Salzbibel · Lesetext · 2. Buch
Das zweite Buch · S. 413
Verhandlungen und Zwischenfälle · S. 413 · Bl. 204r · Band 1
Wortlaut der Handschrift Übersetzung — Ziffern am Rand sind die Segmentnummern (Sprungziel #s<Seite>-<Nummer>); hochgestellte Ziffern verweisen auf unsichere Lesungen am Fuß der Seite.
Verhandlungen und Zwischenfälle
S. 362–502 · Bl. 179r–249v · Bd. 1 · Zeitleiste: 2. Buch
S. 413
Bl. 204rBd. 12. Buch · Verhandlungen und ZwischenfälleFaksimile (ORKA)Das Ander Buch
Fortsetzung von der vorigen Seitedas vnns vonn Weÿnachttenn bis vff diese zeit iiij Tausenndt. 3. hundert vnnd etzliche guldenn, weniger gesottenn sein, dann vor einem Jare, Wann wir aber alle wochenn, wie vnns vonn S.
dass uns von Weihnachten bis auf diese Zeit für viertausenddreihundert und etliche Gulden weniger gesotten worden ist als vor einem Jahr. Wenn wir aber alle Wochen, wie uns von Seiner
Fgl. vnnd vonn alters zugelassenn, dreÿ mahl hettenn siedenn sollenn, so mangeltenn vnns, weniger zwanntzigk, vier Tausenndt guldenn, derhalbenn vnnderthenig gebettenn, das S.
Fürstlichen Gnaden und von alters her zugelassen ist, dreimal hätten sieden sollen, so fehlten uns viertausend Gulden weniger zwanzig; deshalb haben wir untertänig gebeten, dass Seine
Fgl. diese vnnser vbergebene Supplication in keinenn vngnadenn woltte annehmenn, Dargegenn S.
Fürstliche Gnaden diese unsere übergebene Supplikation in keinen Ungnaden aufnehmen wollten. Dagegen haben Seine
Fgl. auch wohl beÿ iiij Tausenndt guldenn nicht so viel getragenn, als vor einem Jare, Wiewohl S.
Fürstlichen Gnaden auch wohl an die viertausend Gulden nicht so viel eingetragen wie vor einem Jahr, wiewohl Seine
Itzunder viel mehr Bodenn hettenn, dann vorm Jare, Was aber den Pfennern daran manngelte, kam1[?] Ine S.
jetzt viel mehr Koten hätten als vor dem Jahr. Was aber den Pfännern daran mangelte, komme[?] daher, dass ihnen Seine
Ihr saltz vor – 4 fl. müntz vnnd – 2 thaler bezahlte, aber sie wolttenn gerne die zehenn alb. mehr habenn, Wiewohl es der vertragk nit mitbrechte, zu dem das die Pfenner gerurte2[?] zehenn alb. vf den Saltzkauff, welches Ihnenn doch nicht gebueret, geschlagenn hettenn,
ihr Salz für 4 Gulden Münze und 2 Taler bezahlte, sie aber gern die zehn Albus mehr haben wollten, wiewohl der Vertrag es nicht mit sich bringe, zudem dass die Pfänner die genannten[?] zehn Albus auf den Salzkauf geschlagen hätten, was ihnen doch nicht gebühre.
Darauff Johann Niedennstein geanttwort, das gemeine Pfenner nichts mehr dann allein, was der vertragk mitbrechtte, begertenn, Sie hettenn auch nie nichts auff den Saltzkauff geschlagenn, sonnder die zehenn alb. zu ausrichttung der gebeuw vnnd dinst vnnder sich vonn Irem erbe abgezogenn, Hat S.Läuft auf der nächsten Seite weiter
Darauf hat Johann Niedenstein geantwortet, dass die gemeinen Pfänner nichts mehr begehrten, als allein was der Vertrag mit sich brächte; sie hätten auch nie etwas auf den Salzkauf geschlagen, sondern die zehn Albus zur Ausrichtung der Gebäude und Dienste unter sich von ihrem Erbe abgezogen. Da haben Seine
Unsichere Lesungen
- kam — evtl. kem
- gerurte — Lesung unsicher