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Salzbibel · Lesetext · 4. Buch

Das vierte Buch · S. 788

Die Regierungsordnung von 1552/53 · S. 788 · Bl. 391v · Band 1

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Wortlaut der Handschrift Übersetzung — Ziffern am Rand sind die Segmentnummern (Sprungziel #s<Seite>-<Nummer>); hochgestellte Ziffern verweisen auf unsichere Lesungen am Fuß der Seite.

Die Regierungsordnung von 1552/53

S. 767–855 · Bl. 381r–424v · Bd. 1 · Zeitleiste: 4. Buch

S. 788

Bl. 391vBd. 14. Buch · Die Regierungsordnung von 1552/53Faksimile (ORKA)

Das Vierdte Buch.

1

Das Vierdte Buch. seligenn, Ins Closter Germeroda kommenn sein sollenn, Laut des Registers daselbst zu Germeroda, Nemblich zu armenn Bachstenn1[?] Jerlichs vierdthalb pfundt, vnnd funf schilling, vier Gennse, zwanntzigk einenn Michelshanenn, achthalb schock eyer, vnnd vonn Jeglicher hube Inn der Erndte einenn tage zudienenn, Inmassenn solchs vonn etwann, Wernner vom Lappell2[?] seligenn, gein Germeroda kommenn ist, Darzu einenn guldenn vonn der Molenn zu armenn sassenn, Item sechs Malter fruchte partim daselbst zu armenn Bachstenn3[?] Jerlichs fallennde, Item zu Haselbach, Ein hube drey virtell Lanndts, gibt Jerlichs zehenn schilling Heller, siebenn Michelshanenn, Ein schock eyer, vnnd dienet zwenn tage in der Erndte, kompt vonn etwann den vom Reichennbach hero. Item zu Diemeroda sechs malter frucht partim aus dem vorwergk, vnnd zur Kuchen Jerlichs drey alb, Neun schock eyer, achtzehenn Hanen, vnnd zehenn schneide tage, alles wie solchs bishero gein Germeroda gehort hat, vnnd gebraucht wordenn ist, gutdiglich zugestelt, vbergebenn, vnnd sie damit begnadiget, Welches alles sie Itzo als baldt der Herschaftenn zu Ples zu Lehenn vfgetragenn, daruber briefe

Das Vierte Buch. — selig an das Kloster Germerode gekommen sein sollen, laut des dortigen Registers zu Germerode, gütlich zugestellt und übergeben und sie damit begnadet, nämlich: zu Armenhausen jährlich dreieinhalb Pfund und fünf Schilling, vier Gänse, einundzwanzig Michaelshähne, siebeneinhalb Schock Eier und von jeder Hufe einen Tag Dienst in der Ernte, so wie es einst von Werner vom Lappel selig nach Germerode gekommen ist; dazu einen Gulden von der Mühle zu Armenhausen.

Ferner sechs Malter Frucht, teils dort zu Armenhausen jährlich fallend.

Ferner zu Haselbach eine Hufe und drei Viertel Land, gibt jährlich zehn Schilling Heller, sieben Michaelshähne, ein Schock Eier und dient zwei Tage in der Ernte; kommt einst von denen von Reichenbach her.

Ferner zu Diemerode sechs Malter Frucht, teils aus dem Vorwerk, und für die Küche jährlich drei Albus, neun Schock Eier, achtzehn Hähne und zehn Schnittertage — alles so, wie es bisher nach Germerode gehört hat und gebraucht worden ist.

Dies alles haben sie jetzt sogleich der Herrschaft zu Plesse zu Lehen aufgetragen, darüber Briefe

Unsichere Lesungen

  1. armenn Bachstenn — Ortsname unsicher (Z. 4)
  2. Lappell — L oder C (Z. 8)
  3. armenn Bachstenn — Ortsname unsicher (Z. 11)

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