das wasser daraus saltz gesottenn wirdt, langt mann —— 28 schue hoch, durch — 2 Pompen in die gerinne, muß mann zu Ieder Pfann — 9. oder — 10. fuder, auch Izo mehr nach gelegenheit der zeit, habenn,

Unsichere Lesungen

  1. Z. 3: Porkenn — Lesung unsicher, evtl. Portenn

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HandschriftS. 556 Bl. 276v Der Erst Appendix

Wortlaut der HandschriftSeite 556

1

Der Erst Appendix. Hat dreyerley nahmenn. Die {1 1 Rohe 2 Wahre } sohle 3 Brundt Ist die sohle anno etc.2 74. Nota. Den 2. Februarij hab ich die Sohle vnnd wildt wasser gewiegenn, befundenn, das ein quart sohle gehalten —— 96. lot, ist — 3 ℔. die gabenn saltz. 7 lot, Ein quart das wilt wasser ———— 91 lot, Sohlmeister. Dessenn ampt ist die sohle vf die gerenn3, nach den bodenn, wochenntlich —— 2 mahl zuweisenn, Hat zu besoldung 50 fl. vom Sohlmeisterampt j Hoffkleidt j achttell Saltzes, 2 fl. vonn der fütterung der kunstpferde,

Unsichere Lesungen

  1. Z. 3: Die { — Klammern fassen Zeilen 3-5, 'sohle'
  2. Z. 6: etc. — Kürzelschleife
  3. Z. 13: gerenn — Lesung unsicher

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HandschriftS. 557 Bl. 277r Der Erst Appendix

Wortlaut der HandschriftSeite 557

1

Sohlgrabe. Den Reÿne zuhaltenn gibt mann Jars1[?], dem so darauf bestellet. ———— 12 fl. Sohltröge. Dero gehörenn Inn Jedes Bodt zweene, Einer zur beisse2[?], der annder zum sannde. Costet einer Zumachenn ———— j thaler Vom Tanngennbergk Inn die Bodenn zufuhrenn, ———— j fl. Sieb. Gehöret eins Ins Bodt, dardurch die Asche geredenn wirdt. Costet ———— 2 alb. So muß mann auch eins habenn, da mann die Eschen Inn redet, welche mann zum blut gebrauchtt, Wenn mann die Pfann bestreicht, Ist klein, Costet eins, ———— j alb.

Unsichere Lesungen

  1. Z. 2: Jars — Jars oder darb, undeutlich
  2. Z. 7: beisse — Lesung unsicher

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HandschriftS. 558 Bl. 277v Der Erst Appendix

Wortlaut der HandschriftSeite 558

1

Stickgerttenn. Kostet ein Schock gebundt Zuhauenn ———— 15 alb. Zufuhrenn, ———— 24 alb. Dero mussenn zum newenn Bodt — 40 gebundt thut ———— fl.1 Stro. In gemeinenn Jarenn gilttet Ein schock — j thlr. Auch wohl —— 1 1/2 thaler, Item — 1 1/4 thaler. Vnnd Ins Stro Bodt zutragenn —— 1/2 alb. Dessenn muß mann vf ein new Bodt habenn ———— 7 schock, Thun ———— 7 thaler 3 1/2 alb. Stro zun Kunstpferdenn. Muß mann Jars habenn zuuerstrauenn ———— 5 } schock zum Gebiß2[?] ———— 7 } Summa — 12. schock.

Unsichere Lesungen

  1. Z. 6: fl. — Zahl fehlt, nur Gulden-Zeichen
  2. Z. 19: Gebiß — Lesung unsicher

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HandschriftS. 559 Bl. 278r Der Erst Appendix

Wortlaut der HandschriftSeite 559

1

Superintendentenn Gibt vnnser gl. f. vnnd herr, alle Jar gegenn Dsieb1[?] Cappell ———— 1000 fl. Stebe. Sein Eisernn lannge Stebe, darauf legt mann vnter die auslauffennde Pfannenn die Vsegerenn2[?], die Sohle vfzufanngenn, Costet einer vngeuerlich ———— j thaler. Mehr hat mann auch stebe zu den Röstenn in Steinkolenn Bothenn, wiegt einer — j Cenntner, Derenn muß mann — 23. zu einem Rost habenn, Siegelnn Alles saltz so vnnser gl. f. vnnd herr, wirdt in faße gepackt, vnnd gein Cassell geschickt, muß der Bottener zuuor ann beidenn Bodenn der faße, mit einem durchgehenndenn Bleÿ am heuptreiff siegelnn, vf einer seittenn vnnsers gnedigenn furstenn vnnd herrnn Namenn, vf der annder

Unsichere Lesungen

  1. Z. 2: Dsieb — nach Zoom unklar
  2. Z. 7: Vsegerenn — Lesung unsicher

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HandschriftS. 560 Bl. 278v Der Erst Appendix

Wortlaut der HandschriftSeite 560

1

seittenn des schetzers merck, so beim vfmessenn des Saltzes gewesenn, vfs bleÿ schlagenn, hieuonn gibt mann dem Bödtner vonn Jeder Pfann ———— j alb. Stricke Braucht mann zur noturfft, Basternn vnnd harin, Basternn braucht mann ann die Pfannbeume, Zu einer Pfann — 3. Kostet Jeder —— 2 d1[?] Harin braucht mann ann dem Pfanntuch — 6. Vnnd sonnst ann den Saltzmassenn, Kost Jeder ———— 6 hlr. Stucke Brets Muß mann in allenn Bodenn habenn, die mann vorsetzet, Wenn mann das letzte saltz aus der Pfannenn zeuhet, darmit es nicht vff die Erde falle, Inn Steinkolenn Bodenn aber muß mann derer beÿ ———— 8 habenn, Sagenn Hat mann beÿ ——— 90. im Vorrath, werdenn

Unsichere Lesungen

  1. Z. 8: d — Münzzeichen unklar, d oder ß

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HandschriftS. 561 Bl. 279r Der Erst Appendix

Wortlaut der HandschriftSeite 561

1

zum holtzschrotenn am Seulingswalde, vnnd am Tanngennberge gebraucht, Darmit wirdt alle wege die funffte Claffter ersparet, Kan ein mit allem Kostenn ———— j fl. Schörlöcher. Schallerlöcher. Ist vnnd sein die beide löcher vnnter der Pfannenn, in Steinkolenn Bodenn, darin mann die Kolenn vf den Rost zum Brennenn schutt. Stollenn. Ist das gebeu vmb den Saltzbronnenn, darin das wilde wasser vonn der sohle gescheidenn vnnd abgestollet. Nota. Wenn mann zum Stollenn, darin das wilde wasser abfleust, hinein gehet, kommt an ort, da die grosse ader aus dem Bronn in den Stollenn gelegt, Ist der Bodenn im Bornn, da die quellenn enndtspringenn — 10 zoll dieffer, denn der Bodenn des wildenn wassers.

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HandschriftS. 562 Bl. 279v Der Erst Appendix

Wortlaut der HandschriftSeite 562

1

Desgleichenn auch da dannenn Jegenn der Kirchenn, furters aber senncket sich der Bodenn des wildenn wassers algemach bis Inn die Wasser Kompenn, daselbst stehet der Kupffernn Bodenn in gedachtter wasser Kompenn, vnnd der Bodenn der Brunnenquellenn, gleich vnnd in einer tieffe, Ist abgewiegenn Anno 67. den 7. Maÿ in beÿsein Hansenn Wenzels1[?]. Söder Sein die so das saltz siedenn vnnd machenn, die Meister so Bodt habenn, heist mann Meister Knecht, die anndernn so kein Bodt habenn, vnnd vmb lohn arbeitenn, heist mann affter knecht. Steinkohlenn. Werdenn vom Meßner Inns Saltzwergk gefurt, Kostet ein maß, welchs — 22 metzenn sein, vffm Berge ———— 2 1/2 alb. So muß der Söder zum fuhrlohnn gebenn — 2 1/2 alb. Derenn muß der Söder zu Jedem werck habenn

Unsichere Lesungen

  1. Z. 8: Wenzels — Wenzels oder Wetzels

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HandschriftS. 563 Bl. 280r Der Erst Appendix

Wortlaut der HandschriftSeite 563

1

— 18 maß, auch wohl —— 19, oder — 20. maß, darnach die sohle am gehalt gut oder böß ist, Diese Kolenn werdenn vf zweÿerleÿ weise Inns Saltzwergk gefurt, Ein theil Jegenn ladung zu Allein vmbs lohnn, welchs die Heÿner1[?] Jegenn die Saltzladung zu furenn, da wirdt Ihnenn Jevf — 8 mas ein Pfann saltzes geladenn, vnnd vonn Jedem mas — 2 alb gebenn, Was aber ohnne die saltzladung gebracht wirdett, gibt mann vonn Jedem mas —— 5 1/2 alb. Steinkohlenn Koth. Dero ist Itzo —— 20. Kann in Jedem die wochenn — 3. auch wohl bisweilenn — 4. mahl gesottenn werdenn, Streidewergk. Heisset wenn mann die Pfann gefegt vnnd rein gemacht hat, Welchs denn zu — 4. oder — 5.

Unsichere Lesungen

  1. Z. 6: Heÿner — Lesung unsicher

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HandschriftS. 564 Bl. 280v Der Erst Appendix

Wortlaut der HandschriftSeite 564

1

werkenn ein mahl geschehenn muß, das erste werk so als dann gesottenn wirdt, heißet ein Stredewerk. Pfann bestrellenn1[?]. Oder bestreichenn, Ist wenn mann die new Pfann vf setzt, bestreichet mann sie erst mit blut vnnd Bren eschenn, T. Taglohnn. Den taglöhnern in Bodenn gibt mann vonn aller hanndtarbeit, Im Sommer ———— 3 alb. Im Winter ———— 2 1/2 alb. Thonnenn Dem Bödtner zu Lackenn2[?] gibt mann vor — 100. Tonnenn —— 10 fl. Vnnd dauonn zu Schifflohnn gein Allenndorff ——— j fl.

Unsichere Lesungen

  1. Z. 4: bestrellenn — Lesung unsicher
  2. Z. 15: Lackenn — Lackenn oder backenn

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HandschriftS. 565 Bl. 281r Der Erst Appendix

Wortlaut der HandschriftSeite 565

1

Todtschlagk. Ist die alte ordenung, wer in Bodenn einenn enndtleibet, vnnd der theter enndtkömpt, muß der die Bodenn — 100 Jar vnnd einenn tagk meidenn, Kömpt er Inner dessenn muß er vf sein ebentheur gehenn, Tranckgeldt Dem dienstvolck in amptenn Beÿlstein vnnd Lüdtwigstein, gibt mann im ausbringenn des flößholtzes, vonn Jeder Klaffter ——— 5 hlr.1 Darzu wirdet in auch das forstgeldt halb nachgelassenn, Tranckgeldt aber vom Saltz vber den geordenntenn kauff zu nehmenn, ist beide denn Beamptenn vnd Södernn, ernnstlich verbottenn, vnnd Inngebundenn, Treger. Sindt Eisernn, werdenn vff der huttenn zum Lippoldes berg gegossenn, weiget einer beÿ — 3. oder 2 1/2 Cenntner, derenn muß mann — 5

Unsichere Lesungen

  1. Z. 10: hlr. — Münzzeichen, hlr oder alb

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HandschriftS. 566 Bl. 281v Der Erst Appendix

Wortlaut der HandschriftSeite 566

1

zum Rost habenn, konnenn — 2. oder 3 Jahr stehenn, V. Vniuersitet. Gibt vnnser gl. f. vnnd herr, Jars aus dem Saltzwergk, Jegenn Hasungenn. ———— 400 fl. Zwischenn vnnserm gl. f. vnnd herrnn Hochlöblicher Gottseliger gedechtnus, vnnd denn Pfennernn, ist anno 38. Freitags nach Jubilate des Saltzwergks halber ein vertragk vfgerichtt, vnnd derselb Anno 40. Freitags nach Francisci wieder ernewert wordenn, Vorderer Offenn Ist das fordertheil am gesöde. W. Wagenn Fuhrlohn allerleÿ. Findet mann im F. Vndernn Titul fuhrlohn.

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HandschriftS. 567 Bl. 282r Der Erst Appendix

Wortlaut der HandschriftSeite 567

1

Winnung. Gibt Jeder Söder vonn Jeder Pfann ———— 3 fl. 10 alb Ist vonn einem achtell —— Item — 2 alb von der sohlen, vnnd — 2 1/2 alb vom Wildt wasser abzuhösenn, ———— 10 alb 4 1/2 alb Wehrmeister Gibt mann des tags wenn er arbeit ———— 4 alb. Wegegeldt. Gibt der furmann vonn einer Pfann Saltzes in Bodenn, ———— 4 hlr. Dessenn ist niemanndts gefreÿet, Ohnne furstenn, Grauenn, Prelaten vnnd Hospital. Wildt wasser Ist das sueßwasser, so nebenn vnnd vmb den Saltzbronn, fellet vnnd quellet, wirdet durch sonndere Kompenn, so — 8 zoll weit sein — 3 schue

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HandschriftS. 568 Bl. 282v Der Erst Appendix

Wortlaut der HandschriftSeite 568

1

hoch ausgehöset, vnnd in den Sohlgrabenn durch die abzucht gelassenn, dauonn gibt der Söder benebenn der Winnung vonn Jeder pfann, ———— 2 alb. Weigt ein quart ——— 2 } ℔1 { 22 } lot. die sohle aber ——— 2 } { 23 } Werck. Ist ein Pfann saltzes, nemblich —— 8. achtell. Wercklohn Gibt mann vonn einer Pfann saltzes zu arbeitenn in alles ———— 14 alb. Wochennbuch. Darin wirdet alles geldt, was dessenn der Renndtmeister ausgibt, vom Jegennschreiber Inngeschriebenn, alle Monat den Saltzgreuenn vorgelegt durch dieselbigenn besichtiget, gelegt, rectificirt, Wochenn vnnd Monat geschlossenn, vnnd vnderschriebenn,

Unsichere Lesungen

  1. Z. 5: ℔ — Pfundzeichen, Klammern über zwei Zeilen

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HandschriftS. 569 Bl. 283r Der Erst Appendix

Wortlaut der HandschriftSeite 569

1

Der Erst Appendix. Windtlöcher Der hat mann in steinernenn1 bodenn ―― 2. dadurch der windt vnter den Rost zum brennenn des feuers kömpt. Warttenn Register. Haltenn die drey Saltzwarttenn, Jeder eins besondernn, darin werdenn alle werck, was dero wochentlich vnnd Jars vber gesottenn, geschriben, Wandt Heist mann die stettenn am gesöde, derselbenn sein ―――― 2 Weidenn. Kostet ein schock2 ―――― ½ thaler. Wellenn geltenn. Itzo ―― j fl. Wagennwellenn Itzo ― j schock ― 11 alb. Eselwellenn in der grubenn gelieffert.

Unsichere Lesungen

  1. Z. 3: steinernenn — Wortmitte undeutlich
  2. Z. 14: schock — Lesung des Anlauts unsicher

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HandschriftS. 570 Bl. 283v Der Erst Appendix

Wortlaut der HandschriftSeite 570

1

Der Erst Appendix. Dauonn zuhaltenn vnnd machenn gibt der Söder oder fuhrmann ―――――― 3½ alb.

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