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Der Erst Appendix. Wechter Sein in Bodenn ―― 4. dero besoldet vnnser gnediger furst vnnd herr Zwene, vnnd die gemein ―― 2. mussenn Ihe zwenn eine halbe nacht wachenn, dauonn gibt mann Jedenn Jars ――――――――― 10 fl. Wachtgeldt. Muß Jeder Innwohnner in Bodenn Jars ― 1½ alb gebenn, erhebenn die Schoffer vnnd berechnens. Wellennschreiber. Ist einer im Saltzwerck, der muß alle wellenn vnnd Steinkolenn, was derer Inns Saltzwerck vf die Steige gefurt werdenn, vfgeschriebenn, vnnd den furleuthenn, der zeichenn, so hiebeuor gebraucht werdenn, zettell gebenn ― 3 hlr.1 solch geldt muß er berechnenn, denn alle Monat die zettell abgezehlt, vnnd Ingeschriebenn werdenn, vom solchen hellernn im zu belohnung gegebenn ― 75 fl.
Der Erst Appendix. vnnd ― 2 fl. 10 alb. zu Papier, das vbrige wirdet ann wegen vnnd strassenn verbawet, Item es muß auch der Wellennschreiber das fuhrlohn vonn den Steinkolenn Bodermeister vonn Jedem maß ― 2½ alb. erhebenn, vnnd ein theil den furleutenn so saltz ladenn, vnnd das anndere dem holtzvogt lieffernn, vnnd daruber sondere Wochennrechnung halttenn, Wellennberge. Was dero Jennseit der Werra nach dem Eichsfeldt zu liegenn vmb die Stadt hero, darin habenn die Söder kein theil, wirdet vnnder die Burger getheilt, Ein handtwercks mann ― j loß. vnnd ein fuhrmann vnnd Eseltreiber Jeder 2 loß. Wirdet Jedes los mit ― 4 alb. erlanngt, mit solchem gelde wirdet denen gelohnet, so die loß austheilenn Wannaber ein Burger seine wellenn einstheils
Der Erst Appendix. oder sie alle verkauffenn wolte, soll er dem fuhrmann ―― 6 schock Wagenn wellenn, oder ― 7 schock Eselwellenn im walde vor ― j thaler gebenn, bey Poen ――― 2 thaler. Weyl auch der Burger die Wellenn nicht selbst machenn, soll er das Loß Inner ― 14 dem Burgermeister vfsagenn, vnnd dauonn keinenn gewinst Vff dieser seittenn der Werra gehenn die Söder mit den Burgernn in einstheils berge, als die hohe forst, vnnd was derselbigenn annhenngt, in die gleiche loß, Bekompt einer souiel als der annder, gebenn vf ein Loß ―― 3 alb. dieselbenn wellenn mussenn alle in die Bodenn, vnnd keine Inn die Stadt gefurt werdenn, Was aber ann gehöltzenn vnnd bergenn vnnsers gnedigenn furstenn vnnd herrnn gehörigk, wenn die Gresig1[?] sein, theilenn die Söder gleich vf die Bode, vnd gebenn vom einem schock ―― ½ alb. forstgeldt. Etzliche Berge aber nechst vmb die Bodenn gelegenn
Der Erst Appendix. vnnd den Pfennernn gehörigk, hawenn die Söder Itziger zeit, auch vf die Bode, vnnd gebenn dauonn ein genanndt forstgeldt, wie aus volgender verzeichnus zusehenn, Verzeichnus, Was die holtzberge, so nechst vmb die Sodenn gelegenn, Wann sie gresigk sein vnndgehawenn werdenn, Zu Stambgeldt gebenn, Das Mattennroth, die Sommerleidenn vnd der Lotbach1[?], die Wintterleidenn gebenn ―― 8 marck ― 6 schilling, ist ― j Marck ― j fl. 8 hlr. ist ― 4 hlr. Thut ――― 8 fl. 7 alb. 4 hlr. Der Lotbach2[?] die Sommerleidenn, bis ann den Hegebergk, gibt ―― 5 marck, der gehörenn ―― 2. Marck Inn die kirche zum Sodenn, thun, ――――――― 5 fl. 3 alb. 4 hlr. Der klein hain, bis ann die halbe Marck, vnnd die
Der Erst Appendix volckmersbanck1[?], Item der mittellbergk bis ann die wintterleidenn, ann den grossenn hain, gibt ― 11½ marck ½ gr.2[?] 6 schilling thun, ――――――― 12 fl. 6 alb. 8 hlr. Nota Ein Grosch ist ―― 4 heller. Die halbe Marck gibt ―― 4 Marck Thun ―― 4 fl. 2 alb. 8 hlr. Der Grosse hain die Wintterleidenn, gibt ――――――― 8 marck, Thun ―――― 8 fl. 5 alb. 4 hlr. Der Grosse hain die Sommerleidenn gibt, ――――――― 5 marck, Thun ―――――― 5 fl. 3 alb. 4 hlr. Der arnsbergk die Wintterleidenn, vnnd das Nonnennroth zusammenn gebenn ―― 8 marck, Thun ―――― 8 fl. 5 alb. 4 hlr. Nota. Die klein vnnd grosse horst sein der Söder vnnd Inn=
Der Erst Appendix wohnner zun Bodenn gemeine, vnnd wirdt vnter sie sonnder Stambgeldt ausgetheilt, kleine horst ―――――― 500 Grosse horst ―――――― 200 } schock. Z. Zimmermann arbeit Dem Meister gibt mann ―― 14 guldenn vonn einem newenn Bodt zuzimmernn, Vonn gemeiner arbeit, dem Meister des tags ――――― 4½ alb Seinen Jungen einem ――――― j alb 3 hlr. Zoll. Inn Bodenn gefelt kein annder zoll, denn vom saltz vnnd aschenn, gibt mann vonn Jeder Pfann saltz ― 8 hlr. vom einem Malter aschenn ― j hlr. Des Saltzzols sein gefreyet, furstenn, herrnn, Grauenn, Prelatenn, hospital, die vonn der Ritterschafft, auch die Pfenner, vnnd vnsers gnedigen f. vnd hern diener,
Der Erst Appendix. Zu Mündenn gibt mann vonn einer Pfann saltz ―― 1½ Margenn groschenn, Ist ― j alb 4 hlr. Zoller. Ist auch Jegennschreiber vnnd mit Saltzwarck1, sein besoldung vnnd dienst wirdet daforne vnterm G. beim Jegennschreiber vermeldet, Zober. Wirdet in Jedem Bodt einer, bisweilenn zwen Inn die Erdenn gegrabenn, kostet einer zumachenn ― 5 alb. darin wirdet die sohle aus den trogenn gelassenn, vnd volgenndts Inn die Pfann geschepfft, Zulassenn, Heisset wenn mann gesottenn hatt, vnnd die Sohle gar ist, also das mann kein feuer mehr vnnder schöret, vnnd das Pfanntuch vber die Pfann zeuhett, Zulegenn. Heisset, Wenn die sohle gesocht, vnnd sich zu Saltz gesetzt, also das manns annfehet aus der Pfannenn ann den gennsenn zufangenn,
Der Erst Appendix Zundt Sohl. Wirdet bey dem vbrigenn feur, welcher meister das hat, wenn die Pfann saltzs1 aller ausbracht ist wordenn, gemacht, als mann geust etzliche aschen Roher sohlenn in die Pfann, vnnd macht die bey den vbrigenn kohlenn gar, Wirdet denn Zunde sohl genennet, darumb das sich durch diese besserung die anndere Sohl desto ehr zu saltz annzundenn, auch das vberige feur nit vergebenns ausgehe, Zeichenn Der wirdet im Saltzwerck gebraucht, 1. Flöß zeichenn, 2. Flöß Klaffter zeichenn 4. Jegenn zeichenn, 5. fuhrzeichenn 6. Esellhauffenn zeichenn 7 Waldtleger zeichenn, Zollhauß in Sodenn. Ist Anno 63. vnnd 64. gebawet, hatt in
Der Erst Appendix. alles zuerbawenn kostet, ――――― 283 fl. 24 alb. 2½ hlr. Das holtz hat vnnser gl. f. vnnd herr zum bestenn gehabt, Zin maß. Das hilttet ― 2 virtell sein ― 12 quart, damit werdenn alle Saltzmas geeichet, vnnd muß Jedes dismahls ― 6 haltenn, Ist ein achtell ― 22. virtell. Zwingenn. Werdenn vf der huttenn zum Lippoldesberg gegossenn, sein dreyerley, vnnd werdenn in Steinkolen Boden gebraucht, Heupt zwingenn braucht mann zu dem Schornnstein, Schaller zwingenn braucht man vornn vor dem Rost, darinnenn gehenn die ― 2. schallernn oder blech, welche mann vf vnnd zu thun kann, wenn mann die kolenn zum brennen in Saltzsiedenn vnnderwirfft, Kurtze zwingenn braucht mann auchobenn im Schornnstein, Item vber den Windtlöchern vnnd Schorlöchernn,
Der Erst Appendix. Nota. Die steinkolenn Bode aber kostenn wegenn der Schornstein, darzu mann viel steine habenn muß, ein fast Inn die ——— Darzu gibt vnnser gnediger furst vnnd Herr eden[?]1 Bödern Jars zu haltung des gesödes, vnnd gemeiner Beur[?]2 — 6 fl. Item vonn der Aschenn vnnd schlackenn außzutragen — 6 fl. Mehr gehöret in ein Bodt, mus der Södermeister verschaffenn. Zwölff Schauffelnn kostenn ——— 8 alb Ein schnepffenn ——— 3½ alb. Zwo Verleff[?]3 ——— ½ alb. Ein Eschenn[?]4 ——— 2½ alb. Drey fegefäßer ——— 5 alb 3 hllr. Ein Beißkordt[?]5, ——— 2 alb Zwo Kohlkruckenn ——— 4 alb Zwo Saltzkruckenn ——— 1 alb 4 hllr Ein Aschenn kruckenn ——— 3 hlr.
Der Erst Appendix. Ein Kohlgertte ——— 1 hlr Ein hangelicht, ——— 2 alb. Drey Mullernn[?]1 ——— 6 alb. Ein saltzfeßlein ——— ½ alb. Ein aschenn sieb ——— 2 alb. Summa thut —— 1 fl 11 alb 11 hlr. Nota. Darzu muß der meister habenn des Jars Rueß kar. Besenn kar. Leuchtsell zu Jedem werck kar —— 1 alb. vnnd die weil die Pfann wehret vor —— ½ alb. Achtell saltz blut oder farbe, Nota. Der Schmidt muß bey die Pfann liefferenn, so auch Inns Rots gehöret, vnnd hieforne beim gelde nicht specificirt ist. Beißhämer ——— 2. Hackenn ——— 1 Pfannhackenn ——— 16 Feür hackenn ——— 1. Schiepffenn ——— 3.
Der Erst Appendix. Außfurderung. Heist vnnd ist soviel als außbringenn, Außfurderung der Kohlenn, Ist wenn mann die Kolenn mit den Hundenn vom ortt zu tag außbringet, Außfurderung des Schwelß Ist dergleichenn wenn mann den Schweel, so vber den Kohlenn steget, auß dem Berge bringt, Außbruch. Heist wenn mann ein fein ort vom Kolenn vor sich hat, Außwechssell des gezimmers, Ist wann das gezimmer im Stoll Baufellig wirdt, das mann neue thürstocke einstreicht, Außfahrenn, Ist wenn die arbeit verfertiget, Auffahrenn eins Gedings Ist wenn denn arbeiternn etliche Lachter zubrechenn[?]1 verdingt werdenn,
Der Erst Appendix. Altter Backoffe. Ist das ortt, da erstlichenn die Kolenn sich endtzündet, vnnd anngangenn, Axte. Habenn die Steiger zum gezimmer zugebrauch. Außfahrenn Heist wenn die arbeiter Ire Schichtenn verfahrenn, vnnd wieder aus dem Berge fahrenn, oder gehenn, Arsledder Ist, welche die Bergkleute tragenn vorm hindernn, wie anndere handtwergks meister die Irenn vorne tragenn Anfelle. Seindt zwey kurtze höltzer, vnnd vff einer seittenn außgekümmet, welche mann in Schechtenn, zu den tragstempell zugebrauchenn, dieselbenn darinnenn annzutreibenn, das die Jöcher darauff könnenn gelegt werdenn,
Der Erst Appendix. B. Bergkhaubtmann Dessenn ampt ist, das er alle Bergkwergk im Lannde in verwaltung vnnd vfsicht hat, vnnd alle rechnung annhörenn vnnd vnnderschreibenn muß, Bergk vogt. Dessen ampt ist, das er auch alle Bergkwergk, benebenn dem Bergkheuptmann in vfsicht, vnnd verwaltung hat, die befahrenn, Rechnung annhören helffen, vnnd mit vnnderschreibenn, auch allenn Sonnabendt am Meißner bey der bezahlung sein, vnnd demnach vf allen Bergkwergken den Zehendenn einbringen vnnd verrechnenn, Bergkschreiber. Dessenn ampt ist, das er alle die Kolenn, was derenn vf den Stolenn außgefürdert, zu seiner Innahme bringt, vnnd dieselbigenn Jedes maß vor — 2½ alb verkauffet, vnnd darüber richtige klare Rechnung thut, was er vor Kolenn vnnd geld [gestrichen: vt[?]]1
Unsichere Lesungen
Z. 20: [gestrichen: vt[?]] — getilgter Wortansatz unleserlich
Der Erst Appendix. einnimmet, vnnd was wiederumb er dargegenn außgibt, Muß auch auf die arbeiter sehenn, das sie zu rechter zeit vf vnnd ab fahrenn, Ire Schichtenn arbeitenn, geding vnnd annders Jederzeit verrichtte, das Stoll vnnd Schechte verwahret werdenn, wirdet auch Schichtmeister genennet. Bergkschmidt. Muß alles vom Eisenwergk, was vffm Bergkwergk zumachenn bedürfftigk, verfertigenn, Bergk Hundt Ist in einer vierung wie ein Kastenn vonn Holtz — 3½ schue lanng — 1 schuch 9 zoll weit — 2 schue 1 zoll tieff zusammenn geschlossenn, vnnd mit eisenn werck beschlagenn, Damit mann Kolenn, Schuttl[?]1 vnnd Bergk außfürdert, Borer Braucht der Steyger in legung der Gestennge, Bergk. Ist das Erdtreich, so sich im Berge ereugett. es
Der Erst Appendix. sey Thonn oder anndere Materie, Bergk kappenn. Werdenn gebraucht in befahrung der Bergkwerge, das mann sie annthut, anndere Kleider damit zuverschonenn, Belge. Braucht der Schmidt zu seiner arbeit, werdenn auch bisweilenn Wetter in die Berge zu bringenn, gebraucht Bergk Compas. such[?]1 L Bergkhawer. Welcher vorm ort arbeitet, vnnd die Kolenn langen thut, Bergktrogk. Ist ein Mollenn, vnnd braucht sie zu einfaßung der Kohlenn, Brechstanngenn. Ist ein grosser eysernn stab, vnnd mann braucht Ihnen, wann grosse klufftige wennde verfallenn,
Unsichere Lesungen
Z. 10: such[?] — Verweiswort undeutlich, sucs/such
Der Erst Appendix. Bergk zurückstürtzenn. Ist wenn etwas im Berge eingehet, das mann solchs ann die wüstenn orter bringet, vnnd Bergkfestung darauß macht, Braune Kohlenn. Seindt nicht so gut als die schwartzenn, sein wohl voller schweffell, treibenn aber nicht so starck vnnd wohl, als die gutenn schwartzenn Kohlenn, vnnd liegenn vnnter den schwartzen koln, des weißen liegentes, Beckkolenn. Sein auch etwas schwartz, doch mit brauner vermengt, seindt auch nicht so gut, als die rechtenn schwartzen Kolen, seindt auch etwas leichter, doch kann mann sie im Saltzwerck mit brauchenn, Bergkseill. Braucht mann zu ein vnnd außfürderung in den Schechten, Bergk oder setzeisenn Braucht mann zu denn Festungenn,
Der Erst Appendix. Backöffe. Ist der ortt, do sich vnversichtlich die Kolenn selbst anngezündet vnnd gebrennet. C. Compaß. Wirdt Inner vnnd außerhalb dem gebirge in abziehung vnnd vffahrung, auch zusammenbringung der Stoll vnnd Lenngorter der durchschlege gebraucht, D. Dach. Ist der Zechstein so vber dem Kolenn steget, vnnd ist ein fest wackenn[?]1 gebirge. Donnenn Bretter Seindt lannge Stanngenn, braucht mann in den Schechtenn, das die Kübell vnnd wasser thonnenn daran vf vnnd abgehenn, vnnd nit annstreichenn, Dörlein Ist das gezimmer, so der Steyger in vffarung der Stollenn setzt, damit das gebirge nicht Inngehet,
Der Erst Appendix. Dunckhöltzer. Werdenn in flachenn schechtenn geschlagenn, das die thonnenn sich darann abstoßenn, oder abweisenn könnenn, gleich wie die thonnen bretter, Durchschlagk. Heist, wann mann mit den Lengorttern oder Querschlagk zusammenn kömpt, Durchschlagk. Ist wie ein halbe sanckl1 axt, welche der Steyger zum gezimmer gebraucht, vnnd die Löcher in die grundtladenn, darinnenn die Zapffenn ann den thürlein gesetzt, machet, darumb es ein Durchschlag genenndt wirdt. E. Einfahrenn Ist vnnd heist, wann die arbeiter ann Ire Schichten, in den Bergk fahrenn, auch wann anndere das Bergkwergk besehenn wollenn,
Eue strich1[?], Jst ein holtz, wirdet quer im Schacht, den die Wandtrutenn Zungestrichenn2[?], darmit der Schacht nit zusammenn gehet, wirdt auch spreutze genanndt. Eisernn Schlegell. Werdenn gebraucht zu ergentzung oder zerschlagung, auch wohl zu erschellung der grossenn wenndenn, F. Feustell. Jst wie ein Eysernn hanndthamer mit zweyenn Bahnenn, so der hewer vorm ort benebenn dem Bergkeisenn, vf den verfallendenn Vestungenn zugebrauch3[?], Flötz. Seindt [übergeschrieben: +] die[?] Bolenn, welche zwischenn dem hanngendenn vnnd liegendenn stehe[gestrichen: t]5, vnnd darmit Inns gebirge streiche[gestrichen: t]6, Fündtgrubenn. Jst da erstlichenn eine Neues7[?] vnverwandts felt,
Unsichere Lesungen
Z. 1: Eue strich — wohl Einstrich; Schreibung unklar
Z. 3: Zungestrichenn — wohl eingestrichenn
Z. 12: zugebrauch — Endung undeutlich
Z. 14: die Bolenn — Artikel unklar
Z. 15: stehe[gestrichen: t] — Umfang der Streichung unklar
Z. 16: streiche[gestrichen: t] — Umfang der Streichung unklar
nach Ertz oder anndere Materien entblöst werdet, Fiemell1. Jst ein lannger Eysernn keyl, welchen mann Jn die klüffte setzt, vnnd darmit die grossenn wennde vonn annder hebet, Wirdt auch vnnter weilenn, Wann die kolenn vorm ort feste stehenn, in verschremenn, gleichfals gebraucht, vnnd in die Ritze oder Schrammenn gesetzt, vnnd mit einem grosen feüstell rein getriebenn, das grosse stuck brechenn müssen, Först. Jst ein feste Steiner warkenn2[?] gebirge, welches vber den kohlenn stehet, wirdt auch wohl der Zechstein oder dach genenndt. Fallenndts des gebirgs. Jst wann die först des Zechsteins obenn ründer3 vorm ort sich in die Sohl stürtzet, vnnd keine kolenn vorm ortt mehr stehenn, oder lanngenn kann. Farttenn. Seindt Leytter, welche mann in Schechttenn Zum4[?]
ein vnnd ausfahrenn zugebrauchenn, desgleichenn vor den kohlorttern, den Schweel1[?] vnnd kolenn hernach zuhauenn, G. Ganngk2. Seindt vielerley im gebirge, einer mechtiger als der annder, darinnenn sich der Bergkmann des gebirgs vnnd gelegennheit, mit Stoll vnnd Schechte anzusetzenn, zurichtenn, wo dieselbenn Jr streichenns, steigenns oder fallenns habenn, Geschiebe Jst Jederzeit ein klein vnnstanndigs gebirge, Welchs die Sündtfludt Jederzeit am ganntzenn gebirge abgeschobenn, vnnd nicht stehet, das mann mit Schechten oder Stollenn kann einkommenn, Sonnder mus zuuor verbauet werdenn, damit mann sich dann ersehenn kann wie Jederzeit dem dringenn vorzukommenn, Geschicke. Jst da sich erstlichenn ein gut enntspreussenn3[?] will,
das mann eines guts im bawenn zuuermutenn, vnnd in hoffnung stehet, des orts wo die geschicke oder gelegennheit vorfallenn, etwas annzutreffenn Gestennge. Seindt lannge breite büchenn Bohlenn, welche mann vf die grundtladenn der Sohlenn leget, darauff die Bergkhunde gehenn, Gestuebe Jst klein schwartz Mulechtigk1 gestüebe der kohlen, welche mann zu annfanng, ehe vnnd zuuor mann ann die grobenn Braunenn kolenn kömpt, durchfahrenn müssenn, Welches Jederzeit die Sündtflut vom ganntzenn gebürge der kohlenn abgeschobenn. Grundtladenn. Jst ein lanng holtz vf allenn seittenn beschlagenn, vnd fornnenn vnnd hindenn ausgelocht, Welches mann Jnn die Sohl legt, darinnenn zwenn thüer storke2[?] gesetzt werdenn, so den Stollenn vnntenn von einannder hellet, das er nicht zusammen gehen kan,
Gezimmer. Heist, wann ein Stoll mit thüerstörke1[?], kappenn vnd Grundtladenn wohl versetzt, vnnd in der Först, vnnd vf den seittenn mit pfelenn wohl verwaret ist, das nichts im Stoll kann eingehenn, oder schadenn zu bringenn. Getriebe. Seindt lannge breite pfele, welcher vber den kappen anngestickt wirdet, damit mann, vnnter dem kleinenn abgeschobenenn gebürge des geröls kann durchfahrenn. Geröls. Jst ein vnnstanndiges gebirge, welches mann vornne am tags hat, vnnd Jederzeit die Sündtfludt am ganntzenn gebirge abgeschobenn, Gebirge. Jst Jederzeit ein fein stanndthafftiges gebirge, darinnenn mann kann fortkommenn, auch Jederzeitt zuersehenn, wie sich Jede Bergkartt will annlassenn.
Grube. Wirdt vnnder zeitenn genenndt ann stadt eines Stolles, das mann sagt, da etwann einer nach dem andern fragt, er sey in der Grubenn. Geschworne. Jst sein diennst, das er den arbeiter verdingen mus, vnnd wann die arbeiter solch geding vfgefahrenn, mus er solchs Jhnenn, mit den Lachter abnehmenn, vnnd schreibenn lassenn, wie es mit Jhnenn vberkommenn, mus auch im gebirge zusehenn, das die orter recht getriebenn, die kohlenn verschrembt vnnd die Stoll vnnd Schechte im Bau gehalttenn werde. Grubenn Beill. Hat der Steyger in machung des gezimmers zugebrauchenn, vnnd ist bey nahe die helffte so gros, als ein annder Zimmerbeill. Grubenn Liecht. Habenn die Steyger vnnd Arbeiter in den Stoll vnd
Schechttenn, ann stadt der gezogenenn Liechtter, zugebrauchenn, so einem hanngendenn liecht ehnlichenn, vnnd werdenn einstheils vonn Eysenn, kupffer, oder Meßingk gemacht. Ruodenn1[?]. Wirdt im Grubenn liecht ann stadt eines Dochtts gebraucht, welche vonn Leinenn tuch gemachtt, vnnd im vnschlet wie ein hanngeliecht mit Öle brennenn mus, H. Hanngenndes Wirdt vnnd ist der Zechstein oder Dachwelchs vber den kolenn stehet, Haspell Jst ein Rundt geschnittenn holtz, welchs hindenn vnd fornne zweenn Eisernn zapffenn hat, vnnd in die Haspell stützenn gelegt wirdet, das es vmbgehenn kan,
Haspell hornn Seindt zwey krumme höltzer wie ann einem Schleiffstein, Werdenn ann die zapffenn des Haspels anngeschlagenn, damit mann vmb vnnd vmb drehen kan, Haspell stützenn. Seindt zwey beschlagene höltzer, darann werdenn vntenn zapffenn geschnittenn, welche in die Brüch oder pfüel beume gesetzt werdenn, vnnd wirdt an Jedenn obenn ausgeschnittenn, darinnenn der Haßpell lieget, mit dem zapffenn, Henngbanngk. Seindt zwey holtzer, werdenn des Schachts lenngde Jnn die pfüelbeume geschnittenn, welches sich in einer Vierung zusammenn helt, vnnd darauff die kübell, welche aus dem schacht gezogenn abnimmet. Hewer Seindt die Jenige, welche kolenn vorm ortt langen, vnnd das gedinge habenn, Jedes maß vmb —— 6 thlr1[?].
auszufuhrdenn, Hündtslauffer. Seindt die welche die kolenn vonn den hewer mit den Berckhündenn vom ortt zutag auslauffenn oder bringenn. Hornnstadt1. Jst ein raum im gebirge, das mann vf die seittenn der Stoll mit Schechttenn zusenckenn vnnter sich kommenn, auch sonnstenn zu anndern vorfallenndenn dingenn, es sey mit wetter, holtz einzubringenn, oder mit den Bergkhündenn einer dem andern zu weichenn kann vortkommenn, Heupt Stoll Zweenn. Beim Rauschenndenn wasser }2 Seindt die da man koHaubtstoll einenn } lenn kann ausfordern Vor der Zauwersch3[?] } oder ausbringenn Halle Jst vorm Stoll der platz, da mann den Bergk oder Schweel4[?] hinlauffet.
Unsichere Lesungen
Z. 6: Hornnstadt — Stichwort, Lesung unsicher
Z. 14: } — Klammer: drei Stollennamen, rechts gemeinsame Erklaerung
J. Jöcker. Werdenn vonn vier holtzernn so beschlagenn zusammenn in vierung geschnittenn, welche mann in sennckung der Schechtenn zugebrauchenn, das das gebirge darhinder stehenn kann, K. Kappenn. Jst ein holtz darann fornne vnnd hindenn eine kimme geschnittenn, vnnd obenn in der först vber zwey thüerstörke1[?] in Larffenn, so daran geschnittenn, gelegt, so die thüerstörke2[?] obenn vonn einannder helt. Kastenn. Jst mit vier dielenn zusammenn getragenn, oder genagelt, vnnd habenn die Steyger zum Werckgezeug zugebrauchenn, dasselbige verwarlich darinne zubehaltenn,
Kawe. Sein zwo mit Steinenn gewelbet geschlossenn, so Steyger vnnd die hewer mit sampt den anndernn Arbeiternn Sommer vnnd winter zeit Jnnenn habenn, vnnd nach notturfft zugebrauchenn. Karnnlauffer. Seindt die, welche zu annfanng eines stols, mit lauffkarrn ein geraüchl1[?] lauffenn, ehe vnnd zuuor die Gestennge gelegt werdenn. Kuebell. Jst ein kurtz knüppell, welchenn mann ann das Bergkseyl schlinget, vnnd darauff in die schechte fehret, Keilhawe Jst ein Eisern Picke, damit mann die kolenn gewinnet, Kraill Jst ein eisernn Reche damit mann die grobenn kolenn kann auszihenn.
Kratze. Jst ein Eisernn hackenn, doch etwas fornne zugespitzt, welche mann zun kolenn, vnnd zu anndern gebirge zugebrauchenn Krüeckenn. Hat mann zu Jnnfassung der kolenn zugebrauchenn, Kohlenn. Seindt dreyerley Erstlichenn schwartze kolenn. auch pech vnnd Braune kolenn. Kohlnnschöpffenn. 2. Beim Rauschenndenn wasser, darinnenn mann die kolenn stürtzet, derenn ist einer, darinnen die kastenn gemacht seindt —— 100 schue lanng, vnd 25. schue weit, der annder — 46 schue lang, vnnd — 26 schue weit verfertiget, Kohlenn kastenn. Darinnenn mann die kohlenn störtzet, seindt — 80. vnnd ist ein Jeder sechs schue hoch — 4 ½ schuch
weit, vnnd 6. schue lanng, vnnd vf den seittenn mit Bretternn verschlagenn, vnnd fornne mit einer thüer vermacht, Welche mann kann, vf vnd zu thun, vnnd gehenn Inn Jedernn — 18 mas, thut, ———— 1440 mas Kohlnnschopffenn.
Werdenn mit Tennenn Bretternn zusammen gefügt, vnnd eigenntlichenn zusammen geschlossenn, welche mann in einannder stossenn kann, vnnd zum wetter zugebrauchenn.
Leidt nagell. Ist ein Eisernnagell, welcher Inn die Gabell an den Bergkhundt gemacht, vnnd zwischenn den gestenngenn gehet, vnnd den Bergkhundt zurechtt weiset.
Lieggenns. Ist ein weis warbenn1[?] gebirge, da die Kohlenn auf liegenn. Lenngortter. Werdenn vf die seittenn den Stols getriebenn, das mann damit erfahrenn kann, wie breit oder mechtigk
die Kohlenn im Berge stehenn, Werdenn auch nach wetter in anndere Stoll oder Schechtte nach durchschlege zufahrenn, getriebenn, das mann desto weitters im gebirge wetters halbenn, das die Liechter brennenn, kann fort kommenn, Larffe.
Marscheider Mus die Stoln, schechte, Lenngorter abziehenn, vnnd ein Jedes ort zu tag ausbringenn, das mann mit den durchschlegenn einenn nach dem anndern zutreibenn, kann annsetzenn, auch wie tieff oder hoch Jeder Stoll vf Jedenn ganngk einzubringen ist, Maß.
P. Pfoell. Seindt lannge Schmale, Welche mann vf die seittenn der Thuerstörke verscheust, vnnd mit Berge darhinder ausgefült, das nichts vonn Berck oder anndere Materien in den Stoll rein gehenn kann, Desgleichenn hat mann sie auch in der Först vber den kappenn zugebrauchenn, Pfoelbeume Seindt zwey lannge beschlagene holtzer, so vber Jedenn Schacht gelegt wirdet, Welche mittenn ausgelocht, darinnenn die Haspell stützenn mit den Zapffenn stehenn, vnnd in die Henngebanngk gleichfals zugeschnittenn werdenn, Pompenn.
Seindt gemeine arbeiter, welche ann denn Pompenn ziehenn könnenn, Parthüerlein. Seindt zwenn Stennder darann obenn ann Jedernn eine Larffe, vnten Zapffenn werdenn anngeschnitten, Q.
Querschlagk. Ist etwas ennger vnnd niedriger als ein annder Stoll, werdenn getriebenn nach wetter, das mann damitt in anndere Stoll vnnd Schechte nach wetter zu durchschlage treibet, so mann dann damit vonn einem ort zum annderenn das wetter führenn kann,
Ist ein abraum, welche mann am Berge Erstlichen in anhebung eines Stols thun mus, das mann vor das gebirge eine gleiche Sohle bringet, das mann darnach mit einem Stoll annfahenn kann, Roubaum1[?] Haspell.
Rolle. Ist vonn dielenn vf den seittenn vnnd vntenn verschlagenn vnnd gemacht, wie eine Rinne, darinnenn mann Kolenn vonn einem stiegenndenn ort, Inn die strecke des Stollenns bringenn kann vnd furters in den Bergkhundenn zu tag ausfordert, S.
Schechte Seist was vnntenn in die tieffe gesunckenn wirdett, vnnd Jeder Bergk art gelegennheit in erfahrung des gebirges erkennt, auch wetters halbenn auff die Stoll einbringenn mus, Schauffell Ist ein Eiserne Schueppe, welche mann in dem gebirge, zu ab vnnd zu ruck des kleinenn gebirges zugebrauchenn,
Schicht. Ist wann ein Jeder arbeiter des tages seine arbeitt der — 12 stunde verrichttet. Steiger Heist, Welcher vber die arbeiter zugebietenn vnnd das gezimmer in Stollenn vnnd schechtenn verfertigenn mus, Steigent Orts Heist wann mann ein ort treibet, welchs mann vf der Sohlenn Jederzeit stiegenn lässet, vnnd gar stickell hierauff getriebenn wirdt, Schlepff hockenn Ist ein Eiser hocke mit einem Ringe, dadurch mann ein seyhl kann durch ziehenn, mit welchem mann das holtz vergk des gezimmers, als Stempell, Thuerstörke vnnd annders vor die örtter bringet, vnnd wirdt der hocke in das holtz geschlagenn, das mann
darnach mit dem seyl, das holtz vffm gestennge kan einschleppenn, Steigenns Ist wann sich der Zechstein, ann die Höhe gibt, vnnd die Kohlenn darmit steigenn, wirdt Jederzeit ein steigenns genenndt, Spore.
Ist ein Kleise, zwischenn zwischenn zweyenn gestennge, darinnenn der Leidtnagell am hunde gehet, ist etwann — 1½ Zoll weit, Sohle Heist was mann in den Stollenn vnnter sich hatt, darauf die gestenng liegenn, Stuffenn schlagenn Heist wann der geschworne ein geding so vffgefahrenn ist, abnimmet, vnnd mit der Lachter gemessenn, macht er als dann ein Zeichenn da er gemessenn,
darnach er sich die annder wochenn in fernerm vffahrenn zurichtenn, Sumpff. Heist so viel als wann mann ein tun Tam schlechtt, das mann darinnenn das wasser behaltenn kann, Schweel.
Der lieget vnnter dem Zechstein vnnd vf den Schwartz Kolenn, ist wohl schwartz aber nit düchtigk, das mann Ihnenn brauchenn kann, Welchenn dann Jederzeit, so fernne kein raum im gebirge ist, vf die halbenn gefürdert wirdet.
Schwartze Kohlenn. Die liegenn vnnterm schweel, vnnd stehenn vff den Bergkolenn, seindt zubrauchenn zu allem feuerwerck, dieweil das sie besser seindt, als die anndernn, Braune Kohlen. such B.
Bech Kohlenn. such B. Stolnn. Heist wann mann Sohl liegenndt in ein ganntz gebirge treibet, die wasser zu nehmenn, das mann desto besser zur ausfürderung kann kommenn, Säge.
Hat der Steiger zu schneidenn Holtzwergks zugebrauch1[?] Schneidtmesser. Hat der Steiger zugebrauchenn, damit er die Stele, In kratzenn, keilhauenn, vnnd schauffelnn machet, Schneidigk Ist ein gebirge darunder mann nicht kommenn kann, es muß dann zuuor ver zimmert werdenn, vnnd ist ein gebirge das gerne bricht, Kreütze such K.
| setzt, wetter vnnd waßers not, oder aber Im senckung vnnd einbringung tieffer Schechte, mustenn3[?] anngesetzt vnnd getriebenn werdenn | der Sohlenn zugebrauchenn.
| zwischenn der thuerstocke eingestrichenn, vnnd obenn mit Bretter vest verschlagenn, bis vor das ortt, das sich das wetter darunter kann durch ziehenn, vnnd vorm ortt damit gut wetter bringett, das mann kann dauor arbeitenn, | Stüffenn muß, das mann mit keinem büschell kann zuschlagenn oder wegk bringenn | *Tabelle:
Glossar des Holzvogts Wagener: Stichwort als eigene Zeile, Erklärung darunter; Zeilen der Erklärung durch Zeilenumbruch getrennt, Trennung am Zeilenende als =*
Der Erst Appendix. wieder darzu kommenn, | oder sonstenn vor anndernn gebirge schramenn vorm ort hinein hawenn, das mann darnach fiemell2[?] Inn die schrammenn setzenn kann, vnnd als dann mit grossenn Beuschell treibenn, das mann grosse stücke kann abtreibenn, oder rein werffenn, | stein hat, so zuschlagenn werdenn muß.
Der Erst Appendix Im schechtenn vnnd Stolnn, sonstenn brennett kein licht, das mann der orter kann etwas ausrichtenn, oder viel weniger in Stolnn oder Schechtenn bleibenn, | tenn anngehenngt, wie ein Rust1, das mann sich dann nach solchem zu arbeitenn, jederzeit fein richtenn kann, | tigung der Stolnn.
Der Erst Appendix Inn die Schechte gehenngkt, darnach werdenn Stempell darzwischenn geschlagenn, das sich das gezimmer vom annder helt vnd nicht zusammenn gehenn kann, | *Tabelle:
Glossar des Holzvogts Wagener: Stichwort als eigene Zeile, Erklärung darunter; Zeilen der Erklärung durch Zeilenumbruch getrennt, Trennung am Zeilenende als =*
Unsichere Lesungen
Wünschelrüten — Stichwort ohne Erklärung, Rest leer
Der dritt Appendix. Special Probierbuch vff Saltzwerck Soden. Auch Christoff Hombergs seligen Probir Täfflein, wie viel Sohle Federzeit zu einer Pfann Saltzes gehöre, vnd sein bedenckenn der Sohl halbenn
Der dritt Appendix. Zu wissenn Ein füder Allendorffisch mas, hatt —— 6 Ohm, oder — 720 quart Ein Ohm —— 120 quart, oder 20 virtell Ein Pfann gut trückenn1 Saltz soll wiegenn, —— 1240 ℔ Oder ein achttell2 —— 155 ℔ Pfundt —— 1240 Ein Pfann hatt Loth —— 39680 Quenten —— 158720.
Der dritt Appendix. Christoffs Hombergs seligenn bedencken der Sohle wegen Ob wohl die Bodermeister vnn1[?] Bodenn sagenn, Je trockener die zeit, Je besser all Bodenn die sohle sey, So hab ich doch, Nach dem ich Anno c[?] 49. anngefanngenn, vnnd die Sohle mit der kleinen Prob zu probiren gelernet, vnnd dieser sachenn vnnd wie sich der Brunnenn in seinem quellenn erzeigt, auch annderer nebenn wahrzeichenn mehr achtung genommenn, mit der zeit gar das wieder spiel fundenn, Vnnd kann nit annderst sagenn, denn Je nesser Jar, Je besser vnnd mehr Sohlenn ist, sonnderlich im Frueling, Darentkegenn Je trockener Jar sein, Je geringer vnnd weniger der Sohlenn wirdt, sonnderlich im Herbst, vnnd vmb Martini
Der drit Appendix. Probir Täfflein durch Christoff Hombergk seligenn gestellet, darinnenn befunden wirdt, wieviel Sohle Federtzeit zu einer gantzen Pfann Saltzes gehöret, wenn in der kleinen Prob ein Quart heltet. So kompt vff ein Pfann
Tabelle der Handschrift, S. 678
Unlinierte Spaltentabelle; Werte in Federzeichen. Nach jeder Quenten-Angabe ein waagerechter Füllstrich bis zur Füder-Spalte; die halben Quenten-Zeilen sind ohne Werte (nur Strich). Zwischen dem 3-Lot- und dem 4-Lot-Block steht die Zwischenzeile 'So kompt vff ein Pfann' (Zeile 8). Brüche als 'ganze Zaehler/Nenner'. Untere Seitenhälfte leer.
Fortsetzung des Probir-Täffleins (5 und 6 Lot), unliniert; nach jeder Quenten-Angabe ein Füllstrich, halbe Quenten ohne Werte. Zwischenzeile 'So kömpt vff ein Pfann' (Zeile 8). Brüche als 'ganze Zaehler/Nenner'; '118 2/21' in der Vorlage mit Abstand '1 18'. Untere Seitenhälfte leer.
Der dritt Appendix Wenn ein Quart heltet. So kömpt vf ein Pfan Nota. Was die halbenn Quentenn sein stehet in Christoffer Hombergs nicht, also auch die zugethanenn Brüche, Hab ich hinbey gesezt, Nõ:1[?] aus einem alten Zittell Ch: Hombergs geschrieben, Anno c[?] 48 vf Nicolai hat ein Quart Sohle gehaltenn —— 3 1/2 loth,
Tabelle der Handschrift, S. 680
Schluss des Probir-Täffleins (7 Lot, 8 Lot), unliniert; Füllstriche nach der Quenten-Angabe, halbe Quenten ohne Werte. Die Zwischenzeile 'So kömpt vf ein Pfan' steht hier klein auf dem Füllstrich der Zeile 7 Lot / 2 Quenten (Zeile 4). Brüche als 'ganze Zaehler/Nenner'.
Der dritt Appendix Anno c[?] 49. 3 lot 3 quenten Mitwochen nach Conuersionis Pauli 4 lot 2 quenten den 18 } Februarij.2 5 lot den 28 } Nota. Wann j quart 5 lot saltzes gibt, so ist ebenn das 18 lot ann sohle saltz, oder das —— 18 theil gut, Kleine Saltzprobenn durch Christoff Hombergk seligenn Anno 1549. Das Jar ist gesottenn —— 4692 Pfann, Vmb Osternn hat ein quart gehaltenn —— 4 Lot, Im Herbst nach Martini, als die Sohle am aller schwechstenn gewesenn —— 3 Lot j quent Nota. Was aber die Sohle vor diesem, ehe dann mein gl. f. vnnd herr, Jm die Bodenn gebauwet, vnd bis vff dis — 49. Jar gehaltenn, ist vnwißendt, Es hettens denn die Pfenner vfgeschriebenn,
Der dritt Appendix. Anno 1550. Gesottenn — 5638 pfan. Im Bronnenn baw, als die altenn geternne1 vnnd fastung des Bronnens ausgenommenn, der Platz gereumet, die gutenn adernn zusammen brachtt, vnd das wilde wasser besonnders Inns gewelbe gehalten wardt, abzufliessenn, Hat vf Visitationis Mariæ den 2 Julij ein quart gehaltenn —— 6. lot, Nota. Vnnd ist diß die zeit darin die Bödermeister die Sohle am bestenn gewesenn zusein lobenn, aber damahls war noch nicht geordnet, das das Saltz durch Böste2 muste gemessenn werdenn,
Der dritt Appendix. Anno 1551. Gesottenn —— 5785 Pfann, Ein quart Sohle hat gehaltenn 7 Lot vmb Osternn. War die Werra flutig gewesen. 6 Lot j quent den 21 Julij Im Herbst ist die Werra flutigk gewesenn, Deshalb nicht Probirt wordenn, Anno 1552 Gesottenn —— 6254 Pfann 7 Lot vmb Osternn 5 1/2 Lot im Herbst. War ein trockenn zeitt Nota. Dis Jar ist geordnet, das das saltz durch die Böste1 muste gemessenn werdenn, darumb sich der Bödermeister klagenn vber die Borngebeuw2 wieder anngefanngen,
Der dritt Appendix Anno 1553. Gesotten — 6460 pfan. 7 Lot vmb Osternn 5 1/2 Lot Im Herbst Anno 1554 Gesotten 6151 Pfan. Dis Jar seindt beide im winter vnnd Sommer wenig flute gewesenn, 6 Lot j quent vmb Osternn 5 Lot j quent im Herbst, War trocken zeit. Anno 1555 Gesotten 5980 Pfan 7 Lot j q1[?] vmb Osternn Ist ein naß Jar gewesenn, deshalb sich die Sohle wohl gehaltenn, vnnd nicht weitter probirt wordenn, Anno 1556. Gesotten — 6767 Pfan. 7 1/2 Lot vmb Osternn, ( ist viel gewessers2 gewesen. 5 1/2 Lot Im Herbst ( Ist ein trockener Sommer gefolgt,
Der dritt Appendix Anno 1557 Gesottenn ____ 6024 Pfann. 7 Lot vmb Osternn, 5 Lot j quent Im herbst, Dis Jar ist der Quelbornn vf Michaelis vertrocknet, vnnd erst vmb Inuocauit Anno 58 wiederkommenn Anno 1558 Gesotten - 5953 Pfan. Diß Jar ist die fluetung vnnd feuchtung spedt erst nach Osternn kommenn, hat ein Quart gehaltenn, 7. Lot vmb Pfingstenn 6. Lot im Herbst,
Der dritt Appendix Anno 1559. Gesottenn ____ 7020 Pfan. 7 Lot nach Trinitatis 6 Lot 1½ quent den 13 Julij No: Sein die Vnebenn1[?] adernn aus dem Bronnen gewiesen, 5 Lot 3 q. vmb Michaelis 5½ Lot vmb Martinj Der Quellbornn ist im Monat augusto vertrocknet, Vnnd erst nach Weÿnachtenn anno 60. wieder kommenn, Anno 1560. Gesottenn 7656 Pfann. Im annfanng Jars sein viel fluete gewesenn, das die sohle selbst wieder zugenommenn, vnnd gehaltenn, 7. Lot den 7. Januarij 7 Lot j q. vmb Osternn 6½ Lot vmb Exaudi Volgenndts sein viel Regennwetter Ingefallenn, das die Sohle wieder zugenommenn, 7. Lot den 10. Augusti No. Die volgende zeit ist Sohle vbrig gewesenn, vnd nicht deshalb, sondern vber feur zum ausbringen klag vorgefallen,
Der dritt Appendix. Anno 1561 Gesottenn 8066. Pfann. 7½ Lot vmb Osternn 7 Lot j q. den 19 Maij 6 Lot 2½ q. den 14. Julij. 6½ Lot den 16. Augusti 6 Lot ½ q. den 20 Octobris. 6 Lot den 10. vnnd 23 Decembris. Der Quellbornn ist vf Luciæ gar aussenn bliebenn, vnd obenn zugefrorenn, aber den Leztenn Decembris, weil feucht wetter gewesenn, wieder kommenn, Anno 1562 Gesotten 7056 Pfan. 6 Lot j q. den 16 Januarij 7 Lot den 6. Februarij 6½ Lot den 23. Junij 6 Lot den 22 Octobris 6 Lot ½ q. den j decembris Dis Jars Ist der Quellbornn |: dem Immer feucht wetter gewesenn :| nicht vertrocknet, hat aber im Herbst kaum das drittheil so starck als vmb Osternn gequollenn,
Der dritt Appendix Anno 1563. Gesottenn 7501 Pfann. Ist nit sonnderlich geflut, vnnd gewesser gewesenn, 6 Lot j q. merlich1[?] den 25. Januarij 7 Lot den 8 Martij 6 Lot j q. den 9 Septembris 6 Lot den 18. Decembris Diß Jar ist der Quellbornn auch nit gar vertrocknet, doch im Nouember sehr gering gequollenn, Anno 1564 Gesottenn 7557 Pfan. 6 Lot 1½ q. den 13. Januarij 7 Lot der Bronnenn den 23 Martij 7 Lot j q. die Vnebenn ader, da doch dieselbe hiebeuor ehe denn der Bronnenn zu sumpff gehalten wordenn, am bornn alwege vmb ein halb quent geringer gewesenn, denn die Sohle im Bronnen, 6 Lot der Bronnenn } den 27. Septembris. 6 Lot j q. die ader } 6½ Lot den 11. Nouembris. vnnd weÿl der Sohle gnug gewesenn vnnd sich gebessert, Ist die ader wieder abgewiesenn,
Der dritt Appendix. 7½ Lot der Bronnenn, } den 20 Decembris. 7 Lot 3 q. die adernn } Der Quellbornn ist dis Jar nit vertrocknet, doch im ennde des Septembris nur zols dick ganngenn, Anno 1565. Gesotten 7733 Pfann. Diesenn Winter sein grosse fluete gewesenn, 7½ Lot der Bronnenn } den 12 Aprilis 7 Lot 3 q. die ader } 6 Lot 3 q. der Bronnen } den 4 Junij 7 Lot die adernn } 6 Lot 1½ q. der Bronn, den 28. Augusti 5 Lot 3½ q. der Bronn } den 6. Nouembris 6 Lot ½ q. die adernn } 6 Lot der Bronn, } den 16. Decembris. 6 Lot j q. die adernn } Der Quellbornn hat dis Jars im Herbst ezlich zeit nit ausgeflossenn, bis im im december das Regenwetter wieder geholffenn,
Der dritt Appendix. Christoff Hombergks meinung vnnd trewe warnung. Dieweil es dis Jar ann Sohle nit gemanngelt, vnd gleichwohl die Sohle am gehalt geringer, denn ezlich der vorigenn Jar, vnnd der Bronn Immer zu sumpff gehaltenn wirdt, sonnderlich im herbst, so ist zubesorgenn, das sollich tieff aufziehenn, dem Bronn mit der zeit schadenn bringe |: Vrsach :| dieweil der Bornn tieffer in der Wasserwogenn ausgezogenn wirdt, denn das wilde wasser abfleust, Wie solchs leichtlich ann der grossenn nebenn ader zuuermerckenn, welche in Irem ersten gefastem stannde ein zeit wie die annder abfleust, Denn ehe der Bronnenn so tieff zu sumpff gezogenn, war dieselb ader eins halbenn quenten geringer, dann die gemein Sohle im Bronnenn, Nu aber ist die Sohl eins Quenten im Bornn geringer, dann die gemelt nebenn ader,
Der dritt Appendix Anno 1566 Gesottenn 7661. Pfann. Dis Jar ist im annfanng naß, vnnd die Werra vor Inuocauit zweÿmahl fluetigk gewesenn, hatt die Sohle gehaltenn 6 Lot den 20 Januarij 7 Lot j q. den 5 Martij 7½ Lot den 20 aprilis 7 Lot j q. der Bronn } den 30 Maij. 7 Lot 2 q. die ader } 6 Lot 3 q. der Bronn den 6 Julij 6 Lot der Bronnenn } den 26 Augusti 6 Lot j q. die ader } 5 Lot 3 q. der Bronn } den 28 Septembris 6 Lot die ader } Hat auch also gehaltenn den 30. Octobris, vnnd 21. Decembris Der Quelbronn ist nach Martini gar vertrocknet,
Der dritt Appendix Anno 1567. Gesottenn 7014 Pfann. Diß Jar ist im annfanng vor Esto mihi trockenn gewesenn, vnnd hat die Sohle gehaltenn. 5 Lot 3 quenten der Bronnenn den 29 Januarij vnnd 16. Februarij. Vff Esto mihi hat der Quelbornn wieder obenn aus gelauffenn, 6 Lot merlich1[?] der Bron } den 12 Martij. 6 Lot die adernn } 6 Lot ½ q. den 25 Martij 5 Lot 3 q. Inn beÿsein M. gl. f. vnnd herrnn, 5 Lot 3 q. damahls den 13. Maij die Grob vnnd klein adernn 5 Lot 1½ q. den 20 Junij 5 Lot j q. den 12 Julij vnnd 15 Julij vnnd helt die Vnebenn ader — 5 Lot 1½ q. Biß daher hat Christoff Hombergk seliger Probirt, vnnd ist den Augusti2 in Gott verschieden, volgennde Proben seindt durch den Salzgreuenn
Der dritt Appendix Bronnenn meister vnnd mich beschehenn, 5 Lot 1½ q. der Bronnen } den 30 augusti 5 Lot j q. die adernn } Den 16. Septembris |: nach dem ich den 9 zum Sodenn annkommenn, vnnd in mein ampt getrettenn :| Probirtenn der Salzgreff, Venandt1[?] vnnd Ich die Sohle, hieltenn, 5 Lot 1½ quenten der Bronn, vnnd auch die adern, 5 Lot der Bronn } den 25 Septembris 5 Lot 1½ q. die ader } 5 Lot j quenten Bronn vnnd ader den 27. Octobris 5 Lot j q. der Bronn } den 24 Nouembris desgleich 5 Lot 2 q. die ader } den j. vnd 25. Decembris No. Den 25. Decembris wurdenn auch die Wilden adernn so aus dem Kemmerlein2[?] vber der schwellen fallenn, Probirt, hilt ein Quart — 2 Lot j quenten. vnnd das wilde wasser — 2½ quenten Den 21. Septembris dis Jars vertrocknet, der Quelbornn, vnnd kam erst volgenndts 68st Jar den j. Martij wieder.
Der dritt Appendix. Anno 1568. Gesottenn - 6726. Pfann. Ist ein trockenn Jar, der Wintter aber fluetigk gewesenn, vnnd hat die sohle gehalttenn, 5 Lot ½ q. der Bronnenn } den 16. Januarij. 5 Lot ½ q. die adernn } 2 Lot j q. damahls die Wildenn adernn, wie die aus dem Kemmerlein vber den schwellenn fallenn, 5 Lot ½ q. der Bronnen den 16 Februarij 5 Lot ¾ q. damahls die Oberst ader nach dem Kunsthause, 5 Lot 1¼ q. die mittelste ader, 5 Lot 3 q. die vnnter ader nach schmidts bodt, 5 Lot 1 q. der Bronn, } den j Martij 5½ Lot die adernn, } 5½ Lot der Bronn, } den 3 Martij 6 Lot die adernn } 5 Lot 3½ q. der Bronn } den 20 Martij vnd 6 Lot die adernn } 2. Aprilis. 6 Lot j q. der Bronn } den 24. Aprilis. 6 Lot 1½ q. die adernn }
Der dritt Appendix 5 Lot 3 quent der Bronnenn } 6 Lot die adernn } den 17 Junij. 3¼ quenten das wilde wasser } 6 Lot der Bronn } den 20 Junij. 6 Lot ¼ q. die ader } 5 Lot 1½ q. der Bronn } den 16 Julij 5 Lot 3 q. die ader } 5 Lot j q. der Bronn } 5 Lot 1½ q. die ader } den 10 Augusti 2 q. Wiltwasser } Nota. Den 19. Augusti hat der Salzgreff die Seiß solenn, aus Hansenn Scheÿzers1[?] Seißtroge lanngen lassenn, vnnd probirt, hat ein quart gehaltenn, ____________________ 11 Loth. 5 Lot der Bronnenn } 5 Lot ½ q. die ader } den 6 Octobris 2 q. das Wiltwasser }
Der dritt Appendix. 5 Lot j quent der Bronn } den 13 Nouembris 6 Lot 1½ q. die ader } 5 Lot ½ q. der Bronn } 5 Lot 1½ q. die adern } den 15 Decembris 2⅓ q. das wildewasser } Dis Jar hats sehr viel ann Sohle gemanngelt, deshalb gros Kaldtliegenn beschehenn, also das mann die geordennte Summa der — 7000 Werck bis vf — 274 Werck nach nicht ersiedenn könnenn Vnnd ist der Bronn ein zeitlanng so gering gewesenn, das mann vermeint er het etwe ein manngell gewonnenn, Das auch mein gl. f. vnnd herr beuohlenn vmbzuforschenn, ob auch etwa Bronnenn in der nehe gegrabenn, So muste auch der Bergkheuptman Hermann Schuz1[?] anher kommenn, vnnd alle gelegennheit besichtigenn,
Der dritt Appendix Anno 1569 Besettenn 7498 pfann. Hat die Sohle gehalttenn. 5½ Lot den 14. Januarij Nota. Den 16. Januarij war ein große flut vnnd Eißfart, wehret bey — 8. tagenn, Diesem nach den 30. Januarij hilt der Bronn 5½ lot. 5 lot 3 q̃1 den 4 Februarij Den 6 Martij ist der Enelbornn[?] Zolsdirk[?] außgeflossenn, vnnd den 30. gar starck. 6 lot j q̃ der Bronn } den 14. vnnd 21 Martij. 6 lot ½ q̃ die ader } 6½ lot der Brun den 5 Aprilis vnnd hatt die ader nicht könnenn probirt werdenn, 6 lot 1½ q̃ der Bronn } den 2 Maij vnd 27 Junij 6 lot 1½ q̃ die adernn } 6 lot der Bronnen } Im Julio 6 lot j q̃ die adernn }
Unsichere Lesungen
Z. 10: q̃ — Abkürzungszeichen, wohl Quintlein; durchgehend so
Der dritt Appendix. 6 lot der Bronn den 16 Augusti 5 lot 3 q̃ der Bronn } den 12 Septembris vnnd 6 lot die adernn } 1. Octobris. 6 lot der Bronnenn } am 11. Nouembris. 6 lot ½ quent die ader } 7 Lot ½ q̃ der Bronn } den 8. Decembris. 7 lot j q̃ die ader }
Der Dritt Appendix Anno 1570 Gesotten 8001 pfann. Dis Jahr hat mann Immer Sohle gnug, vnnd gute Sohle gehabt, vnnd nit Zulagenn gewest, denn ein feuchte Jar, vnnd viel fluets, beide im wintter vnnd herbst vber gewesenn, vnnd halten. 8 Lot der Bronnenn } den 12 Martij gehalten 8½ Lot die adernn } Folgents ist der Bronnenn Immer so starck gewesenn, das er nicht hat könnenn zu sumpff bracht, vnnd also die benebenn adernn probirt werdenn, 7 lot 3 q̃ den 24 aprilis vnnd 4 Maij 7 lot 1½ q̃ den j Junij 7 lot j q̃ den 27 Junij 6 lot 3 q̃ den j Octobris 6 lot 1½ q̃ den 19 Octobris 6 lot 3 q̃ den 12. Nouembris 7 lot 3 q̃ den 10. Decembris
Der dritt Appendix. Anno 1571. 7 lot j quenten den 2. Januarij 7 lot 1½ q̃ den 3. Februarij 7½ lot den 3 } 7½ lot den 17 } Martij } Nota 7 lot 1½ quenten den 9 aprilis } der Mertz vnd Aprill 6 lot j q̃ den 24 aprilis } sein sehr trockenn vnd } gar warm vom anfang } bis zu ende gewesenn. Damahls hielt auch ein Quart garer Sohle —————————— 38 lot. vnnd Ein quart truckenn Saltz ——— 42½ lot. Wiegenn Jobst Mennyer1[?] vnnd Ich. 6 lot j quenten den 9 Maij 6 lot ½ q̃ den j Junij 6 lot den 24. Junij 6 lot den 3 Julij 5 lot 3 q̃ den 16. Julij 5 lot 1½ q̃ den 15 Augusti 5 lot ½ q̃ den 4 vnnd 16 Septembris 5 lot ½ q̃ den j Octobris.
Unsichere Lesungen
Z. 14: Mennyer — Familienname unsicher, evtl. Mentzer
Der dritt Appendix. 5 lot den 27. Octobris nerlich vnd im Nouemb. 5 loth den 9 Decembris Nota. Dis Jar ist Sohle gnug aber gering gewesenn, sonderlich nach dem Mertze, den 6 Februarij des abendts vmb 10 vhr, Ist die Werra sehr fluetigk wordenn, das mann vf dem Bronnenn bis vf den 25 Februarij des abendts vmb Zwelff vhrnn nicht fahrenn könnenn, Hatt also still gestandenn —— 18 tage. Vnnd ist dis Jar allenn vorigenn, vnnd sonnderlich Christoff Hombergs seligenn meinung ettwas zuwieder erschienenn, denn ob wohl viel Sohle vnnd vberfluessigk gewesenn, ist sie doch gering am gehalt wordenn,
Der dritt Appendix Anno 1572. 6 lot den 3 Januarij nerlich, 6 ½ q̃ den 4. Februarij 6 lot den 3 Martij 6 lot den 12. aprilis 5½ lot den j Maij 5 lot 1½ q̃ den 3. Julij 5 lot ½ q̃ den 3 Augusti 5 lot j q̃ den 2 Septembris 5 lot denn 3 Octobris 5 lot den j Nouembris 5 lot Nerlich den 6. Decembris Nota. Dis Jar ist viel Sohle vnnd der vbrigk, aber die sehr schwach vnnd am gehalt gering gewesenn, Vnnd wiewohl die Werra den 11. Martij flutigk wordenn, vnnd — 7. tage gewehret, das mann vff dem Bronnenn nit fahrenn könnenn, desgleichen den 30. Martij wiederumb, vnnd hat geweret 3 tage, desgleichenn den 15. Julij, vnd geweret — 5.
Der dritt Appendix. tage, so hat doch solches ann der Sohle kein besserung, wie in den vorigenn Jarenn gebenn wollenn, vnnd vergleicht sich dis Jar fast mit dem nechstuerschienenn 71. Jars, Got verleyh hinfurt besserung. Anno 1573. 5 lot den 28 Januarij nerlich, 5 lot ½ q̃ den 18 Februarij helt die Quart Sohle Rohe1[?] ——— 2 ℔ 27 lot. 6 lot minus2 ½ q̃ der Bronnen } 6 lot 1 q̃ die adernn } am j Martij 6 lot 2½ q̃ der Bronnen am 16 Martij vnnd am 2 Maij 6 lot ½ q̃ am 21 Maij 6 lot ½ q̃ der Bronnenn } 6½ lot die adernn } am 2 Junij 5½ lot der Bronnenn } 6 lot die adernn } am 3 Julij vnd 8 augusti 6 lot der Bronnenn } 6 lot 1½ q̃ die adernn } am 30. Septembris 6 lot ½ q̃ der Bronnenn } 6 lot 2½ q̃ die adernn } am 10 Decembris Dis Jar ist Sohle gnug gewesenn
Der dritt Appendix. Anno 1574. 6 lot 3½ quenten der Bronnenn } 7 lot die benebenn adernn } am 10 Januarij 7 lot j q̃ der Bronnenn } 7 lot 3 q̃ die benebenn adernn } am 2. Februarij No. Diese sohle hilt am gewicht — 96, warenn 3 ℔ also ist das 13 theil gut, oder saltz gewesenn, Damahls hilt auch ein quart weltwasser — 90 lot. 7 lot j q̃ der Bronnenn } am 8. Martij vnnd 7 lot 3 q̃ die adernn } 20. Aprilis 6 lot j q̃ den 7. Junij 5 lot 1½ q̃ den 2. Julij 5 lot ½ q̃ den 11 augusti 5 lot minus1 ½ q̃ der Bronnenn } 5 lot vnnd ½ q̃ die adernn } den 4 Septembris 5 lot j q̃ den 29 Septembris 5 lot den 3 Nouembris
Der dritt Appendix. Anno 1575 5 lot ½ q̃ der Bronnenn am 10 Januarij 5 lot minus1 ½ q̃ der Bronnenn } 5 lot 1½ q̃ die adernn } am j Februarij 5 lot j q̃ der Bronnenn } am 3. Martij vf be} uelch M. g. f. vnd Hern 5 lot 1½ q̃ die benebenn adern } probirt, Item am 11 Martij 5 lot minus ½ quenten der Bronnenn, am 4 vnnd 10 Maij, vnnd also bis zu ennde Jars. Denn diß Jar ist Immer den mehrenntheil trucken, vnnd sonnst ein fruchtbar Jar gewesenn, Doch hat sich der Bronnenn zimblich2 ann der menge der sohlenn gehalttenn, bis in Herbst vnnd ams ennde, hats etzlich mahl ann Sohle, wenn die Söder strenng gesottenn, gemanngelt, dessenn dann mehrenntheils, der Sohle schwacheit am gehaltt vhrsach gewesenn, Weil die Söder Irer viel zum werck habenn mussenn,
Der dritt Appendix Anno 1576. 5. lot minus1 ½ q̃ der Bronnenn den 3 vnnd 9 Januarij 5 lot der Bronnenn } den 28 Februarij, auch 5½ lot reichlich die adern } den 2. vnd 10 Martij. 5½ lot der Bronnenn den 22 Martij. 6. lot der Bronnenn den 2 aprilis 6 lot der Bronnenn den j Maij 5½ lot der Bronnenn den 23. Junij 6 lot der Bronnenn den 13 Julij. 6 lot der Bronnenn } den 17. Julij als M. gl. f. vnd 6½ lot die adernn } Herr, alhier gewesenn, vnnd wieg die sohle ein quart — 96 lot, das sein 3 ℔. Den 17. Octobris hilt Ein quart ——————————— 5 lot 3 q̃ Ein Wormbster maß ————— 8 lot 2½ q̃. vnnd wieg die sohle ————— 4 ℔ 10 lot. Den 12. Decembris hilt, Ein Quart ——————————— 5 lot ½ q̃ Ein Wormbster maß ————— 7 lot 2½ q̃. Diß Jar ist Sohle gnug gewesenn
Der dritt Appendix Anno 1577. Den j Januarij hielt Ein Quart sohle ————————— 5½ lot. Ein Wormbster maß ———————— 8 lot j q̃. die benebenn ader hilt. Ein quart ————————————— 6 } Ein Wormbster maß —————————— 9 } lot. den 8. Februarij Ein quart sohle —————————— 5 lot 3 q̃ Ein Wormbster maß ——————— 8 lot 2½ q̃ den 2. Martij desgleichenn den j Aprilis Ein Quart Bronnenn ———————— 6 } Ein Wormbster maß ————————— 9 } lot Die Adern Ein Quart ——————————— 6½ lot Ein Wormbster maß ——————— 9 lot 3 q̃. Den j Maij Ein quart des Bronnenns ————— 5½ lot Ein Wormbster maß ———————— 8 lot j q̃
Der dritt Appendix. Den 5. Junij Ein quart ————————————— 5 lot 3 q̃. Ein Wormbster maß —————————— 8 lot 2½ q̃. den j. Julij, Augusti vnd Septembris Ein quart Bronnenn ——————— 5 lot 3 q̃ Ein Wormbster maß —————————— 8 lot 2½ q̃ Die Adern Ein quart ——————————————— 6 lot j q̃ Ein Wormbster maß —————————— 9 lot 1½ q̃. den 22. Septembris als die Werra vonn vielenn Regenn etwas fluetigk wordenn, Hat die sohle sich auch gebessert vnnd gehaltenn der Bronnenn, Ein quart —————————————— 6 } Ein Wormbster maß —————————— 9 } lot. Im Decembri Hat sich die Sohle wieder ge[gestrichen: be]bessert1, vnnd den 10. gehaltenn, Ein quart —————————————— 7 } Ein Wormbser maß —————————— 10½ } lot.
Unsichere Lesungen
Z. 19: ge[gestrichen: be]bessert — Korrektur im Wort
Der dritt Appendix. Anno 1578. Den 8 Januarij hat die Sohle gehaltenn, Ein quart ———————— 7 } lot, Ein Wormbser maß ———— 10 ½ } Den 6 Februarij dergleichenn Den 14. Februarij Ein quart ———————— 7 lot j ꝗ1 Ein Wormbser maß ———— 10 lot 3 ½ ꝗ Ein quart der ader ———— 7 lot 3 ꝗ. Den 13. Martij Ein quart ———————— 7 ½ lot, Ein Wormbser maß ———— 11 lot j ꝗ Den 10. Aprilis. Ein quart ———————— 7 lot j ꝗ Ein Wormbser maß ———— 10 lot 3 ½ ꝗ Den 5 Maij Ein quart ———————— 7 lot Ein Wormbser maß ———— 10 ½ lot.
Der dritt Appendix Den 3. Junij. Ein quart ———————— 6 lot 3 ꝗ Ein Wormbser maß ———— 10 lot ½ ꝗ. Den 7 Julij Ein quart ———————— 6 } lot. Ein Wormbser maß ———— 9 } Den 27. Septembris Ein quart ———————— 5 } lot. Ein Wormbser maß ———— 7 ½ } Den 11 Nouembris vnnd 25 dergleichenn, Damahls gab ein quart der benebenn1[?] adern, ———————————— 5 ½ lot. Denn 14 Decembris dergleichenn,
Der dritt Appendix. Anno 1579 Die Sohle hat dis Jahr in der kleinenn Proba gehaltenn wie volgt. Den 10 Januarij Ein quart ———————— 5 } lot Ein Wormbser maß ———— 7 ½ } Den 7 Februarij Ein quart ———————— 5 lot j ꝗ. Ein Wormbser maß ———— 7 lot 3 ½ ꝗ. Den 8. Martij Ein quart ———————— 6 lot j ꝗ. Ein Wormbser maß ———— 9 lot 1 ½ ꝗ Den 18. Martij Ein quart ———————— 6 lot 2 ꝗ Ein Wormbser maß ———— 9 lot 3 ꝗ den 13 Aprilis vnd 7 Maij Ein quart ———————— 6 lot 2 ꝗ Ein Wormbser maß ———— 9 lot 3 ꝗ den 3. Julij Ein quart ———————— 6 lot 1 ½ ꝗ Ein Wormbser maß ———— 9 lot 2 ¼ ꝗ No: Volgendts den 26 Junij Ist die Werra sehr groß
Der dritt Appendix. vnnd fluetigk wordenn, also das mann vff dem Bronnenn außspannenn, vnnd bis vf den 4 Julij sein — 9. tag, still haltenn mussenn, Volgennts hat die Sohle gehalten den 8 Julij Ein quart ———————— 6 lot 1 ½ ꝗ Ein Wormbser ———————— 9 lot 2 ¼ ꝗ den 10 Augusti Ein quart ———————— 6 lot j ꝗ Ein Wormbser maß ———— 9 lot 1 ½ ꝗ den 10 Septembris Ein quart ———————— 6 } lot Ein Wormbser maß ———— 9 } den j Octobris Ein quart Sohle ———— 6 } lot. Ein quart der adernn ———— 6 ½ } Volgennts den 5. Octobris ist die Werra sehr fluetigk wordenn, das mann in 8. tagenn vfm Bronnen nit fahrenn konnenn, vnnd es that sich die sohle ann der guete gebessert vmb — j quint.
Der dritt Appendix. Den 22 Septembris hat gehaltenn Ein quart Sohle ———————— 6 lot 2 ꝗ Ein Wormbser maß ———— 9 lot 3 ꝗ. Dergleichenn im Octobri Nouembri vnnd Decembri. Anno 1580. Die Sohle hat dis Jahr in der kleinenn Proba gehaltenn Wie volgt. den 9. Januarij Ein quart ———————— 6 lot j ꝗ die adernn ———————— 6 lot 3 ꝗ Ein Wormbser maß ———— 9 lot 1 ½ ꝗ Den 23 februarij Ein quart ———————— 6 lot die adernn ———————— 6 lot 1 ½ ꝗ. Ein Wormbser maß ———— 9 lot. Den 3 vnnd 17. Martij vnnd 28. dergleichenn. den 3 Maij Ein quart sohle ———————— 6 lot ½ ꝗ. Ein quart der adernn ———— 6 ½ lot Ein Wormbser maß ———— 9 lot j ꝗ.
Der dritt Appendix Den 26 Junij vnd 16. Julij Ein quart Bronnenn. ———————— 6 lot ming ½ ꝗ Ein Wormbser maß ———————— 8 lot 2 ½ ꝗ Ein quart adernn. ———————— 6 lot j ꝗ Ein Wormbser maß ———————— 9 lot 1 ½ ꝗ Den 29 Septembris Ein quart Bronnenn ———————— 5 lot j ꝗ reilich1[?] Ein quart adernn ———————— 5 lot 1 ½ ꝗ reichlich Den 29. Octobris vnnd 19. Nouembris hat gehaltenn ein quart, Bronnenn ———————— 5 lot nicht gar adernn ———————— 5 lot ½ ꝗ den 14 Decembris Ein quart Bronnenn ———— 4 lot 3 ꝗ Ein quart adernn ———— 5 lot,
Der dritt Appendix Anno 1581. Mitwochenn den 28 Decembris im 80. Jar Ist die Werra vonn vielem Regenn sehr fluetigk wordenn, das mann den abendt vmb 12 vhr vffm Bronnenn außspannen mussen, hat gestanndenn bis vf Montags den 2. Januarij Anno 81. den abendt vmb sechs vhr hat mann erst wieder anngefahrenn, diesem nach ist der Bronnenn sehr starck gequollenn, das mann den stein nicht nicht bloß haltenn konnenn. den 6. vnd 14 Januarij hat der Bronnenn gehaltenn Ein quart ———————— 5 lot, den 4 vnnd 13 Februarij habenn gehaltenn. Der Bronnenn ein quart ———— 5 lot ½ ꝗ die adernn ein quart, ———— 5 lot j ꝗ. den 20 Martij Der Bronnenn ———————— 5 lot 1 ½ ꝗ die adernn ———————— 5 ½ lot.
Der dritt Appendix. den 8. Aprilis. Der Bronnenn ein quart ———— 6 lot Die adernn ein quart ———— 6 lot ½ ꝗ. den 17 Maij Der Bronnenn ein quart ———— 6 lot 1 ½ ꝗ. den 5 Julij Der Bronnen ein quart ———— 6 lot ½ ꝗ den 26. Augusti Der Bronnen ein quart ———— 5 lot ming ½ ꝗ also auch im Septemb. vnd den 11 Octobris, damahls hielt die benebenn ader, Ein quart ———————— 5 lot j ꝗ den 18. Octobris Der Bronnenn ein quart ———— 5 lot ming ½ ꝗ Die adernn ———————— 5 lot j ꝗ den 18. vnd 26 Nouembris Der Bronnenn ein quart ———— 5 lot Die benebenn adernn ———— 5 lot 1 ½ ꝗ. Also auch den 3 Decembris
Der drit Appendix Anno 1582 den 12. Januarij Der Bronnenn ein quart. ———— 5 lot j ꝗ das ist ein Wormbser maß ———— 7 ½ lot. die benebenn adernn ein quart, ———— 5 lot 1 ½ ꝗ Ein Wormbser maß ———————— 8 lot ¼ ꝗ Nota Den 16 Januarij Ist die Werra fluetigk wordenn, das mann — 7 tage vfm Bronnenn still haltenn mussenn, vnnd ist so balde wieder ein harter frost vnnd truckne Inngefallenn, den j. februarij Ein quart des Bronnenns ———— 5 lot 3 ½ ꝗ Ein Wormbser maß ———————— 8 lot 3 ¼ ꝗ den 14. Martij Ein quart des Bronnenns ———— 6 lot 2 ½ ꝗ Ein Wormbser maß ———————— 9 lot 3 ¾ ꝗ also auch den j Aprilis den 14 Aprilis Ein quart ———————— 6 lot 3 ꝗ den 3. Maij Ein quart ———————— 6 ½ lot
Der dritt Appendix Den 6 Junij hielt der Bronnenn, Ein quart ———————— 5 ½ lot ½ ꝗ Ein Wormbser maß ———— 8 ½ lot. den 8. Julij Ein quart ———————— 5 ½ lot Ein Wormbser maß, ———— 8 lot j ꝗ den j. Septembris Ein quart ———————— 5 lot 1 ½ ꝗ Ein Wormbser maß ———— 8 lot ⅛ ꝗ den j Octobris dergleichen, den 21 Octobris die Sohle, Ein quart ———————— 5 ½ lot Ein Wormbser maß ———— 8 lot j ꝗ die benebenn adernn, Ein quart ———————— 5 lot 3 ꝗ Ein Wormbser maß ———— 8 lot 2 ½ ꝗ den 17. Nouembris Ein quart ———————— 6 } lot. Ein Wormbser maß ———— 9 } den j. Decembris Ein quart ———————— 6 lot ½ ꝗ Ein Wormbser maß ———— 9 lot ¾ ꝗ den 15. Decembris Ein quart ———————— 6 lot 1 ½ ꝗ Ein Wormbser maß, ———— 9 lot 2 ¼ ꝗ.
Der dritt Appendix Anno 1583. Den 10. Januarij hat die Sohle in der kleinenn Proba gehaltenn, Ein quart ———————— 6 lot 3 ½ ꝗ Ein Wormbser maß ———— 10 lot 1 ¼ ꝗ Den 3. Februarij dergleichenn Den 6. Martij Der Bronnenn Ein quart ———————— 6 lot 3 ½ ꝗ Ein Wormbser maß ———— 10 lot. Benebenn adernn Ein quart ———————— 7 lot Ein Wormbser maß ———— 10 ¼ lot. Im Aprill dergleichenn Den 2. Maij Der Bronnenn, Ein quart ———————— 6 ½ lot Ein Wormbser maß ———— 9 lot 3 ꝗ Den 16 Junij Ein quart ———————— 6 } lot. Ein Wormbser maß ———— 9 }
Der dritt Appendix den 20 Julij. Ein quart ———————— 5 lot 3 ꝗ reilich1[?] Ein Wormbser maß ———— 8 lot 2 ½ ꝗ also auch im Aug: Sept: vnnd Octob: Den 2 Nouembris Ein quart ———————— 5 lot 2 ½ ꝗ Ein Wormbser maß ———— 8 ½ lot, den 2. Decembris dergleichenn,
Der dritt Appendix. Anno 1 5 8 4 Dis Jar ist ein zimblich truckenn, doch ein fruchtreich vnnd ein gut wein Jar gewesenn die Sohle hat in der kleinenn Proba gehaltenn, Im Januario den 11. Ein quart ——————————————— 5 lot 1½ q̃ Ein Wormbster maß ——————————— 8 lot ¼1 q̃ Im Februario den nach2 es lang gefluettet den 9. Ein quart ——————————————— 6½ lot Ein Wormbster maß ——————————— 9 lot 3 q̃ Im Martio den 4 vnnd 14. Ein quart ——————————————— 6½ lot. Die benthenn3 adernn ———————— 6 lot 3 q̃ Im Aprile. Ein quart ——————————————— 6½ lot Im Maio den 23. Ein quart ——————————————— 6 lot j q̃ Ein Wormbster maß ——————————— 9 lot 1½ q̃ Im Junio dergleichenn,
Der dritt Appendix. Im Julio den 19. Ein quart ——————————————— 6 lot ming ½ q̃ Ein Wormbster maß ——————————— 8 lot 3¼2 q̃ Im Augusto den 5. vnnd 7. Ein quart ——————————————— 5½ lot Ein Wormbster maß ——————————— 8 lot j q̃ Nota. Im Septembri vnnd Octobri hat die Sohle im Bronnen ann der menge sehr abgenommen, also das man deren zum siedenn nit gnug langen können, auch deshalb viel werck kaldt liegenn müssenn, Hat gehaltenn, Den j. Octobris Ein quart ——————————————— 5 lot j q̃ Ein Wormbster maß ——————————— 7 lot 3½ q̃ Den 21. Nouembris Ein quart ——————————————— 5 lot ½ q̃ Ein Wormbster maß ——————————— 7 lot 3 q̃ Den 8 Decembris der Bronnen Ein quart ——————————————— 5 lot ming ½ q̃ Ein Wormbster maß ——————————— 7 lot 2 q̃ Benebenn Adernn Ein quart ——————————————— 5 lot j q̃ Ein Wormbster maß ——————————— 7 lot 3½ q̃