Salzbibel · Lesetext · Miszellen
Die Miszellen · S. 933
Briefe, Rechnungen, Ratschläge · S. 933 · Bl. 465r · Band 2
Wortlaut der Handschrift Übersetzung — Ziffern am Rand sind die Segmentnummern (Sprungziel #s<Seite>-<Nummer>); hochgestellte Ziffern verweisen auf unsichere Lesungen am Fuß der Seite.
Briefe, Rechnungen, Ratschläge
S. 892–1012 · Bl. 444v–505r · Bd. 2 · Zeitleiste: Miszellen
S. 933
Bl. 465rBd. 2Miszellen · Briefe, Rechnungen, RatschlägeFaksimile (ORKA)Miscellanea.
Christoff Hombergk schreibt ann Jtzgedachte , begeret , das sie sich enndtlich erklerenn wollenn , ob er mit seinenn vornehmenn fortfahrenn solle , vermeldet , ob es schonn vf sein vnncostenn geschehe , sey er doch desto minder zufriedenn , so es vor gut anngesehenn wurde , die Söder mit eymern zuschöpffenn lassenn , anno 49 . dinstags post Natiuitatis Mariæ . Desgleichenn schreibt er auch vnnd reget ann Freytagk post Cyriaci Dergleichenn auch sechs anndere schreibenn eodem Anno gleichs Innhalts , hat ann obgedachte Christof Hombergk geschriebenn , darinnenn vleißigk anngehaltenn , das sie sich nit Irre machenn lassenn , sonndernn seine sachenn befordernn woltenn , Ein sonnderlicher kleiner zettell , darinnenn von v.g.f. vnnd herrnn wegenn beuohlenn , vnnd gantz ernnstlich den Saltzgreuenn eingebundenn wirdt , das sie zum vleißigstenn zusehenn soltenn , das das
Christoff Homberg schreibt an die eben Genannten und begehrt, dass sie sich endgültig erklären wollen, ob er mit seinem Vorhaben fortfahren solle; er meldet, dass es ihm, obwohl es auf seine Kosten geschehe, doch nicht recht sei, wenn es für gut befunden würde, die Sieder mit Eimern schöpfen zu lassen, Anno 49, Dienstag nach Nativitatis Mariae.
Desgleichen schreibt und mahnt er auch am Freitag nach Cyriaci.
Dergleichen auch sechs andere Schreiben desselben Jahres gleichen Inhalts, die Christoff Homberg an die Obengenannten geschrieben hat, worin er fleißig angehalten hat, dass sie sich nicht irremachen lassen, sondern seine Sachen fördern wollten.
Ein besonderer kleiner Zettel, worin von wegen unseres gnädigen Fürsten und Herrn befohlen und den Salzgrafen ganz ernstlich eingebunden wird, dass sie aufs fleißigste zusehen sollten, dass das