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2., 13. und 14. März, auch den 17. Mai vorgefallen sind; darin wird angeführt, dass unser gnädiger Fürst und Herr Landgraf Wilhelm befohlen habe, Valtin Thold öffentlich als Salzgrafen zu verkünden. Ebenso wegen des Salzabsatzes zu Höper, der acht abgebrochenen Bothe und der Fassung des Solgrabens, dass in demselben Jahr 120 Buten erbaut werden möchten; es wird vorgeschlagen, ob nicht die gemeinen Pfänner, weil es ein Hauptbau wäre, billig die Hälfte erlegen sollten.
Der Landvogt Sigmund von Boyneburg schreibt an unseren gnädigen Fürsten und Herrn, dass der Salzbrunnen zu Sooden wegen Georg Behms Kunst großen Schaden genommen habe; er schlägt vor, dass, wenn nicht wie vor alters die Sieder die Sole selbst wieder schöpften, das ganze Salzwerk dadurch ins Verderben geriete, und bittet, dass man beizeiten etwas dagegen tun wolle, Anno 47 den 5. Februar.
Die Abschrift dieses Schreibens liegt daneben.
Antwort der Pfänner an den Statthalter und die Räte auf sieben vorgeschlagene Artikel wegen des Salzwerks und des Brunnens: sie sind mit der Rosskunst auf dem Brunnen gar nicht zufrieden, sagen, sie sei gegen ihren Willen errichtet worden, raten, dass man sie wieder mit Menschen schöpfen lasse, wollen nicht glauben, dass der alte Brunnenbau Schaden genommen habe, und wollen auch, wenn ein neuer Bau angefangen würde, nichts dazu geben.
Akten und Aufzeichnungen Anno 45, Montag nach Misericordias Domini, in Sachen betreffend Georgs Bestallung; ebenso die Holz-, Salz- und Eseltreiber gegen die Sieder.
Formular, worin Statthalter und Räte vorgeschlagen haben, dass auf Befehl unseres gnädigen Fürsten und Herrn Georg Behms Rosskunst abgeschafft
und Christoff Homberg gestattet werden solle, eine neue Kunst zu bauen, die mit Menschen getrieben werden könnte, Anno 49 den 27. Juli.
Urfehde Georg Behms, die er von sich gegeben hat, als er sich ohne Wissen und Willen unseres gnädigen Fürsten und Herrn in ein anderes Fürstentum begeben und unseres gnädigen Fürsten und Herrn Pfannenschmiede und Siederknechte abwendig gemacht hatte, Anno 42.
Supplikation Georg Behms, worin er sich über allerlei Beschwerung beklagt und begehrt, die harten Klauseln aus der Urfehde zu beseitigen; und er wendet vor, er habe an der Kunst großen Schaden gelitten.
Statthalter und Räte zu Kassel, auch Heinrich Muldener, Salzgraf, begehren vom Rentmeister Johann Bartholomäus, Georg Behm zu beurlauben, Anno 49.
Anschlag Georg Behms über den gehabten
Nutzen von den Jahren 41, 42, 43, 44, 45, 46, 47, 48 und 49: es läuft die ganze Einnahme auf 3815 Gulden 12 Albus 4 Pfennig, von jedem Werk 2½ Albus. Nun hat man ihm jährlich 500 Gulden zu je 25 Albus zu erlegen zugesagt; so würden ihm 142 Gulden 20 Albus fehlen.
Christoff Homberg schreibt an Heinrich Muldener und Jost Becker wegen Georg Behm; er zeigt an, dass die von Aschersleben wegen Georg Behms Kunst geschrieben haben, Anno 49 den 18. Februar.
Die Salzgrafen der gemeinen Pfänner samt dem Ausschuss schreiben und antworten auf den ihnen durch Heinrich Muldener und Jost Becker vorgetragenen Befehl unseres gnädigen Fürsten und Herrn wegen Georg Behms und Christoff Hombergs Künsten: sie wissen keine zu loben und wollen bei den Eimern bleiben.
Christoff Hombergs Bestallung zum Amt des Bornmeisters, worin einverleibt wird, dass er diese Kunst auf seine Kosten einrichten, mit Leuten forttreiben und jederzeit genügend Sole verschaffen solle.
Christoff Hombergs Bericht, als er Befehl empfangen hatte, den Brunnen auszuschöpfen und nach dem zugefügten Schaden zu sehen; er zeigt allerlei Unrat an und berichtet, dass in der Woche 41 Pfannen Salz nach Höper abgegangen seien, Anno 46, Sonntag nach Andreae.
Statthalter und Räte zu Kassel schreiben unter Beilage einer Supplikation der Stadt Vacha, dass man ihnen entweder Salz anweisen oder das fremde nicht verbieten wolle, Anno 49.
Christoff Homberg berichtet Heinrich Muldener und Jost Becker, wie sich das Stoßwerk unter dem neuen Solkumpf anlässt, Anno 48 den 8. Juni.
Unsichere Lesungen
Z. 6: emndt= — wohl emp(fanngenn), Schreibung unklar
Christoff Homberg schreibt an die eben Genannten und begehrt, dass sie sich endgültig erklären wollen, ob er mit seinem Vorhaben fortfahren solle; er meldet, dass es ihm, obwohl es auf seine Kosten geschehe, doch nicht recht sei, wenn es für gut befunden würde, die Sieder mit Eimern schöpfen zu lassen, Anno 49, Dienstag nach Nativitatis Mariae.
Desgleichen schreibt und mahnt er auch am Freitag nach Cyriaci.
Dergleichen auch sechs andere Schreiben desselben Jahres gleichen Inhalts, die Christoff Homberg an die Obengenannten geschrieben hat, worin er fleißig angehalten hat, dass sie sich nicht irremachen lassen, sondern seine Sachen fördern wollten.
Ein besonderer kleiner Zettel, worin von wegen unseres gnädigen Fürsten und Herrn befohlen und den Salzgrafen ganz ernstlich eingebunden wird, dass sie aufs fleißigste zusehen sollten, dass das
Salzwerk nicht in Abnahme und Verderben komme und sie es nicht noch verschlimmerten.
Supplikation Georg Behms an unseren gnädigen Fürsten und Herrn, worauf befohlen worden ist, dass Heinrich Muldener hierauf Antwort geben solle, Anno 44 den 15. Juni.
Vorschlag und Zeichnung Heinrich Muldeners, worin er berichtet, dass im Jahr 41 ein Loch gegraben worden sei, in dem man das wilde Wasser abschöpfen könnte; er entdeckt daneben, was man beim Senken für Bergart angetroffen hat.
Christoff Homberg schreibt Heinrich Muldener und Jost Becker, beiden Salzgrafen, und klagt, dass die Sole gar gering sei; er gibt der trockenen Zeit die Schuld und begehrt, dass sie sich nach Allendorf verfügen und darüber beraten wollen, Anno 46, Donnerstag Martini.
Georg Behm begehrt von Statthalter und Räten vier Stämme Holz, Anno 47.
Aufzeichnungen, betreffend den Brunnenbau und andere Sachen, Anno 49 den 14. August.
Auszug, was vom Sonntag Judica des Jahres 49 bis zum letzten Tag Dezember nach Georg Behms Abzug an Pumpengeld angefallen ist; sind ——— Stück.
Konvolut: Aufzeichnungen eines Ratschlags, worin der Statthalter zu Kassel, der Landvogt, Heintz von Luttern, Nordeck und die Befehlshaber zu Sooden anordnen, dass der Brunnen bis auf den Grund ausgeschöpft würde, um zu erfahren, ob Georg Behms Kunst Schaden tue und den Brunnen und das Erdreich erschüttere. Darauf sind Hans von Frankfurt, Steinmetz, und Anton Thaur, Baumeister, eingefahren und haben befunden, dass der Brunnenbau ganz verletzt sei, Anno 47 den 12. September.
Heintz von Luttern zeigt an, dass die lothringischen Salzwerke in Gemäuer liegen, wie das Balthasar Mertz und Meister Heintz, der Zimmermann, gesehen haben.
Meister Guldentopf von Kreuzburg sagt, es sei nötig, dass der Brunnen mit neuen Bauten gefasst werde; er zeigt daneben allerlei Bedenken an, will es aber nicht dafür halten, dass Georg Behms Kunst Schaden getan habe.
Georg Behm sagt, er könne keine andere, leichtere Kunst zuwege bringen; darum ist ernstlich geboten worden, die Kunst abzuschaffen.
Christoff Homberg schreibt von wegen Meister Hans' von Frankfurt wegen des neuen Solkumpfs, Anno 48.
Die Sodemeister beklagen sich über allerlei Beschwerung wegen Georg Behm, Anno 45.
Christoff Homberg schreibt, er wisse nicht zu verantworten, dass nur 4703 Werke gesotten worden sind.
Christoff Homberg schreibt an beide Salzgrafen und berichtet allerlei Gebrechen des Brunnens
wegen, Anno 46, Dienstag nach Katharinen.
Christoff Homberg schreibt gleichermaßen wie zuvor, Anno 46, Dienstag nach Elisabeth.
Was man Georg Behm bei seinem Abzug nachgelassen hat.
Grundlegung des neuen Kumpfs und Resolution unseres gnädigen Fürsten und Herrn, dass dieser mit Quadersteinen und nicht mit Tafeln gebaut werden solle; ist Meister Hans von Frankfurt um hundertfünfzig Gulden und einen Zentner Pfeffer verdungen worden, Anno 45 den 1. Januar.
Vortrag Heinrich Muldeners und daneben das von unserem gnädigen Fürsten und Herrn am Rand vermerkte Placet, worin Heinrich Muldener unserem gnädigen Fürsten und Herrn vorträgt wegen der Unterschenker, dass der Pächter zu Sooden gegenwärtig sein solle; ferner wegen des Vachaer Hauses, vier neue Häuser für die Sieder zu bauen, das neue Gradierwerk, den Salzkasten, den Solgraben auszufüttern, den Solkasten mit Blei zu überziehen,
die Mühle auszubessern, die Kunst vor das Gewölbe zu setzen, das Salz im Weißen Hof aufzuschütten und anderes mehr. Die Jahreszahl ist nicht gesetzt; ich meine aber, sie sei 38 oder 39.
Bedenken und Ratschlag der Pfänner, wie der Salzbrunnen zu erneuern sei, Anno 48, an Heinrich Muldener und Jost Becker, was sie sogleich Statthalter und Räten übergeben haben; und es ist angeordnet worden, von wem dieser Ratschlag weiter bedacht werden solle.
Christoff Homberg begehrt das genannte Schreiben, Anno 48, Donnerstag nach Trium Regum.
Christoff Homberg berichtet, dass er den neu gebauten Solkumpf geeicht und befunden habe, dass 135 Fuder Mainzer Eich hineingehen, Anno 48, Samstag nach Luciae.
Ein Zettel, darin verzeichnet ist, wie viel Blei
auf den neuen hölzernen Solkumpf aufgegangen ist, nämlich 104½ Zentner, jeder für 2 Gulden 8 Albus bezahlt, macht 241 Gulden 15 Albus 8 Heller.
Ein Zettel, worin verboten wird, grobes Scharwerk und Buße zu berechnen, und angeordnet wird, einen neuen Pfannenmeister zu bestellen.
Heinrich Muldener und Jost Becker schreiben an unseren gnädigen Fürsten und Herrn in die Gefangenschaft weitläufig, zeigen allerhand Beschwerung und Besichtigung an und bitten um gnädige Resolution, insbesondere, wie man sich wegen des Brunnenbaus verhalten solle, Anno 47.
Der darauf erfolgte Zettel; und dies sind die wörtlichen Worte: „Ich lasse mir gefallen, dass am Salzwerk und Brunnen zu Allendorf gebaut werde, doch dass damit weislich umgegangen werde und dass es nicht zum Verderben des Brunnens diene, sondern dass es sicher sei und man gewiss wisse, was man baut.“ Anno 47 den 14. Dezember.
Statthalter und Räte schreiben an Jost Becker und begehren sein Bedenken auf die Supplikation des Rates zu Gotha wegen der Schifffahrt und wie man die Werra mit Nutzen schiffbar machen könnte. Darauf gibt Jost Becker einen wohlbedachten Bericht, dass dies wohl nützlich, aber aus vielen Gründen nicht zu raten wäre, Anno 56.
Jost Becker schreibt auf Befehl unseres gnädigen Fürsten und Herrn an Herrn Anton Bastlen, sächsischen Sekretär, und schickt ihm die Abschrift der Privilegien und der Ordnung zu.
Die Fürsten von Sachsen begehren von unserem gnädigen Fürsten und Herrn in einem gemeinsamen Schreiben und bitten um diese Abschrift, um sie bei der Verleihung ihres Salzwerks zu gebrauchen.
Georg von Harstall schreibt wegen seiner Fischer.
Statthalter und Räte fordern Rentmeister und Salzwart zu Sooden nach Kassel, dass sie neben dem Ausschuss der Pfänner dort erscheinen
wollen, um zu beraten, wie dem Brunnenbau zu helfen sei, Anno 47.
Ratschlag, gehalten betreffend allerlei Sachen; Jost Becker hat oben darauf vermerkt, dass Anno 1490 die Pfänner am Salzbrunnen verbaut hätten 1011 Gulden 22 Albus 5 Heller. Geschehen Anno 56 den 15., 16. und 17. Januar; sind 23 Stück.
Konvolut: Bestallung Lorenz Straubes zu Schweina, dass er ein Jahr lang Blech schmieden solle, Anno 56.
Desgleichen die vorangegangenen Verdingzettel auf die Jahre 51, 52, 53, 54, 55 und 56. Und darauf ist vorangestellt: ein Vorschlag, auch einen Salzabsatz einzurichten.
Noch ein Verdingzettel auf die Jahre 58, 59 und 60 in gleicher Sache.
Der Rentmeister zu Schmalkalden schreibt an beide
Salzgrafen Johann Nordeck und Jost Becker wegen etlicher Lattennägel, Dielennägel, Sohlnägel, Hufnägel, Wagenbalken und dergleichen, was diese alle im einzelnen kosten.
Neuer Verdingzettel auf das Jahr 66, ein Jahr lang Pfanneneisen bei Straube.
Valtin Thold und Jost Becker schreiben wegen Jakob Schlots verpflichteter Schulden an den Rentmeister zu Schmalkalden und begehren, ihn zur Bezahlung anzuhalten, Anno 62 den 14. November.
Anno 50 ist mit dem Hammerschmied zu Heilbronn, Hans Kaiser, verhandelt, aber nichts erlangt worden.
Vorschlag des Rentmeisters zu Schmalkalden wegen eines neuen Blechschmieds zu Herrenbreitungen, Anno 58.
Heinrich Muldener schreibt wegen Georg Behm an den Rentmeister zu Sooden, Anno 49, Dienstag nach Judica.
Lippoldsberger Inventare von Anno 54 und 63; daneben andere Verhandlungen, die unser gnädiger Fürst und Herr Jost Becker zu verrichten befohlen hat; sind zu sechs Stücken zusammengebunden.
Anno 50 ist mit Georg Storck und Merten Müller von wegen unseres gnädigen Fürsten und Herrn wegen des Pfanneneisens verhandelt worden.
Jost Becker schreibt an Reinhard Abel, Pfennigmeister, und berichtet, wie es mit dem Salzbrunnen ergehe und dass zu dieser Zeit in dreizehn Stunden ein Werk habe abgesotten werden können; er begehrt, dies unserem gnädigen Fürsten und Herrn zu vermelden, Anno 50 den 14. Juli.
Jost Becker schreibt unserem gnädigen Fürsten und Herrn und erinnert Seine Fürstlichen Gnaden an den Befehl, den Seine Fürstlichen Gnaden ihm zu Speyer wegen des Brunnenbaus auferlegt haben; er berichtet daneben über alle Umstände, dass ihm auch Statthalter und Räte befohlen hätten, dies an Seine Fürstlichen Gnaden zu schreiben. Er zeigt
weiter an, dass Heinrich Muldener gestorben sei, und schlägt Herrn Johann Nordeck als neuen Salzgrafen vor, Anno 50 den letzten Februar.
Jost Becker und Johann Nordeck berichten Statthalter und Räten allerlei, insbesondere, dass in der Zeit des Bauens nie ein Werk versäumt worden sei, Anno 50 den 5. August.
Christoff Homberg zeigt Jost Becker an, dass Meister Hans mit dem Zimmermann am Brunnenbau fertig sei, und begehrt, die Bauherren zu bescheiden, Anno 51 den 24. Mai.
Johann Bartholomäus berichtet Heinrich Muldener und Jost Becker, dass Bürgermeister Niedenstein gesagt habe, der Brunnen habe keinen Mangel, sondern es liege allein am Damm; darum wäre es gut, dass man diesen ausbesserte und den Brunnen zu bauen unterließe, Anno 50 den 3. Januar.
Endgültiger und gänzlicher Vergleich der Räte, Salzgrafen, des Rentmeisters und anderer Diener unseres gnädigen Fürsten und Herrn samt dem dazu verordneten Ausschuss der Pfänner, dass man den Brunnenbau erneuern wolle, Anno 50 den 6. Februar.
Noch ein Exemplar derselben Verhandlung, worin sich die dazu Verordneten beiderseits unterschrieben haben. Anmerkung: Sind alle gestorben bis auf einen. Geschehen Anno 50 den 22. März.
Johann Nordeck schreibt, dass sie mit dem Senken nach dem äußersten Fass hin noch immer fortgefahren seien und dass die wilde Ader noch immer zu Berge aufsteige. Er zeigt auch an, dass Niedenstein nunmehr begehre, dass das alte runde Fass aufgehoben und ein sechseckiges an seine Stelle gebaut werde; auch begehrt er, eine neue Zusammenkunft zu fordern. Anno 50 den 17. Juni, an Jost Becker.
Reinhard Abel schreibt aus Udenar, dass unser gnädiger Fürst und Herr über Heinrich Muldeners Tod sehr betrübt sei und ihn, wenn möglich, gern um 8000 Gulden losgekauft hätte. Er meldet, dass Seine Fürstlichen Gnaden wollen, dass man weislich mit dem Brunnenbau fortfahre und Nordeck an Muldeners Stelle zum Salzgrafen bestelle. Daneben ein Zettel, den Simon Bing Jost Becker am Osterabend gleichen Inhalts zugestellt hat.
Bericht und Rechnung Christoff Hombergs über die kupfernen Röhren, die er durch Merten Bethe zu Kassel hat gießen lassen, Anno 48 und 49.
Reinhard Abel schreibt aus Mecheln, dass unser gnädiger Fürst und Herr hoch erfreut worden sei, dass es mit dem Brunnenbau glücklich vorangehe; er begehrt, darauf bedacht zu sein, dass wöchentlich auch das dritte Werk gesotten werde, Anno
50 den 10. Juli.
Die Salzgrafen der Pfänner zeigen in einem Schreiben an Jost Becker an, dass sie von ihrer Seite Johann Niedenstein, Johann Schaffnit und Christian Chereye verordnet haben, auf den Brunnen achtzugeben.
Ratschlag, wegen des Brunnenbaus gehalten, worin sich die Bauherren sämtlich unterschrieben haben, Anno 50 den 12. April.
Jost Becker schreibt an Reinhard Abel wegen des Brunnenbaus und berichtet unter anderem, dass sie eine alte Bergfassung fünfzehn Schuh weit ringsum den Salzbrunnen gefunden hätten, von der kein Mensch gewusst habe; er zeigt an, dass es ein so kräftiges Sieden wie dieses zuvor nicht gegeben habe, Anno 50 den 1. Juli.
Ratschlag, gehalten durch den Landvogt, den Marschall, den Kanzler, die Räte, Salzgrafen und Beamten zu Sooden mit dem Ausschuss
der gemeinen Pfänner und etlichen Werk- und Bergleuten, Anno 50 den 5. Februar.
Valtin Thold und Johann Niedenstein berichten, dass sie beim Brunnenbau neben dem Rentmeister, Christoff Homberg und Hans Wetzel für gut befunden hätten, dass man dem wilden Wasser ausweiche und den Bau vier Schuh kürzer und zwei Schuh enger als zuvor mache; geschrieben an Jost Becker, Anno 50 den 29. Juli.
Statthalter und Räte fordern die Salzgrafen und den Ausschuss der Pfänner, zum Ratschlag über den Brunnenbau nach Kassel zu kommen.
Jost Becker schreibt an Heinrich Abel, dass der Grundbau des Salzbrunnens ganz fertiggestellt und gar keine Gefahr mehr vorhanden sei, Anno 50 den 25. August.
Akten, allerlei Sachen betreffend, Anno 50 den 2. Januar.
Johann Nordeck schreibt wegen der Ankunft des Statthalters und wegen des Tons zu Almerode, Anno 50, Montag nach Vocem Jucunditatis.
Der Rentmeister schreibt ebenfalls wegen des Tons, Anno 50 den 16. April.
Akten, den Brunnenbau betreffend, in Sooden, Anno 50 den 6. September.
Statthalter und Räte schreiben an Hermann von Hundelshausen und andere entsprechend, dass sie sich am 3. Februar nach Allendorf verfügen sollen, Anno 50 den 12. Januar.
Dergleichen noch ein Schreiben an Heintz von Luttern zu Ziegenhain.
Konvolut: Verdingzettel, mit Curt Rummel, Hammerschmied zu Schweina, geschlossen, Anno 61 den 1. Januar.
Jakob Schlot begehrt von Jost Becker, ihn wieder
als Pfannenschmied aufzunehmen, Anno 50.
Bernd Liebdell, Rentmeister zu Schmalkalden, berichtet, dass er fleißig anhalten wolle, dass er bezahlen solle, Anno 51, Donnerstag nach Cantate.
Ein anderes Schreiben, datiert im selben Jahr, Mittwoch nach Crucis.
Jost Becker schreibt an den Rentmeister zu Schmalkalden um Feuerhaken und Pfannenblech, Anno 51 den 2. Juli.
Von wegen unseres gnädigen Fürsten und Herrn haben Seiner Fürstlichen Gnaden Salzgrafen und Beamte zu Sooden Bericht gegeben und nach vollendeten Bauten Anno 38 den Untertanen im Amt Beilstein einen offenen Schadlosbrief zugestellt, dass ihnen die zu den Hauptbauten geleisteten Dienste an ihren hergebrachten Gebräuchen nicht zur Neuerung und Beschwerung gereichen sollen.
Miszellen. Schreiben des Fürsten und Herrn an Jost Becker, betreffend das Schloss Beilstein, Hermann Grumpel und Georg Harstall, Anno 59 den 28. Dezember.
Jost Becker schreibt wegen der Einlösung des Hauses Beilstein von Philipp Died und wegen anderer Sachen mehr.
Salzgrafen und Befehlshaber zu Sooden schreiben an Bürgermeister und Rat zu Münden wegen der beschlagnahmten 50 Pfannen Salz, die der Stadt Höxter gehören; sie berufen sich auf kaiserliche Mandate mit der Anzeige, dass ihnen dergleichen zu Allendorf, Gieselwerder und Höxter geschehen solle.
Bürgermeister und Rat zu Allendorf erbieten sich, dass sie in ihrer Feldmark Wege und Stege bessern lassen wollen, wenn man ihren Bürgern gestatten könnte, dies am Sonntag nach der Predigt einzurichten. Sie klagen über
Unsichere Lesungen
Z. 2: Amsbergk[?] f. — Anfangswort mit Zierinitiale unklar
Miszellen. ihren Pfarrer, der die Bürger widerspenstig gemacht habe, Anno 45 den 8. Juli.
Zweite Antwort. Statthalter und Räte schreiben an die Salzgrafen und die gemeinen Pfänner zu Allendorf wegen ihrer Nachlässigkeit, dass sie sich zu dem vorgeschlagenen Brunnenbau nicht erklärt haben; sie geben ihnen sodann einen Monat Zeit, sich wohl zu bedenken, Anno 48 den 9. Dezember.
Bescheid, betreffend die halbe Pfanne, die zur Pfarre in Sooden gehört, den Graben- und Gartenzins und den Wehrbau zur Forkmühle, aufgerichtet zu Allendorf, Anno 48 den 22. Januar.
Christoff Homberg schreibt, dass sich die Pfänner zusammen beschieden haben auf Montag nach Andreae, Anno 48, Sonntag nach Martini.
Schreiben Heinrich Muldeners und Jost Beckers und Gegenschreiben Georg Behms, um
Miszellen. deswillen, dass er sich außer Landes begeben hat, Anno 48 den 14. und 28. Oktober; sind in Christoff Hombergs Schreiben eingebunden.
Christoff Homberg klagt über Georg Behms Kunst, Anno 48, Montag nach Allerheiligen.
Akten und Ratschläge, gehalten durch die vornehmsten Räte unseres gnädigen Fürsten und Herrn, die Salzgrafen und Beamten zu Sooden, auch durch die Vornehmsten aus dem Ausschuss der Pfänner, wegen allerlei Bauten, Anno 47 den 1. September.
Ein Schreiben an Heintz von Luttern wegen des Brunnenbaus; ist in die Schreiben Heinrich Muldeners, Jost Beckers und des Baumeisters eingebunden.
Bewilligung der Pfänner, betreffend Georg Behms Kunst, und dass sie ihm ihre Personen nicht erlauben wollen, Anno 49 den 16. Februar.
Miszellen. Meister Melchior Straubes Verdingzettel auf das Jahr 53, Blech zu Sooden zu schlagen.
Befehl unseres gnädigen Fürsten und Herrn, dass man verständige Biederleute bei den Brunnen nehmen und Schlechtes nicht verschlimmern solle, gegeben zu Neustadt im kaiserlichen Lager, Anno 47 den 29. Juni.
Verdingzettel, den die Salzgrafen der Pfänner mit Melchior Straube geschlossen haben, Anno 39, Montag nach Conversionis Pauli.
Der Rentmeister zu Schmalkalden schreibt an Heinrich Muldener und Jost Becker wegen etlicher Dielen, Anno 48.
Unser gnädiger Fürst und Herr schreibt an Burkhard Hund zum Altenstein wegen der Preissteigerung Melchior Straubes, des Waldschmieds zu Schweina, und begehrt, ihn anzuhalten, es beim Alten bewenden zu lassen.
Der Rentmeister schreibt an Heinrich Muldener und
Miszellen. Jost Becker, dass Melchior Straube mit dem bisher mit ihm geschlossenen Kauf nicht zufrieden sein wolle, Anno 43, Montag nach Cantate.
Statthalter und Räte schreiben in dieser Sache an Christoff Hund, Anno 50 den 25. Mai.
Rentmeister Bartholomäus schreibt neben eingelegtem Schreiben Lotz Straubes an Heinrich Muldener und Jost Becker, auch dieser Sache wegen, Anno 50, Montag nach Reminiscere. Anno 49 hat er auch zuvor dergleichen geschrieben; sind 28 Stück.
Konvolut, betreffend die von Bergen, Nassenerfurth und Ruinbrodt, wie unser gnädiger Fürst und Herr mit Hans von Bergen einen Tausch schließen wolle; sind zwölf Stück.
Konvolut, betreffend den Ludwigstein, zwischen unserem gnädigen Fürsten und Herrn und Christoff Hülsing; sind einundzwanzig Stück.
Miszellen. Konvolut: Akten Anno 57 den 23. August; Akten vom 17. März und 3. April desselben Jahres.
Ordnung des Salzabsatzes in der Stadt Allendorf, worin Maß und Ziel gesetzt wird, wie es die Pfänner mit den Herrengänsen und die Bürger mit dem Einzelverkauf des Salzes halten sollen, Anno 56.
Hans Dorfherlige schreibt an Christoff Homberg wegen der Holzflöße, Anno 47. Ebenso schreibt auch der Vogt zu Wanfried, Hensel Glner, Anno 47.
Der Rentmeister zu Sooden schreibt Jost Becker wegen eines Probewerks, neben dem Schreiben unseres gnädigen Fürsten und Herrn, Anno 58.
Christoff Homberg schreibt Jost Becker wegen der gesottenen Werke, Anno 57 den letzten Dezember.
Ordnung für Hochzeiten, Kränze und Kindtaufen;
Miszellen. ebenso, wie es mit dem Salzladen in Sooden gehalten werden solle, Anno 54 den 12. August.
Der Rentmeister zu Schmalkalden schreibt an Valtin Thold und Jost Becker wegen etlicher Schulden, die die Blechschmiede offen gelassen haben, Anno 53. Ebenso sind noch fünf andere Schreiben gleichen Inhalts dabeigebunden.
Rechnung und Anschlag, den Solgraben aufzuräumen und auszufüttern, von Christoff Hombergs Handschrift; ist auf 300 Gulden veranschlagt.
Holz, Feld und Wiesen unterhalb des Utterbachs; es sind 25¾ Hufen, die unserem gnädigen Fürsten und Herrn und denen von Eschwege zustehen.
Erwägungen zum Bau des Stollens um den Brunnen herum, um das wilde Wasser abzuführen, Anno 62.
Akten, worin insbesondere angeordnet wird, dass der Weg im Breitental gebaut würde, Anno 56 den 11. März.
Miszellen. Unser gnädiger Fürst und Herr Landgraf Philipp schreibt an Jost Becker wegen der Holzfuhr, Anno 57 den 13. Dezember.
Akten und Ratschlag, gehalten zwischen den Pfännern und den Dienern unseres gnädigen Fürsten und Herrn, betreffend den Stollenbau um den Brunnen, Anno 62 den 9. Mai.
Berthold Kempf schreibt an Jost Becker wegen Meister Hans Wetzels und der kupfernen Platten.
Christoff Hülsing schreibt wegen der Gehölze im Amt Ludwigstein.
Akten zu Witzenhausen, von Jost Becker, Engelhardt Breul und Rhenanus, betreffend den allgemeinen Anschlag aller Gehölze, die nach Sooden bestimmt sind, Anno 62 den 1. April.
Engelhardt Breul und Berthold Kempf schreiben in dieser Sache an Jost Becker, Anno 62 den 6. Mai.
Miszellen. Neue Bestallung des Wege- und Zollschreibers zu Sooden.
Konzept eines Schreibens, das Jost Becker und der Rentmeister zu Lippoldsberg an Herzog Erich getan haben, betreffend das Kloster Lippoldsberg.
Johann Rhenanus und Christoff Homberg schreiben an Jost Becker wegen des Stollenbaus, Anno 62 den 21. März.
Ratschläge, gehalten zwischen den Pfännern und den Dienern und Baumeistern unseres gnädigen Fürsten und Herrn, betreffend den Stollenbau, Anno 62 den 9. Februar.
Forst- und Holzkaufordnung, aufgerichtet zu Allendorf und von unserem gnädigen Fürsten und Herrn Landgraf Philipp unterschrieben, Anno 55 den 23. Oktober.
Akten wegen allerlei Sachen, worin insbesondere des Schartzbergs im Amt Ludwigstein und
Miszellen. des Fuchsbergs bei Grebendorf gedacht wird, dass das Gehölz nach Sooden verkauft werden solle, Anno 55 den 14. Februar.
Supplikation Jost Beckers an unseren gnädigen Fürsten und Herrn wegen des Schartzbergs und der darauf erfolgte, von unserem gnädigen Fürsten und Herrn unterschriebene Befehl, dass man denen von Hanstein mitnichten gestatten solle, an diesem Berg mehr zu roden, Anno 55 den 23. Januar.
Akten, worin insbesondere denen von Allendorf zugestanden wird, den Stadtgraben einzunehmen und dagegen unserem gnädigen Fürsten und Herrn die Werder zu überlassen, Anno 55 den 17. Oktober.
Akten Anno 55 den 6. Februar; Akten den 23. Juli; Akten den 19. Oktober; Akten den 29. Dezember.
Miszellen. Aufzeichnungen, worin insbesondere des Rodens derer von Hanstein gedacht wird, Anno 55 den 14. Juli.
Aufzeichnungen, worin daran gedacht wird, einen neuen Fassbrief von dem Fürsten zu Weimar auszubringen, Anno 55 den 4. und 5. Mai.
Christoff Homberg schreibt an Jost Becker wegen des Kaufs von Pfanneneisen, Anno 56 den letzten Juli.
Christoff Homberg und Johann Bartholomäus schreiben wegen der Dachnägel auf dem Solkumpf, Anno 50 den 7. März.
Unser gnädiger Fürst und Herr schreibt an die gemeinen Pfänner zu Allendorf und fordert sie noch einmal auf, den angesetzten Tag zu Kassel zu besuchen, an dem Seine Fürstlichen Gnaden alle strittigen Sachen vor den Landständen zu unverfänglichem Verhör bringen lassen will, Anno 39, Sonntag nach Dionysii.
Darauf Antwort der gemeinen Pfänner und Erneu-
Unsichere Lesungen
Z. 4: faß=brieffs — Lesung unsicher, evtl. Paßbrieffs
Miszellen. erung von ihrer Seite; und sie bitten, dass zu Beisitzern eingesetzt werden von der Ritterschaft Friedrich Trott, Ewald Baumbach, Lizentiat, und Adolf Rau, von den Städten Johann Laube, Bürgermeister zu Homberg, Johann Blankenheim zu Marburg und Heinrich Goldschmied zu Eschwege, Bürgermeister, Anno 39.
Supplikation der Sieder und der darauf erfolgte Bescheid unseres gnädigen Fürsten und Herrn Landgraf Wilhelm, betreffend, dass sie am Salzsieden nichts verdienen könnten; sie begehren eine Erhöhung, Anno 58 den 3. Juni.
Statthalter und Räte fordern die Salzgrafen der Pfänner samt Bürgermeister und Rat nach Kassel in Sachen des halben Baugeldes und betreffend die angrenzenden Dorfschaften Orferode, Lambach, Hilgershausen, Ellershausen und Rieden; es ist kein Datum vermerkt. Sind fünfundvierzig Stück.
Miszellen. Konvolut: Vergleich der Herren Statthalter, Kanzler und Räte, welche Personen zum zweiten Brunnenbau verordnet werden sollten.
Vorschlag zwischen unserem gnädigen Fürsten und Herrn und den Pfännern, betreffend das Soleschöpfen, die Gehölze, das Aufschütten des Salzes, die Bauerschaft der Pfänner, die Verwaltung in Sooden, die in Allendorf wohnenden Pfänner; dass, wenn unser gnädiger Fürst und Herr den Fremden ihr Pfannteil abkauft, sie gleichwohl die Bauten anteilig erhalten helfen sollten. Ebenso, dass die Pfänner für den Fall, dass sie nicht bezahlt würden, die Befugnis haben sollten, beide Salzwerke einzunehmen. Ebenso, dass unser gnädiger Fürst und Herr hierüber die Bestätigung beim Kurfürsten zu Sachsen und bei der Ritter- und Landschaft zu Hessen binnen Monatsfrist zuwege bringen solle, und andere dergleichen Sachen mehr; es ist kein Datum dabei.
Miszellen. Aufzeichnungen Anno 58 den 25. Mai.
Vorschläge Heinrich Muldeners, betreffend die Erbauung des Salzbrunnens; es ist kein Datum dabei.
Auszug und Verzeichnis des Ottersbachs, wer diese Güter innehat und wem sie zinsen; ist von Johann Willems Hand.
Aufzeichnungen, betreffend allerlei Sachen der Stadt Allendorf, der Sieder und anderer, Anno 55 den 9. Mai.
Christoff Homberg schreibt an Jost Becker wegen des kupfernen Hutes am Solkumpf, Anno 48, Mittwoch nach Andreae.
Unser gnädiger Fürst und Herr schreibt an den Salzgrafen und alle Beamten zu Sooden wegen Heinrich Appels neuer Kunst, damit Holz zu ersparen, Anno 58 den 30. August.
Georg Behms Supplikation an unseren gnädigen Fürsten und Herrn
Miszellen. wegen seiner Verschreibung; er begehrt, etliche Punkte zu ändern, Anno 45, Montag nach Misericordias Domini.
Abschrift der Belehnung der Waldschmiede zu Armsfeld, bei Graf Philipp dem Jüngeren von Waldeck ausgebracht, Anno 31, Freitag nach Nativitatis Mariae.
Georg Behms Bürgen schreiben an ihn, dass sie aufgefordert worden seien, die verwirkten 200 Gulden als Bürgen zu erlegen, weil er die Urfehde nicht gehalten habe.
Tagsatzung von wegen unseres gnädigen Fürsten und Herrn; daneben ein Schreiben an die Beamten zu Sooden, dass sie ohne Beisein des Pfarrers Rhenanus nichts vornehmen sollen.
Allerlei Bericht und Anzeige, was Christoff Homberg und Georg Behm von der Kunst zu Sooden eingenommen haben vom Jahr 50 an bis auf das Jahr 59,
Miszellen. und die darauf vermerkte Beurteilung unseres gnädigen Fürsten und Herrn, Anno 61 den 19. Februar.
Unser gnädiger Fürst und Herr Landgraf Philipp schreibt hart an Jost Becker, dass er unrecht getan habe, bei schlechtem Wetter das Holz zu flößen, Anno 46 den 5. Juni.
Salzordnung unseres gnädigen Fürsten und Herrn, aufgerichtet Anno 55 den 23. Oktober.
Abschrift der Verschreibung Graf Philipps des Jüngeren zu Waldeck und der Vorsteher des Hospitals zu Haina über die Waldschmiede bei Nauses samt etlichen Wiesen, aufgerichtet Anno 34 am Sankt Martinstag.
Ratschläge, den Brunnenbau betreffend, gehalten Anno 47.
Vergleich unseres gnädigen Fürsten und Herrn, den er mit den Pfännern geschlossen hat, gegen das zwölfte Fass der Meisterzeche, die beim Kunstbau abge-
Miszellen. brochen worden ist, Anno 41, Sonntag nach Mariae Magdalenae.
Wolrad, Graf zu Waldeck, erbietet sich in einem offenen Patent, für den Graben zu Söbns zu siegeln.
Zeichnung und Grundlegung des Stollenbaus um den Brunnen herum, Anno 62.
Vorschlag, auf welche Weise der Holzhandel ohne Beschwerung im Preis erhöht werden könnte, so dass sowohl die Sieder als auch die Holzleute sich desto besser vertragen und unterhalten können, Anno 62 den 23. März, vorgeschlagen durch Rhenanus, Georg Gercke, Berthold Kempf, Sigmund Kirchmeier und Christoff Homberg.
Vortrag Heinrich Muldeners über mancherlei Sachen des Salzwerks, auf Laurentii
Unsichere Lesungen
Z. 5: Grabenn[?] zu Söbns[?] — Wort und Ortsname undeutlich
Miszellen. Anno 38, und die darauf ergangene Resolution.
Statthalter und Räte schreiben an die gemeinen Pfänner wegen des Salzbrunnenbaus, Anno 47 den 4. Juni. Es wird auch dem Landvogt befohlen, mit den Pfännern zu verhandeln, dass Sooden mit einer Mauer eingefriedet werde.
Unser gnädiger Fürst und Herr schreibt an Pfarrer, Rentmeister und Holzvogt zu Sooden wegen der Flöße, die Anno 62 den 3. Juni vorgenommen worden ist, dass sie damit nicht ohne Bescheid Seiner Fürstlichen Gnaden fortfahren sollen.
Der Rentmeister zu Schmalkalden schreibt wegen Jakob Schlots Schulden, in drei Schreiben.
Verding wegen des Pfanneneisens, mit Lotz Straube aufgerichtet, Anno 50 den 9. Juni.
Rentmeister Johann Bartholomäus schreibt an Jost
Miszellen. Becker und berichtet, dass die Pfänner mehr Taler als zuvor zu liefern begehren.
Johann Niedenstein schreibt und berichtet, dass er Jost Beckers Vorschlag den Pfännern vorgetragen habe; er berichtet auch, dass diese damit wohl zufrieden seien.
Christoff Harsach schreibt an den Pfarrer Rhenanus, dass unser gnädiger Fürst und Herr an Jost Becker geschrieben und befohlen habe, dass, wenn etwas an Seine Fürstlichen Gnaden aus dem Salzwerk geschrieben werden solle, dann nicht einer, sondern alle berichten sollen, Anno 61.
Supplikation der Sieder an Statthalter und Räte; sie klagen über den Salzbrunnen und andere Sachen, besonders über das Salzmessen. Darauf entschließen sich Statthalter und Räte, dass jede Gans in fünf Stücke zer-
Miszellen. schlagen und so gemessen werden solle.
Ein Zettel, worin Christoff Homberg berichtet, wie und auf welche Weise sich die Sole gebessert habe, in zwei Zetteln, Anno 48.
Christoff Homberg schreibt an Jost Becker wegen der Sole, wie sie damals in trockener Zeit abgenommen habe, Anno 50.
Abschied und Ratschlag der Befehlshaber zu Sooden, dass man das wilde Wasser mit Pumpen heben solle, und was weiter am Salzbrunnen zu bauen nötig sei, Anno 51 den 20. Juli.
Ratschlag, gehalten im selben Jahr den 15. Januar, betreffend den Brunnenbau und was sonst dazu nötig zu beschaffen sei. Sind siebenundvierzig Stück.
Konvolut: Versiegelter Abschied der Ritter- und Landschaft, zu Kassel aufgerichtet zwischen
Miszellen. unserem gnädigen Fürsten und Herrn und den gemeinen Pfännern, worin entschieden wird, wie es mit dem Salzkauf, dem Soleschöpfen und wegen der neuen Location zu halten sei; ebenso, dass, wenn etliche der Pfänner ihr Pfannteil verkaufen würden, unser gnädiger Fürst und Herr dieses bezahlen wolle, und andere dergleichen weitläufige Verhandlungen. Dies haben versiegelt Georg von Kolmitzsch, Hermann von der Malsburg und die Stadt Kassel, Anno 39, Sonntag nach Galli.
Bedenken der Beamten zu Sooden wegen der genannten Sachen, Anno 39, Freitag nach Galli.
Gegenbedenken der Pfänner auf den Vortrag des Kanzlers, Anno 39.
Bericht der Beamten zu Sooden auf das Vorbringen der Pfänner, geschehen zu Lichtenau Anno 38, Sonntag nach Crispini, betreffend die Knechte unseres gnädigen Fürsten und Herrn und der Pfänner, die Erbteilung und andere dergleichen Sachen.
Miszellen. Vorschläge der Pfänner wegen dieser ganzen Verhandlung.
Verhandlung zwischen den verordneten Räten unseres gnädigen Fürsten und Herrn und den gemeinen Pfännern, gepflogen zu Allendorf Anno 40, Donnerstag nach Francisci, betreffend die Location.
Jost Becker schreibt an unseren gnädigen Fürsten und Herrn, worauf sich Statthalter, Räte, Landvogt, Heinrich Muldener und er wegen des Brunnenbaus verglichen haben; ebenso, dass der kaiserliche Kommissar Hans Georg Schade das Salzwerk besichtigt und gleichwohl verhütet worden sei, dass die Pfänner nicht zu ihm gelangen konnten; ebenso, Georg Behms Kunst abzustellen, desgleichen wegen des neuen steinernen Solkumpfs zum Vorrat, und die darauf erfolgte neue Resolution unseres gnädigen Fürsten und Herrn, unter Reinhard Abels Hand, unterzeichnet zu Speyer Anno 48 den 3. August.
Antwort und Protestation auf die vom Herrn Kanzler, den Räten
Miszellen. und den verordneten Kommissaren ausgegangene Ladung, worin die Pfänner ausdrücklich ihre Widerklage vorbehalten, Anno 39, Dienstag nach Thomas des Apostels.
Aufzeichnungen Jost Beckers, was den Räten in allerlei Sachen vorzutragen sei; darin wird erwähnt, dass das Gericht zu Sooden fleißig gehalten werde, ferner die Ordnung des Gesindelohns, des Ladens, des übrigen Salzes, der Schatzheller, der Hohenburg, dass die Knechte drei Jahre vom Geschoss frei sein sollen, und andere dergleichen notwendige Sachen mehr.
Akten zu Allendorf, des Herrn Kanzlers, des Landvogts und Heinrich Muldeners mit dem Ausschuss der Pfänner, nämlich Werner Trott, Ernst von Bischoffshausen, Georg Frund, Johann Niedenstein, Gieseler Schwanflügel und Johann Schaffnit, worin auf beiden Seiten mancherlei wegen der Location verhandelt wird: der Kanzler bietet 180 Gulden und behält sich die zufälligen
Miszellen. Fälle vor samt der Aufsage jeweils nach zwei Jahren; die Pfänner aber bleiben bei 200 Gulden und wollen sich davon nicht abbringen lassen, Anno 40, Donnerstag.
Akten, worin die Pfänner allerlei vorbringen, es ist aber alles geringfügiges Zeug, Anno 38, Freitag nach Allerheiligen.
Akten zwischen unserem gnädigen Fürsten und Herrn und den gemeinen Pfännern zu Sooden, worin mancherlei wichtige Sachen bedacht werden; der Artikel sind 25, und Kanzler Feige hat unterschrieben, Anno 40, Sonntag nach Francisci.
Ratschlag, worin vielerlei Sachen verhandelt werden, betreffend die oben genannten und andere Sachen, an denen viel gelegen ist, Anno 39, Freitag nach Matthäi.
Formular des Vorschlags, der den Pfännern wegen der Location gemacht worden ist; betrifft zwei Punkte derselben. Sind zehn Stück.
Miszellen. Konvolut: Johann Bartholomäus schreibt an Jost Becker und Heinrich Muldener, dass wegen Georg Behms Kunst ein Mangel im Brunnen aufgetreten sei und mit dieser nicht genügend Sole geholt werden könne, Anno 47.
Unser gnädiger Fürst und Herr schreibt an Muldener und Jost Becker und fordert sie auf, am 5. März zu Kassel zur Rechnung des Salzwerks und wegen des Weinzapfens im Rüsthaus zu erscheinen, Anno 47 den 16. November.
Zwei auf Pergament geschriebene Briefe, den Salzhandel der Stadt Mühlhausen betreffend; daneben zwei Supplikationen der dortigen Salzhändler, Anno 47.
Unser gnädiger Fürst und Herr antwortet Jost Becker wegen der Salzflöße, Anno 46 den 9. Juni.
Aufzeichnungen eines Vorschlags wegen Rudolf Tinscheide, dass er 120 Pfund Pfanneneisen für fünfeinhalb Taler nach Kassel liefern wolle.
Miszellen. Otto Wermer, Sendmeister zu Eschwege, schreibt an Gottfried Bachmann, Bürger zu Breslau in Schlesien, dass er ihm berichten wolle, auf welche Weise das Gestübe von den Steinkohlen nutzbar gemacht werden könne.
Heintz von Luttern schreibt wegen der Eisenschmiede zu Nauses an unseren gnädigen Fürsten und Herrn, wie diese die Kohlen bezahlen und Seinen Fürstlichen Gnaden das Eisen verkaufen sollen, Anno 54 den 23. Juli.
Zettel, darauf verzeichnet, was Georg Behms Röhren gewogen haben.
Zettel, den unser gnädiger Fürst und Herr aus Steyr übersandt hat, betreffend, dass man mit gutem Rat im Salzwerk bauen und Schlechtes nicht verschlimmern solle, Anno 48 den 5. September.
Offenes Patent der Herren Statthalter und Räte an acht angrenzende Ämter und Städte um Allendorf herum, dass sie mit Fleiß zum Brunnenbau helfen sollen, Anno 50 den 14. April.
Miszellen. Aufzeichnungen und Akten, worin vornehmlich erwähnt wird, dass die Pfänner die halben Baukosten tragen oder man ihnen die monatliche Pension einbehalten solle, was dann auf zweitausend Gulden gelaufen ist; ebenso die Malsteine zwischen den Gehölzen, Anno 54 den 9. Februar.
Christoff Homberg schreibt wegen des steinernen Solkumpfs, Anno 46 den 15. Februar.
Aufzeichnungen, worin zehn Artikel stehen, die die Pfänner nicht gehalten haben; ist von Jost Beckers Hand, Anno 39.
Johann Bartholomäus und Christoff Homberg zeigen allerlei Mängel wegen Georg Behms Kunst an; geschrieben an Heinrich Muldener und Jost Becker.
Unser gnädiger Fürst und Herr schreibt an den Amtmann zu Lippoldsberg und befiehlt ihm, dass er es bei Heintz von Lutters Ordnung wegen der Waldschmiede bleiben lassen solle, Anno 54 den 25. Juli.
Miszellen. Salzgrafen und Befehlshaber zu Sooden schreiben an Statthalter und Räte auf deren Vorschlag, betreffend die Glashütten: ob man diese abschaffen solle, ob sie auch dem Salzwerk schädlich seien; ebenso wegen des Aschenkaufs und anderer Sachen, die Glaser betreffend, Anno 51 den 25. Januar.
Unser gnädiger Fürst und Herr schreibt auf die eingelegte Supplikation der Sieder an Kanzler Lersner und Jost Becker, dass sie sich nach Allendorf verfügen und die Sachen dahin richten sollen, dass die Sieder wegen der beklagten Punkte keinen Nachteil haben müssen. Und dies sind die Punkte: 1. der Holzkauf; 2. die Mast in den Gehölzen; 3. das wilde Wasser zu halten; 4. Korn gegen Salz zu tauschen; 5. das Schatzwerk. Anno 55 den 17. Oktober.
Hans Georg von Eschwege schreibt wegen der Hutung
Miszellen. zum Hain an Jost Becker, Anno 58 den 2. August.
Die Stadt Mühlhausen schreibt wegen Volstedt an Jost Becker, dass dieser im Holzhandel unfleißig sei; hierauf antworten Heinrich Muldener und Jost Becker, Anno 45, Mittwoch nach Visitationis Mariae.
Bedenken Jost Beckers, wie und auf welche Weise unser gnädiger Fürst und Herr endgültig und beständig mit den Pfännern verhandeln könnte, so dass sie beiderseits ohne Schaden wären.
Dreizehn besondere Artikel mit Anmerkungen des Herrn Kanzlers Steiger, betreffend die Location, woran denn viel gelegen ist.
Pfarrer, Salzgraf und Beamte zu Sooden schreiben an unseren gnädigen Fürsten und Herrn wegen des Holz- und Salzkaufs, Anno 67 den 23. März.
Akten vom 9. Oktober, vom 4. und 27. November, Anno 51.
Miszellen. Christoff Homberg schreibt wegen seiner neuen Kunst an Jost Becker, Anno 48.
Christoff Homberg schreibt wegen des Brunnenbaus an Jost Becker, Anno 41.
Christoff Homberg erbietet sich, eine neue Kunst zu errichten und diese mit Menschen zu betreiben; er fordert dafür 390 Gulden, während Georg Behms Bestallung 500 Gulden betrug.
Zehn Beschwerdeartikel, die die Bauern über Hülsing geklagt haben; darauf ist eine Untersuchung erfolgt.
Supplikation der Sieder, worin sie bitten, dass man ihr übriges Salz aufmesse und annehme; ebenso, den Salzbrunnen von neuem zu bauen; und darauf das Bedenken der Beamten zu Sooden, Anno 45, Sonntag nach Quasimodogeniti.
Verzeichnis der Unkosten der Schifffahrt vom Ludwigstein, Anno 39, Freitag nach Allerheiligen.
Befehl unseres gnädigen Fürsten und Herrn, betreffend das
Miszellen. Salzsieden und den Salzabsatz, worin Seine Fürstlichen Gnaden mit eigener Hand unterschrieben haben und wollen, dass die Sieder so viel wie irgend möglich sieden sollen; und wenn schon das Salz nicht alles im Land und am Rhein abgesetzt werden könne, so solle man damit nach Bremen und an andere Orte Handel treiben.
Sechzehn Artikel und Instruktion, was in Abwesenheit unseres gnädigen Fürsten und Herrn zu Allendorf ausgerichtet worden ist, Anno 38.
Auszug der Holzrechnung von den Jahren 41, 42, 43, 44 und 45.
Salzgrafen und Beamte zu Sooden schreiben an Kanzler Lersner wegen Christoff Homberg, dass er sowohl die Sole als auch das wilde Wasser versehen könne.
Curt Riede schreibt an Heinrich Muldener wegen eines Wehrs unterhalb des Fürstensteins; darauf wird geantwortet, dass man dieses, soweit es
Miszellen. der Schifffahrt unschädlich ist, bestehen lasse.
Der Sendmeister zu Sooden schreibt an die Salzgrafen und begehrt Geld, damit er das aufgemessene Salz bezahlen könne; er zeigt an, dass kaum so viel gesotten werde, dass er den Pfännern ihre Pension nicht bezahlen könne, Anno 45, Montag nach Reminiscere.
Supplikation der Salz- und Holztreiber zu Allendorf, Anno 45 den 18. April.
Georg Behm schreibt an den alten Scheuffler zu Sooden wegen Christoff Hombergs und seiner Kunst.
Aufzeichnungen und Auszug, was das Salzwerk vom Jahr 42 bis auf 53 eingetragen hat.
Unser gnädiger Fürst und Herr schreibt an Beamte, Bürgermeister und Rat zu Treffurt wegen des Holzfahrens an die Werra. Darauf antwortet Valtin Thold, dass die Mainzischen und Sächsischen nicht fahren wollen und
Miszellen. es wird für gut befunden, dass alle und jeder, die hessische Güter haben — deren seien viele oder wenige —, Holz führen sollen. Geschehen Anno 55 den 13. Juli.
Johann Meysenbug, Landvogt, und Doktor Heinrich Lanis schreiben wegen der Wege im Kleb und um Allendorf herum, was sie darin mit den Befehlshabern unseres gnädigen Fürsten und Herrn und mit denen von Allendorf verhandelt haben, Anno 66 den 12. August.
Akten der Lippoldsberger Eisenschmiede, Anno 54.
Akten, gehalten in Sooden den 25. Februar Anno 54.
Akten gleichermaßen den 27., 28. und 29. November Anno 54, betreffend den Holzhandel.
Die Stadt Höxter schreibt wegen des Holzhandels und dass man ihnen Salz genug zuschicken wolle; darauf antwortet Jost Becker.
Miszellen. Akten und Abschied zu Mühlhausen, betreffend den dortigen Salzhandel; ebenso die beigelegte Rechnung Hans Volstedts.
Die ganze Gemeinde zu Sooden klagt über die von Allendorf, dass diese sie aus den gebrauchten Gehölzen ausschließen wollen; sie bitten, sie bei alter Freiheit zu erhalten.
Unser gnädiger Fürst und Herr schreibt ganz ernstlich an die beiden Salzgrafen Jost Becker und Valtin Thold, dass sie den Einhang des Weißwer nirgends anderswo als zum Salzwerk gebrauchen sollen.
Akten zwischen den Siedern und Glasern wegen des Aschenkaufs, Anno 42, Samstag nach Quasimodogeniti.
Konvolut: Zettel, worin angezeigt wird, dass Wolf Dennstedt, Jochim Gittel und Hieronymus Tichnitz aus dem Land zur Lausitz mit ihrer Kunst viel Holz im Salzwerk ersparen wollen.
Miszellen. Heinrich Muldener und Jost Becker schreiben an Valtin Thold wegen des Brunnenbaus und dass der Meister von Kreuzburg gesagt und Georg Behm eingestanden haben solle, dass seine Kunst dem Brunnen schädlich sei, Anno 47 den 5. September.
Christoff Homberg schreibt wegen Meister Heinrichs neuer Kunst an Jost Becker, Anno 58 den 2. November.
Statthalter und Räte zu Kassel schreiben an beide Salzgrafen und die Beamten zu Sooden wegen der Glashütten, Anno 51 den 21. Februar.
Auf Befehl der Salzgrafen zu Sooden hat der Pfarrer zu Sooden vorgeschlagen, wie er seinen häuslichen Unterhalt haben möchte; und der Pfarrer Johann Teynebach sagt, dass ihm jährlich hundert Gulden von der halben
Miszellen. Pfanne zufallen; er bittet aber, dass man ihm 80 Gulden und dann für die 20 Gulden jährlich 20 Malter Korn erlegen solle. Darauf ist beschlossen worden, dass ihm jedes Quartal vier Malter Korn und 10 Gulden vom Marktamt zugelegt werden sollen.
Akten zwischen denen von Allendorf und denen von Rieden, betreffend das Bremer Tal, Anno 54 den 17. März.
Unser gnädiger Fürst und Herr, Landgraf zu Hessen, Herr Wilhelm, schreibt an Pfarrer, Salzgrafen und Beamte zu Sooden wegen des Wasser- und Kunstbaus, des Siedens des Pfarrers, des Siedens Meister Heinrichs, des Brennholzes und des Brunnens, Anno 59 im August.
Aufzeichnungen Heinrich Muldeners, worin er unserem gnädigen Fürsten und Herrn 28 Sachen vorträgt und Seine Fürstlichen Gnaden sich darauf gnädig entschieden haben, wie am Rand vermerkt ist.
Instruktion unseres gnädigen Fürsten und Herrn, dem Kanzler, Rudolf Schenck, Heinrich Muldener und Jost Becker zugestellt, wegen der Location mit den Pfännern zu verhandeln; ist von Seinen Fürstlichen Gnaden selbst unterschrieben, aber es ist keine Jahreszahl dabei gesetzt.
Revers Georg Behms, Anno 40 den 16. Dezember.
Die Pfänner zu Allendorf schreiben an unseren gnädigen Fürsten und Herrn, sie wollen am angesetzten Tag, dem 13. Oktober, zu Kassel erscheinen, Anno 39, Montag nach Francisci.
Anschlag des Kumpengeldes, was daran erübrigt werden könne, wenn 600 Werke gesotten werden.
Verdingzettel und Verzeichnis einer Rosskunst, die außerhalb der Bothe gebaut worden ist, in Beisein Georg Behms, Anno 44, Donnerstag nach Cathedra Petri.
Heinrich Lersner, Kanzler, schreibt an unseren gnädigen Fürsten und Herrn, was und wie die Beamten in Sooden mit dem Bornmeister wegen des wilden Wassers verhandelt haben, Anno 55 den 12. November.
Mühlhausen schreibt wegen des Salzkaufhandels, Anno 45 den 3. Februar.
Auszug und Bericht, was Christoff Hombergs Kunst vom Jahr 50 bis zum Jahr 55 gekostet und was daran erübrigt worden ist, und darauf allerlei Anmerkungen Jost Beckers.
Christoff Homberg schreibt an Jost Becker und gibt Antwort auf das Schreiben des Rentmeisters, dass die Kumpe das wilde Wasser nicht gut halten könne, Anno 55, Freitag nach Trinitatis.
Akten, gehalten in Sooden Anno 51 den 22. Dezember.
Johann Meckbach, Sekretär, schreibt wegen der neuen Salzwerksordnung an Jost Becker
und begehrt, dass man ein Exemplar derselben in die Kanzlei liefern wolle.
Unser gnädiger Fürst und Herr schreibt an Jost Becker wegen der Friedewalder Holzflöße und befiehlt auf eine eingereichte Supplikation hin, dass man den Untersassen mit guter Umsicht eine solche Ordnung mache, dass es den armen Leuten zugute komme und Seine Fürstlichen Gnaden nicht übersetzt werden.
Drei Briefe von Lotz Straube, Anno 52 und 53.
Verdingzettel mit dem Pfannenschmied über einhundert Zentner Pfanneneisen, Anno 57 den 17. März.
Pfanneneisen, das zuvor von Lippoldsberg geliefert worden ist, Anno 56.
Lotz Straube schreibt an Jost Becker, dass er den Zentner Eisen um 4½ Gulden nach Sooden liefern wolle, Anno 56.
Der Rentmeister zu Sooden schreibt wegen des von Lippoldsberg gelieferten Pfanneneisens an Jost Becker,
Anno 57 den 16. Dezember.
Verordnung der Salzgrafen und Beamten zu Sooden, dass man ungeachtet des Verbots des Visitators nach gehaltener Sonntagspredigt ungehindert zum Salzwerk fahren und arbeiten solle; unterschrieben von Jost Becker, Johann Rhenanus, Johann Bartholomäus, Berthold Kempf und Christoff Homberg. Hierauf die erfolgte Resolution, dass er damit zufrieden sei, Anno 52 den 28. September.
Auszug aus dem Vertrag zwischen Sachsen und Hessen, die Holzflöße betreffend.
Supplikation der Glaser wegen des Aschenkaufs.
Philipp Thue zeigt in einem Zettel an, dass die sächsischen Beamten das gehauene Scheitholz beim Lohrberg hätten wegführen wollen, dass sie aber daran gehindert worden seien, Anno 63.
Allerlei Aufzeichnungen, Georg Behm betreffend.
Unser gnädiger Fürst und Herr schreibt an Jost Becker wegen des Schultheißen zu Volstedt im Amt Mühlhausen, dass dieser, weil er fremdes Salz ins Amt hat gehen lassen, vom Landvogt ernstlich bestraft werden solle; er befiehlt weiter, dass man den Salzabsatz vorantreiben solle, Anno 46 den 10. April.
Salzgrafen und gemeine Pfänner schreiben an den Landvogt Sigmund von Boyneburg wegen der halben Pfanne, die zur Sooder Pfarre bestimmt ist; sie begehren, dass diese bei der Pfarre bleiben möge. Weiter begehren sie die Grabentürmer und dass sie keinen Zoll vom Salz geben müssen.
Christian und Simon Zepfer supplizieren wegen ihrer Eisenhütte; und diese Supplikation gehört in das Schreiben, das unser gnädiger Fürst und Herr an Heintz von Luttern getan hat.
Konzept des Berichts, den Salzgrafen und Beam-
te an Statthalter und Räte wegen der Glaser getan haben, Anno 51 den 22. Januar.
Christoff Homberg schreibt an Jost Becker wegen der zu Wallis bestellten Dielen und zeigt daneben in einem besonderen Brieflein an, dass man angefangen habe, den Graben an dem Ort zu machen, wo man die Kumpe hängen wollte, Anno 51, Freitag nach Visitationis Mariae.
Christoff Homberg schreibt an Jost Becker, dass Meister Hans Wetzel im Augenschein vorgelegt habe, wie die Wände des Brunnenbaus erbaut werden sollen; er bittet daneben, dass alle zum Brunnenbau Verordneten aufs förderlichste beschieden werden mögen, Anno 51, Donnerstag nach Trinitatis.
Zeichnung, wie der Solkumpf nach Christoff Hombergs Meinung in Sooden gebaut werden könnte.
Unser gnädiger Fürst und Herr Landgraf Wilhelm schreibt an Jost Becker, Johann Bartholomäus und Christoff Homberg, dass, weil man Johann Nordeck in anderen Sachen nicht entbehren könne, demnach Valtin Thold als Salzgraf angenommen werde, Anno 51 den 14. Oktober; der Fürst selbst hat unterschrieben.
Konvolut: Akten und Ratschläge des Statthalters zu Kassel, Rudolf Schenck, samt Heinrich Muldener, Jost Becker und den Pfännern, worin von wegen unseres gnädigen Fürsten und Herrn von den Pfännern begehrt wird, dass man Seine Fürstlichen Gnaden an dem vorgenommenen Bau nicht behindern wolle; dagegen allerlei Einwendungen der Pfänner und nichtsdestoweniger das darauf erfolgte Bauen, öffentlich angeschlagene Schutzbriefe und was sonst deshalb vorgefallen ist. Ebenso die Bestellung des Holzhauens, der Schifffahrt, des Bothenbaus und dergleichen, mit etlichen Ein-
lagen; und es sind zwanzig Blatt in Folio, Anno 38, am Tag Sebastiani und Fabiani.
Georg Rese, Sülzmeister zur Zelle im Land zu Lüneburg, schlägt vor, dass er eine Kunst wisse, wie man das wilde Wasser von der Sole scheiden könne; sind in einem Konvolut drei Stück, und es ist keine Jahreszahl dabei.
Ein Konvolut von dreiundzwanzig Stücken, betreffend allerlei Gebrechen des Amtes Ludwigstein gegen unseren gnädigen Fürsten und Herrn; ebenso Sooden gegen die von Allendorf und was dazu gehört.
Bericht wegen der Gehölze der Pfänner; ebenso wegen der Gehölze zu Grebendorf; sind vier Stück in einem Konvolut.
Abschrift eines Schreibens, das Jost Becker an unseren gnädigen Fürsten und Herrn getan hat, betreffend das Salzwerk, die Schifffahrt und insbesondere, dass man Rhenanus als einem jungen Mann, der allein in Büchern
gelesen, sonst aber nicht viel erfahren habe, in allem nicht verpflichten solle.
Konvolut: Jost Beckers Schreiben, Anno 59 den 24. Juni.
Die von Allendorf antworten auf etliche ihnen vorgehaltene Artikel, nämlich wegen der Obrigkeit, der Peinlichkeit, der Bußen, der Wahl des Rates und des Bürgermeisters, der Rüge, des Weinzapfens, der Werder und Wasen, der Schäfereien, Hospitäler, Mühlen, des Helfegeldes, fremden Biers, der gemeinen Wege, der Folge, des Ziegelhauses, der Badestube, der Freiheit um die Mauern, der Grenzen und Gehölze; sie berufen sich untereinander auf ihre Privilegien und bitten, sie dabei bleiben zu lassen, wie es die löblichen Vorfahren unseres gnädigen Fürsten und Herrn getan haben. Sie legen insbesondere zwei abgeschriebene Privilegien Wilhelms des Mittleren, Landgrafen zu Hessen, und der Regenten des Fürstentums Hessen von den Jahren 1488 und 1511 bei; sind zehn Blatt, deren
Daten sind: Anno 1281, 1419, 1339, 1342, 1362, 1347, 1346, 1395 und 1449.
Ein eingebundener Gedächtniszettel, betreffend den Mühlenkauf mit Georg Gauler und seine Schäferei.
Konvolut: Vorschläge zwischen unserem gnädigen Fürsten und Herrn und den Pfännern; sind acht Artikel, von des Kanzlers eigener Hand. Geschehen Kassel Anno 39, Montag nach Galli.
Aufzeichnungen, was die Beamten zu Sooden zu Marburg Anno 60 den 24. Januar vorgetragen haben.
Denkschrift, was Meister Jost Becker, Glaser, wegen der Glashütten berichtet hat, Anno 70.
Akten und Aufzeichnungen in Amtssachen, Anno 61, Mittwoch nach Exaudi.
Meister Merten Beth klagt über Christoff Homberg wegen seines Gießerlohns, Anno 80.
Engelhardt Breul schreibt an Rhenanus und
begehrt, vier oder fünf Schmieden am Meißnerwald Kohlen brennen zu lassen.
Johann Bartholomäus berichtet wegen des großen Unwetters, dass dieses ein großes Stück vom Holzrechen hinweggenommen habe; er zeigt an, dass von Jacobi bis auf Luciae nur neunhundertzehn Werke auf der Seite unseres gnädigen Fürsten und Herrn gesotten worden seien, Anno 39, Mittwoch nach Trium Regum; er schreibt dies an Heinrich Muldener und Jost Becker, Salzgrafen.
Abschrift des Eisenacher Vertrags, Anno 62.
Konzept, allerlei betreffend die Beschaffenheit des Steinkohlenbergwerks, worin auch Herrn Wilhelms von Bischoffshausen Gehölz, des Morgenfelds und Sargelsbergs gedacht wird; hat Rhenanus an unseren gnädigen Fürsten und Herrn getan, Anno 77.
Wilhelm, Landgraf zu Hessen, schreibt an Rhenanus,
was die Beamten zu Sooden über ihn geklagt haben, Anno 76 den 11. Januar.
Georg von Scholley schreibt Rhenanus wegen der Glashütten zu Kassel, Anno 79 den 12. Juli.
Abschied, was unser gnädiger Fürst und Herr auszurichten hinterlassen hat, Anno 59 den 25., 26., 27., 28. und 29. Mai.
Georg von Scholley schreibt, dass Rhenanus etliches Salz für Graf Johann von Nassau bestellen solle, Anno 76.
Abschrift eines Schreibens von Rhenanus wegen des Steinkohlenbergwerks, Anno 78 den 17. Juni.
Georg Berk begehrt von Rhenanus, Geld für das Steinkohlenbergwerk zu beschaffen, Anno 78 den 24. September.
Rhenanus schreibt unserem gnädigen Fürsten und Herrn wegen eines Tauschs, den die von Eschwege Seinen Fürstlichen Gnaden vorgeschlagen haben, Anno 76 den 15. März.
Konzept der Holz- und Salzordnung, die durch
Miszellen. Johannes Rhenanus, Georg Berck und Christoff Homberg aufgerichtet worden ist, Anno 64.
Ein versiegelter Brief im Original, in dem unser gnädiger Fürst und Herr denen von Wanfried den Mühlenberg mit seinem Anhang und Bezirk übergibt; die Wanfrieder haben ihn aber nicht annehmen wollen. Gegeben zu Kassel Anno 59 den 12. Juni.
Ein Buch von 64 beschriebenen und unbeschriebenen Blättern, darin allerlei Verhandlungen, Ratschläge, Schreiben und Gegenschreiben, die im Jahr 61 im Salzwerk und sonst vorgefallen sind, woran viel gelegen ist, vom 8. Januar an bis auf den 14. Dezember Anno 61.
Bestallung Georg Behms, die ihm unser gnädiger Fürst und Herr und die gemeinen Pfänner übergeben haben, Anno 1540 den 16. Dezember, im Original ausgefertigt mit angehängtem Siegel unseres gnädigen Fürsten und Herrn und der Pfänner.
Miszellen. Konvolut: Kurzer Auszug, was wegen des Salzwerks zwischen unserem gnädigen Fürsten und Herrn und den Pfännern verhandelt worden ist, Anno 38 und 40.
Ratschlag, gehalten Anno 62 den 5., 6. und 7. Februar, betreffend den Brunnenbau um den Stollen herum.
Abschrift eines Schreibens, das deshalb die zum Bau Verordneten an unseren gnädigen Fürsten und Herrn geschrieben haben.
Gehaltene Ratschläge wegen des Brunnenbaus, Anno 62 den 23. Februar.
Abschrift eines Schreibens, das unser gnädiger Fürst und Herr an die gemeinen Pfänner wegen der Location getan hat, Anno 40, Donnerstag Katharinen.
Rhenanus, Georg Gerthes und Hans Wagener schreiben an unseren gnädigen Fürsten und Herrn wegen Jeremias Renners Kunst, Anno 79 den 28. März.
Konzept einer Urfehde, die Kilian Witting, Vermutten von Bischoffshausen, wegen des Sachelsbergs
Miszellen. hat geben müssen; und sie ist auf die Siegel Lippolds und Heinrichs von Hanstein sowie Wolfs von Volkerode ausgestellt.
Rhenanus, Christoff Homberg und Johann Bartholomäus schreiben an Jost Becker, dass Bürgermeister und Rat sich weigern, Holz zum Brunnenbau zu geben; sie begehren, dass er deshalb einen Befehl von unserem gnädigen Fürsten und Herrn ausbringen wolle, Anno 61, Samstag nach Reminiscere.
Christoff Harsack, Sekretär, schreibt wegen des verkauften Hauses zu Eschwege beim Augustinerkloster, dass dieses zur Erbauung des Schlosses Beilstein gebraucht werden solle, Anno 60 den 5. September.
Urteil der Ritter- und Landschaft zu Hessen, unter dem Siegel Georgs von Kolmitzsch, Statthalters, auch Bürgermeisters und Rates zu Marburg, Anno 39.
Johann Strecker schreibt Rhenanus wegen der Steinkohlen-
Miszellen. asche, daraus Glas zu machen, Anno 78 den 25. August.
Konzept der Quittung, die dem Bürgermeister zu Bremen, Herrn Daniel von Büren, gegeben worden ist, betreffend den Feuer- und Salzhandel dorthin.
Aufzeichnungen allerlei Sachen, die Rhenanus im Jahr 76 wegen des Steinkohlen-Bothes, des Salzabsatzes, der Glaser, der Salpeter- und Alaunsieder, auch wegen des Salztauschs zu verrichten gehabt hat, in vierzehn Punkten enthalten.
Rhenanus schreibt unserem gnädigen Fürsten und Herrn von Torgau wegen allerlei Sachen, die Seine Fürstlichen Gnaden ihm im Land zu Meißen auszurichten befohlen haben, Anno 77.
Rhenanus schreibt an den Fürsten von Henneberg wegen eines Glasers, Anno 80.
Bestandsbrief der Eisenhütten im Amt Gieselwerder auf zehn Jahre, Anno 54.
Unser gnädiger Fürst und Herr, Landgraf Philipp, schreibt Rhenanus,
Miszellen. dass er ihn künftig des Predigtamtes entlasten und ihn an Jost Beckers Stelle als Salzgrafen gebrauchen und bestellen lassen wolle, neben einem anderen, der als Salzgraf dienen soll.
Unser gnädiger Fürst und Herr schreibt auf eine Supplikation Hans Preussers wegen des Wassermanns an Rhenanus und Jost Becker, ob sie es für gut halten, dass man ihn zum Flößen bestellen möge, Anno 61 den 19. Februar.
Georg von Scholley schreibt Rhenanus, für Graf Johann von Nassau etliches Salz in Sooden zu bestellen, Anno 76 den 17. Februar.
Zehn Abschiedsartikel, die unser gnädiger Fürst und Herr zu Sooden hinterlassen hat, Anno 59 den 14. September.
Schultheiß und die ganze Gemeinde zu Döringsdorf begehren und bitten untertänig unseren gnädigen Fürsten und Herrn, dass man ihnen zur Erhaltung eines Pfar-
Miszellen. rers etliche Äcker zu Sooden vergönnen wolle; sie werden an den Superintendenten und Rhenanus gewiesen.
Konrad Murhardt, Rentmeister zu Spangenberg, antwortet Rhenanus wegen etlicher Latten und Dielen, die bei Spangenberg geschnitten und aufs Bergwerk geschickt werden sollten, Anno 78 den 2. August.
Konzept eines Kaufbriefs, den die Beamten zu Sooden mit etlichen Einwohnern zu Frankeroda wegen Scheitholz geschlossen haben, Anno 66 den 29. Juli.
Vergleich zwischen unserem gnädigen Fürsten und Herrn und den gemeinen Pfännern, betreffend die halbe Pfanne, die zur Pfarre in Sooden gehört, dass diese in künftiger Zeit bei der Pfarre bleiben solle, Anno 48 den 22. Januar.
Rhenanus und Georg Gercke berichten unserem gnädigen Fürsten und Herrn wegen zweier schöner Probierverfahren,
Miszellen. die mit Fleiß vorgenommen worden sind, Anno 69 den 5. Januar.
Mietzettel und Bestätigung des Bergvogts und Gall Richters über das Steinkohlenbergwerk auf dem Meißner, Jakob Mengel übergeben.
Hartmann Höler antwortet wegen der Dielen, die zu Melsungen fürs Bergwerk geschnitten werden sollten, Anno 78 den 3. Juli.
Georg Gercke schreibt Rhenanus wegen des Steinkohlenbergwerks, sich zu ihm nach Germerode zu verfügen, Anno 77 den 28. November.
Jost Becker schreibt an unseren gnädigen Fürsten und Herrn, was er mit Georg von Harstall wegen der Holzflöße verhandelt hat, Anno 60 den 26. Mai.
Ein Zettel, worauf Jost Becker verzeichnet, wie ein Opfermann zu Sooden zu bestellen sei.
Otto Wenner schreibt Rhenanus wegen des Steinkohlenbergwerks und bittet, dass er Fleiß
Miszellen. anwenden und eine Probe damit machen wolle, Anno 65 den 10. September.
Johann von Ratzenberg, Amtmann zu Rotenburg und Sontra, schreibt Rhenanus und begehrt, dass er darauf hinwirken wolle — weil es dem Amt Sontra nicht möglich sei, die Scheite ans Wasser zu führen —, dass ihm das Amt Spangenberg helfe.
Anschlag Jost Beckers und Christoff Hombergs, was dieser vom Jahr 50 bis zum Jahr 60 auf seine Kunst gewendet, dagegen eingenommen und was er erübrigt hat.
Otto Wenner, Rentmeister zu Eschwege, begehrt in einem Zettel, Rhenanus wolle Fleiß anwenden, dass die Steinkohlen zu beständigem Absatz gebracht werden möchten.
Otto Wenner begehrt Zubuße zum Steinkohlenbergwerk und dass Rhenanus insgeheim proben wolle, ob man die Braunkohlen zum Lohen gebrauchen könne, Anno 65 den 29. Juli.
Miszellen. Formular, wie Rhenanus und Engelhardt Breul den Landknechten im Amt Rotenburg jedem drei Gulden jährlich vom Holzgeld zulegen, damit sie bei den Holzflößen fleißig sein sollten, Anno 62 den 2. September.
Verhandlung wegen der messingenen und kupfernen Platten mit Hans Diegel und Merten Bethe; sind drei Stück, Anno 62.
Hans Gill schreibt an Jost Becker wegen der Frucht- und Salzfuhr, Anno 63.
Namen derer, die unser gnädiger Fürst und Herr benannt hat, um sie zum Landtag zu laden, Anno 38.
Rhenanus' und Hans Wagners Vergleich über die Wanfrieder Flöße, Anno 73; sind drei Stück.
Ordnung, die im Salzwerk wegen allerlei Sachen aufgerichtet worden ist, Anno 64 den 2. Juni; sind 13 Artikel; desgleichen auch eine Resolution über 19 Artikel im selben Jahr den 15. Mai.
Miszellen. Abschied, wie sich die zum Steinkohlenbergwerk Verordneten verhalten sollen, Anno 78 den 15. Mai.
Georg von Scholley schreibt an Frau Elisabeth, Landgräfin zu Leuchtenberg, wegen des Salzes, das Rhenanus bestellt hat, Anno 76 den 16. Februar.
Wilhelm Friedrich schreibt Rhenanus und trägt ihm eine neue Kunst an wegen des Stahlbrennens mit wenig Kohlen, Anno 79 den 6. Oktober.
Christoff Homberg schreibt an Heinrich Muldener und Jost Becker wegen etlichen Gießens bei Meister Merten Bethe, Anno 50; und dieses Brieflein ist sehr zerrissen.
Engelhardt Breul schreibt an alle Befehlshaber zu Sooden von wegen des Gerichts Beilstein und der Pfannenschmiede; er legt daneben ein Schreiben des Landvogts bei, in dem dessen
Miszellen. strenge Klagen über die Pfannenschmiede wegen ihrer Kohlen am Meißner stehen, Anno 75 den 6. April.
Der Bergvogt schreibt an Rhenanus wegen des Steinkohlenbergbaus auf dem Meißner.
Konvolut: Georg von Harstall, Amtmann zu Kreuzburg und Gerstungen, schreibt, dass das Wasser sein Wehr sehr zerrissen habe; er begehrt von den Beamten zu Sooden, dies vor der Flöße zu besichtigen, Anno 66.
Der Genannte schreibt Rhenanus wegen seiner neu erfahrenen Kunst, Holz zu ersparen; er begehrt, sie bei unserem gnädigen Fürsten und Herrn zu befördern, Anno 68 den 17. Mai.
Dietrich, edler Herr zu Plesse, begehrt von Rhenanus, für Seine Gnaden zweieinhalb Pfannen Salz zu bestellen, Anno 67.
Christoff Harstall zu Mihla schreibt an alle
Miszellen. Beamten zu Sooden wegen seines verkauften Scheitholzes, Anno 63.
Bernd von Bischoffshausen schickt Rhenanus die Abschrift eines Schreibens, das er wegen des Sachelsbergs an die von Hanstein getan hat, Anno 64.
Engelhardt Breul bescheidet Rhenanus nach Abterode in Sachen unseres gnädigen Fürsten und Herrn, vom 17. Juli Anno 63.
Engelhardt Breul schreibt an Rhenanus wegen des Holzes, das denen von Kleinalmerode abgekauft worden ist, Anno 68.
Tonges Müller schreibt Rhenanus wegen eines Tauschs zwischen unserem gnädigen Fürsten und Herrn und den Sooder Bauern, betreffend die Karmelskoppe und den Mosenberg, Anno 65 den 29. Juli.
Engelhardt Breul zeigt Rhenanus an, dass zwei
Miszellen. Förster die Leute übel geschlagen haben; er begehrt seinen Rat, wie man sie strafen solle, Anno 62 den 10. Juni.
Ernst von Bischoffshausen schreibt Rhenanus und bittet unseren gnädigen Fürsten und Herrn um etliche Gehölze am Dünnerbeuffen, Anno 63, Montag nach Philippi Jacobi.
Supplikation Bernds von Bischoffshausen an unseren gnädigen Fürsten und Herrn wegen des Karchelsbergs, Anno 67 den 16. Juni.
Bernd von Bischoffshausen bittet, dass der Herr Landvogt und Rhenanus bei ihm am angesetzten Tag zwischen ihm und denen von Hanstein erscheinen und das Beste tun wollen, Anno 66.
Dorothea von Bischoffshausen, Ernsts nachgelassene Witwe, schreibt unserem gnädigen Fürsten und Herrn wegen des Holzkaufs, den Rhenanus und der Oberförster mit ihrem Junker geschlossen haben, Anno 65.
Miszellen. Bernd von Bischoffshausen schreibt an Rhenanus wieder wegen des Kachelsbergs, Anno 67 den 17. Juni.
Bernd von Bischoffshausen schreibt an unseren gnädigen Fürsten und Herrn wegen des Kachelsbergs, Anno 67 den 16. Juni.
Georg vom Erff schreibt Rhenanus wegen des Holzkaufs an der Grauburg, Anno 69.
Konzept dessen, was darauf mit denen vom Erff verhandelt worden ist.
Andreas von Hagen schreibt an den Landvogt zu Eschwege und an Rhenanus, sie wollten aufs förderlichste ihre Kommission zwischen Antfelden und ihm ausrichten, Anno 68 den 6. Januar.
Georg vom Erff schreibt noch einmal wegen seines verkauften Holzes, Anno 69.
Die vom Erff sämtlich noch einmal deswegen.
Jost Becker schreibt durch einen Zettel und ant-
Miszellen. antwortet Rhenanus auf sein Schreiben, betreffend das fremde Salz, das nach Battenberg und Frankenberg ins Land ging. Anno 61 den 4. Januar.
Engelhardt Breul schreibt Rhenanus wegen der gehauenen Scheite, dass die Fuhre übel vonstatten gehe, Anno 63 den 13. August.
Der eben Genannte schreibt Rhenanus, dass der Wind im Scheidgehau großen Schaden getan habe, so dass man zum Holzmessen nicht kommen könne, Anno 61 den 13. Juli.
Der Obengenannte schreibt wegen der Förster, dass etliche Weiber auf dem Wald geschlagen haben. Anno 62 den 4. Juni.
Georg vom Harstall schreibt Rhenanus wegen seiner Kunst, Anno 68 den 17. Juli.
Engelhardt Breul schreibt an die Beamten zum Soden, dass sie zu Apteroda alle Gehölze besichtigen und
Miszellen. bei ihm erscheinen wollen, Anno 68 den 24. Februar.
Johann Meisenbug, Landvogt, schreibt Rhenanus wegen der Sache zwischen Andreas von Hagen und Arnfeld, Anno 68 den 6. März.
Johann von Rehnsdorf[?] schreibt als Kellner zu Darmstadt, ihm fünf Pfannen Salz nach Frankfurt zu verschaffen.
Vertrag zwischen Andreas von Hagen und Arnfeld, aufgerichtet durch den Herrn Landvogt und Rhenanus als Kommissare, Anno 68 den 12. Mai.
Christoff vom Harstall schreibt Rhenanus, begehrt, dass er es zuwege bringe, ihm auf seinen Holzkauf etliche tausend Gulden vorzustrecken, Anno 65 Freitag nach Ostern.
Rhenanus antwortet Georg von Harstall auf sein Schreiben wegen seiner Kunst,
Miszellen. Engelhardt Breul schreibt wegen des Gehölzes zu Almeroda, Anno 68.
Christoff vom Harstall schreibt wiederum wegen Geldes, Anno 63 Montag nach Ostern.
Konzept der Quittung[?], welche Claus Appell den Hülsing über die 70 Taler gegeben hat, über das Haus, so Rheinshase[?] wieder eingenommen.
Aufzeichnungen vieler Lehengüter, die um Allendorf her von unserem gnädigen Fürsten und Herrn zu Lehen ausgetan worden sind, vor und nach dem Jahr 1374.
Jost Berber fordert Peter von Beyneburg zur Holzrechnung nach Kassel, Anno 59.
Die Untersassen bitten, das Fuhrlohn der Scheite zu erhöhen, Anno 72.
Verzeichnis der Witzenhäuser Grenze, wie sie dieselbe an die fürstliche Kanzlei übersandt haben.
Hans Wilhelm von Bischoffshausen schreibt
Miszellen. Rhenanus wegen des Kachelsbergs, Anno 78 den 23. Oktober.
Georg von Scholley begehrt von Rhenanus ein geeichtes Maß, um damit das Salz zu Kassel im Weißenhof zu verkaufen, Anno 75 den 22. September.
Abriss des Brunnens mit den Schöpfkümpen[?], nach alter Manier.
Johann Bartholmes schreibt an Heinrich Müldener und Jost Berber wegen des Salzhauses, des Jahrsalzes und des Zolls, Anno 40.
Konzept eines Schreibens Rhenanus' an unseren gnädigen Fürsten und Herrn, etlicher Salzkünstler halber.
Akten der Untersuchung, den Holzleger in Soden betreffend.
Hans Diegell schreibt Rhenanus wegen seines Bergwerks und etlicher Beschwerden, zeigt etliche Gebrechen an, begehrt Rat, Anno 63.
Miszellen. Offenes Patent unseres gnädigen Fürsten und Herrn an alle, die am Weserstrom nach Bremen zu wohnen, wegen des Salzes, das in Soden gesotten wird, begehrt, dass man es für gut achte und kaufe. Anno 41, Sonntag Exaudi.
Rhenanus schreibt unserem gnädigen Fürsten und Herrn wegen des Bergwerks, zeigt etliche Beschwerden an, begehrt, diese abzuschaffen, Anno 78 den 26. Juni.
Rechnung Christoff Hombergs mit Meister Martin Bethe, Anno 49.
Konzept Jost Berbers, worin auf Breidenpts[?] und anderer Vorschläge geantwortet wird, des Weserstroms Fassung halber, Anno 61 den 11. September.
Der Oberförster schreibt an Jost Berber wegen der Beichtei[?]nischen Gewerken.
Georg Berb[?] schreibt Rhenanus wegen der gebeuchten[?] Meißner, begehrt sein Kommen, Anno 76.
Miszellen. Konvolut. Bittschrift Georg Behms an den Kurfürsten zu Brandenburg, worin er allerlei Beschwerden, die ihm im Salzwerk Soden widerfahren sind, geklagt und untertänig gebeten hat, sich an den Landgrafen zu Hessen zu verwenden, Anno 51.
Fürschrift des Kurfürsten zu Brandenburg für Georg Behm an den Landgrafen zu Hessen, Anno 51.
Der Befehlshaber zum Soden Gegenbericht auf Georg Behms vermeintliche Bittschrift.
Der Pfänner zum Soden Gegenbericht.
Verzeichnis und Auszug, wie viel Werk zu Soden gesotten worden sind von Anno 41 bis 49, worin ausführlich bewiesen wird, dass man Georg Behm 142 fl. 20 alb. 10 hlr.[?] schuldig geblieben ist.
Die zu Hause gelassenen Räte des Kurfürsten zu Bran-
Miszellen. denburg schreiben an Statthalter und Räte zu Kassel wegen Georg Behm, Anno 52.
Johann Bartholmes und Christoff Homberg schreiben an Jost Berber Georg Behms halber.
Antwort auf die Bittschrift von Georg Behms Geschwistern, Anno 57 den 29. Oktober.
Der Kurfürst zu Brandenburg schreibt an Herrn Philipp, Landgraf zu Hessen, auf die eingelegte Bittschrift Hans Behms, Anno 57.
Konvolut. Unser gnädiger Fürst und Herr schreibt an die Beamten zum Soden und Beilstein, dass sie den Kornberg nicht ganz, sondern an gewissen Orten aushauen sollten, Anno 59.
Unser gnädiger Fürst und Herr schreibt nebst innliegender Bittschrift wegen derer von Wanfried, betreffend den Mühlenberg, sie wollen denselben
Miszellen. nicht annehmen, sagen, alle Gehölze um Wanfried her seien ihr, denn sie hätten dieselben bis auf diese Zeit unter Einsatz von Leib, Leben, Gut und Blut erhalten, Anno 59.
Unser gnädiger Fürst und Herr schreibt an Jost Berber Meister Hans Wetzels[?] und Henckell Ihener[?] halber, begehrt, seiner fürstlichen Gnaden zu berichten, Anno 60.
Zwei Schreiben unseres gnädigen Fürsten und Herrn, betreffend die 1300 Klafter Knüttel zu Heringen, befiehlt, dass dieselben verkauft werden sollen, Anno 60.
Noch ein Schreiben besagter Knüttel halber, und dass Jost Berber mit Georg von Harstall um Holz aufs Wohlfeilste handeln solle.
Konvolut. Abschied zwischen Braunschweig und Hessen, betreffend den Weserstrom, aufgerichtet Anno 1509.
Die Stadt Höxter schreibt an Jost Berber wegen der Salz-
Miszellen. bezahlung, Anno 54 den 26. Juli.
Diebs[?] Schreindteisen[?] schreibt für Hartmann Böler, ihn zum Zöllner in Soden aufzunehmen, Anno 65.
Bittschrift Claus' von Fahrenbach wider Hülsing wegen eines Meiergutes zu Wengershausen.
Weding[?]-Zettel des neuen Kunstbaus halber, unterschrieben von Jost Berber, Johann Rhenanus und Christoff Homberg.
Abschrift eines Schreibens, worin begehrt wird, dass Magister Moth[?] die Abschrift von Christoff Hülsings Lehenbrief übersenden wolle, Anno 67.
Diederich Rambskopf, Schultheiß zu Kreuzburg, schreibt Rhenanus und Georg Berber, begehrt, dass sie gegen gebührliche Bezahlung jederzeit genügend Salz nach Kreuzburg verordnen wollen. Anno 76 den 21. Juni.
Unsichere Lesungen
Z. 3: Diebs Schreindteisenn — Personenname unsicher
Miszellen. Der Landvogt schreibt an Rhenanus wegen des Hauses Hanstein, begehrt Bericht, dass man Lippold von Hanstein an einen gewissen Ort bescheiden solle, Anno 71 den 1[?]. Juli.
Alle Beamten zum Soden schreiben an unseren gnädigen Fürsten und Herrn, betreffend den vorgeschlagenen Wasserbau, den Werrastrom so zu zwingen, dass jederzeit die Schiffe auf- und abgehen könnten; sie halten es für unmöglich, Anno 59.
Verordnung unseres gnädigen Fürsten und Herrn, Landgraf Philipp zu Hessen, betreffend den letzten Brunnenbau: dass man eine Zeitlang die Sole aus dem Brunnen heben solle, damit Christoff Homberg eine neue Kunst ersinnen möge, wie man die Sole jederzeit aus dem Brunnen heben könne; und dass sechs Pumpen auf der Wasserkunst gehalten werden; dass die Sieder zwischen Ostern und Pfingsten fleißig sieden sollen, das Salz aufgeschüttet
werde, und dass Rhenanus mit seiner Kunst fortfahren solle. Anno 1559.
Verzeichnis aller Gehölze im Amt Ludwigstein, Wanfried und Eschwege, auf Befehl unseres gnädigen Fürsten und Herrn Landgraf Philipp aufgezeichnet.
Abschrift eines offenen Patents, in welcher Weise die Fürsten zu Sachsen mit unserem gnädigen Fürsten und Herrn zu Hessen wegen der Holzflöße bewilligt haben, sie frei passieren zu lassen. Unterschrieben haben Johann Friedrich der Mittlere eigenhändig, D. Christianus Brugk[?], Kanzler. Verglichen durch Christianus Harsach[?], überprüft Johannes Weyser, Notar, von neuem anerkannt Johann Schelhase, öffentlicher Notar, Anno 62.
Akten Soden, Anno 61 den 28., ——— 29. und 30. Januar.
Hermann von Uffeln begehrt zwei Pfannen Salz von Rhenanus, Anno 79.
Ludwig, Graf zu Nassau, schreibt an Statthalter und Räte zu Kassel, begehrt etliches Salz, Anno 73 den 8. September.
Hans Wilhelm von Bischoffshausens Vorschlag, betreffend den Tausch zwischen unserem gnädigen Fürsten und Herrn und ihm, des Morgenfeldes und zweier Meierhöfe halber.
Zwei Probierwerke mit Poyß[?].
Kaiser Karl der Fünfte beauftragt und befiehlt öffentlich Bischof Hermann zu Köln, Joachim, Markgraf zu Brandenburg, und Franz, Bischof zu Münster, dass sie vollziehen sollen, was Landgraf Philipp zu Hessen bei Römisch Kaiserlicher Majestät ausgebracht und erhalten hat, dass die Zölle auf dem Weserstrom nicht erhöht werden sollen.
Aufzeichnungen, was der gebackenen Steine halber, die zu Melsungen gebrannt werden sollten, gehandelt worden ist, Anno 59.
Aufzeichnungen, was wegen der Blechschmiede zu Heina gehandelt worden ist.
Rhenanus schreibt wegen Menners Kunst an unseren gnädigen Fürsten und Herrn.
Anschlag auf das Bergsalz und Poyß[?].
Die von Hedemünden schreiben an Rhenanus, begehrend, dass man ihre Leute mit den Schiffen passieren lasse, in Ansehung dessen, dass sie unserem gnädigen Fürsten und Herrn zinsbar sind und das beste Haupt jederzeit lösen müssen.
Otto Wermer schreibt wegen des Steinkohlenbergwerks an Rhenanus, Anno 65.
Johann Katzenberg schreibt an Rhenanus, begehrt ganz freundlich, dass er sich auf sein Gehölz, der Steinbach genannt, erheben und dasselbe besichtigen wolle, ob zwischen unserem gnädigen Fürsten und Herrn und ihm ein Kauf zu treffen wäre, Anno 65.
Der Landvogt zu Eschwege schreibt Rhenanus, begehrend, dass er sich darum bemühen wolle, dass Paul[?] Kremer
die Zehrung, die der Kommissionssachen wegen aufgelaufen ist, bezahlt werden möge.
Unser gnädiger Fürst und Herr Landgraf Wilhelm schreibt dem Bergkhauptmann Hermann Schütz, Johann Rhenanus, Georg Gerke[?], Georg Berk[?], Adam Arnfeld[?], Salm und Jacob Richter, ihnen samt und sonders befehlend, das Schmelzen mit den Steinkohlen zu versuchen, Anno 76 den 11.[?] Mai.
Konvolut. Abschrift eines Schreibens, das Rhenanus an Bürgermeister und Rat zu Bremen getan hat; er antwortet ihnen, dass sie Steinkohlen genügend bekommen könnten.
Bericht, wie es mit obgedachtem Schmelzen vorangegangen ist.
Bericht der drei Sülzmeister zu Lüneburg, Georg Tobing, Hartwig Semmelbeck und Benedikt Töppen[?], dass ihre Sole ab- und zunehme.
Anzug und Bericht, was die Sole zu Frankenhausen, Suleben[?], Artern, Halle in Sachsen, Aschersleben, Staßfurt, Groß Salza, Sülldorf, Lüneburg, Salzdiepen[?] und Salz zur Helle halten, ebenso wie viel Werk in jedem wöchentlich gesotten werden können, aufgezeichnet durch Johann Rhenanus.
Abschrift eines Schreibens Rhenanus', fordert Hans Ziegel zu sich, den Solsbrunnen abzuwiegen, ob derselbe als ein stets lebendiger Brunnen in Soden gebraucht werden könne.
Die Glaser schreiben an Rhenanus, begehrend, dass ihnen der Aschenkauf freigelassen würde, Anno 68.
Aufzeichnungen. Anno 59 den 27. April.
Abschrift zweier Schreiben, die Rhenanus, der Oberförster und Christoff Homberg an[?] Hülsung und Ernst von Bischoffshausen getan haben, betreffend Holzaustun und Holzkauf.
Unsichere Lesungen
Z. 2: Sulebenn — Ortsname unsicher
Z. 4: Saltzdieppenn — Ortsname unsicher
Z. 17: am — Wort unklar, Hombergk mit Hochstellung