Salzbibel · Lesetext · 4. Buch
Das vierte Buch · S. 784
Die Regierungsordnung von 1552/53 · S. 784 · Bl. 389v · Band 1
Wortlaut der Handschrift Übersetzung — Ziffern am Rand sind die Segmentnummern (Sprungziel #s<Seite>-<Nummer>); hochgestellte Ziffern verweisen auf unsichere Lesungen am Fuß der Seite.
Die Regierungsordnung von 1552/53
S. 767–855 · Bl. 381r–424v · Bd. 1 · Zeitleiste: 4. Buch
S. 784
Bl. 389vBd. 14. Buch · Die Regierungsordnung von 1552/53Faksimile (ORKA)Das Vierdte Buch.
Das Vierdte Buch. so zins gebenn, Noch zwo eigenn hubenn, gebenn Jerlichs vier Malter fruchte partim, Item acht acker Lanndes ann die feldtmarck zu Drubennhausenn1 stossende, gebenn wann sie mit Wintersat ausgestelt werdenn Ein Malter Weitze, vnnd zur Sommersadt dreÿ scheffell haffernn, Item etliche Lenndereÿ vor dem Vorkennberge, so Thomas Buchener2 Inne hat, vnnd gibt Jars dauann zweÿ malter frucht partim, Item Ettliche Wiesenn im Delmbach3, habenn die vonn Hilgershausenn Inne Jars vmb vier guldenn zins, Item Eine Wiese gnanndt vnnder den Lachs lochernn4, gibt Jars anderthalbenn guldenn, Item Eine Wiese hat Jacob Merck Jars vmb sechs alb zins Inne, sampt dem Zeÿhe vnnd Weinkauffs gelde, so vonn allenn obgeschriebenn güeternn Jederzeit gefelt, Inmassenn Ire altern, vnnd furfahrnn seligenn, vnnd volgennts sie solchs daselbst gehabt, vnnd vonn der Herrschafft zu Ples zu Lehenn getragenn habenn, Innhalt desselbenn Lehennbrieffs, so sie vnns vbergebenn habenn, Doch ausgescheidenn die Pfar vnnd den Zehenndenn daselbst zu Hundelshausen, welche vns geburt bleibenn, vnnd nach der Zehennde
Das Vierte Buch. — hinaus, die Zins geben: noch zwei eigene Hufen, die jährlich vier Malter Frucht zum Teil geben.
Ferner acht Acker Land, an die Feldmark zu Trubenhausen stoßend; sie geben, wenn sie mit Wintersaat bestellt werden, ein Malter Weizen, und zur Sommersaat drei Scheffel Hafer.
Ferner etliche Ländereien vor dem Vorkenberg, die Thomas Buchener innehat und wovon er jährlich zwei Malter Frucht zum Teil gibt.
Ferner etliche Wiesen im Delmbach, die die von Hilgershausen jährlich um vier Gulden Zins innehaben.
Ferner eine Wiese, genannt „unter den Lachslöchern", gibt jährlich anderthalb Gulden.
Ferner eine Wiese, die Jakob Merck jährlich um sechs Albus Zins innehat — samt dem Zieh- und Weinkaufsgeld, das von allen obengeschriebenen Gütern jeweils anfällt, in derselben Weise, wie ihre Eltern und Vorfahren selig und danach sie selbst es dort gehabt und von der Herrschaft zu Plesse zu Lehen getragen haben, laut demselben Lehensbrief, den sie uns übergeben haben.
Ausgenommen jedoch die Pfarrei und der Zehnte ebendort zu Hundelshausen, die uns gebühren sollen; und nach dem Zehnten
Unsichere Lesungen
- Drubennhausenn — Ortsname unsicher (Z. 4)
- Buchener — Name unsicher (Z. 8)
- Delmbach — Flurname unsicher (Z. 10)
- Lachs lochernn — Flurname unsicher (Z. 12)
- Zeÿ=he — Wort unsicher (Z. 14) (Stelle im Wortlaut nicht eindeutig zuzuordnen)