Salzbibel · Lesetext · Miszellen
Die Miszellen · S. 930
Briefe, Rechnungen, Ratschläge · S. 930 · Bl. 463v · Band 2
Wortlaut der Handschrift Übersetzung — Ziffern am Rand sind die Segmentnummern (Sprungziel #s<Seite>-<Nummer>); hochgestellte Ziffern verweisen auf unsichere Lesungen am Fuß der Seite.
Briefe, Rechnungen, Ratschläge
S. 892–1012 · Bl. 444v–505r · Bd. 2 · Zeitleiste: Miszellen
S. 930
Bl. 463vBd. 2Miszellen · Briefe, Rechnungen, RatschlägeFaksimile (ORKA)Miscellanea
vnnd Christoff Hombergenn ein neue kunst , so mit mennschenn getriebenn werdenn könntte , zubauenn verstattet werdenn solte , anno 49 . den 27 Julij Vhrphede Georgenn Bohmenn , so er vonn sich geben , als er ohnn wissenn vnnd willenn v. g. f. vnnd hern , sich in annder Furstennthumb begebenn , vnnd v. g. f. vnnd herrnn seine Pfannenschmidt vnd Söderknecht abwenndigk gemacht . anno 42 . Supplication Georgenn Bohmenn , darinnenn er sich vber allerley beschwerung beclagtt , begerett die harte Clausulenn aus der Vhrphede zuuerschaffen , vnnd wenndet vor , er habe der kunst großenn schadenn gelittenn , Stadthalter vnnd Rethe zu Cassell , auch Heinrich Muldener Saltzgreue , begerenn vonn dem Rendtmeister Johann Bartholmes Georgenn Bohmenn zubeuhrlaubenn , anno 49 . Annschlagk Georgenn Bohmenn vf gehabtenn
und Christoff Homberg gestattet werden solle, eine neue Kunst zu bauen, die mit Menschen getrieben werden könnte, Anno 49 den 27. Juli.
Urfehde Georg Behms, die er von sich gegeben hat, als er sich ohne Wissen und Willen unseres gnädigen Fürsten und Herrn in ein anderes Fürstentum begeben und unseres gnädigen Fürsten und Herrn Pfannenschmiede und Siederknechte abwendig gemacht hatte, Anno 42.
Supplikation Georg Behms, worin er sich über allerlei Beschwerung beklagt und begehrt, die harten Klauseln aus der Urfehde zu beseitigen; und er wendet vor, er habe an der Kunst großen Schaden gelitten.
Statthalter und Räte zu Kassel, auch Heinrich Muldener, Salzgraf, begehren vom Rentmeister Johann Bartholomäus, Georg Behm zu beurlauben, Anno 49.
Anschlag Georg Behms über den gehabten