Salzbibel · Lesetext · Einleitung
Die Einleitung · S. 41
Die Widmung an den Landgrafen · S. 41 · Bl. 18r · Band 1
Wortlaut der Handschrift Übersetzung — Ziffern am Rand sind die Segmentnummern (Sprungziel #s<Seite>-<Nummer>); hochgestellte Ziffern verweisen auf unsichere Lesungen am Fuß der Seite.
Die Widmung an den Landgrafen
S. 9–41 · Bl. 2–18 · Bd. 1 · Zeitleiste: Einleitung
S. 41
Bl. 18rBd. 1Einleitung · Die Widmung an den LandgrafenFaksimile (ORKA)vmb meines vnnderthenigenn gehorsambs vnnd gutter wohlmeinung, dann ausfurlicher grosser kunst weillenn, Wie es billich sein soltte, in gnadenn vonn mir auffnehmenn, vnnd demselbigenn gefallen lassen, So will ich hinforter mit allem meinem leibs vnnd lebenns vermögenn E. F. G. zu vnnderthenigem gefallenn zu tag, so nacht, zudienenn, vnnd bey Gott E. F. G. vnnd derselbenn Jungenn Herrnn vnnd Freuwlein, leibs gesundtheit vnnd friedtliches Regimentt, mitt meinem Vatter vnser, bey dem Herrnn zuerwerbenn, mich befleissenn, Dieselbige in des almechtigenn gnade, vnnd mich Irenn gnedigenn schutz vnnderthenniglich beuehlennde E. F. Gl.1[?] Vnnderthenniger, Gehorsamer vnnd treuw vleissiger. Johannes Rhenanus Pfarher vnnd Saltzgreue zum Sodenn
um meines untertänigen Gehorsams und meiner guten Absicht willen als um ausführlicher großer Kunst willen — wie es billigerweise sein sollte — in Gnaden von mir aufnehmen und sich daran genügen lassen.
So will ich fortan mit allem Vermögen meines Leibes und Lebens Euren Fürstlichen Gnaden zu untertänigem Gefallen bei Tag und Nacht dienen und mich befleißigen, bei Gott mit meinem Vaterunser für Eure Fürstlichen Gnaden und für deren junge Herren und Fräulein leibliche Gesundheit und ein friedliches Regiment zu erbitten.
Dieselben der Gnade des Allmächtigen und mich Ihrem gnädigen Schutz untertänigst befehlend,
Eurer Fürstlichen Gnaden untertäniger, gehorsamer und treuer, fleißiger
Johannes Rhenanus,
Pfarrer und Salzgraf zum Sooden.
Unsichere Lesungen
- E. F. Gl. — kalligraphische Kürzel, Lesung unsicher (Z. 14)