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Salzbibel · Lesetext · 2. Buch

Das zweite Buch · S. 161

Der Anlass und die erste Verhandlung · S. 161 · Bl. 78r · Band 1

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Seiten am Stück

Wortlaut der Handschrift Übersetzung — Ziffern am Rand sind die Segmentnummern (Sprungziel #s<Seite>-<Nummer>); hochgestellte Ziffern verweisen auf unsichere Lesungen am Fuß der Seite.

Der Anlass und die erste Verhandlung

S. 145–209 · Bl. 70r–102r · Bd. 1 · Zeitleiste: 2. Buch

S. 161

Bl. 78rBd. 12. Buch · Der Anlass und die erste VerhandlungFaksimile (ORKA)

Das Annder Buch

1

Fortsetzung von der vorigen Seitesampt anndernn vom Adell vnnd Stedtenn, so mit Jnn die Baurschafft der Pfenner gehörenn, vnnd daselbst zu Cassell befundenn vnnd anntroffenn zu eilff auhrenn[?] zu mittag vor Weins[?] gnedigl .

samt anderen vom Adel und aus den Städten, die mit in die Gebauerschaft der Pfänner gehören und sich dort zu Kassel befunden haben und angetroffen wurden, um elf Uhr[?] zu Mittag vor unserem[?] gnädigen

2

Furstenn vnnd herrnn zu Hessenn, vnnd deßelbenn treffennlichenn Räthenn, vnnd auch vonn Stedten, vf dem Schlos in sfgl.1

Fürsten und Herrn zu Hessen und dessen trefflichen Räten und auch denen von den Städten auf dem Schloss in Seiner Fürstlichen Gnaden

3

Gemach erschienenn, vnnd vorkommenn, Irenn beuelch vnnd Instruction vbergebenn, vnnd gebettenn, wie darinne gebetten.

Gemach erschienen und vorgekommen, haben ihren Befehl und ihre Instruktion übergeben und gebeten, wie darin gebeten wird.

4

Darauff sich sfgl. mit derselbenn dapfferenn vnnd beysitzenndenn Räthenn, bedacht, vnnd beredt, vnnd vnngefehrlich mit dieser anntwort begegnet, Erstlich hatt sfgl. die anntwort gebenn, Nach dem er die Pfenner samptlich zu Allenndorff, vnnd darumbhero im Furstenthumb gesessenn, beschriebenn, vnnd gefordert, vnnd sie mit der gestalt, vermöge der Citation, mit voller gewaltt annkommenn, befrembt sfgl. mit wenig,

Darauf haben sich Seine Fürstlichen Gnaden mit denselben tapferen und beisitzenden Räten bedacht und beredet und sind ungefähr mit dieser Antwort begegnet: Erstlich haben Seine Fürstlichen Gnaden die Antwort gegeben, nachdem er die Pfänner sämtlich, die zu Allendorf und dort herum im Fürstentum ansässig sind, angeschrieben und gefordert habe und sie in der Gestalt, gemäß der Zitation (Ladung), mit voller Vollmacht hätten kommen sollen, befremde es Seine Fürstlichen Gnaden nicht wenig,

5

hett sichs auch nit2[?] versehenn, Das3[?] vonn den Sechs verordentenn, mit zuthun der andern annkommenden also sfgl. verantwort, das solchs an der Zeit gemanngelt,

er hätte es sich auch nicht[?] versehen. Darauf[?] ist von den sechs Verordneten, unter Mitwirkung der anderen Angekommenen, Seinen Fürstlichen Gnaden so geantwortet worden, dass es dazu an der Zeit gemangelt habe

6

vnnd sie in der eyle nit haben die Pfenner versamblenn, viel weniger vnnser notturfft nach den tage mit voller gewalt habenn beschicken können, vnnd abermahls wie in der Instruction verleibt, gebeten, .Läuft auf der nächsten Seite weiter

und sie in der Eile die Pfänner nicht haben versammeln, viel weniger nach unserer Notdurft den Tag mit voller Vollmacht beschicken können, und haben abermals gebeten, wie es in der Instruktion einverleibt ist.

Unsichere Lesungen

  1. sfgl. — Wiederkehrende Abkürzung (wohl 'seiner fürstlichen gnaden'), Buchstabenfolge sfgl. so gelesen; gilt fuer alle Vorkommen auf dieser Seite
  2. nit — nit oder mit, i-Punkt nicht sicher erkennbar
  3. Das — Schluss-s sieht wie b aus; Lesung Das nach Kontext

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